JU Schwaben gegen Steuersenkung

"Deutschland darf nicht durch Steuergeschenke weiteres Defizit machen.", warf der schwäbische Vize JU-Chef Matthias Neff der Bundesregierung im Hinblick auf die hohe Staatsverschuldung vor. Der Wirtschafts- und Finanzexperte des CSU-Nachwuchses weiter: "Eine Steuersenkung zum jetzigen Zeitpunkt lässt den Schuldenberg weiter auf den Schultern kommender Generationen lasten. Wann werden die bestehenden Schulden endlich getilgt?"

Kein gutes Haar an dem Beschluss der Bundesregierung ließ auch der JU-Bezirksvorsitzende Dr. Hans Reichhart: "Die Steuersenkung ist ein
Werbegeschenk an die angeschlagene FDP. Bezeichnend ist allein schon die Tatsache, dass keiner genau weiß, wo eigentlich eingespart werden soll." Der 29jährige Jurist erklärte weiter: "In Zeiten drohender Staatsbankrotte ist eine Steuersenkung grob fahrlässig. Steuererleichterungen dürfen erst bei einem ausgeglichenen Haushalt Thema werden."