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Aktuell

01/09/2017

70 Jahre JU Schwaben - Im Gespräch mit Dr. Hans Reichhart, MdL und Landesvorsitzender der JU Bayern

Jettingen-Scheppach. Im Jahr 2017 kann die Junge Union Schwaben ihren 70. Geburtstag begehen. Anlässlich dieses Jubiläums blickt die JU auf ihre bewegte Geschichte zurück. Hierzu führt sie Interviews mit ihren ehemaligen Bezirksvorsitzenden. Diesmal wurde Dr. Hans Reichhart, Landtagsabgeordneter und Landesvorsitzender der Jungen Union Bayern, zum Gespräch gebeten. Dr. Reichhart war von 2011 bis 2014 Bezirksvorsitzender.

Lieber Hans, wann und wie kamst Du damals zur Jungen Union?

Mit 14. Auf der ersten JU Versammlung waren wir dann irgendwie zu dritt und ich bin als Schatzmeister nach Hause gegangen. Unseren Ortsverband haben wir dann aber Stück für Stück wieder aufgebaut und sind inzwischen der größte im Landkreis Günzburg.

Wieso hast du dich bei der JU engagiert?

Weil ich aus einer eingefleischten CSU Familie komme und mit der Politik aufgewachsen bin. Außerdem, wo sonst wird zukunftsgerichtete Politik für junge Leute gemacht, die dabei auch noch Spaß haben? Da gab es dann für mich nie eine Diskussion. Es hat einfach gepasst.

Was hat die JU Schwaben zu deiner Zeit als Vorsitzender bewegt?

Wir mussten den Bezirksverband nach dem Austritt meines Vorgängers erst einmal wieder in geordnete Bahnen bringen. Dann haben wir uns thematisch vielen Punkten, zum Beispiel der Kinderbetreuung oder Gewalt gegen Polizeibeamten, angenommen und diese Themen sowohl mit Veranstaltungen aber auch einigen Positionspapieren im CSU Bezirksverband angestoßen.

Jetzt bist du Landesvorsitzender der JU Bayern. Was bewegt die JU aktuell?

Wie machen wir Bayern fit für die Zukunft? Diese Frage stellt sich glaube ich heute in Zeiten der Digitalisierung noch stärker als jemals zuvor. Und da wir inzwischen leider die einzige politische Stimme für junge Leute in Bayern sind, müssen wir die Interessen unserer Generation offensiv vertreten.

Wie können wir junge Menschen für Politik begeistern?

Jeder jugendliche kann sehen, dass er bei uns wirklich etwas bewegen kann. Er kann Dinge im Kleinen und oft auch im Großen verändern. Das ganze wird bei uns gemixt mit Spaß und der Freude am Feiern.

Wie muss Politik sein, wenn sie sich für die Jugend einsetzen möchte?

Laut, schrill und frech – das ist überhaupt keine Frage. Entscheidend ist aber vor allem, dass wir dabei immer verlässlich sind.

Wieso sollten junge Menschen heute zur JU?

Wer die Gestaltung seiner Zukunft anderen überlässt, braucht sich später nicht zu beklagen. Und das klappt nur mit der JU.

Was bedeutet die JU im Blick auf dein politisches und persönliches Leben?

Ich habe in der JU unglaublich viele persönliche Freundschaften geschlossen. Das hat mein Leben bereichert. Die JU ist die beste Schule für das Leben, die es sonst so nirgendwo gibt.

Was möchtest du der JU mit auf den Weg geben?

Ihr seid die Besten. Macht weiter so!

Lieber Hans, vielen Dank.

(Ludwig Lenzgeiger)