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Aktuell

29/08/2017

70 Jahre JU Schwaben - Im Gespräch mit Klaus Holetschek, MdL

Memmingen. Im Jahr 2017 kann die Junge Union Schwaben ihren 70. Geburtstag begehen. Anlässlich dieses Jubiläums blickt die JU auf ihre bewegte Geschichte zurück. Hierzu führt sie Interviews mit ihren ehemaligen Bezirksvorsitzenden. Diesmal wurde Klaus Holetschek, ehemaliger Bürgermeister von Bad Wörishofen und Landtagsabgeordneter, zum Gespräch gebeten. Klaus Holetschek war von 1994 bis 2001 Bezirksvorsitzender.

Lieber Herr Holetschek, wann und wie kamen Sie damals zur Jungen Union?

Im Ortsverband Bad Wörishofen. Gleich bei der ersten Versammlung waren Neuwahlen, und ich wurde Schriftführer.

Wieso haben Sie sich bei der JU engagiert?

Das Programm der JU und auch die Personen hatten mich überzeugt.

Was war damals gesellschaftlich und politisch anders als heute?

Wir hatten in der Kommunikation noch nicht diese Beschleunigung. Gefühlt drehte sich die Welt noch etwas langsamer.

Was hat die JU Schwaben zu Ihrer Zeit als Vorsitzender bewegt?

Jungen Menschen in der Politik, also bei uns in der CSU, Gestaltungsmöglichkeiten zu geben. Auch die Umbrüche in Deutschland – die Einheit – waren gewaltige Herausforderungen.

Was hat die JU Bayern zu Ihrer Zeit als Bezirksvorsitzender bewegt?

In meiner Zeit als Bezirksvorsitzender wurde Markus Söder Landesvorsitzender. Er hat der JU Profil gegeben und die „Schlagkraft“ erhöht.

An Sie als erfahrenen JUlern, eine Frage, die die JU in Zeiten vermeintlicher Politikverdrossenheit besonders bewegt. Wie konnten Sie damals junge Menschen für Politik begeistern?

Viele lokale Aktionen in den Verbänden, die gezeigt haben, dass man etwas bewegen kann.

Was ist Ihre Meinung, wie muss Politik sein, wenn sie sich für die Jugend einsetzen möchte?

Glaubwürdig und authentisch!

Was waren Ihre prägendsten Erlebnisse bei der JU?

Die Freundschaften auf der Grundlage gemeinsamer Werte, welche heute noch bestehen.

Was können wir heute von damals lernen?

Jede Generation muss ihren Weg gehen und man trifft sich mindestens zwei Mal im Leben.

Wieso sollten junge Menschen heute zur JU?

Weil sie die Chance zur Gestaltung bietet, weil sie nicht „Mainstream“ ist, sondern auch „aufmüpfig“.

Was bedeutet Ihnen die JU im Blick auf Ihr politisches und persönliches Leben?

Sehr viel. Sie war die prägendste Zeit meines bisherigen Lebens.

Meine Frau, mit der ich seit 28 Jahren verheiratet bin, habe ich in der JU kennengelernt.

Was möchten Sie Ihrer JU mit auf den Weg geben?

„Mutig vorwärts, Gläubig aufwärts, Dankbar rückwärts“, wie FJS es einmal gesagt hat.

Herr Holetschek, vielen lieben Dank.

(Ludwig Lenzgeiger)