Unsere Arbeit für das Augsburger Land

Hier findet ihr ausführliche Berichte über unsere politischen Veranstaltungen (in Auswahl), unsere Pressemitteilungen und Presseberichte.

Einen kompakten Überblick über unsere zahlreichen Aktivitäten bekommt ihr am besten auf unserer Facebook-Seite "Junge Union Augsburg-Land"

Aktuell

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10/07/2018

Jahreshauptversammlung der Jungen Union: „100 % für das Augsburger Land“

Stadtbergen. Zahlreich kamen die Delegierten der 17 Ortsverbände der JU im Augsburger Land zur Kreisversammlung in den Stadtberger Bürgersaal. Kreisvorsitzender Ludwig Lenzgeiger stellte die Bilanz des Vorstandes des vergangenen Jahres vor. Gleich zwei Mitglieder der Staatsregierung und der schwäbische Spitzenkandidat für die Bezirkstagswahl stimmten die jungen Christsozialen auf den Wahlkampf ein.Es sei ein ereignisreiches Jahr gewesen, so JU-Kreisvorsitzender Ludwig Lenzgeiger zur Begrüßung der JUler und Gäste im Bürgersaal im Stadtbergen. Dies konnte der JU-Chef im Landkreis Augsburg dann auch mit seinem Rechenschaftsbericht belegen.Inhaltliche Akzente gemeinsam mit der CSUZum einen habe man sich bei beinahe jeder CSU-Veranstaltung im Landkreis als Helfer und Gestalter eingebracht, ob dies nun Nominierungsversammlungen oder die regelmäßigen Vorstandschaftssitzungen gewesen seien. Gegolten habe, dass die JU immer da sei, wo sie gebraucht werde. Der CSU-Kreisvorsitzenden Staatssekretärin Carolina Trautner, dankte Lenzgeiger deshalb ausdrücklich dafür, dass man eben nicht als „Kofferträger“ angesehen werde, sondern „dass die CSU die JU im Landkreis absolut ernst nimmt.“ „Wir werden unterstützt, wo wir es brauchen und unsere politischen Initiativen werden rege aufgenommen. So funktioniert Zusammenarbeit und damit junge Politik“, führte Lenzgeiger weiter aus. Als Beispiele für die inhaltliche Arbeit führte Lenzgeiger die Einführung der Ehrenamtskarte im Landkreis Augsburg an, die die JU bereits 2016 bei der CSU-Kreistagsfraktion beantragt hatte. Diese schließlich nahm die Anregung auf und setzte die Ehrenamtsförderung um. „So kann Politik gelingen und so erreichen wir etwas für die Menschen im Augsburger Land“, resümierte Lenzgeiger. Eine weitere Initiative hob er besonders hervor: die Forderung nach Hinweisbannern für die Rettungsgasse entlang der Brücken der A8. Hierbei habe man ebenfalls viel Zuspruch und Unterstützung seitens der CSU erhalten und es sei ein echter Erfolg für die Sicherheit, dass diese Plakate nun gekommen seien. Der Brief an die Autobahndirektion, in dem dies gefordert wurde, habe sich offensichtlich ausgezahlt, so der Kreis-Chef weiter.Als weitere Beispiele für inhaltliche Akzentsetzungen zählte Lenzgeiger die sehr gut besuchte und rege diskutierte Veranstaltung zum Thema Christenverfolgung mit der JU Augsburg und die Informations- und Diskussionsreihen „DURZ DIGITAL“ mit dem Bundestagsabgeordneten Hansjörg Durz wie auch „Trautner im Betrieb“ mit der Kreisvorsitzenden auf.Motiviert in die WahlenZugleich habe aber für die JU immer das Motto gegolten, dass junge Politik Freude machen solle, so der Vorsitzende, weshalb man zahlreiche gemeinschaftliche Aktionen angegangenen und sich oft zum zwanglosen Austausch getroffen habe.„Die Stimmung im JU-Vorstand ist bestens. Wir arbeiten super zusammen und es macht richtig Spaß sich gemeinsam für unser Augsburger Land einzusetzen. Gerade im Hinblick auf die bevorstehenden Wahlen ist das wichtig. Wie unser Ministerpräsident Markus Söder einhundert Prozent für Bayern gibt, so sind wir als JU absolut bereit dazu einhundert Prozent für das Augsburger Land zu geben. Wir sind schon immer mit vollem Herzblut dabei, jetzt gilt es noch ein Schippchen drauf zu legen“, schloss der JU-Kreisvorsitzende seinen Bericht.Der bevorstehende Landtags- und Bezirkstagswahlkampf war denn auch Thema der Impulse der Gäste. Als Redner gekommen waren die CSU-Kreisvorsitzende und Staatssekretärin Carolina Trautner, MdL, der Landesvorsitzender der JU Bayern Staatssekretär Dr. Hans Reichhart, MdL, und der schwäbische Spitzenkandidat für die Bezirkstagswahl Landrat Martin Sailer.Gemeinsamer Einsatz für das Augsburger Land, Schwaben und BayernDie Gäste motivierten die JU, sich weiterhin politisch einzubringen und im Wahljahr keine Konflikte zu scheuen, wenn es um die Stärke der CSU in München geht. „Wir brauchen jetzt den Einsatz von uns allen. Fordert eure Abgeordneten, stützen wir uns gemeinsam, gehen wir gemeinsam in einen engagierten Wahlkampf und geben alles für Schwaben. So können wir das Beste für Bayern erreichen“, gab der JU-Bayern-Chef Reichhart aus dem Landkreis Günzburg den JUlern mit auf den Weg, der auf der schwäbischen Liste kandidiert.Auch Sailer und Trautner betonten die Bedeutung, sich jetzt zur Landtagswahl klar zu positionieren, die Arbeit der letzten Jahre hervorzuheben und klar und deutlich zu machen, dass es, so Trautner, „eben nicht egal ist, wer regiert.“ „Wir müssen klar und deutlich kommunizieren, dass unser Ministerpräsident mit seinem Team die Chance für die beste Zukunft Bayerns ist“; hob Trautner weiter hervor.Sailer schließlich warb insbesondere noch dafür, auch die Bezirkstagswahl nicht aus den Augen zu verlieren. Auch im Bezirk könne man gestalten und zwar dort, wo die Menschen so unmittelbar wie sonst kaum betroffen seien, so der Augsburger Landrat. „Zum einen geht es im Bezirk um das Soziale, womit jeder von uns früher oder später in Berührung kommt. Zum anderen geht es um die Herzensthemen, um Heimat, Kultur und Identität. Das ist beides von unschätzbarer Bedeutung“, so der Spitzenkandidat, der sich auch um das Amt des Bezirkstagspräsidenten bewirbt.Bildunterschrift 1: Hoher Besuch bei der Jungen Union: v.l. Kreisvorsitzender Ludwig Lenzgeiger, StS Dr. Hans Reichhart, StS Carolina Trautner, Bezirkstagskandidat Klaus Förster und Landrat Martin SailerBildunterschrift 2: Trotz Badewetters waren zahlreiche Delegierte und Gäste am Sonntag in den Stadtberger Bürgersaal gekommen.

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23/04/2018

„Aufwachen und Stärken“: Dem Christentum im Nahen Osten Hoffnung geben

Augsburg-Land/Augsburg. Über 200 Millionen Christen werden laut Schätzung internationaler Hilfsorganisationen weltweit verfolgt. Damit stellt das Christentum die weltweit am stärksten systematisch unterdrückte Religion dar. Die besonders prekäre Situation der Christen im Nahen Osten thematisierte die Junge Union aus Stadt und Land gemeinsam mit dem EAK Augsburg, der Pan-Europa-Jugend und dem Suryoye Kultur- und Sportverein im Rahmen einer Podiumsdiskussion mit zahlreichen Fachleuten. Der Appell der Veranstaltung: Das Leiden darf nicht auf Schulterzucken stoßen. „Das Thema der Christenverfolgung ist für die Junge Union angesichts des schier unvorstellbaren Ausmaßes und der Gräuel, die damit zusammenhängen, viel zu wenig im öffentlichen Bewusstsein verankert. Dafür, dass sich dies ändert, möchten wir etwas tun und wir freuen uns, dass wir dabei die Unterstützung so qualifizierter Referenten aber auch von so vielen Bürgern haben, die heute zur Information und Diskussion gekommen sind.“, führte die Bezirksvorsitzende der Jungen Union Augsburg Ruth Hintersberger die Veranstaltung vor einem voll besetzten Saal ein.Johannes Hintersberger, Vorsitzender der Augsburger CSU und Landtagsabgeordneter, unterstrich in seinem Eingangsbeitrag wie wichtig es sei, das Thema Christenverfolgung nicht aus den Augen zu verlieren. „Wir erleben eine geradezu unheimliche Stille angesichts der Verbrechen gegen Christen weltweit und ich sehe es als Aufgabe aller Parteien, ja aller politischen Kräfte gleich welcher Couleur an, hierauf ohne Unterlass hinzuweisen“, so der Abgeordnete für den Augsburger Westen. Dabei lobte Hintersberger die Initiative der ungarischen Regierung, die bislang als einziges Land Europas einen eigenen Staatssekretär habe, der sich ausschließlich der Thematik der Christenverfolgung widmet. Hintersberger freue sich deshalb, dass die Bundesregierung mit Markus Grübel einen Beauftragten für weltweite Religionsfreiheit berufe.Ado Grewe, Referent des überkonfessionellen Hilfswerks Open Doors, konnte die Verfolgungssituation des Christentums im Nahen Osten anhand von Zahlenmaterial und den Untersuchungen des Hilfswerkes verdeutlichen. Er stellte die derzeit angestoßenen und in der Umsetzung begriffenen Hilfsprogramme dar, wie etwa die jüngst an die Vereinten Nationen übergebene Petition mit über 800.000 Unterschriften, die den Schutz der Christen im Nahen Osten einfordert. Grewe formulierte deutlich: „Wir müssen aufwachen und das Christentum stärken. Aufwachen muss dabei heißen, die schreckliche Situation auch als solche zu erkennen. Stärken muss heißen, dass wir die Religionsfreiheit in der internationalen Politik als Kategorie ernst nehmen müssen. Wir müssen den Christen im Nahen Osten Hoffnung geben. Das funktioniert nicht militärisch und nicht finanziell, sondern zu allererst einmal dadurch, dass wir ihre missliche Lage benennen und uns zur Verpflichtung machen.“Für das Anliegen, die Religionsfreiheit als Menschenrecht zu stärken, sprach sich auch der Augsburger Bundestagsabgeordnete Dr. Volker Ullrich aus. So forderte dieser, in Zukunft ganz gezielt auch Entwicklungspolitik im Hinblick darauf zu machen, ob Religionsfreiheit in einem Land herrsche oder nicht. Darunter sei zu verstehen, dass ein Mensch sich seine Religion frei aussuchen könne und gegebenenfalls auch wechseln könne, ohne benachteiligt, bedroht, gedemütigt, misshandelt oder gar getötet zu werden. „Der Nahe Osten ist das Kernland des Christentums. Damit das so bleibt, dürfen wir weder die Augen vor den Verfolgungen der Vergangenheit wie etwa dem Genozid an den Assyrern noch vor der Verfolgung der Gegenwart verschließen. Es gilt Probleme wie den radikalen und politisierten Islam deutlich zu benennen und im Gegenzug einen toleranten Islam zu unterstützen“, so der Augsburger Abgeordnete.Simon Jacob, Journalist und Vorsitzender des Zentralrates der Orientalischen Christen in Deutschland, berichtete von seinen zahlreichen Reisen im Nahen Osten, wo dieser sich gezielt in Brennpunktregionen begab und mit Christen ebenso wie mit Muslimen sprach. Die dortigen Probleme seien äußerst vielschichtig und gerade ökonomische Nöte, Globalisierungsdruck und kulturelle Prägungen wie etwas durch Stammeskulturen trieben viele Menschen in die Arme des radikalen Islamismus, so Jacob. „Wenn ich mit muslimischen Jugendlichen im Nahen Osten ins Gespräch komme und sie offen sprechen können, dann wird oft sehr schnell klar, dass dort für sie fehlende Religionsfreiheit ebenfalls ein Problem ist. Viele sehen sich selbst als Atheisten, sind aber selbst dem der Druck von Extremisten ausgeliefert“, so der Autor. Eine Verbesserung der Situation im Nahen Osten verspricht sich Jacob von der Befreiung der Frau und der Stärkung ihrer Rolle, ihr spricht er eine Schlüsselrolle für die Veränderung der Gesellschaft zu. Außerdem gelte es gerade im Hinblick auf die Entwicklungshilfe, intensiv die Korruption zu bekämpfen.Den Referaten der Podiumsteilnehmer folgte eine Diskussion mit wie auch zwischen den Gästen, die Ludwig Lenzgeiger, Kreisvorsitzender der JU Augsburg-Land, moderierte. Dabei drehten sich die Nachfragen vor allem um die Rolle des Islams bei der Christenverfolgung im Nahen Osten und um die Zukunftsperspektiven des Christentums im Zusammenhang mit unterschiedlichen politischen Konstellationen in der Region.„Wir haben heute gesehen, dass die Verfolgung der Christen im Nahen Osten aber auch weltweit ein Thema ist, das unbedingt auf die politische Agenda gehört. Nicht nur die Politik darf sich hier nicht aus der Verantwortung stehlen, sondern auch jeder Einzelne. Alles andere würden wird zweifellos bitterböse bereuen. Die Öffentlichkeit kann und darf nicht länger dabei zusehen, dass über 200 Millionen Menschen tagtäglicher Verfolgung ausgesetzt sind. Gerade Deutschland und Europa haben aufgrund ihrer christlichen Prägung eine ganz besondere Verpflichtung dazu, die verfolgten Christen zu unterstützen und ihnen Hoffnung zu geben“, resümierte Lenzgeiger die Veranstaltung.Bildunterschrift: Die Gäste der Podiumsdiskussion mit den Veranstaltern: v.l. Ludwig Lenzgeiger, JU KV Augsburg-Land, Simon Jacob, Zentralrat Orientalischer Christen in Deutschland, Dr. Volker Ullrich, MdB, Ado Grewe, Open Doors, Hans-Thomas von Albert, EAK Augsburgv.r. Benedikt Lika, Stadtrat, Andreas Jäckel, Stadtrat, Ruth Hintersberger, Bezirksvorsitzender JU Augsburg, Alexander Saller, PAN-Europa-Jugend, 6. v.r. David Demir, Vorsitzender von Suryoye Augsburg

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05/03/2018

Zu Besuch in „Silicon Schwabmünchen“

Schwabmünchen. In ihrer Veranstaltungsreihe „DURZ DIGITAL“ beschäftigt sich die JU Augsburg-Land gemeinsam mit dem Bundestagsabgeordneten Hansjörg Durz (CSU) mit dem Großthema Digitalisierung, besucht Firmen und spricht über die digitale Zukunft im Augsburger Land. Der letzte Termin führte die JU zur Stadt Schwabmünchen und zu den Gründern des Start-Ups „EineStadt“, um über die Digitalisierung der öffentlichen Verwaltung zu diskutieren.Lorenz Müller, erster Bürgermeister der Stadt Schwabmünchen, hieß die Gruppe der Jungen Union und den Bundestagsabgeordneten Hansjörg Durz, im Rathaus der Stadt willkommen: „Die Stadt Schwabmünchen hat es sich bereits seit längerer Zeit auf die Fahnen geschrieben, die Digitalisierung als Chance zu sehen. Wir achten deshalb gezielt darauf, wo sich in der alltäglichen Verwaltungsarbeit Probleme auftun und überlegen dann, wie wir durch die Nutzung technischer Möglichkeiten darauf reagieren können. Maßstab ist dabei für uns zuerst natürlich Bürgerfreundlichkeit und in diesem Zusammenhang auch Effizienz.“Es sei deshalb ganz in seinem Sinne gewesen, dass sich die Möglichkeit zur Zusammenarbeit mit dem Start-Up „EineStadt“ ergeben habe.Das junge Unternehmen wurde im September 2015 vom Geoinformatiker Michael Lodes und dem Betriebswirt Sebastian Seitz gegründet und setzt sich seitdem zum Ziel, den Kommunen durch innovative Konzepte die Arbeit zu erleichtern.Konkret möchte „EineStadt“ die Verwaltung des gemeindlichen Sachvermögens, etwa der Bäume, erleichtern. Mittels eines witterungsfesten Chips, der nicht mehr als einen Euro kostet, ermöglicht das Unternehmen jeden einzelnen Baum beziehungsweise sogar unzählige weitere Gegenstände und Bauten; von der Hundetoilette bis zur Straßenlaterne, zu erfassen.Berührt man mit einem handelsüblichen Smartphone den Chip, kann mit all diesen Gegenständen kommuniziert werden – und das ohne App. Das bedeutet konkret, dass etwa die gemeindliche Pflicht der Baumkontrolle durch den Einsatz einer Geoinformationskarte enorm erleichtert und beschleunigt werden kann. Doch nicht allein Angestellte der Kommune haben durch solche Vernetzung Arbeitsvorteile, sondern auch die Bürger können profitieren.Jeder Einwohner der Stadt Schwabmünchen kann beispielsweise mittels seines Mobiltelefons etwa mit einer Hundestation kommunizieren und an die Stadt melden, ob diese beschädigt, die Tüten leer, oder der Abfall voll ist. So kann schnellstmöglich vom Bauhof Abhilfe geschaffen werden.Der derzeitige gemeinsame Testlauf ihres Konzeptes mit der Stadt Schwabmünchen, so die beiden Gründer, verlaufe rundweg erfolgreich. „Nachdem anfängliche Bedenken dank transparenter Information der Bürger ausgeräumt werden konnten, erfreut sich unsere Ideen ebenso bei der Verwaltung wie bei den Bürgern mittlerweile großer Beliebtheit“, so Sebastian Seitz.Dass das Start-Up den Nerv der Zeit getroffen hat und großes Potenzial hat, das bescheinigt auch die LEW-Gruppe. Diese bedachte das junge Unternehmen nämlich erst kürzlich mit ihrem Innovationspreis in der Kategorie #smartregion.Hansjörg Durz, der auch im neuen Bundestag wieder dem Ausschuss „Digitale Agenda“, vertreten ist, beglückwünschte die Gründer zu ihrer innovativen Idee: „Ich muss wirklich sagen, ich bin beeindruckt. Zum einen vom Gründergeist, der hier in unserer Region ganz offensichtlich vorherrscht und den es deshalb gezielt zu fördern gilt. Zum anderen kann ich als ehemaliger Bürgermeister wirklich sagen, dass die Idee einen Nerv trifft. Gerade die oft aufwendigen Dokumentationsaufgaben, die unsere Kommunen haben, sind Musterbeispiele dafür, wo die Digitalisierung zum Nutzen aller Beteiligten umgesetzt werden kann.“Ludwig Lenzgeiger, Organisator der Reihe und JU Kreisvorsitzender, stimmte zu und dankte für die spannenden Einblicke. Es freue ihn zu sehen, dass solche technischen Impulse aus der Region kommen, und genau deshalb gelte es, solchen Unternehmen auch eine Bühne zu bieten, damit ebenso die Kommunen von den Möglichkeiten erfahren wie auch ein Bewusstsein dafür entstehe, dass sich auch in Schwaben bei der Digitalisierung sehr viel tut. „Wir müssen uns im Augsburger Land nicht verstecken, wie wir hier am Beispiel der Stadt Schwabmünchen und der „EineStadt“ sehen. Silicon Valley liegt nicht nur in Amerika, sondern auch an der Singold. Natürlich aber dürfen wir hiermit nicht zufrieden sein, sondern müssen auf allen Ebenen, von Europa bis zum Dorf, weiter intensiv das Thema Digitalisierung in den Blick nehmen.“Bildunterschrift 1: Die beiden Firmengründer Michael Lodes (l.) und Sebastian Seitz (r.) mit Hansjörg Durz, MdB, (2.v.l.) und JU-Kreisvorsitzendem Ludwig Lenzgeiger (2.v.r.)Bildunterschrift 2: Die Kommunikation funktioniert. JU-Kreisvorsitzender Ludwig Lenzgeiger scannt den Teil einer Straßenlaterne.

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15/02/2018

Sachbezug und Zusammenarbeit für die Jugend statt Krawall

Graben. Auf dem Lechfeld gibt es einen neuen JU Ortsverband. Die JU Graben-Lagerlechfeld startet mit 15 Mitgliedern unter dem Vorsitz von Marco Rolke in die Jugendpolitik und hat sich sachorientierte Arbeit für alle Bürger zum Ziel gesetzt. Von der Ebene des Landkreises wie auch aus der Gemeinde bekommt sie viel Rückenwind.„Wenn junge Menschen sich für ihre Heimat engagieren möchten und dabei den Weg der Politik vor Ort einschlagen, dann rennen sie bei der Jungen Union offene Türen ein“, so der JU-Kreisvorsitzende Ludwig Lenzgeiger zur Begrüßung im Kulturzentrum in Graben. So sei es auch im Falle der motivierten Jugendlichen aus Graben und Lagelechfeld gewesen, die auf ihn zugekommen seien, um die Gründung eines Ortsverbandes der Jungen Union vorzuschlagen. „Da stand ich natürlich sofort Gewehr bei Fuß und habe alle Unterstützung seitens der Landkreis-JU angeboten. Schließlich schlägt genau in den Ortsverbänden das Herz der CSU wie der JU. Unsere Hauptaufgabe sehen wir in dem Einsatz für die Menschen konkret und direkt in den Kommunen, darauf baut die ganze ,große Politik‘ erst auf, da ist unser Wurzelgeflecht.“, so Lenzgeiger weiter.Rolke an der Spitze des neuen VerbandesGenau hieran fand Marco Rolke aus Graben Gefallen, der die Gründung des neuen JU Ortsverbandes im Landkreis Süden maßgeblich vorantrieb. „Ich fand das Programm der CSU gut und wollte mich dort politisch engagieren. Da stand ich vor der Frage, ob ich in Schwabmünchen eintreten möchte, oder ob ich nicht gleich zusehe, dass wir hier etwas Neues aufbauen. Ich habe mich dafür entschieden gleich selbst anzupacken und so auch der Jugend in Graben und Lagerlechfeld die Möglichkeit zu geben, sich politisch einzubringen.“, so Rolke zur Begrüßung bei der Gründungsversammlung im Kulturzentrum in Graben.Wenig verwunderlich war es deshalb, dass der junge Grabener bei der Wahl zum Ortsvorsitzenden der neuen Jugendvereinigung auf hundertprozentigen Rückhalt der zahlreich erschienen Neu-JUler bauen konnte.Neben dem Ortsvorsitzenden komplettieren zwei Stellvertreter (Michael Hartl und Nicolas Gsöll), ein Schatzmeister (Felix Hubert), ein Schriftführer (Daniel Wiedemann) sowie zehn weitere Mitglieder den jungen Verband.Rückenwind aus der Gemeinde und der CSUDass die neue Ortsgruppe sich jeder Unterstützung sicher sein kann, betonte nicht nur der JU-Kreisvorsitzende. Auch die Landtagsabgeordnete und CSU-Kreisvorsitzende Carolina Trautner war extra zur Gründungsversammlung gekommen, um den Nachwuchspolitikern Mut zuzusprechen. „Ich finde es wirklich klasse, dass ihr euch zusammengetan habt und euch jetzt für Graben und Lagerlechfeld als Jugendverband engagiert. Die Politik ist zu 99% ein Ehrenamt und ungemein wichtig für unsere Gesellschaft, das vergessen wir heute ab und an. Vielen Dank für euren ehrenamtlichen Einsatz und wir sind immer da, wenn ihr Unterstützung braucht.“, so die Direktabgeordnete für den Landkreis. Zwar sei, so Trautner mit einem Augenzwinkern, die Frauenquote durchaus noch ausbaufähig, aber da sei sie zuversichtlich, dass die jungen Herren dieses Problem bald anpackten.Auch seitens der CSU vor Ort konnte Ortsvorsitzender Heiko Schäfer breite Unterstützung zusagen. Man habe sich im Ortsverband wirklich sehr gefreut, als die Pläne konkret wurden, denn gerade „ein Ohr an der Jugend zu haben und diese einzubinden“ sei ihm und der Vorstandschaft ein besonderes Anliegen. Man freue sich schon auf zahlreiche gemeinsame Veranstaltungen.Vier Gemeinderäte, darunter auch der zweite Bürgermeister Gerald Lauterer, waren zudem gekommen, um den Jugendlichen Mut zum Einsatz für die Gemeinde zu machen.Zukunftspläne bei Grillen und SchafkopfDie erste Veranstaltung des neuen Ortsverbandes ließen die Gäste und zahlreich erschienen Mitglieder schließlich bei bester Versorgung durch die Familie Rolke mit schmackhaftem Grillgut, Salaten und einigen Runden Schafkopf ausklingen, wo bereits erste Pläne für die kommenden Monate geschmiedet wurden. „Unser Ziel ist es jetzt zunächst, noch weitere Jugendliche und junge Erwachsene für den Einsatz in unserer JU zu gewinnen, durch Präsenz und Mitarbeit im Dorfleben, durch gemeinsame Diskussion und auch der einen oder anderen unpolitischen Veranstaltung. Grundsätzlich möchten wir mit der JU nicht als Krawallmacher auffallen, sondern durch sachorientierte Zusammenarbeit, wir möchten Themen identifizieren, die für die Jugend von Bedeutung sind und gemeinsam Lösungen erarbeiten. So tragen wir auch tatsächlich etwas für die Gesellschaft bei.“, skizziert Marco Rolke die Leitlinien für die JU Graben-Lagerlechfeld.Kreisvorsitzender Lenzgeiger lobte Rolke für so viel Bodenhaftung und gab ihm mit auf den Weg, „wo es die Sache verlangt und es dem Gemeinwohl dient, mit Mut, Leidenschaft und Hartnäckigkeit“ seine Aufgabe anzupacken.Bildunterschrift 1: Die motivierte Truppe der JU mit Rückenwind von Kreis und Gemeinde (Marco Rolke, Ortsvorsitzender, Mitte, Carolina Trautner, MdL, 4. v.r., Heiko Schäfer, CSU-Ortsvorsitzender, rechts, Ludwig Lenzgeiger, JU-Kreisvorsitzender, 3. v.r.)Bildunterschrift 2: Die Vorstandschaft der JU Graben-Lagerlechfeld blickt optimistisch in die Zukunft (v.l. Felix Huber (Schatzmeister), Michael Hartl (stv. Vorsitzender), Marco Rolke (Vorsitzender), Nicolas Gsöll (stv. Vorsitzender) und Daniel Wiedemann (Schriftführer).Bildunterschrift 3: Die Ebene der Kommunen ist der Ausgangspunkt der Politik der CSU und JU. JU-Kreisvorsitzender Ludwig Lenzgeiger (l.) begrüßt Marko Rolke (r.) im Kreise der JU-Kreis-Familie

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09/01/2018

Mut und Zusammenhalt im Jahr der Landtagswahl

Neusäß/Täfertingen. Die Junge Union Augsburg-Land startete am Dreikönigstag traditionell mit einem politischen Frühstück in das neue Jahr. Zu Gast waren diesmal zwei Mandatsträger: Der Augsburger Landrat Martin Sailer sowie der Staatssekretär und Landtagsabgeordnete Johannes Hintersberger, mit einem Impuls zum Thema „Werte, Traditionen, Gemeinschaft: Was hält unsere Gesellschaft zusammen?“.Die rund 60 JUlerinnen und JUler, die zum Jahresbeginn zum traditionellen Neujahrsbrunch der Jungen Union Augsburg-Land gekommen waren, wurden mit kämpferischen und zuversichtlichen Worten belohnt.Nachdem der Landrat des Landkreises Augsburg-Land und Bezirksrat, Martin Sailer, knapp eine Bilanz des vergangenen Jahres in seinem Grußwort zog, kam er zu dem Schluss: „Wir haben uns jetzt neu aufgestellt, wir haben einen neuen Weg eingeschlagen und den gilt es jetzt konsequent und zielstrebig zu gehen. Ich bin davon überzeugt, dass wir auf diese Weise Erfolg haben werden und in alter Stärke das Beste für die Menschen erreichen können.“ Er wolle der JU Mut machen, ihre deutlichen Positionen auch in die Landtagswahl zu tragen. Man müsse sich im Augsburger Land wahrlich nicht verstecken. Allein mit der Universitätsklinik habe man ein Jahrhundertprojekt vorangebracht, so der Kommunalpolitiker.Für den Hauptimpuls am Dreikönigstag war der Landtagsabgeordnete und Direktkandidat, Sozialstaatssekretär Johannes Hintersberger, MdL gekommen. Zum Thema seines Vortrages hatte er sich die Frage nach dem Zusammenhalt der Gesellschaft gestellt. „Was hält unser Gemeinwesen zusammen? Diese Frage ist heute wichtiger denn je, jetzt wo viele Selbstverständlichkeiten infrage gestellt werden“, so Hintersberger. Der Staatssekretär skizzierte in seinem Impulsvortrag die „Säulen unserer Gesellschaft“. „Das Ehrenamt, gerade auch das politische Ehrenamt, ist ein – wenn nicht das – Fundament Bayerns und der CSU. Wir müssen alles dagegensetzen, eine Funktionärspartei zu werden. Die fleißigen, arbeitenden Bürger, sie müssen immer Richtschnur und Grundlage unserer Politik sein“, so der Abgeordnete, in dessen Zuständigkeitsbereich auch die Ehrenamtsförderung im Ministerium fällt. Zudem sei das Thema Leitkultur zu nennen, wo durch das Grundsatzprogramm der CSU wie auch die Initiative der Staatsregierung eine breite Debatte angestoßen worden sei und konkrete Angebote gemacht wurden. „Die christlichen Werte, das sind die Richtwerte für heute und morgen. Da darf sich nicht geschämt und nicht gedruckst werden, sondern da muss sich bekannt werden. Gemeinsinn, Solidarität, Subsidarität, die Würde des Menschen, Freiheit und Verantwortung, das sind keine abstrakten Formeln, sondern politische Prinzipien“, soHintersberger weiter. Dabei sei es ihm wichtig, dass das keine Frömmelei oder kirchliche Mission sei, sondern ein konkretes Angebot an die Menschen, ob nun christlich, muslimisch oder jeglicher anderer Couleur. „Politik mit Grundsätzen und einer Leitlinie, das muss unser Angebot an die Menschen sein. Das ist wirklich modern im politischen Allerlei. Unsere Losung heißt dabei: Zuversicht, Zusammenhalt und Mut für die Zukunft.“Die motivierende Rede dankten Johannes Hintersberger die JUler mit langem Beifall. Ludwig Lenzgeiger, JU-Kreisvorsitzender, leitete mit einer abschließenden Einschätzung in den gemütlichen Teil über: „Die Zahlen stimmen im Augsburger Land und in Bayern. Nirgends in Europa sind für so viele Menschen die Chancen so gut wie in Bayern, ob es hier um Arbeit, Bildung oder allgemeine Lebensqualität geht. Für die Jugend steht dank der Politik der vergangenen Jahrzehnte im Augsburger Land die Welt offen. Jetzt müssen wir uns aber den neuen Problemen und Unsicherheiten der Menschen annehmen: Heimat, Kultur, Identität, Zusammenhalt in Gegenwart und Zukunft. Diese vermeintlich weichen Themen haben wir vielleicht nicht immer so beachtet, wie es nötig gewesen wäre. Jetzt gilt es zu liefern, wir sind dazu im Jahr der Landtagswahl motiviert, bereit und voller Zuversicht.“Bildunterschrift:Bild 1: Staatssekretär Johannes Hintersberger, MdL im Großen Saal der Täfertinger Gaststätte Schmid vor den JUlern.Bild 2: Staatssekretär Johannes Hintersberger, MdL (2. v.r.) mit dem Kreisvorsitzenden der JU Augsburg-Land Ludwig Lenzgeiger (l.), dem schwäbischen JU-Bezirksvorsitzenden Tobias Paintner (r.), sowie den stellvertretenden JU-Kreisvorsitzenden, (v.l.) Miriam Streit (Bobingen), Jonas Deuringer (Königsbrunn) und Claudio Ortolf (Diedorf).

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20/12/2017

Inhaltliche Akzente setzen – „Kein türkischer Nationalismus in Bayern“

Erlangen/Nürnberg. Auf dem zurückliegenden CSU-Parteitag konnten nicht nur personell die Weichen der Partei neu gestellt werden, sondern auch wichtige inhaltliche Akzente wurden gesetzt. Die Junge Union Augsburg-Land konnte mit ihrem Antrag zum Verbot der Vereinigung der „Grauen Wölfe“ einen Schritt gegen türkischen Nationalismus in Bayern erreichen.„Für uns ist es ein echter politischer Erfolg, dass nun unsere Forderung des Verbotes der sogenannten Grauen Wölfe nicht nur von der Landesversammlung der Jungen Union Bayern positiv angenommen wurde, sondern dass unsere Forderung es auch auf den CSU-Parteitag geschafft hat. Auch dort haben die Delegierten unseren Antrag angenommen und nun wird sich die Bayerische Staatsregierung damit befassen. Die JU gibt Impulse und setzt die Agenda.“, fasst Ludwig Lenzgeiger, JU-Kreisvorsitzender, zusammen.Philipp Schmid, Mitglied im JU-Kreisausschuss und thematischer Ideengeber des Antrages, begründet diesen inhaltlich: „Die Anhängerschaft der Ülkücü-Bewegung („Graue Wölfe“) in Deutschland ist überwiegend in sogenannten Kultur- und Idealisten-Vereinen organisiert. Diese Vereine verbreiten aktiv ein rechtsextremes, türkisch-nationalistisches Gedankengut, das auch die Nähe zum Antisemitismus und Rassismus nicht scheut. Das ist absolut konträr zu einem friedlichen gesellschaftlichen Zusammenleben nach unseren geltenden Werten und Gesetzen, sprich zu unserer Leitkultur.“Es bestehe daher aus Sicht der Jungen Union Augsburg-Land die Notwendigkeit des Verbots solcher Organisationen, um die Verbreitung eines von solchen Vereinigungen gepflegten Gedankengutes und deren politischer Tendenzen zu verhindern, so Lenzgeiger zum Antrag. „Jetzt heißt es für unseren Staat: Stärke zeigen. Wer türkisch-muslimische Parallelgesellschaften unter dem Deckmantel von Kulturvereinen schaffen möchte, der muss von uns klar und deutlich kommuniziert bekommen: So nicht und hier nicht! Innenpolitische Konflikte der Türkei, Antisemitismus und muslimischer Radikalismus werden in Bayern absolut nicht toleriert.“, hält der JU-Kreisvorsitzende für den Jugendverband fest.Schmid ergänzt abschließend: „Gerade in Augsburg und Umgebung sind die „Grauen Wölfe“ hinreichend negativ in Erscheinung getreten, das nationalistische Theaterstück im ReeseTheater ist nur ein unrühmliches Beispiel. Wir sind der Überzeugung, dass hier Handlungsbedarf besteht, auch im Sinne unserer türkischstämmigen Mitbürger, die sich zu unserer Leitkultur und unserer Gesellschaft bekennen. Eben diese stellen solche Gruppierung schnell in ein falsches Licht. Es ist wirklich ein großer Erfolg, dass wir etwas in die Richtung bewegt haben.“Bildunterschrift 1: Philipp Schmid, Mitglied des Kreisausschusses und Initiator des AntragesBildunterschrift 2: Die JU Augsburg-Land auf dem CSU-Parteitag (v.l. JU-Kreisvorsitzender Ludwig Lenzgeiger, stelvertretender Kreisvorsitzender Jonas Deuringer, ganz rechts: Matthias Neff, Ehrenkreisvorsitzender und JU-Kreisrat)

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28/11/2017

JU im Pflegeheim am Lohwald: „Altenpflege, das ist ein wunderschöner Beruf“

Augsburg/Neusäß. Gemeinsam möchten die Junge Union Augsburg und die Junge Union Augsburg-Land das soziale Profil der CSU schärfen. Hierzu riefen Ruth Hintersberger, Augsburger Bezirksvorsitzende, und Ludwig Lenzgeiger, Kreisvorsitzender im Landkreis, den Sozialtag ins Leben. Zusammen mit dem Staatssekretär Johannes Hintersberger, dem lokalen Landtagsabgeordneten, besucht die JU soziale Einrichtungen und kommt mit Verantwortlichen über Probleme und Realitäten ins Gespräch.Die Baugerüste am Pflegeheim am Lohwald in Neusäß sind noch nicht ganz abgebaut und doch ist die Pflegeeinrichtung für Demenzkranke, die insgesamt 90 Plätze beherbergt, bereits ausg bucht. Es stehen sogar rund 30 Namen auf der Warteliste für einen Betreuungsplatz, wie die Leiterin der Einrichtung der Diakonie, Justine Bohn, dem CSU-Nachwuchs und Staatssekretär Johannes Hintersberger mitteilen kann.„Unsere Einrichtung stößt auf eine enorme Nachfrage. Das führen wir zum einen auf die intelligente Bauplanung der Stadt zurück, denn wir sind in direkter Nachbarschaft zum betreuten Wohnen. Dort entscheiden sich viele, wenn es nicht mehr geht, zu uns in die Plfege zu kommen, wo sie bereits Bekanntschaften aus gemeinsamen Veranstaltungen haben.“, so Bohn, die bevor sie in die Leitung ging, lange Jahre als Altenpflegerin tätig war. Zum anderen, erläutert Bohn weiter, sei aber sicherlich auch ein genereller Trends in der Gesellschaft von Bedeutung, denn dadurch, dass die Bevölkerung zunehmend älter werde, steige natürlich auch der Bedarf an Pflegeplätzen.Diesen Trends kann Johannes Hintersberger, Staatssekretär im Staatsministerium für Arbeit und Soziales, Familie und Integration, aus seiner täglichen Arbeit heraus bestätigen. Es gebe eindeutig die Entwicklung hin zum gestiegenen Pflegebedarf, weil auch zahlreiche Menschen ihre Vorbehalte gegen Pflegeheime abbauten, so der Fachpolitiker. „Angesichts einer solchen gesamtgesellschaftlichen Verschiebung, ist das in der vergangenen Legislaturperiode verabschiedete Pflegesträkungsgesetz ein Meilenstein gewesen. Denn gerade an Demenz Erkrankten wird so der Zugang zu einer Vielzahl neuer Leistungen ermöglicht und das Verständnis dieser Krankheit sei dadurch auf einem neuen Niveau angekommen.“, betont Hintersberger im Hinblick auf die Situation in Neusäß.Dass eine gute Pflege nicht allein von der Gesetzgebung, sondern auch vom öffentlichen Ansehen und von den Pflegekräften selbst abhängt, ist Justine Bohn eine Herzensangelegenheit. „Wir müssen uns abgewöhnen, mit dem Beruf und der Tätigkeit des Altenpflegers automatisch negative Assoziationen zu verbinden. Im Gegenteil, die Altenpflege, das ist ein wunderschöner Beruf. Er bietet ebenso solide, gut bezahlte und langfristige Beschäftigungschancen wie er innerlich erfüllend ist.“, stellt die passionierte Pflegerin dar. „Sie glauben gar nicht, wie viel man von den alten Menschen mitnimmt, wie weise sie sind, was man lernen kann. Ich würde nirgendwo anders arbeiten wollen.“, plädiert Bohn für den Berufsstand. Ausdrücklich heiße sie jeden für ein Praktikum willkommen, der sich einmal diese Profession ansehen wolle und das Pflegeheim stehe für jeden und jede Interessierte offen. „Wir müssen uns abgewöhnen beim Gedanken an die Pflege stets die Bilder aus dem Fernsehen von schlimmen Zuständen in Heimen im Kopf zu haben.Natürlich gibt es in diesemBereich schwarze Schafe, aber dagegen muss immer auch das Bewusstsein bestehen, dass es nicht nur Problemfälle, sondern eine Vielzahl an herausragend guten Einrichtungen gibt, wie etwa die in Neusäß. Hier wird den Menschen mit Respekt und Liebe begegnet.“, fasst Ludwig Lenzgeiger, JU-Vorsitzender im Landkreis, die Eindrücke der Besichtigung zusammen. Es muss das Ziel der Jungen Union sein, den Pflegeberuf mehr Ansehen zuteil werden zu lassen, damit er wieder eine Option für einen größeren Teil der Bevölkerung werden kann. Hier könne der Gesetzgeber nur steuernd eingreifen, nicht aber gestaltend, das sei die Aufgabe der Allgemeinheit, die durch den Abbau von Berührungsängsten und die Wertschätzung der Arbeit am Menschen, eine positives Bild erzeugen könne, regt Ruth Hintersberger, JU-Berzirksvorsitzende, an.Bildunterschrift: Eine passionierte Anwältin der Pflege. Justine Bohn im Gespräch mit der Staatssekretär Johannes Hintersberger im Pflegeheim am Lohwald.

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20/11/2017

JU im Klinikum: An der Universitätsklinik hat die Pflege Zukunft

Augsburg/Neusäß. Gemeinsam möchten die Junge Union Augsburg und die Junge Union Augsburg-Land das soziale Profil der CSU schärfen. Hierzu riefen Ruth Hintersberger, Augsburger Bezirksvorsitzende, und Ludwig Lenzgeiger, Kreisvorsitzender im Landkreis, den Sozialtag ins Leben. Zusammen mit dem Staatssekretär Johannes Hintersberger, dem lokalen Landtagsabgeordneten, besucht die JU soziale Einrichtungen und kommt mit Verantwortlichen über Probleme und Realitäten ins Gespräch.Die Entwicklung zur Universitätsklinik sei natürlich ein enormes Thema für das Klinikum in Augsburg und selbstverständlich bleibe davon auch der Bereich der Pflege nicht unberührt, so Susanne Arnold Pflegevorständin am Klinikum. „Meine Prioritäten sind hier klar und deutlich. Ich setze mich dafür ein, dass die Pflege nicht nur auf dem hohen Niveau bleibt, auf dem sie derzeit angelangt ist, sondern für mich muss die Wissenschaft sich jetzt auch auf diesen Medizinbereich konzentrieren.“, hält Arnold fest, die zusammen mit Alexander Schmidte (Vorstand Finanzen und Strategie) sowie mit Prof. Dr. Michael Beyer (Ärztlicher Vorstand) und Prof. Dr. Martina Kadmon (Gründungsdekanin) die Leitung der Einrichtung innehat. Es gelte jetzt verstärkt in Forschung und Entwicklung zu investieren und sich auch auf diesem Gebiet als Wissenschaftsstandort zu profilieren, skizziert Arnold, die selbst über 15 Jahre Erfahrung am Patienten hat, ihre Vision für die Pflege in Augsburg.„Wir können auf dem Gebiet der Arbeit am Patienten riesige Potentiale erschließen, was etwa die Qualifizierung unseres Personals betrifft. Wenn wir unseren Pflegern ermöglichen, sich ständig weiterzubilden, dann können wir ebenso die Ärzte entlasten wie den Beruf des Pflegers aufwerten.“, so Arnold in ihrer Präsentation vor den jungen Christsozialen. Dabei bekam die Vorständin Rückhalt von Staatssekretär Hintersberger. Man könne sich als Stadt und Landkreis Augsburg auf diesem Gebiet ein echtes Profil erarbeiten, so der Landtagsabgeordnete. „Wenn wir uns trauen, hier in Augsburg in der Ausbildung von Ärzten und Pflegern neue Wege zu gehen, dann können wir Maßstäbe setzen. Das kann ein Modell für die ganze Republik sein.“, betont Hintersberger.Gleichwohl sei die Herausforderung keine geringe, gab Arnold zu bedenken, denn die Pflegeausbildung sehe sich mit rasant gestiegenen Anforderungen an den Beruf konfrontiert, was einschneidende Reformen nötig mache. Zugleich käme derzeit die Lage am Arbeitsmarkt hinzu, die einen echten Mangel an geeigneten Bewerbern mit sich bringe, da nicht nur viele sich gegen eine klassische Ausbildung entscheiden würden, sondern auch im Anschluss an ihre Ausbildung in andere Branchen wechselten, stellte die Vorständin dar.Die informative Veranstaltung und den intensiven Austausch fasst JU-Kreisvorsitzender Ludwig Lenzgeiger zusammen: „Es ist zunächst einmal eindrucksvoll, wie stark die Umstrukturierung des Klinikums nicht allein die ganze Region positiv beeinflusst, sondern wie stark auch die Entwicklung der gesamten bayerischen Medizinlandschaft davon profitiert. Dadurch, dass hier frischer Wind in die Universitätslandschaft kommt, entwickelt sich die ganze Branche weiter.“ Im Bezug auf die Pflege kam die JU mit Arnold darin überein, dass es gelte eine Verbesserung der Arbeitsbedingungen, hier vor allem der personellen Ausstattung, mit einer Professionalisierung des Pflegeberufes sowie einer verstärken Forschungstätigkeit in diesem Bereich zu verbinden. Denn wie Arnold abschließend festhielt: „Ich bin überzeugt, dass sich viele Menschen für diesen Beruf begeistern lassen, er ist wunderschön. Das zu vermitteln und zu garantieren, das ist unsere Aufgabe; ebenso der Verwaltung wie die der Politik.“Bildunterschrift: Rückenwind für die Pflege im Klinikum. Susanne Arnold (2. v.l.), Staatssekretär Johannes Hintersberger (l.) und die Junge Union um die Bezirksvorsitzende Ruth Hintersberger (4. v.l.) und den Kreisvorsitzenden Ludwig Lenzgeiger (4. V.r.) diskutieren über die Zukunft der Pflege.

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13/11/2017

JU bei der Caritas: Gute Sozialpolitik hört nicht beim Geld auf

Augsburg-Göggingen. Gemeinsam möchten die Junge Union Augsburg und die Junge Union Augsburg-Land das soziale Profil der CSU schärfen. Hierzu riefen Ruth Hintersberger, Augsburger Bezirksvorsitzende, und Ludwig Lenzgeiger, Kreisvorsitzender im Landkreis, den Sozialtag ins Leben. Zusammen mit dem Staatssekretär Johannes Hintersberger, dem lokalen Landtagsabgeordneten, besucht die JU soziale Einrichtungen und kommt mit Verantwortlichen über Probleme und Realitäten ins Gespräch.Dr. Walter Semsch, Geschäftsführer des Caritas Verbandes für die Stadt und den Landkreis Augsburg, empfing die Delegation der Jungen Union, die ebenso von Staatsekretär Johannes Hintersberger wie vom Bundestagabgeordneten für die Landkreise Augsburg-Land und Aichach-Friedberg, Hansjörg Durz, begleitet wurde.Für Hintersberger als Staatssekretär im Staatsministerium für Arbeit und Soziales, Familie und Integration ist der Caritas-Verband ein zentraler Partner in der kommunalen Wohlfahrtspflege und das neue Caritas-Haus ein Leuchtturm in der städtischen Sozialpolitik. Durz wiederum ist seit 2013 Caritasrat und damit in Verwaltungsverantwortung für den Verband, den er nach Kräften fördert.In der Depotstraße habe der Verband sich seine Augsburger Herzkammer geschaffen, so Dr. Semsch, der den interessierten Nachwuchspolitikern seine Arbeitsstelle zeigte. „Dort werden die Projekte koordiniert und die zahlreichen Helfer der Caritas haben dort ihre Anlaufstelle, wo etwa auch Sachspenden abgegeben werden können. Selbstverständlich bildet das Zentrumauch für die Bedürftigen einen Orientierungspunkt.“, erläutert Dr. Semsch. Integriert sei zudem ein Generationentreff, das „Cafe Werthmanns“. Er biete Jugendlichen, die auf dem ersten Bildungsmarkt gescheitert sind, eine Chance, wieder in das Berufsleben einzusteigen, so der Geschäftsführer. „Ein weiterer wichtiger Teil des Zentrums ist auch unser Sozialmarkt. Hier verkaufen wir die Kleider, Bücher und Einrichtungsgegenstände, die wir aus der Bevölkerung bekommen. Dabei steht natürlich nicht der Profit im Vordergrund, sondern Bedürftige sollen die Möglichkeit bekommen, mittels der Spenden ihren Alltag leichter meistern zu können. Dabei haben wir aber gelernt, dass es durchaus sinnvoll ist, kleine Beträge zu verlangen, denn so werden die Dinge, die meist absolut hochwertig sind, auch entsprechend wertgeschätzt.“, legt Dr. Semsch dar.An die Führung schloss sich eine intensive Diskussion mit den Vertretern der Jungen Union an, bei der Dr. Semsch den Abgeordneten ausdrücklich dankte. Diese seien stets da, wenn Not am Mann sei und unterstützen die Einrichtung intensiv. In der Debatte um die Grundsätze der Sozialpolitik kamen die Teilnehmer schließlich einhellig zu der Überzeugung, dass gerade Subsidiarität der Schlüssel zum Erfolg sei. „Wir können mit Geld natürlich etwas bewegen, aber auch das stößt an Grenzen. Oft kann mit klaren Worte oder auch einfachem Zuhören mehr erreicht werden als mit Unsummen.“, bestätigte Dr. Semsch die Runde.„Was uns heute deutlich geworden ist, ist nicht nur, dass der Caritasverband eine großartige Arbeit auf vielen, unterschiedlichen Gebieten leistet. Wir konnten nicht allein sehen, dass die öffentlichen Gelder hier gut aufgehoben sind, sondern nachhaltig eindrucksvoll war die Feststellung, dass gute Sozialpolitik lange nicht beim Geld aufhört. Hier sind wir in unserer Überzeugung gestärkt worden, dass unsere christliche Sozialethik ein zukunftsfähiges Modell für die Fürsorge ist.“, resümierte Ruth Hintersberger, Augsburger Bezirksvorsitzende, den Besuch. Bildunterschrift: Die JU mit Unterstützung aus München und Berlin beim Caritasverband (1. Reihe v.r. Hansjörg Durz, MdB, Dr. Walter Semsch, Geschäftsführer, Ruth Hintersberger, JU- Bezirksvorsitzende, Ludwig Lenzgeiger, JU-Kreisvorsitzener sowie Staatssekretär Johannes Hintersberger, 4. von oben)

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07/11/2017

Landesversammlung der JU: Glaubwürdigkeit durch Inhalte und Personen

Erlangen. Die Landesversammlung der Jungen Union Bayern in Erlangen sorgte für große mediale Aufmerksamkeit. Auch mehrere Delegierte aus dem Augsburger Land waren zum Treffen der Parteijugend nach Franken gefahren und wirkten aktiv bei der inhaltlichen Debatte mit.„Ein kleiner Passus hat alles überschattet“, fasst JU-Kreisvorsitzender Ludwig Lenzgeiger die Reaktionen auf das vergangene Wochenende zusammen. „Das herausragende Ergebnis unseres Landesvorsitzenden Dr. Reichhart mit rund 97% kam ebenso kaum zur Sprache wie die vielen inhaltlichen Positionierungen, die wir beschlossen haben.“, so der Adelsrieder weiter. Es müsse aber dennoch festgestellt werden, dass die Landesversammlung ein Erfolg gewesen sei, denn nachdem der Ministerpräsident die Debatte über die Bundestagswahl am vergangenen Samstag verweigerte, sei es nur konsequent gewesen, ihm die Interpretation der Jungen Union mit klaren Worten mitzuteilen, resümiert Lenzgeiger.Die Junge Union hatte am Samstagmorgen bei der Verabschiedung der „Erlanger Erklärung“ auf Basis eines Initiativantrages einen Absatz hinzugefügt, der die ursprüngliche Forderung nach einer Verjüngung des Spitzenpersonals für die Landtagswahl verschärfte. Der Passus lautete: „Für einen Erfolg bei der LTW (Landtagswahl) im kommenden Jahr braucht es einen glaubwürdigen personellen Neuanfang. Bei allen Verdiensten, die sich Horst Seehofer zweifellos in vielen Jahrzehnten für die CSU, Bayern und Deutschland erworben hat, muss er jetzt den Weg bahnen für einen gesonderten Übergang an der Spitze der Staatsregierung.“ Die Hinzufügung des Absatzes sei ohne Wortmeldung von Delegierten und mit großer Mehrheit von sich gegangen, obwohl durchaus Raum zur Aussprache gewesen wäre, erläutert Lenzgeiger. Dass diese Situation überhaupt zustande kam, müsse eindeutig auf die mangelnde Aussprachebereitschaft und die kurzfristige Absage des Ministerpräsidenten zurückgeführt werden, ohne die eine so deutliche Positionierung nicht notwendig gewesen wäre, so der Kreisvorsitzende weiter. „Wir haben hier gesehen, wie demokratische Prozesse ablaufen. Ein Saal voller Delegierten, die nur zu einem verschwindend geringen Teil durch Mandate oder Parteibürokratie gebunden sind, trifft auch einmal sehr deutliche und nicht planbare Entscheidungen. Das ist das Ergebnis von parteiinterner Demokratie.“, hält der Kreisvorsitzende fest.„Uns als JU Augsburg-Land ist es wichtig, dass wir klar machen, dass wir großen Respekt vor Horst Seehofers Leistung für unser Land, für Schwaben sowie besonders für das Augsburger Land und die CSU haben. Wir sind aber gleichzeitig der Überzeugung, dass es für die Landtagswahl neues Personal braucht. Das ist für uns ausdrücklich kein Kleinkrieg auf persönlicher Eben, sondern wir möchten das Beste für die Zukunft der Partei.“, ergänzt Claudio Ortolf, stellvertretender JU-Kreisvorsitzender.Es müsse im Übrigen auch hervorgehoben werden, dass am vergangenen Wochenende in keinster Weise bereits Personalentscheidungen von der JU getroffen worden seien. Man habe sich für keinen Nachfolgekandidaten ausgesprochen, sondern die Tatsache eines Personalwechsels stand im Mittelpunkt, verdeutlicht Ortolf den Versammlungsverlauf. „Wir durften Manfred Weber, Joachim Hermann und Markus Söder sowie Markus Blume hören. Alle waren sich in einem Punkt einig. In Bayern können wir nur gemeinsam Erfolg haben, der Übergang muss geordnet verlaufen und ohne böses Blut, nur wenn die CSU in 2018 absolut geschlossen auftritt und glaubwürdig zusammen für ihre Inhalte kämpft, dann gewinnen wir diese Wahl.“, gibt Jonas Deuringer, ebenfalls stellvertretender Kreisvorsitzender, die Meinung des Kreisverbandes wider.„Wir haben als Ursache für die schlechten Ergebnisse bei der Bundestagswahl die mangelnde Glaubwürdigkeit ausgemacht; für die Zukunft muss gelten, dass gesagt wird, was getan wird und getan wird, was gesagt wird. Nur so können wir wieder auf Erfolgskurs kommen und das Beste für Bayern im kommenden Jahr erreichen. Dazu müssen wir unsere Inhalte klar definieren und wir brauchen Personen, die diese überzeugend Vertreten.“, schließt Lenzgeiger die Meinung der Kreis-JU ab.Bildunterschrift: Die Delegation der JU Augsburg-Land mit dem JU-Kreisvorsitzenden Ludwig Lenzgeiger (1. v.l.), seinen Stellvertretern Kathrin Salzmann (3. v.r.), Jonas Deuringer (2. v.r.) und Claudio Ortolf (Mitte) sowie der Schatzmeisterin Lisa Lamprecht (r.) und CSUBezirksschriftführerin Ines Dollinger (3. v.l.) mit dem Landesvorsitzenden Dr. Hans Reichhart (2. v.l.). (Es fehlt JU-Kreisrat Matthias Neff.)

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02/11/2017

Shabatt Shalom: JU Augsburg-Land besucht Israelitische Kultusgemeinde

Im Oktober besuchte eine Gruppe der Jungen Union Augsburg-Land den Gottesdienst der Israelitischen Kultusgemeinde Schwaben-Augsburg. Die Gruppe konnte interessanteEinblicke in die jüdische Kultur gewinnen und sich über die Lebenssituation von Juden in Schwaben informieren. „Shabbat Shalom“, das war das bestimmende Thema des Gottesdienstes der jüdischen Kultusgemeinde, den die Mitglieder der JU Augsburg-Land besuchten. Das bedeutet in etwa, den siebten Wochentag willkommen zu heißen. Der Shabbat als Ruhetag im jüdischen Kalender beginnt am Freitagabend und endet am Samstag mit Einbruch der Dunkelheit, begangen wird er durch ein vielfältiges religiöses Zeremoniell.Ermöglicht wurde dieser Besuch durch Herrn Josef Strzegowski, dem Referenten für Öffentlichkeitsarbeit und Kultur der jüdischen Glaubensgemeinde, sowie durch Philipp Schmid, Mitglied im JU-Kreisausschuss, der sich für die christlich-jüdischen Dialog engagiert. Herr Strzegowski hieß die Gruppe im Innenhof der Synagoge in der Halderstraße ein, wo die JU die Möglichkeit hatte den bekannten Gemeinderabbiner Henry G. Brandt kennenzulernen. Der mittlerweile 90-jährige Rabbiner zelebrierte auch den anschließenden Gottesdienst, dem die jungen Christsozialen beiwohnen konnten. Im Anschluss an denselben war die Gruppe sogar zum sogenannten Kiddusch eingeladen, mit dem im Judentum im Rahmen einer Mahlzeit traditionell der Schabbat eingeläutet wird.Ludwig Lenzgeiger, Kreisvorsitzender der JU, fasste den Besuch zusammen: „Wir als politische Jugendorganisation danken der Israelitischen Kultusgemeinde wirklich ganz herzlich. Wir haben viele neue Eindrücke gewinnen können und unser Wissen über die jüdische Religion sowie Lebensweise erweitern können. Es war wirklich fabelhaft auf so viel Gastfreundschaft und Offenheit zu treffen.“ Der interreligiöse Dialog liege der Jungen Union am Herzen, weil nur so ein friedfertiges Zusammenleben in der Gesellschaft ermöglicht würde, hält Lenzgeiger weiter fest. Politische hätte der Besuch die JU in ihrem Engagement gegen Antisemitismus jedweder Couleur gestärkt, ob dieser von linker oder rechter politischer Gesinnung oder auch vom Islam komme, zieht Lenzgeiger das Fazit. Bildunterschrift: Die Besuchergruppe der Jungen Union mit Kippas vor dem Eingang de Synagoge in der Halderstraße

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12/10/2017

Ein Ohr für das Handwerk: Betriebsbesuch und Gespräch bei der Metzgerei Rittel

Auf Einladung der Jungen Union Holzwinkel kam der neue und alte Bundestagsabgeordenete der Region Hansjörg Durz nach Adelsried. Dort stand ein Betriebsbesuch bei der Metzgerei Rittel auf dem Plan, um vor Ort mit Vertretern des Handwerks, mit Auszubildenden, Gesellen und der Geschäftsführung ins Gespräch zu kommen.Die Metzgerei ist ein klassischer mittelständischer Handwerksbetrieb, der mittlerweile in zweiter Generation von Juniorchef Gerold Rittel geführt wird. Dabei sind dort dauerhaft 25 Personen in den unterschiedlichen Berufsgruppen beschäftigt, vom Metzger über die Metzgereifachverkäuferin bis hin zum Hilfsarbeiter und natürlich Auszubildende. Nicht allein versorgt die Metzgerei die Adelsrieder Bevökerung mit frischen Fleischerwaren, sondern auch in Gersthofen ist der Qualitätsbetrieb mit einer Filiale vertreten. Zum klassischen Metzgereigewerbe kommt zudem ein Partyservice wie auch der Festzeltbetrieb hinzu.Wo das Handwerk der Schuh drücktIm Gespräch mit dem Abgeordneten stand natürlich das Handwerk im Mittelpunkt und dabei die Frage, wo Berlin diese wichtige Säule der deutschen Wirtschaft unterstützen kann. Ein großes Problem stellt der Mangel an Auszubildenden aber auch Hilfsarbeitern dar, unter dem das Metzgerhandwerk besonders zu leiden hat. Das sei mit Sicherheit kein Luxusproblem, da man mittlerweile ernsthaft damit zu kämpfen habe, dass nur noch wenige Schüler sich für die Ausbildung zum Metzger interessierten und deutsche Schulabgänger sich kaum noch für eine Tätigkeit in diesem Handwerk begeistern ließen, so Seniorchefin Brigitte Rittel. Dabei sei Metzger durchaus ein attraktiver Beruf, fügt sie hinzu. Deshalb müssten vor allem bürokratische Hürden abgebaut werden, die interessierten und qualifizierten ausländischen Arbeitnehmern die Arbeit in deutschen Betrieben bislang erschweren, so die Bitte an den Abgeordneten. Hansjörg Durz sagte seine Unterstützung zu und konnte sich im Anschluss an die Betriebsbesichtigung und die Gespräche auch selbst bei einem Mittagessen von der Qualität der Adelsrieder Metzgerei überzeugen. Das Ziel solcher Treffen sei es, besonders auf das Handwerk aufmerksam zu machen, so JU-Kreisvorsitzender Ludwig Lenzgeiger, der den Besuch organisiert hatte. "Das Handwerk ist eine tragende Säule der deutschen Wirtschaft, dass leider oft angesichts der großen Präsenz der Industrie in der Öffentlichkeit vergessen wird, besonders als potenzieller Arbeitgeber und Ausbilder." Dass so außerdem die Chance entstehe, sich im persönlichen Gespräch auszutauschen und so von der Politik direkt gehört zu werden, sei ein weiterer positiver Effekt.

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12/10/2017

Schreinerqualität aus Adelsried für die JU Bayern

Als die Junge Union Bayern auf der Suche nach einem Handwerksbetrieb war, der für sie Torwände zur Verleihung an die Ortsverbände baut, wusste die Junge Union im Holzwinkel schnell Abhilfe.Klar war für die JU, dass die neue Attraktion etwas aushalten muss sowie, dass regionale Produzenten unterstützt werden sollen. Deshalb war Handwerkskunst gefragt und die fand der Jugendverband im Holzwinkel, genauer in Adelsried bei der Schreinerei Furnier. Das Familienunternehmen nahm den Auftrag gerne entgegen und produzierte für die jungen Christsozialen die ersten Torwände in der Firmengeschichte. Ursprünglich ist die Schreinerei auf Möbelbau spezialisiert und fertigt bereits in dritter Generation maßgenaue Qualitätseinrichtungen an.Die Kicker vor der neuen Torwand bei der Schreinerei Furnier. In der Mitte Juniorchef Günther Furnier mit Sohn Luitpold, links daneben Dr. Hans Reichhart, MdL, und rechts daneben Hansjörg Durz, MdB.Einweihung der Torwände mit Politprominenz Hansjörg Durz, Bundestagsabgeordenter für das Augsburger Land und ehemaliger Kicker beim TSV Täfertingen, und JU-Landesvorsitzender Dr. Hans Reichhart, Landtagsabgeordneter aus Jettingen-Scheppach und ehemals beim SV Scheppach aktiv, traten gemeinsam mit dem JU-Kreisvorsitzenden Ludwig Lenzgeiger aus Adelsried und seinem Stellvertreter Claudio Ortolf aus Diedorf gegen eine Mannschaft der Schreiner Furnier im Torwandschießen an. Das Schreiner-Team führte Juniorchef Günther Furnier an, dank dessen Treffer die Handwerker in Führung gingen. Für die JU traf Reichhart und nachdem die Wand durch die Schüsse der weniger begabten Fußballer ihre Qualität unter Beweis stellen konnte, trennten sich die beiden Teams mit einem Unentschieden. Im Anschluss war ausgiebig Zeit bei Bewirtung der Familie Furnier und bei isotonischen Hopfengetränken die spielerische Leistung zu besprechen und Trainingsanregungen auszutauschen. Mit einem kleinen Präsent für die Belegschaft bedankte sich die JU beim Betrieb.

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30/08/2017

70 Jahre JU Schwaben - Im Gespräch mit Landrat Martin Sailer

Augsburger Land. Im Jahr 2017 kann die Junge Union Schwaben ihren 70. Geburtstag begehen. Anlässlich dieses Jubiläums blickt die JU auf ihre bewegte Geschichte zurück. Hierzu führt sie Interviews mit ihren ehemaligen Bezirksvorsitzenden. Diesmal wurde Martin Sailer, Landrat des Landkreises Augsburg, zum Gespräch gebeten. Martin Sailer war von 2001 bis 2005 Bezirksvorsitzender.Lieber Herr Landrat Sailer, wann und wie kamen Sie damals zur Jungen Union?Ich bin 1993 in die JU eingetreten, obwohl ich schon 1987 in die CSU eingetreten war. Hintergrund war, dass die JU-Diedorf keinen Ortsvorsitzenden mehr hatte und die JU wieder aktiviert werden sollte.Wieso haben Sie sich bei der JU engagiert?Mir stand die CSU und damit auch die JU als politische Organisation am nächsten. Daher war ein Engagement in der JU naheliegend.Was war damals gesellschaftlich und politisch anders als heute?Die Erwartung der Menschen an die Politik und deren Fähigkeiten zur Problemlösung ist enorm gestiegen. Dazu kommt eine unglaubliche mediale Begleitung, in der Sachverhalte und Entwicklungstendenzen kaum mehr gewürdigt werden können.Was hat die JU Schwaben zu Ihrer Zeit als Vorsitzender bewegt?Wir haben eine ganze Reihe an Anträgen an die CSU formuliert, haben junge Themen in die Bezirksparteitage gebracht und uns im Bundestagswahlkampf 2002 (mit Edmund Stoiber als Kanzlerkandidat) sowie Landtagswahlkampf 2003 herausragend engagiert. Aber auch der schrittweise Ausbau der Internetpräsenz hat uns sehr beschäftigt.Und was hat die JU Bayern zu Ihrer Zeit als schwäbischer JU-Chef bewegt?Von der JU Bayern gingen zahlreiche Initiativen aus. Beispielsweise zur künftigen Rolle des Privatfernsehens, der neuen Medien oder aber auch zu Themen wie der Gentechnik. Heute so aktuell wie damals.An Sie als erfahrenen JUlern, eine Frage, die die JU in Zeiten vermeintlicher Politikverdrossenheit besonders bewegt. Wie konnten Sie damals junge Menschen für Politik begeistern?Wir haben auf vielen Feldern versucht, junge Menschen für die JU zu begeistern. Das war nicht immer einfach, aber wir konnten die Mitgliederzahlen halten und sogar leicht ausbauen. Als JU-Schwaben haben wir dafür vor allem die Arbeit in den JU-Kreisverbänden unterstützt, also den direkten Kontakt zu den Menschen.Was ist Ihre Meinung, wie muss Politik sein, wenn sie sich für die Jugend einsetzen möchte?Sie muss nachvollziehbar und transparent sein. Und sie muss die Sprache der jungen Menschen sprechen.Was waren Ihre prägendsten Erlebnisse bei der JU?Natürlich die ersten Begegnungen mit dem damaligen Finanzminister Dr. Theo Waigel. Er hat uns von Anfang an mit seinen Visionen für unsere Heimat aber auch Europa begeistert. Aber auch der Zusammenhalt innerhalb der JU-Schwaben. Wir hatten ein menschliches Miteinander und aus dieser Zeit sind viele Freundschaften entstanden, die bis heute anhalten.Was können wir heute von damals lernen?Dass es sich lohnt, sich in und für die Politik und damit für die Menschen und unsere Region zu engagieren.Wieso sollten junge Menschen heute zur JU?Nur wer mitmacht, kann gestalten. Das gilt bis heute. Wir brauchen mehr Mitspieler und weniger Zuschauer in der Politik!Was bedeutet Ihnen die JU im Blick auf Ihr politisches und persönliches Leben?Ich habe in meiner Zeit als JUler viele Weggefährten kennengelernt, die – wie ich – den Weg in die Politik gegangen sind. Auf dieses Netzwerk und auf die Kontakte von damals bis hinein in die Landes- und Bundes- und Europapolitik kann ich noch heute zurückgreifen.Was möchten Sie Ihrer JU mit auf den Weg geben?Ich gratuliere ihr zum 70. Geburtstag und wünsche ihr für die Zukunft viele engagierte Mitglieder, die mutig zupacken, Themen aufgreifen und Sprachrohr der jungen Generation sind.Herr Landrat, vielen lieben Dank.(Ludwig Lenzgeiger)

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10/08/2017

Junge Union besucht Firma Interquell mit Staatssekretär Pschierer in Wehringen

Die schwäbischen, familiengeführten Mittelständler rückte die Junge Union um Kreisvorsitzenden Ludwig Lenzgeiger und den stellvertretenden Bezirksvorsitzenden Matthias Neff bei ihrem Besuch der Interquell GmbH in den Fokus. Gemeinsam mit Franz Josef Pschierer, Staatssekräter aus dem Bayerischen Wirtschaftsministerium, besichtigten die jungen CSU Politiker den Tiernahrungshersteller in Wehringen.Geschäftsführer Georg Müller gewährte Einblicke in sein Unternehmen, das durch die Hundefuttermarke „Happy Dog“ große Bekanntheit erlangte. Mittlerweile habe sich die Firma zu einem beinahe weltweit aktiven Betrieb entwickelt. Neue Herausforderungen brächte die Digitalisierung des Handels.Die Konkurrenz von Ladengeschäften und E-Commerce bewertete Pschierer so: „Wer in Zukunft erfolgreich sein will, muss den Kunden das Beste aus beiden Welten bieten. Deswegen braucht jedes bayerische Unternehmen eine digitale Strategie. Mit unserem Förderprogramm Digitalbonus unterstützt das Bayerische Wirtschaftsministerium unsere mittelständischen Betriebe bei der digitalen Aufholjagd und verbessert so ihre Wettbewerbsfähigkeit.“Staatssekretär Franz Josef Pschierer unterstrich die Bedeutung des Mittelstandes, insbesondere der inhabergeführten Betriebe bzw. Familienbetriebe, für die bayerische Wirtschaft. Der Mittelstand habe maßgeblich zu den hohen Wachstumsraten und niedrigen Arbeitslosenzahlen im Freistaat, und hier insbesondere im ländlichen Raum, beigetragen und zeige besonderen Einsatz bei der Ausbildung junger Menschen.Matthias Neff, der den Arbeitskreis Wirtschaft der JU Schwaben leitet und selbst Mitglied des Wehringen Gemeinderat ist, zeigte sich erfreut welche Potentiale und Dynamik in der heimischen Wirtschaft stecken. “Der schwäbische Unternehmergeist und eine engagierte Belegschaft sind die besten Voraussetzungen dafür, dass der Wirtschaftsstandort Schwaben auch in Zukunft konkurrenzfähig bleibt.“Bild v.l.n.r.: CSU Ortsvorsitzender Max Schuler, Jonas Deuringer, Claudio Ortolf, JU Kreisvorsitzender Ludwig Lenzgeiger, Bürgermeister Manfred Nerlinger, Staatssekretär Franz Josef Pschierer, Geschäftsführer Georg Müller, Fabian Suchomel, stv. JU Bezirksvorsitzender Matthias Neff

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07/08/2017

Ausbildung schafft Zukunft – Junge Union und Carolina Trautner besuchen Gesundheitshaus Reichart

Schwabmünchen. Im Zuge der Veranstaltungsreihe „Ausbildung schafft Zukunft“ besuchte die Junge Union Augsburg-Land gemeinsam mit der Landtagsabgeordneten Carolina Trautner das Gesundheitshaus Reichart. Der Termin beim Schwabmünchner Familienunternehmen stand unter dem Thema „Menschen für Gesundheit begeistern – Ausbildung und Zukunft im Gesundheitswesen?“.Über 66.000 Behandlungen im Gesundheitshaus allein im Jahr 2016. Das ist die Bilanz auf die Jürgen Reichart, Geschäftsführer des Gesundheitshauses in Schwabmünchen, blicken kann. Nimmt man das Kinderhaus noch hinzu, so erhöht sich die Zahl um rund 20.000 Behandlungen. Physiotherapie, Ergotherapie und Logopädie werden angeboten und der Mensch muss dabei stets im Mittelpunkt stehen, wie Jürgen Reichart betont.Bei der Betriebsführung konnten sich die Besucher davon überzeugen, dass die modernen Räume höchsten Ansprüchen – für Patienten und Beschäftigte – gerecht werden. „Hier wurde wirklich an alles gedacht. Es herrscht eine regelrechte Wohlfühlatmosphäre“, so Ludwig Lenzgeiger, Vorsitzender der Jungen Union im Landkreis.Bei der anschließenden Diskussion erläuterte Eva Reichart, aus deren Praxis für Physiotherapie das Gesundheitshaus entstanden ist, die aktuellen Herausforderungen der Branche: „Wir haben einen stetig ansteigenden Bedarf an Physio- und Ergotherapie. Auch steigen Anforderungen an die Therapeuten und die Therapie selbst stetig. Gleichzeitig stehen wir im Wettbewerb mit anderen Arbeitgebern und es ist nicht immer leicht, genügend Fachkräfte zu gewinnen.“Die Landtagsabgeordnete Carolina Trautner versicherte, das Problem zu kennen: „Ein Baustein kann sicherlich sein, das Schulgeld für die Ausbildung der Physiotherapeuten, Ergotherapeuten und Logopäden und den weiteren Heilberufen abzuschaffen, wie auch im gemeinsamen Wahlprogramm von CDU und CSU vorgesehen ist.“ Die Junge Union um ihren Kreisvorsitzenden Ludwig Lenzgeiger war sich einig, dass Deutschland über eine leistungsfähige Gesundheitswirtschaft verfügt, die der Versorgung der Menschen in unserem Land zugutekommt und hochwertige Arbeitsplätze garantiert. Dies gelte es auch im Sinne der Generationengerechtigkeit nachhaltig zu sichern.Bildunterschrift: Einen Einblick in die Trainingslandschaft bekam der AK Gesundheit der JU Augsburg-Land mit der Landtagsabgeordneten Carolina Trautner (3. v.r.) von Evi Reichart (4. v.r.) und Jürgen Reichart (2. v.r.) in dem Gesundheitshaus Reichart in Schwabmünchen.

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24/07/2017

„Die anderen dürfen billiger sein, aber nicht besser“

Zusmarshausen. In ihrer Veranstaltungsreihe „DURZ DIGITAL“ beschäftigt sich die JU Augsburg-Land gemeinsam mit dem Bundestagsabgeordneten Hansjörg Durz (CSU) mit dem Großthema Digitalisierung, besucht Firmen und spricht über die digitale Zukunft im Augsburger Land. Der letzte Termin führte die Veranstaltung zur Sortimo International GmbH nach Zusmarshausen.Klaus Emler, Geschäftsführer von Sortimo, brachte die Firmenphilosophie auf den Punkt: „Die anderen dürfen billiger sein, aber nicht besser.“ Das sei für das Zusmarshauser Unternehmen, das mittlerweile über 1.300 Menschen weltweit beschäftigt natürlich zum einen eine Frage des Wettbewerbs. Man könne sich im Preiskampf nicht gegen billige Produzenten durchsetzen und das wolle man ohnehin nicht, weil die Qualität der Produkte im Mittelpunkt stehen müsse, das honoriere der Kunde schließlich auch, so der Unternehmer. Zum anderen sei dieser Fokus auf eine hochqualitative Herstellung und damit eine ordentliche Bezahlung der Mitarbeiter Tradition bei Sortimo. In den 1970er Jahren von Herbert Dischinger als kleiner Ein-MannBetrieb gegründet habe man sich die soziale Verantwortung und die hohen Ansprüche an die eigenen Produkte aus dieser Zeit erhalten, so Emler. „Wir stehen noch heute klar in der Tradition dieses Familienunternehmens, wir wissen, woher unser Erfolg rührt und bleiben uns deshalb treu.“Die Firma, die vor allem durch die Produktion metallener Werkzeugkoffer und die Ausstattung von Handwerkerfahrzeugen bekannt wurde, wird aber auch nicht müde, selbst neue Geschäftsfelder zu erschließen. So erläuterte Emler der Gruppe im Anschluss an eine Betriebsführung ein Zukunftsprojekt von Sortimo, den Innovationspark.Die Firma plant hierbei die größte und effizienteste E-Tankstelle Europas aufzubauen und diese als Modellprojekt zur Förderung von Elektromobilität zu positionieren. „Wir möchten mit dem Innovationszentrum die Möglichkeit schaffen, Elektromobilität neu und frei zu denken. Wie kann der Verkehr der Zukunft organisiert werden? Welche Tankstellenbetreibermodelle brauchen wir? Wie können wir den Kunden abholen und den Individualverkehr für die Zukunft entwickeln? Das sind Fragen, die uns umtreiben.“, erläutert Emler das Projekt.Mit Ladezeiten von rund zehn Minuten, ließe sich auf dieser Tankstelle E-Mobilität massentauglich machen und zugleich durch die Angliederung von weiteren Unternehmen neue Perspektiven auftun, so der Geschäftsführer. In wenigen Wochen wird bereits der Spatenstich stattfinden.„Es ist wirklich toll, dass wir im Augsburger Land durch das Innovationszentrum Ideen einen Raum geben können und dass wir das in enger Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft und Politik tun. Das ist das Erfolgsrezept Bayerns und besonders unserer Region, die enge Kooperation. So entstehen durch die vielseitigen Anregungen nicht nur wegweisende neue Konzepte, sondern diese werden auch aus den Denkstuben hinaus auf die Straße gebracht, konkret umgesetzt.“, resümiert der Abgeordnete im Deutschen Bundestag Hansjörg Durz das Projekt. Und, so erläutert Durz weiter, es sei ihm deshalb auch ein ganz besonderes Anliegen gewesen, dieses Projekt mit Unterstützung des Bundes zu realisieren, mittels entsprechender Förderungen und fachlicher Beratung.Großes Lob erhielt der Abgeordnete, der das Augsburger Land und Aichach-Friedberg in Berlin vertritt, denn auch seitens der Sortimo International GmbH. „Wir haben keine Wünsche an die Politik in Bayern, denn hier läuft die Zusammenarbeit wirklich hervorragend. Gerade Herr Durz hat uns unterstützt und tut dies weiter, wo es nur geht. Vielen Dank an dieser Stelle und wir freuen uns auch ganz besonders, dass die Junge Union durch ihr Interesse unser Projekt in die Öffentlichkeit bringt, auch das ist eine Unterstützung, die wir zu schätzen wissen.“, so Emler. Im Anschluss an das Gespräch konnten die Christsozialen noch das neue Lastenfahrrad ProCargo CT1 mit Elektromotor der Firma testen, mit deren Entwicklung Sortimo den Verkehr der Zukunft in den Städten neu aufstellen möchte. Durch Verkehrs- und Schadstoffreduktion wäre es mittels der Fahrräder möglich, drängende Probleme der Gegenwart zu lösen.„Es ist wirklich immer wieder großartig zu sehen, was das Augsburger Land an klugen Firmen, an leistungsstarker Wirtschaft und fleißigen Menschen zu bieten hat. Die Digitalisierung ist bei Sortimo kein Thema, über das nur gesprochen wird, sondern sie wird Wirklichkeit und wird gestaltet. Es freut uns ganz besonders, dass hier deutlich wird, wie wichtig zum einen die Zusammenarbeit von Wirtschaft und Politik ist und wie sie zum anderen erfolgreich realisiert werden kann. Unser Rezept ist ebenso einfach wie effizient: Miteinander reden, einander helfen, füreinander interessieren. Was für Sortimo gilt, gilt auch für das Augsburger Land. Die anderen dürfen billiger sein, aber nicht besser.“, so JU-Kreisvorsitzender Ludwig Lenzgeiger zum Abschluss.Bildunterschrift: DURZ DIGITAL bei der Sortimo GmbH in Zusmarshausen mit Geschäftsführer Klaus Emler (5. v.l.), dem Bundestagsabgeordneten Hansjörg Durz (5. v.r.) und dem JUKreisvorsitzenden Ludwig Lenzgeiger (6. v.r.)

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18/07/2017

Wahlerfolge der JU: Augsburg Ländler punkten bei parteiinternen Wahlen

Augsburger-Land. Bei den zurückliegenden parteiinternen Wahlen der Jungen Union Schwaben und der CSU Schwaben konnten die JUler aus dem Augsburger Land zahlreiche Erfolge erreichen. Unter anderem wurde der Kreisvorsitzende Ludwig Lenzgeiger zum stellvertretende Bezirksvorsitzenden der JU gewählt.„Es ist wirklich ein Erfolg für unsere Junge Union im Augsburger Land, dass wir nun sowohl im Bezirksvorstand der JU Schwaben gut vertreten sind als auch, dass wir es zahlreich in die Bezirksvorstandschaft der schwäbischen CSU geschafft haben. Durch das Engagement auf den schwäbischen Ebenen der Politik haben wir die Möglichkeit uns gemeinsam mit der ganzen Region für unser Augsburger Land einzusetzen. Außerdem bekommen wir die Chance, unsere Ideen und Erfahrung aus dem Landkreis für ganz Schwaben einzusetzen und so die Region zusammen mit Vertretern vom Allgäu bis zum Ries voran zu bringen“, resümierte der JUKreisvorsitzende Ludwig Lenzgeiger die Wahlerfolge der Kandidaten der JU Augsburg-Land des vergangenen Wochenendes.In Wemding im Landkreis Donau-Ries hatte sich am zurückliegenden Freitag die Junge Union Schwaben zur Neuwahl getroffen. Hierbei wählten die über 70 Delegierten die Wahlvorschläge des Augsburger Landes mit herausragenden Ergebnissen in die Vorstandschaft. So steht dem neuen und alten Bezirksvorsitzenden Tobias Paintner aus Immenstadt nun der Adelsrieder Ludwig Lenzgeiger als stellvertretender Bezirksvorsitzender für die kommenden beiden Jahre zur Seite. Er folgt damit auf Matthias Neff aus Wehringen, der sich auf seine Funktion als stellvertretender CSU-Kreisvorsitzender konzentrieren möchte. Als Bezirksgeschäftsführerin fungiert weiterhin die Langweiderin Ines Dollinger. Im erweiterten Bezirksvorstand sind nun sogar ganze vier Augsburg Ländler vertreten. Mit Lisa Lamprecht (Biburg), Lisa Wolf (Königsbrunn), Kathrin Salzmann (Neusäß) und Jonas Deuringer (Königsbrunn) schickt das Augsburger Land aktive JUler auf die schwäbische Ebene.Nur einen Tag nach der Versammlung der JU schritt auch die Mutterpartei an die Wahlurnen und wählte die Bezirksvorstandschaft der CSU Schwaben in Nördingen. Hier konnten die jungen Christsozialen ebenfalls punkten. Sie entsenden nun mit Ines Dollinger (Schriftführerin), mit Lisa Wolf (Beisitzerin) und Ludwig Lenzgeiger (Beisitzer) drei Mitglieder in das Gremium.„Dass wir auch von Seiten der CSU einen so großen Rückhalt erfahren, freut uns ganz besonders und das sehen wir als Wertschätzung für unsere aktive politische Arbeit an. Dadurch, dass wir bei der CSU Schwaben mitarbeiten dürfen, können wir in Zukunft den Einsatz der JU und der CSU für unsere Heimat noch besser verzahnen. Dass CSU und JU eng zusammenarbeiten ist gut für Schwaben und das Augsburger Land.“, so Lenzgeiger abschließend.Bildunterschrift Bild 1: Die JU Augsburg-Land bei der Bezirksversammlung der JU Schwaben (1. v.l. Matthias Neff, 3. v.l. Lisa Wolf, 8. v.l. Jonas Deuringer, 10. v.l. Kathrin Salzmann, 11. v.l. Lisa Lamprecht, 12. v.l. Ines Dollinger, 3. v.r. Ludwig Lenzgeiger, 1. v.r. JULandesvorsitzender Dr. Hans Reichhart, MdL),Einzelbilder zur CSU SchwabenBild 2: Ludwig Lenzgeiger, Bild 3: Lisa Wolf, Bild 4: ines DollingerFotos: Lisa Wolf

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Neuwahl Untermeitingen
13/07/2017

Die JU Untermeitingen hat eine neue Spitze: Rupprecht ist neuer Ortsvorsitzender

Als letzter JU-Ortsverband im Landkreis Augsburg hat die Junge Union Untermeitingen gewählt. Martin Rupprecht ist neuer Vorsitzender der JU auf dem Lechfeld. Neben viel Lob von CSU und Kreisverband gab es neue Pläne und Vorfreude auf die Arbeit.Die Junge Union Untermeitingen ist eine feste Größe auf dem Lechfeld. Mit der landkreisbekannten italienischen Nacht etwa lockten die Jungpolitiker einmal im Jahr mehrere tausend Leute nach Untermeitingen. Auch biete man mit der jährlichen Christbaumsammelaktion einen beliebten Service für die Bürger der ganzen Verwaltungsgemeinschaft an, der rege angenommen würde. Das sei zwar nicht immer leicht und ohne Stress zu machen, aber es lohne sich auf alle Fälle, resümierte der ehemalige Vorsitzende Martin März seine vergangene Amtszeit. Es sei toll, wenn man gemeinsam solche großen Aktionen auf die Beine stelle, an einem Strang ziehe und das dann wirklich auch ein großer Erfolg würde, so März weiter. „Ich muss jetzt aber die Chance beim Schopf packen. Ein junger Nachfolger hat sich hervorgetan und da muss ich auch den Stab weitergeben, denn die JU geht nun mal nur bis zum 35. Lebensjahr. Die Arbeit hat mir immer große Freude bereitet und ich stehe natürlich weiterhin der JU zur Seite und helfe wo es geht.“, schloss März seinen Bericht.Die zahlreich erschienen JU-Mitglieder nahmen denn auch im Anschluss die Wahlempfehlung von März an und machten den 23-jährigen Martin Rupprecht einstimmig zum Nachfolger, der sich in seiner Antrittsrede motiviert gab. Er wolle die großen Fußstapfen, die ihm März hinterlassen habe natürlich ausfüllen, aber auch eigene Akzente setzen. Er sei bereits jetzt voll in den Planungen für die bevorstehende italienische Nacht am 6. August 2017 eingebunden und habe auch bereits Ideen für neue Aktionen, etwa einem Mitgliederausflug in Form einer Klausurtagung, bei der man die politischen Leitlinien der kommenden Jahre festzurren könne.Rupprecht zur Seite stehen neue Gesichter und bereits erfahren Mitglieder in der engeren Vorstandschaft. Als Stellvertreter fungieren Kathrin Weber, Armin Aurbacher und Jürgen Pech, die Kasse übernimmt Maximilian Haslinger und das Protokoll führen Ramone Haslinger und Julia Röder.Gewissermaßen als Ehrengast war Bürgermeister Simon Schropp gekommen, der selbst über zehn Jahre Vorsitzender der jungen Untermeitinger Christsozialen war. Er sprach seiner JU ein großes Lob für den herausragenden Einsatz für die Gemeinde aus, motivierte sie, sich weiterhin offen, kritisch und mutig einzubringen. Er lobte ganz besonders die JUler, die sich auch als Gemeinderäte in der Kommune für die junge Generation einbringen.Auch der JU-Kreisvorsitzende Ludwig Lenzgeiger war voll des Lobes und hatte eine Überraschung mitgebracht. Zum einen dankte er allen JUlern für ihren unablässigen ehrenamtlichen Einsatz für die junge Politik, ob auf gesellschaftlicher oder politischer Ebene. „Auch die Politik ist ein Ehrenamt, das wird leider allzu oft vergessen. Es freut mich gerade deshalb, dass das in Untermeitingen nicht der Fall ist. Hier lassen sich die jungen Menschen für den Einsatz für die Gesellschaft begeistern und zeigen eindrucksvoll, was so erreicht werden kann.“, so Lenzgeiger. Für den Bürgermeister und ehemaligen JU-Vorsitzenden Schropp hatte Lenzgeiger ein Geschenk des Kreisverbandes dabei, ein graviertes Brotzeitbrett zur Erinnerung und Dank an die vielen Jahre des Einsatzes. „Simon war über 10 Jahre Ortsvorsitzender. Wer dieses Amt kennt, der weiß, dass das mehr als nur ein Hobby ist, das ist eine echte Verpflichtung mit großer Verantwortung und herausragendem Anspruch. Seitens des ganzen Kreisverbandes möchten wir solch verdienten Ortsvorsitzenden Danke sagen, denn das Herz der JU, das schlägt letztlich in den Dörfern und Städten.“, so der Kreisvorsitzende. Bildunterschrift: JU-Kreisvorsitzender Ludwig Lenzgeiger (v.l.) gratuliert dem neuen Ortsvorsitzenden Martin Rupprecht (2.v.l.) und seiner Mannschaft und dankt dem scheidenden Vorsitzenden Martin März (3.v.l.)Bild: Manfred Salz

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26/06/2017

Pressemitteilung: Junge Union Augsburg-Land fordert Senkung der Grunderwerbsteuer

Adelsried/Wehringen. Die JU Augsburg-Land spricht sich für die Senkung der Grunderwerbssteuer aus, um den Erwerb von Wohneigentum zu erleichtern. Nach Überzeugung des CSU-Nachwuchses darf die Senkung allerdings nicht auf Kosten der Kommunen und Landkreise vonstattengehen.Die Junge Union Augsburg-Land spricht sich für eine Entlastung junger Familien beim Erwerb von Grundeigentum aus. „In den letzten Jahren erleben wir auch im Landkreis Augsburg-Land eine erhebliche Steigerung der Preise von Grundstücken, Wohnungen oder Häusern“, so Ludwig Lenzgeiger, Kreisvorsitzender der Landkreis-JU. Daher fordert die Junge Union, dass auf allen politischen Ebenen Maßnahmen ergriffen werden müssen, um den Erwerb von Wohneigentum gerade auch für junge Familien zu ermöglichen. Angesichts einer Eigentumsquote von 50 % im Freistaat Bayern bestehe auch hier noch deutliches Potential.„Wir brauchen in Berlin die Einführung eines Baukindergeldes für junge Familien, aber auch der Freistaat Bayern muss im Rahmen seiner Möglichkeiten alles unternehmen, um den Erwerb von Wohneigentum zu fördern“, so Ludwig Lenzgeiger. Daher spricht sich der Kreisverband der Jungen Union Augsburg-Land dafür aus, im Freistaat Bayern die Grunderwerbsteuer von 3,5 auf 2,5 Prozent zu senken. „Wir erleben derzeit Rekordeinnahmen des Freistaats Bayern. Gerade deshalb besteht nunmehr die Möglichkeit, hier den Bürgern etwas zurückzugeben“, so Lenzgeiger.Matthias Neff, JU-Kreisrat und Finanzfachmann, fügt hinzu: „Die Senkung der Grunderwerbssteuer ist zweifellos ein geeignetes Instrument, mit dem wir den Erwerb von Wohneigentum ermöglichen können. Uns ist aber durchaus bewusst, dass von den Einnahmen der Steuer auch die Kommunen und der Landkreis profitieren. Wir fordern daher außerdem, dass die Senkung der Grunderwerbssteuer nicht zulasten des kommunalen Finanzausgleichs geht, sondern der Freistaat diese Ebenen auf bestehendem Niveau weiterfördert. Dort ist das Geld gut angelegt.“Die JU Augsburg-Land hofft daher auf den Einsatz der örtlichen Vertreter im Landtag, die durch die Unterstützung der Initiative der JU Bayern einen großen Schritt in der Familienförderung in Bayern tun können und so Bayern noch attraktiver für die Jugend machen würden.

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08/06/2017

Tierschutz in der Praxis –JU Augsburg-Land besucht den Tierschutzverein Augsburg und Umgebung

Beim Besuch im Tierheim des Tierschutzvereins Augsburg und Umgebung bekam die Gruppe Jungen Union Augsburg-Land nicht nur viele Einblicke in die Arbeit des Vereins, sondern auch politische Aufgaben mit auf den Weg.Sehr gerne habe er angeboten, die JU durch das Tierheim zu führen, begrüßte Heinz Paula, MdB a.D. die Gruppe der Jungen Union Augsburg-Land als Vorsitzender des Tierschutzvereins Augsburg und Umgebung. Zwar wäre er nicht für die CSU im Bundestag gewesen, aber das Tierwohl sei ganz ohne Zweifel ein Thema, bei dem die Parteigrenzen nicht im Wege stehen dürften, sondern einzig das Tier in Mittelpunkt gerückt werden müsse, so Paula weiter.Führung durch die Räumlichkeiten des VereinsDie JUler des Arbeistkreises Umwelt erhielten eine engagierte und informative Führung durch die Räumlichkeiten des Tierheimes Augsburg und Umgebung, geprägt von viel Sachverstand und bemüht um das Bewusstsein für die Bedeutung eines funktionierenden Tierschutzes. Von Katzen und Hunden bis hin zu „Exoten“ wie Schlangen ist fast alles im Augsburger Tierheim vertreten. Für die artgerechte Unterbringung, zugeschnitten auf die jeweiligen Bedürfnisse der Tiere, sorgt geschultes Fachpersonal, aber auch viele Ehrenamtliche. Zunächst aggressive Hunde werden beispielsweise von speziell ausgebildeten Trainern auf der angrenzenden Hundewiese erzogen und somit für die Vermittlung fit gemacht. Auch wurde deutlich, welche großen Aufgaben der Tierschutzverein zu bewältigen habe: von der Aufnahme, über die Unterbringen sowie die ärztliche Versorgung, bis hin zu Weitervermittlung ist viel Engagement gefragt.Bedarf an Spenden und privatem Engagemt für die TiereDoch trotz der ebenso von Leidenschaft für die Tiere wie auch fachlicher Qualität geprägten Arbeit hat das Tierheim wiederkehrende Sorgen. So scheitern einige bauliche Vorhaben momentan noch an der Finanzierung, da man hierfür als Verein massiv auf Spenden angewiesen sei. Es gelte deshalb eine solide und langfristige Agenda aufzustellen, vor allem zur Zusammenarbeit mit Städten und Gemeinden des Landkreises, um die Arbeit des Tierheims langfristig zu ermöglichen, betonte Paula.Diskussion über einen ausgewogenen TierschutzAn die Führung schloss sich eine lebhafte und durchaus kontroverse Diskussion über die Umsetzung des Tierschutzes in Deutschland an. Gerade über die Frage nach der Tierhaltung wurde angeregt debattiert. Die JU untersicht in der Debatte, dass es hierbei wichtig sei, die Landwirtschaft nicht aus den Augen zu verlieren und einen Ausgleich zwischen Möglichem und Wünschenswerten zu finden, der die Landwirte nicht in einem Auflagenmeer ertränke.Die Anregungen aus solchen Diskussionen sollen natürlich weiterverfolgt werden. So möchte der Arbeitskreis „Umwelt“ unter Leitung von Jonas Deuringer und Claudio Ortolf sich konkret mit dem Exotenhandel befassen. „Dieser gefährdet sowohl in den Ursprungsländern der Tiere als auch hierzulande eklatant die vorherrschende Biodiversität und bringt ganze Ökosysteme ins Ungleichgewicht“, so Claudio Ortolf. Ebenso zu bedenken sei es, eine Kastrationspflicht für Hunde und Katzen ins Auge zu fassen, da andernfalls die unkontrollierte Fortpflanzung nicht verhindert werden könne und immense Folgekosten entstünden, hebt Jonas Deuringer hervor. Es lasse sich durch lediglich kleine politische Weichenstellungen viel für die Tiere erreichen, ohne dabei die Menschen stark einzuschränken, so Deuringer und Ortolf übereinstimmend.Ludwig Lenzgeiger, Kreisvorsitzender der JU Augsburg-Land, zog ein Fazit: „Die Führung und auch das informative Gespräche war für unsere politische Arbeit wirklich eine Bereicherung. Gerade in einem häufig vernachlässigten Bereich wie dem Tierschutz ist es wichtig, sich auszutauschen und fortzubilden. Zweifellos nehmen wir viele Anregungen mit, die wir in Form von Anträgen bei der Jungen Union einbringen und weiterbringen werden.“

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02/06/2017

JU: Paulus und Neuner sind jetzt Ehrenmitglieder

Welden. Im Zuge der Jahreshauptversammlung der JU Augsburg-Land konnte Kreisvorsitzender Ludwig Lenzgeiger verdiente JUler ehren. Michael Paulus (Neusäß) und Manuel Neuner (Meitingen) sind jetzt Ehrenmitglieder der Kreis-JU.„Jedes Ehrenamt braucht langjähriges, kontinuierliches Engagement und Bereitschaft sich einzubringen, ob in Politik, Sport oder Kirche. Das ist alles andere als selbstverständlich.“, so JU-Kreisvorsitzender Ludwig Lenzgeiger zu den Ehrungen. Deshalb habe sich die Kreisvorstandschaft als Dank und als Anerkennung diese Geste überlegt, erläutert Lenzgeiger weiter.Altersgrenze der JU erreicht - nach langjährigem EngagementDie Jahreshauptversammlung der Kreis-JU war für dieses Vorhaben gerade deshalb geeignet, da sowohl Paulus als auch Neuner an dieser zu ihrem 36. Lebensjahr aus der JU ausscheiden. Die CSU-Jugend hat nämlich eine Altersgrenze von 35 Jahren. Michael Paulus wurde die Ehrenmitgliedschaft zuerkannt, nachdem er ganze 21 Jahre Mitglied in der JU war, also die maximal mögliche Mitgliedsdauer erreicht hatte, und dazu noch über 10 Jahre im Kreisvorstand aktiv mitarbeitete. Manuel Neuner war 18 Jahre Mitglied und dabei mehr als 12 Jahre Mitglied in der Kreisvorstandschaft. Verbundenheit zur JU bleibtIn seinen Worten an die Versammlung ermutigte Neuner die Anwesenden, es ihm nachzutun, sich einzubringen, immer kritisch zu fragen und auch in schweren Zeiten zu der JU zu halten. Beide neuen Ehrenmitglieder waren sich darin einig, dass sie – obgleich nicht mehr offiziell als Mitglied – weiterhin ihrer JU die Treue halten und helfen, wo sie gebraucht werden.

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31/05/2017

JU Augsburg und Augsburg-Land zu Besuch im Landtag und Sozialministerium

München. Auf Einladung von Johannes Hintersberger, Landtagsabgeordneter und Staatssekretär im bayerischen Sozialministerium reiste eine Delegation der JU Verbände von Stadt und Landkreis nach München.Es sei nur konsequent, dass sich die beiden JU-Verbände gemeinsam auf den Weg gemacht hätten, so Ludwig Lenzgeiger, Kreisvorsitzender der JU Augsburg-Land, denn schließlich höre der Stimmkreis von Johannes Hintersberger auch nicht an der Stadtgrenze auf. Dieser vertritt nämlich ebenso den Augsburger Westen wie Neusäß und Gersthofen im Maximilianeum.Hintersberger hatte die JU-Delegation in den Landtag eingeladen und dort nahm sich der studierte Historiker viel Zeit für die jungen Christsozialen.Zunächst begann bei herrlichem Wetter die Führung, die der Abgeordnete selbst übernahm, mit bestem Ausblick auf München aus dem Landtagsgebäude. Der Lechhauser konnte mit vielen Daten umrankt von zahlreichen Anekdoten dem Parteinachwuchs die Geschichte des Hohen Hauses nahebringen, in dem er selbst bereits in der dritten Periode als direkt gewählter Abgeordneter arbeiten darf. Im Plenarsaal kam die Struktur des bayerischen Parlamentarismus zur Sprache, dieser wurde im politischen System der Bundesrepublik verortet und schließlich war Raum für Debatten über aktuelle politische Themen.Bayerisches Staatsministerium für Arbeit und Soziales, Familie und Integration als Höhepunkt der FahrtDer Höhepunkt der Fahrt war aber bei aller geschichtsträchtiger Atmosphäre diesmal nicht der Landtag, sondern die zweite Station des Ausfluges, das Bayerische Staatsministerium für Arbeit und Soziales, Familie und Integration. Hier ist Hintersberger seit 2015 Staatssekretär und damit Mitglied der Bayerischen Staatsregierung. Im Ministerium stellte das Kabinettsmitglied die zahlreichen herausfordernden Aufgaben seines Hauses dar.„Was das Sozialministerium leistet geht uns alle jeden Tag an, zwar sind die Fragen nach der Arbeit der Zukunft, nach Familienförderung und Organisation der Kinderbetreuung nicht täglich auf den Titelseiten. Sie sind aber von größter Bedeutung für jeden von uns“, so der Abgeordnete. „Gerade in diesen Themen muss die Junge Union zuhause sein, weil hier die Zukunft der jungen Generation geprägt und bestimmt wird. Fordert uns hier. Stellt uns auf die Probe und treibt uns an“, gab der Augsburger der Gruppe mit auf den Weg.JU will sich stärker sozial engagieren„Mit Johannes Hintersberger haben wir einen Schwaben am Kabinettstisch, der die Interessen der ganzen Region fest im Blick hat und diese wo nur möglich durchsetzt. Wir können wirklich froh darüber sein. Als Junge Union werden wir uns gemeinsam mit ihm gerade im Themenbereich des Sozialen stärker engagieren, um dort nicht für die kommenden zwei, sondern die kommenden 20 Jahre unsere Heimat auf Erfolgskurs zu halten.“, so Lenzgeiger abschließend.

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30/05/2017

Lenzgeiger bleibt im Kreis an der Spitze

Welden. Die Delegierten der 17 JU-Ortsverbände der Jungen Union Augsburg-Land wählten den 27 Jahre alten Ludwig Lenzgeiger einstimmig an die Spitze der größten politischen Jugendorganisation im Landkreis Augsburg. Viel Lob bekam die Junge Union von den zahlreich erschienenen Mandatsträgern.„Ich danke euch für Euer Vertrauen. Ich bin wirklich baff.“, sagte der neue und alte JU-Kreisvorsitzende Ludwig Lenzgeiger aus Adelsried nachdem das Ergebnis seiner Wiederwahl von Wahlleiter Dr. Hans Reichhart, MdL, bekannt gegeben wurde. Dass er wirklich 100 Prozent der Stimmen der Delegierten erhalten würde, hätte er nicht gedacht. Zwar habe er sich die letzten beiden Jahre mit viel Zeit und Mühe für seine JU eingesetzt, so der junge Christsoziale, aber so ein Ergebnis sei nicht selbstverständlich. „Sich zwei Jahre mit Leidenschaft und Leistung einzusetzen und an so einem Abend dann zu sehen, dass das bei allen ankommt, das ist einer der ganz schönen Momente in der Politik“, dankte der wiedergewählte Vorsitzende der Versammlung im Weldener Gasthof Hirsch.Eine hervorragende Bilanz im LandkreisAuch seine zuvor gehaltene Rede zur Bilanz der vergangenen Jahre und zu den Zielen für die Zukunft wurde Lenzgeiger mit langem Applaus gedankt. Er konnte unter anderem auf Projekte wie die Einführung der Ehrenamtskarte im Landkreis Augsburg, bei der die JU federführend war, verweisen und konnte die erhobene Forderung nach Hinweisbannern zur Rettungsgasse auf der A8 verbuchen, an deren Durchsetzung man aktuell arbeite. Auch habe man sich durch Veranstaltungen hervortun könnten. Das 60-jährige Jubiläum des Verbandes mit über 130 Gästen sei eine Herkulesaufgabe gewesen und der große Erfolg habe die ganze Kreisvorstandschaft enger zusammenrücken lassen. Ein Beispiel für den erfolgreichen Dialog mit den Landkreisbürgern sei auch die von über 120 Personen besuchte Informationsveranstaltung zum Straßenbahnausbau in Königsbrunn gewesen, an der man zugleich die gute Zusammenarbeit mit der JU Augsburg habe zeigen können. Im Schnitt habe man mindestens zwei Veranstaltungen im Monat seitens der Kreis-JU organisiert. Nah bei den Menschen sein, besonders bei denen auf dem Land, die oft vergessen würden, das sei ihm wichtig. Auch deshalb habe er sich mit Welden einen Versammlungsort ausgesucht, der nicht in der Landkreis-Mitte liegt, und, dass trotz des Wetters und des ausnehmend guten Wetters über 50 JUler gekommen waren, zeige laut Lenzgeiger eines: „Die JU ist löwenstark, wir halten zusammen, jubeln zusammen und kämpfen zusammen. Alleine ist in der Politik kein Blumentopf zu gewinnen.“„Ich kann für die nächsten zwei Jahre nicht weniger und nicht mehr versprechen, als dass ich mich mit ganzer Leidenschaft, mit Mut, mit Freude und mit Kampfgeist weiter für die JU einsetze.“, schloss Lenzgeiger seine Ausführungen.Neue und alte Stellvertreter im KreisverbandDie Stellvertreter, die dem Vorsitzenden zur Seite stehen, wurden von der Versammlung ebenfalls mit großer Mehrheit bestätigt beziehungsweise neu gewählt. So sind Miriam Streit aus Bobingen und Kathrin Salzmann aus Neusäß weiterhin im engeren Vorstand. Auf Patrick Haas (Gersthofen) und Markus Zuber (Wehringen), die sich beide auf die Arbeit im Ortsverband konzentrieren möchten, folgen Jonas Deuringer (Königsbrunn) und Claudio Ortolf (Diedorf) als neue Vertreter. Die Kasse führt weiterhin Lisa Lamprecht (Biburg) und als Schriftführer sind Andreas Göschl (Königsbrunn) und Philipp Müller (Steppach) neu im Vorstand. Dem Vorstand als Geschäftsführerinnen stehen wie bereits in den vergangenen zwei Jahren Anna-Maria Högg (Diedorf) und Lisa Wolf (Königsbrunn) zur Seite.Viel Wertschätzung und Unterstützung der CSUDass die Junge Union eine bedeutende Rolle in der Mutterpartei spielt, wurde durch den zahlreichen Besuch von Mandatsträgern deutlich. Carolina Trautner, CSU-Kreisvorsitzende und Landtagsabgeordnete, ermutigte die JU sich weiterhin für die Jugend stark zu machen, und sich für die Heimat einzusetzen, die volle Unterstützung der CSU sei dabei gewiss. Auch war der Abgeordnete im Deutschen Bundestag und Direktkandidat für die kommende Wahl, Hansjörg Durz, zu seiner JU gekommen. Er stimmte die Versammlung auf die bevorstehenden Wahlen ein, verwies auf eine gute Stimmung in der Bevölkerung, die aber der CSU und JU vor allem Ansporn sein müsse, die Menschen zu überzeugen und in deren Sinne Politik zu machen. Er freue sich, mit dieser starken JU in den Wahlkampf zu gehen. Stimmkreisabgeordneter Georg Winter, MdL, verdeutlichte die zentrale Rolle, die die JU darin habe, junge Menschen für Politik zu begeistern, diese zu animieren, sich für ihren Heimatort und Heimatlandkreis einzubringen. Gerade angesichts der Halbzeit in den kommunalen Parlamenten sei es jetzt an der Zeit, die Jugend für 2020 zu mobilisieren, so der Höchstädter.Dr. Hans Reichhart, MdL, überbrachte schließlich in seiner Funktion als JU-Landesvorsitzender die besten Wünsche des Landesverbandes für die Zukunft der Kreis-JU und dankte allen Mitgliedern für ihr herausragendes Engagement.Den Abschluss verband auch Lenzgeiger mit einem großen Dank an alle Mitglieder und im Besonderen an den Kreisausschuss der JU Augsburg-Land: „Ich danke euch allen, in den Dörfern und Städten, für euren großen Einsatz. Sowohl im Ortsverband wie im Kreisverband braucht die JU aktive Mitglieder und viel Bereitschaft für das politische Ehrenamt. Ich freue mich auf zwei weitere Jahr für und mit euch.“

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11/05/2017

Jahreshauptversammlung der JU Holzwinkel

Am vergangenen Sonntag lud Ortsvorsitzender Dominik Mayr die Mitglieder der Jungen Union Holzwinkel zur Jahreshauptversammlung ein. Seine Bilanz fällt positiv aus und soll anspornen.Von zahlreichen Aktivitäten hatte der Ortsvorsitzende der JU Holzwinkel, Dominik Mayr, bei der diesjährigen Jahreshauptversammlung zu berichten. Besonders freute sich Mayr, dass er neben den JUlern auch díe treuen Gäste und Unterstützer Pfarrer Hermle sowie den Adelsrieder Gemeinderat Josef Zott begrüßen konnte.Zahlreiche Aktivitäten des OrtsverbandesSo habe man wieder das Fußball- und Sommerfest des Kreisverbandes in Adelsried ausgerichtet, bei dem nicht nur viel politische diskutiert wurde, sondern auch das Motto der Jungen Union „Party und Politik“ gepflegt wurde. Hier dankte er ganz besonders dem Tennisclub, der das Heim zu Verfügung stellte, sowie dem Sportverein Adelsried, der der JU wieder den Platz und die Umkleiden zur Verfügung stellte. „Es ist wirklich toll, wenn die Zusammenarbeit von unserer Junge Union mit den Vereinen so einwandfrei funktioniert.“, so Mayr. Auch habe man sich tatkräftig in das öffentliche Leben eingebracht, so durch das Angebot der „Ganghofer Wanderung“ im Ferienprogramm und die Mitarbeit beim Adelsrieder Weihnachtsmartk, dessen Erlöse zu einem großen Teil dem guten Zweck zufließen. „Für uns ist es wichtig, im vorpolitischen Raum zu zeigen, dass auf uns Verlass ist. Das gelingt uns auch beim Weihnachtsmarkt, wo wir nicht nur einen Stand betreiben, sondern auch beim Aufbau immer stark vertreten sind.“, verdeutlicht Mayr.Noch stärker im ganzen Holzwinkel Wurzeln schlagenZudem seien nicht wenige Aktivitäten der JU in Zusammenarbeit mit den CSU Ortsverbänden im Holzwinkel geschehen. Etwa der Besuch der Volksbühne in Welden oder des Starkbierfestes in Reutern sowie das gemeinsame Sommerfest der JU und CSU. Hier war Mayr noch eine Perspektive für die Zukunft wichtig: „In Adelsried arbeiten wir eng mit der CSU zusammen und das ist ein Gewinn für alle Beteiligten. Allerdings sind wir die JU im Holzwinkel und deshalb möchte ich es mir für die kommenden Jahre vornehmen, uns noch stärker in der ganzen Region zu verwurzeln.“ Man habe dank der Stellvertreterin Jasmin Dorner aus Welden dort seit vergangenem Jahr regen Zulauf und dies gelte es auszubauen, vor allem auch in der Zusammenarbeit mit der CSU in Welden, beschreibt Mayr seine Agenda.Grundsätzlich müsse die Mitgliederwerbung im ganzen Holzwinkel das Ziel der kommenden Jahre sein und somit eine Positionierung der JU in möglichst vielen Gemeinden, so der Vorsitzende weiter. Dass dies auch für die CSU von Vorteil sei, zeigten die jüngsten Wahlen in Adelsried, wo mit Alina Meiershofer, Ludwig Lenzgeiger, Thomas Lohwasser und Michael Stegmüller gleich vier JUler dem Vorstand angehörten und diesen so verjüngen.Bei der JU sei jeder politisch interessierte Jugendliche und junge Erwachsene immer herzlich willkommen, sich einzubringen und sich auf diese Weise für seine Heimat einzusetzen, hob Mayr hervor.Kommunalpolitik als EhrenamtKreisvorsitzender und ehemaliger Ortsvorsitzender Ludwig Lenzgeiger nutzte die Sitzung außerdem, um ausdrücklich allen JUlern und JUlerinnen für Ihren Einsatz zu danken und sie in ihrer Sache zu bestärken: „Es wird heute oft vergessen, dass auf unserer Ebene die Politik auch ein Ehrenamt ist, das wichtig für unsere Gesellschaft ist. Unsere Demokratie lebt vom Einsatz der Bürger für ihre Gemeinden.“ Deshalb sei es ihm auch ein wichtiges Anliegen gewesen, dass bei der Einführung der Ehrenamtskarte im Landkreis Augsburg auch das politische Ehrenamt – die Arbeit in Ortsverbänden und Gemeinderäten etwa – berücksichtig werde, so Lenzgeiger weiter. Die Einführung der Ehrenamtskarte hatte die JU per Antrag an die CSU eingefordert und so die Diskussion um dieselbe neu entfacht. Der gemeinsame Antrag von JU und CSU habe schließlich die Durchsetzung maßgeblich ermöglicht, was zudem ein eindrucksvoller Beweis dafür sei, dass junge Politik viel für die Bürger im Landkreis erreichen könne, betonte Lenzgeiger.Der Adelsrieder Pfarrer Hermle dankte der JU schließlich für ihren Einsatz für die Gemeinde, so im Besonderen für die Organisation der Hüpfburg beim alljährlichen Pfarrfest und beim Priesterjubiläum im vergangenen Jahr.

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10/05/2017

Johannes Weixler neuer Ortsvorsitzender der JU Thierhaupten

Nach 6 Jahren Amtszeit legte der bisherige Ortsvorsitzende der „JU Jungen Union Thierhaupten“, Josef Kienberger sein Mandat nieder. Als Nachfolger wurde einstimmig Johannes Weixler gewählt. Als Gast konnte Ludwig Lenzgeiger, der Kreisvorsitzende des JU Kreisverbandes Augsburg-Land, begrüßt werden.Während seiner Amtszeit kümmerte sich Josef Kienberger um die verschiedensten Aktionen, wie die alljährliche Christbaumsammelaktion oder die bei den Bürgern sehr beliebten Übertragungen von Europa- und Weltmeisterschaften. Durch turnusgemäße Seminartagungen schweißte er die Mitglieder der Jungen Union zusammen und verstand es Politisches mit Freude zu vereinen. Der 32-Jährige stellte sein Amt nun jüngeren Mitgliedern zur Verfügung und bedankte sich für die herausragende Zusammenarbeit.Der bereits stellvertretende Ortsvorsitzende und ebenfalls sehr engagierte Johannes Weixler wurde am 23. April einstimmig zum neuen Ortsvorsitzenden gewählt. Als dessen Stellvertreter wurden Madeleine Roth, Christian Kreidl und Andreas Rasilier ernannt.Ergebnisse der NeuwahlenWeiterhin ergaben sich bei den Neuwahlen neu besetzte Ämter wie die Schriftführerin Andrea Schreier, mit deren Stellvertreter Wolfgang Kiss. Bewährt bewältigt Lena Rasilier weiterhin die Aufgaben der Schatzmeisterin. Josef Kienberger wird die Vorstandschaft in Zukunft als Beisitzer mit Rat und Tat unterstützen. Als weitere Beisitzer haben sich Andreas Fröhlich, Benjamin Herb, Carina Herb, Christoph Klaus, Christoph Kolbe, Verena Mayer, Matthias Reiter und Stefan Schreier zur Verfügung gestellt und helfen bei der Arbeit der Jungen Union tatkräftig.

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09/05/2017

Neue Gesichter im Führungsteam der JU Neusäß

Bei der Jahreshauptversammlung der Jungen Union Neusäß gab die bisherige Ortsvorsitzende Kathrin Salzmann, nach acht Jahren herausragendem Engagement im Amt, ihren Posten frei zur Neubesetzung.„Es ist mir ein persönliches Anliegen junge Leute in die Politik zu holen und Ihnen die Möglichkeit der Mitbestimmung zu geben. Jetzt, nachdem ich die Mitgliederzahl nachhaltig erhöhen konnte,viele Impulse geben konnte und einen erfolgreichen Kommunalwahlkampf geführt habe, ist der richtige Zeitpunkt, meinen Platz in der JU Neusäß der nächsten Generation zu übergeben.“, so Salzmann. Sie zieht sich jedoch nicht aus dem politischen Geschehen der Jungen Union zurück, sondern bleibt dem Verband als Beisitzerin erhalten und wird weiterhin im JU Kreis- sowie Bezirksverband vertreten sein.Ihre Nachfolge tritt der 21-jährige Wirtschaftsstudent Tobias Kranz an, dem die JUler einstimmig ihr Vertrauen entgegenbrachten.Doch nicht nur der Ortsvorsitz wurde neu besetzt, Änderungen gab es im gesamten Führungsteam. So wurde Daniel Sutter stellvertretender Ortsvorsitzender, Philipp Müller Schatzmeister und Andreas Wehry Schriftführer.Lob für das EhrenamtAls Gast konnte Ludwig Lenzgeiger, der Kreisvorsitzende des JU Kreisverbandes Augsburg-Land, begrüßt werden. Er lobte das Engagement der zahlreichen jungen Menschen für das Ehrenamt Politik und betonte, dass die Einsatzbereitschaft nicht als Selbstverständlichkeit angesehen werden könne. Im Zuge dessen spornte er die Anwesenden dazu an, sich auch in Zukunft am politischen Geschehen zu beteiligen und diesen Kerngedanken weiterzureichen. "Die Junge Union ist die Stimme der Jugend in Bayern. Dadurch, dass ihr euch hier engagiert, helft ihr, unsere Gesellschaft für die kommende Generation zu gestalten. Jede Minute, die ihr dafür aufbringt, könntet ihr nicht besser nutzen. Vielen Dank dafür.", so Lenzgeiger.Begeisterung für Politik im Blick Als oberstes Ziel setzt sich die neue Vorstandschaft die Begeisterung für Politik bei möglichst vielen jungen Menschen wecken zu können. Nicht minder wichtig ist der JU Neusäß dabei eine gute Zusammenarbeit mit den umliegenden Ortsverbänden sowie Vereinen. „Wir wollen durch unsere Veranstaltungen und unseren ehrenamtlichen Einsatz die Menschen vor Ort von unserer Sache überzeugen und eine attraktive Anlaufstelle für politisch interessierte Bürger bieten, um so die Reichweite und Stärke der Stimme der Jugend in Neusäß zu vergrößern. Wir freuen uns auf eine spannende Zeit und über jeden, der den Weg zu uns findet“, so der neue Ortsvorsitzende Tobias Kranz.

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20/04/2017

Neuwahlen bei der Jungen Union Großaitingen

Am 04.04.2017 trafen sich die Mitglieder der Jungen Union Großaitingen zur Ortsversammlung mit Neuwahlen im Landgasthof „Zum grünen Kranz“. Die Mitgliederversammlung wählte Christian Kugelmann einstimmig als Nachfolger des bisherigen Ortsvorsitzenden Martin Knopp, der aus beruflichen Gründen nicht mehr kandidierte. Unterstützt wird er dabei von seinem neuen Stellvertreter Raphael Löwlein. Dessen Amt als Schatzmeister übernimmt in Zukunft Lucas Barnickel. Komplettiert wird die Vorstandschaft durch Lukas Nerlinger, der in seinem Amt als Schriftführer bestätigt wurde.Als Gäste konnten Ludwig Lenzgeiger, der Kreisvorsitzende des JU Kreisverbands Augsburg-Land, sowie der CSU-Ortsvorsitzende Klemens Hutter begrüßt werden.Beide betonten die Wichtigkeit der Jugend für die Politik und motivierten die Anwesenden sich auch in Zukunft aktiv an der Politik zu beteiligen. Ludwig Lenzgeiger hob zudem die Wichtigkeit des ehrenamtlichen Engagements für die Gesellschaft hervor, das nicht als selbstverständlich angesehen werden kann.Als zukünftige Ziele setzt sich Kugelmann eine harmonierende Zusammenarbeit mit den umliegenden Ortsverbänden und Vereinen. „Gerade als kleinerer Ortsverband ist es schwierig, eine ordentliche Veranstaltung selbst auf die Beine zu stellen“, so der neue Vorsitzende. Neben der Besichtigung des Klosters und der Brauerei in Weihenstephan sind die Teilnahme am Großaitinger Weihnachtsmarkt und die Ausrichtung eines Schafkopfturniers geplant.Wenn auch Du Lust hast Dich für die Interessen und Belange der Jugendlichen sowie jungen Bürgerinnen und Bürger Großaitingens zu engagieren, dann setzt Dich mit dem Ortsvorsitzenden Christian Kugelmann (ortsvorsitzender@ju-grossaitingen.de) in Verbindung. Die Junge Union Großaitingen heißt Dich herzlich willkommen!

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(C) Heiko Feist
17/04/2017

JU fordert Hinweisbanner für die Rettungsgasse

Adelsried. In einem Brief an die Autobahndirektion Südbayern regt die Junge Union Augsburg-Land die Anbringung von Bannern an den Brücken der Autobahn A8 an, um auf die Bildung einer Rettungsgasse bei Stau hinzuweisen.„Wir wollen als politische Jugendorganisation dazu beitragen, dass der Weg unserer Rettungskräfte, der freiwilligen und professionellen Wehren, der medizinischen und polizeilichen Einsatzkräfte, zum Unfallort nicht durch mangelnde Aufmerksamkeit und oder Unwissenheit einiger Autofahrer behindert wird.“, begründet JU Kreisvorsitzender Ludwig Lenzgeiger den Vorstoß der Jungen Union Augsburg-Land. „Verkehrsunfälle sind zweifellos immer tragisch, aber in nicht wenigen Fällen können ein schnelles Erreichen der Unglücksstelle und damit verbundene schnelle Hilfeleistung das schlimmste Verhindern und so größeres Unheil abwenden“, so Lenzgeiger weiter. Es sei deshalb absolut sinnvoll und geboten, dass an den Brücken der A8 im Landkries Augsburg Hinweisbanner angebracht würden, die auf die Pflicht zur Bildung einer Rettungsgasse bei Stau hinweisen, so der CSU-Nachwuchs im Brief an die Autobahndirektion Südbayern, in welchem er ebendies fordert. Vielen Autofahrern sei zudem schlicht nicht klar, wie eine Rettungsgasse ordnungsgemäß zu bilden sei, was ebenfalls durch solche Plakate, wie sie in anderen Bundesländern bereits üblich seien, erläutert werden könnte, heißt es in dem Brief weiter. „Es ist die Pflicht eines jeden Autofahrers, bei Stau eine Rettungsgasse zu bilden. Wir möchten hierfür durch die Banner verstärkte Aufmerksamkeit schaffen und so den Rettungskräften bei ihrer Arbeit ein oft wichtiges Mehr an Zeit beschaffen. Wir hoffen, in der Autobahndirektion hierfür einen Verbündeten zu finden.“, so Lenzgeiger abschließend.Bild: H. Feist

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Drei, denen das Ehrenamt am Herzen liegt: Carolina Trautner MdL, CSU-Fraktionsvorsitzender Lorenz Müller und JU-Kreisvorsitzender Ludwig Lenzgeiger
04/04/2017

CSU und Junge Union: Ehrenamt stärken, Ehrenamtskarte einführen

Nürnberg. Auf der zurückliegenden Klausurtagung der CSU Augsburg-Land konnten CSU und Junge Union ein gemeinsames Konzept zur Einführung der Ehrenamtskarte im Landkreis Augsburg erarbeiten und bringen dieses als Antrag in den Kreistag des Landkreises ein.„Das Wort ‚Zivilgesellschaft‘ ist in aller Munde. Aber wie wird eine Gesellschaft eigentlich mehr als eine bloße Verwaltungseinheit unbeteiligt zusammenlebender Personen? Die JU hat hierauf eine klare Antwort: Das ehrenamtliche Engagement von vielen tausend Menschen in ganz Bayern macht den Unterschied. Indem sich allwöchentlich zahllose Bürger in Vereinen und Organisationen engagieren, formen sie aus einer Gesellschaft eine Gemeinschaft. Eine Gemeinschaft in der wir heute gerne und so gut wie kaum jemals in der Geschichte leben.“, begründet JU-Kreisvorsitzender Ludwig Lenzgeiger die Initiative der Jungen Union zur Einführung der Ehrenamtskarte im Landkreis Augsburg.Die Überzeugung, dass ehrenamtliches Engagement ein tragender Pfeiler der Gesellschaft sei und dass dieses durch die Politik gefördert werden müsse, fand auch bei der CSU im Landkreis Augsburg deutliche Unterstützung. So hielt der Schwabmünchner Bürgermeister und Fraktionsvorsitzende der CSU-Fraktion im Kreistag Lorenz Müller im Hinblick auf den Antrag der JU fest: „Die JU hat hier ein wichtiges Thema auf die Agenda gesetzt, das wir als CSU unterstützen möchten. Es muss uns allen klar sein, dass die Förderung des Ehrenamtes eine Förderung der sozialen Infrastruktur ist. In vielen Bereichen übernehmen Ehrenamtliche wichtige Aufgaben der Daseinsvorsorge und nehmen nicht selten auch Kommunen dadurch viel Arbeit ab.“ Ein weiterer Aspekt sei ihm außerdem wichtig, so Müller, denn „wir müssen die Unterstützung von bürgerschaftlichem Engagement auch deutlich als Investition sehen, denn sollte es in Zukunft abnehmen, werden Leerstellen entstehen, Leerstellen in die im Zweifelsfall die Verwaltung beziehungsweise die Kommune einsteigen muss.“Dass nun mit der Ehrenamtskarte die Möglichkeit zur Anerkennung herausragenden Einsatzes für die Gemeinschaft geschaffen werde und damit verbunden diese Thematik wieder in das Bewusstsein der Öffentlichkeit rückt, sei ein wichtiger Schritt für den Landkreis, so Lenzgeiger und er freue sich deshalb ganz besonders, dass er bei der Kreis-CSU offene Türen eingerannt habe.Die CSU um die Kreisvorsitzende und Landtagsabgeordnete Carolina Trautner, Landrat Martin Sailer und Fraktionsvorsitzendem Lorenz Müller und die JU um JU-Kreisrat Matthias Neff und Kreisvorsitzenden Ludwig Lenzgeiger setzen sich deshalb in ihrem Antrag für die schrittweise Einführung der Ehrenamtskarte ein.Der erste Schritt soll hierbei die Einführung der Bayerischen Ehrenamtskarte sein. Vereine, Organisationen und Verbände bekommen so die Möglichkeit, für besonders engagierte Mitglieder die Karte im Landratsamt zu beantragen. Die Inhaber bekommen so zunächst kostenfreien Eintritt in die bayerischen Schlösser und Burgen, die staatlichen Museen gewähren vergünstigten Eintritt und sämtliche weiteren bereits akquirierten Akzeptanzstellen bieten verschiedene Vergünstigungen.Nach etwa einem Jahr soll schließlich Bilanz gezogen werden und das Angebot durch Akquise von kommunalen und regionalen Angeboten erweitert werden. So könnte etwa vergünstigter Zugang zu Schwimmbädern von Kommunen oder Einrichtungen des Bezirks Schwabens eingeworben werden. Verhandlungen mit unterschiedlichen Unternehmen und Organisationen könnten die Ehrenamtskarte noch attraktiver machen, so wären etwa Kooperationen mit dem FC Augsburg oder dem Legoland denkbar.„Die Unternehmen und Kommunen bekommen so die Möglichkeit sich um die Förderung des Ehrenamts verdient zu machen und zugleich treten sie positiv in der Öffentlichkeit in Erscheinung. Solche Kooperationen wären ein Gewinn für beide Seiten“, erörtert die Landtagsabgeordnete Carolina Trautner im Bezug auf diesen Aspekt. Allerdings müsse das dann zur entsprechenden Zeit verhandelt werden und sei aktuell lediglich eine Perspektive, so Trautner weiter.Abschließend hält die CSU-Kreisvorsitzende fest: „Wir freuen uns über die Initiative der Jungen Union und greifen diese selbstverständlich auf. Die CSU ist die Partei des Ehrenamtes. Mit der Ehrenamtskarte eine Möglichkeit zur Motivation und Anerkennung zu schaffen und damit diesen so wichtigen gesellschaftlichen Bereich zu fördern, ist eine Herzensangelegenheit.“Der Antrag wurde offiziell von der CSU-Fraktion im Kreistag des Landkrieses Augsburg eingebracht.

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23/03/2017

„Anerkennung ankommen lassen“: JU fordert Ehrenamtsförderung

Adelsried. Die JU Augsburg-Land hatte sich bereits mit einer Resolution zur Verbesserung der Ehrenamtskarte an die Staatsministerin für Soziales, Emilia Müller, gewandt. Nun ergreifen die Jungpolitiker den nächsten Schritt zur Förderung des Ehrenamtes im Landkreis. In einem Antrag haben sie Forderungen an die CSU-Fraktion im Kreistag gestellt.„Indem viele tausend Bayern sich allwöchentlich und unentgeltlich in Vereinen und anderen Institutionen engagieren, formen diese erst das, was wir „Zivilgesellschaft“ nennen. Sie machen aus einem rechtlichen Zusammenschluss von einzelnen Menschen eine Gemeinschaft. Eine Gemeinschaft in der wir heute gerne und so gut wie kaum jemals in der Geschichte leben.“, begründet JU-Kreisvorsitzender Ludwig Lenzgeiger den Vorstoß der Jungen Union zur stärkeren Förderung des Ehrenamtes im Landkreis Augsburg.Dabei hätten die Ehrenamtlichen, ob in Verein, Kirche oder Politik, immer akutere Nachwuchssorgen und zugleich werde solches Engagement mit immer komplexeren Regelungen verknüpft, so Lenzgeiger weiter. „Das trägt alles im Paket nicht dazu bei, dass ehrenamtlicher Einsatz als eine attraktive Freizeitgestaltung wahrgenommen wird.“Hier setzt die Junge Union Augsburg-Land an, indem sie der CSU-Kreistagsfraktion ein Maßnahmenpacket vorschlägt, mit welchem die Anerkennung des Ehrenamtes verbessert werden kann. „Wir müssen die Anerkennung ankommen lassen, bei den Vereinen und bei jedem Einzelnen“, so Matthias Neff, JU-Vertreter im Kreistag. „Mit dem Maßnahmenpacket, das die Junge Union im Gespräch mit Bürgermeistern, Gemeinderäten und Ehrenämtlern entwickelt hat, kann es uns gelingen, den Landkreis im wahrsten Sinne des Wortes zum Ehrenamtslandkreis zu machen.“, resümiert Neff.Das vom CSU-Nachwuchs ausgearbeitete und vorgeschlagene Maßnahmenpacket basiert auf drei Säulen. Die Grundlage stellt die Einführung der Bayerischen Ehrenamtskarte im Landkreis Augsburg dar. Diese kann für engagierte Bürger beantrag werden und bringt für diese in Form eines Ausweises verschiedene Vergünstigungen mit sich, so etwa für die Eintrittspreise der Königsschlösser in ganz Bayern. Außerdem kann der Landkreis solche überregionalen Angebote durch Werbung attraktiver Ehrenamtspartner ergänzen, wodurch mit der Ehrenamtskarte auch attraktive Angebote im Landkreis verfügbar werden.Die Betreuung der Ehrenamtskarte soll in einer zentralen Anlaufstelle im Landratsamt gebündelt werden, die somit zugleich eine weitere Säule darstellt. An diese Stelle können sich alle Landkreis-Bürger wenden, die Interesse an ehrenamtlichem Engagement haben und auch erfahrene Ehrenämtler sollen dort Rat und Hilfe bei Fragen rund um das Thema finden. Die landkreisweite Koordinierung bestehender kommunaler Ehrenamtsnetzwerke kann von dieser Stelle außerdem ebenso geleistet werden, wie die Organisation eines jährlichen Ehrenamtsempfanges des Landkreises zur Aufgabe werden kann. Bestehende Verwaltungsaufgaben, etwa die Ausstellung von Führungszeugnissen für Jugendarbeit, könnten dort gebündelt werden.Schließlich vermag diese Anlaufstelle auch einen Brückenschlag zwischen Ehrenamt und Wirtschaft zu schaffen. Dadurch, dass eine Auszeichnung für besonders ehrenamtsfreudige Unternehmen ausgelobt wird, kommen Betriebe in das Blickfeld der Öffentlichkeit, die gesellschaftliche Verantwortung übernehmen und durch solche Werbung wird zudem ein Bewusstsein für Vereinbarkeit von Ehrenamt und Beruf gebildet.„Unser Maßnahmenpacket soll das Thema Ehrenamt wieder in der öffentlichen Debatte positionieren, aber auch ganz konkret zur Verbesserung der Situation beitragen. Wir hoffen, dass die CSU unsere Vorschläge aufnimmt und umsetzt. So erreichen wir etwas für die Menschen in unserem Landkreis“, so Lenzgeiger abschließend.Am kommenden Wochenende wird der Antrag der JU auf der Klausurtagung der CSU Augsburg-Land besprochen.

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21/03/2017

Diese Chance für die Jugend beim Schopf packen

Adelsried. Die Bayerische Staatsregierung konnte im Zuge ihrer Verhandlungen mit der Europäischen Kommission und dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit einen Erfolg für das sogenannte „Einheimischenmodell“ erzielen. Die JU Augsburg-Land begrüßt diese Möglichkeit für die Landkreisgemeinden.Der Verhandlungserfolg der Staatsregierung beim bayerischen Einheimischenmodell ist auch für den Landkreis Augsburg von großer Bedeutung, so der Kreisvorsitzender der JU AugsburgLand Ludwig Lenzgeiger. Lenzgeiger betont: „Endlich herrscht für bayerische Gemeinden dahingehend Rechtssicherheit, unter welchen Bedingungen vergünstigtes Bauland an Einheimische vergeben werden kann. Die jahrelange Unsicherheit ist damit endgültig beendet und es gilt die Chance beim Schopf zu packen. Junge Menschen überall im Landkreis merken unmittelbar, wie schwierig es ist, sich in ihren Heimatorten eine Zukunft aufzubauen. Mit der Vergabe von vergünstigtem Bauland an Einheimische haben die Kommunen eine Steuerungsmöglichkeit, um vor allem jungen Familien den Erwerb von Wohnraum zu ermöglichen.“ Nur so sei es zu schaffen, langfristig die demographischen Herausforderungen zu bewältigen und einer zunehmenden Überalterung gerade auf dem Land entgegenzusteuern, so der Kreisvorsitzende weiter. „Durch die Festlegung klarer Vermögensund Einkommensgrenzen wird garantiert, dass das Modell gerade die Zielgruppe erreicht, die darauf angewiesen ist. Besonders begrüßen wir als JU Augsburg-Land, dass neben dem Finanziellen sowohl die Anzahl der Kinder wie auch die Pflege von Angehörigen und das ehrenamtliche Engagement in der Gemeinde Berücksichtigung finden.“, erläutert Lenzgeiger die Rahmenbedingungen.„Die Bayerische Staatsregierung hat hier ein effektives Instrument geschaffen, das es ermöglicht, der Jugend auf dem Land Wohnraum zur Verfügung zu stellen. Wenn die Kommunen es ernst damit meinen, die jungen Erwachsenen in der Heimat zu halten, dann nutzen sie es.“, so Lenzgeiger abschließend.

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v.l. Bürgermeister Bernhard Uhl, JU-Kreisvorsitzender Ludwig Lenzgeiger und der neu gewählte Ortsvorsitzende Jochen Kraus
10/03/2017

Jahrshauptversammlung des JU Ortsverbandes Zusmarshausen mit Neuwahlen

Bei der Jahreshauptversammlung der JU Zusmarshausen folgte auf den bisherigen Ortsvorsitzenden Steffen Kraus Jochen Kraus als neuer Ortsvorsitzender.Der bisherige Ortsvorsitzende, Steffen Kraus, leitete die Versammlung und konnte erfreulich über das vergangene Jahr berichten und bedankte sich bei allen Mitgliedern für Ihr Engagement.Im Rahmen der Jahreshauptversammlung fanden turnusmäßige Neuwahlen statt. Der bisherige Ortsvorsitzende stand für das Amt als Ortsvorsitzender nicht mehr zur Verfügung, da er den Gründungsprozess nun als abgeschlossen ansah und nun gezielt einen jüngeren Nachfolger an den Posten heranführen möchte.Hierbei ist Jochen Kraus als neuer Ortsvorsitzender gewählt worden. Die Mitgliederversammlung wählte den 27-jährigen Jura Studenten einstimmig in sein Amt.Für ihn sei es wichtig, dass die Interessen der jungen Leute in der Kommunalpolitik mit eingebracht würden, wie auch die Gemeinschaft der Jugend durch ein attraktives Freizeit-Angebot zu stärken, so Kraus.Geplant sind etwa Ausflüge wie der Besuch der Frühjahrs-Wiesn in München, Grillfeste, Betriebsbesichtigungen und Stammtische mit anderen Ortsverbänden der JU. Auch betonte Kraus, dass Nicht-Mitglieder selbstverständlich jederzeit gerne willkommen seien.Zum stellvertretenden Ortsvorsitzender wurde Steffen Kraus gewählt. Die Kasse führt weiterhin Mario Aumann, als Schriftführer fungiert Jürgen Käßmair. Dem erweiterten Vorstand gehören Jürgen Winkler und Thomas Lipovsky an. Als Kassenprüfern wurden Alfred Hegele und Christian Weldishofer gewählt.Der Ortsvorsitzende der CSU Zusmarshausen, Christian Weldishofer, Bürgermeister Bernhard Uhl (CSU) und der Kreisvorsitzende der Jungen Union Augsburg Land, Ludwig Lenzgeiger, stellten in Ihrem Grußwort die Wichtigkeit der Politik vor Ort und den Einsatz der JU ebendort dar und sahen hier eine große Chance für jüngere Bürger, sich in das kommunalpolitische Geschehen einzubringen.

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10/03/2017

JU Augsburg-Land wird international

Wehringen. Anfang März wurde der JU-Kreisrat und ehemalige Kreisvorsitzende Matthias Neff in die Internationale Kommission der Jungen Union Deutschland gewählt.Der CSU Jungpolitiker Matthias Neff (Wehringen) ist seit März Mitglied der Internationalen Kommission der Jungen Union. Der 34jährige Matthias Neff ist somit eines von drei bayerischen Mitgliedern in der Kommission, die sich sowohl aus CSU wie auch CDU Nachwuchs zusammensetzt. Das Gremium behandelt außen- und sicherheitspolitische Fragestellungen. Weiterer Schwerpunkt der Arbeit ist darüber hinaus der Austausch mit anderen konservativen und christlichen Jugendparteien weltweit. Mit Sorge blickt Neff auf die Entwicklung der Beziehungen zum NATO-Partner Türkei. "Die verbalen Entgleisungen türkischer Regierungsmitglieder gegenüber Deutschland sind nicht akzeptabel. Wir dürfen es nicht zulassen, dass die innenpolitischen Spannungen aus der Türkei importiert werden."JU-Kreisvorsitzender Ludwig Lenzgeiger begrüßte die Wahl Neffs in die Kommission: „Matthias Neff ist nicht nur der JU-Vertreter im Kreistag des Landkreises Augsburg und damit ein Fachmann für landkreispolitische Fragen, sondern er unterstützt uns auch durch sein breites Wissen in außen- und sicherheitspolitischen Fragestellungen. Dass sich Matthias jetzt in der Internationalen Kommission auf Deutschlandebene engagieren kann, ist auch ein großer Vorteil für die JU im Augsburger Land. Die Kontakte und die Kenntnisse, die er sich hier erarbeiten kann, sind für unseren Kreisverband absolut von Vorteil.“

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06/03/2017

„Die soziale Ader Schwabens“

Thierhaupten. Beim Kreisausschuss der Jungen Union Augsburg-Land konnte Kreisvorsitzender Ludwig Lenzgeiger den Präsidenten schwäbischen Bezirkstages Jürgen Reichert (CSU) begrüßen. Intensiv diskutierte die JU mit diesem über die Aufgaben, Herausforderungen und Perspektiven des Bezirks. In der Diskussion wurde der Wunsch nach einer Prozenthürde laut.„Der Bezirk ist die soziale Ader Schwabens“, so Bezirkstagspräsident Jürgen Reichert bei der JU Augsburg-Land, „denn so gut wie jeder Bürger hat auf irgendeine Weise mit dem Bezirks zu tun, vor allem wenn es um soziale und gesundheitliche Fürsorge geht, ob in den Bezirkskrankenhäusern, in den Pflegeheimen oder in der Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderung“. Wenig verwunderlich sei es daher auch, dass der Bereich „Soziales“ den größten Haushaltsposten beanspruche.Wie gut dieses Geld hier angelegt sei, sehe man etwa in den Einrichtungen für behinderte Menschen, die seit den 1950er Jahren eine beispiellos positive Entwicklung durchgemacht hätten. Hier zeige sich Schwaben von seiner besten Seite, hier würde Geld für die Würde der Menschen in die Hand genommen, was die beste Investition überhaupt sei, so Reichert weiter. Aber der Bezirkstagspräsident aus Bobingen betonte auch, dass der Bezirk nicht auf diesen Bereich reduziert werden könne, denn auch Natur und Umwelt, Jugend und Bildung, Europa sowie Kultur und Heimatpflege seien ureigenste Aufgaben des Bezirkes, die alle im Ensemble wichtig für Schwaben seien.Im Hinblick auf die Kultur sei sein Motto: „Kultur rechnet sich nicht, aber sie zahlt sich aus; sie schafft Heimat, Halt und macht das Leben erst lebenswert“, ergänzte Reichert. Diese Feststellung liege ihm besonders am Herzen, denn in seiner Funktion als Bezirkstagspräsident gelte es stets, die Finanzen mit den Ausgaben in Einklang zu bringen. Da dürfe an der Kultur ebenso wenig gespart werden – eindrucksvolle Projekte wie die Museen in Oberschönenfeld, Maihingen und Illerbeuren zeigten dies – wie das andere Extrem Einzug erhalten dürfe. „Überlegen statt Umlegen, das ist meine Devise“, so Reichert und betonte hiermit, dass der Bezirk den Landkreisen und Städten Schwabens auch schuldig sei, ordentlich zu haushalten. Er stehe heute und habe seit Beginn seiner Tätigkeit immer dafür gestanden, die Aufgaben des Bezirkes vollumfänglich zu erfüllen und sich stetig zu modernisieren, aber zugleich immer ein Auge auf die Ausgabensituation zu haben, so Reichert abschließend.Die Diskussion im Kreisausschuss konzentrierte sich vor allem auf das Thema, wie der Bezirks politisch zu stärken sei und so stand besonders das Problem der Abschaffung einer ProzentHürde bei den Bezirkstagswahlen im Fokus.Ludwig Lenzgeiger, JU Kreisvorsitzender, fasste zusammen: „Wir haben heute gesehen, wie wichtig der Bezirks Schwaben für unser alltägliches Lebens ist und welche zentralen Entscheidungen dort getroffen werden. Es ist daher absolut nicht verständlich, weshalb es bei der Wahl zu diesem Gremium keine Dreiprozenthürde mehr gibt. Auf diese Weise wird die Arbeit dieser Ebene durch eine Zersplitterung in Kleinst- und Klientelparteien massiv erschwert und solche Gruppierungen werden zugleich über Gebühr bevorzugt. Der Bezirk sollte ebenso wie der Landtag und der Bundestag wieder eine Prozenthürde bekommen, um eine professionelle Ausrichtung zu begünstigen und ernsthafte politische Arbeit zu ermöglichen.“ In diesem Sinne sei die von der CSU-Landtagsfraktion angestoßene Debatte um den Wechsel des Verfahrens zur Stimmauszählen von Hare-Niemeyer zu d’Hondt ein Schritt in die richtige Richtung und wäre für den Bezirkstag absolut wünschenswert, so Lenzgeiger weiter

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04/03/2017

Die Junge Union Wehringen setzt auf die Jugend

Wechsel im VorstandKürzlich standen die Jahreshauptversammlung und die Neuwahlen der Vorstandschaft der Jungen Union Wehringen an. Paula Trabert wurde einstimmig als Nachfolgerin für den aus persönlichen Gründen frühzeitig ausgeschiedenen Florian Brandel zur neuen Ortsvorsitzenden gewählt, wobei Florian Kastl weiterhin als Stellvertreter fungiert. Zum Vorstand gehören zusätzlich Matthias Neff und Tobias Füchsle. Max Schuler wurde wieder zum Schatzmeister gewählt, sowie Tanja Steinhardt und Markus Zuber zu Kassenprüfern. Die Schriftführung übernimmt Martin Klocker.Nette Worte für die Junge UnionLudwig Lenzgeiger, der Kreisvorsitzende des JU Kreisverbands Augsburg-Land, sowie Manfred Nerlinger, Wehringens Bürgermeister waren anwesend. Beide betonten die Wichtigkeit der Jugend für die Politik. Daran möchte der CSU-Nachwuchs in Wehringen anknüpfen. Sie setzten sich vor allem die Gewinnung neuer Mitglieder als Hauptaufgabe. Unter anderem möchten sie eine Erstwähler-Information veranstalten, wo jungen Menschen unter 25 das Wahlrecht in netter Atmosphäre erklärt werden soll. Des Weiteren planen sie ein Schafkopfturnier und freuen sich auf die Teilnahme am Wehringer Christkindlesmarkt.Der Auftrag der Jugend Außerdem stellte Ludwig Lenzgeiger heraus, wie unerlässlich Ehrenamt sei und fand sehr schätzende Worte für die Junge Union Wehringen. Manfred Nerlinger berichtete aus dem Gemeinderat von Wehringen und die Mitglieder der Jungen Union gaben neue Anregungen an den Bürgermeister. Florian Kastl berichtet über die vergangen zwei Jahre und verwies aber weiter auf die zukünftigen zwei Jahre, welche für die Junge Union in Wehringen entscheidend sein werden. Dabei setzen sie vor allem auf ihr jüngstes Mitglied und die Vorsitzende Paula Trabert. Die BWL-Studentin stellt sich der Hauptaufgabe, neue und junge Mitglieder für die JU zu gewinnen und dadurch frischen Wind in das politische Geschehen zu bringen.

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22/02/2017

Nächste Haltestelle Königsbrunn

Königsbrunn. Am Mittwoch, dem 22. Februar, veranstalteten die JU AugsburgLand und JU Augsburg eine Podiumsdiskussion zur Straßenbahnlinie 3 nach Königsbrunn. Das hochkarätige Podium, besetzt mit Gerd Merkle (Baureferent der Stadt Augsburg), Dr. Volker Ullrich (Mitglied des Deutschen Bundestages), Martin Sailer (Landrat des Landkreises Augsburg), Barbara Jaser (2. Bürgermeisterin der Stadt Königsbrunn), sorgte denn auch dafür, dass über 120 Personen der Einladung der JU folgten und die Veranstaltung vor einem voll besetzten Saal stattfand. Ruth Hintersberger (Bezirksvorsitzende JU Augsburg) und Ludwig Lenzgeiger (Kreisvorsitzender JU Augsburg-Land) leiteten die Diskussion mit den informationsinteressierten Bürgern aus Stadt und Land Augsburg.Mit den Planungen zum Ausbau der Straßenbahnlinie 3 steht uns ein wegweisendes Projekt bevor, das den öffentlichen Nahverkehr erheblich aufwerten wird und Stadt und Land noch enger zusammenrücken lässt. Dabei stellten sich natürlich zahlreiche Fragen u.a.:Wie der Stand der Planungen ist?Welche Schritte stehen bevor?Was bedeutet das Projekt für Stadt und Landkreis?Was kommt auf die Bürger zu?Wie diese und weitere Fragen beantwortet wurden und welche Ausblicke die Diskussion aufzeigte, finden Sie im ausführlichen Artikel von Claudia Deeney in der Schwabmünchner Zeitung unter folgendem Link:"Straßenbahn: Freude in Königsbrunn, Leid in Haunstetten", Augsburger Allgemeine, 26.03.2017

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Die Politik im Gespräch mit dem Handwerk (v.l.: Seniorchef Georg Reitmayer, Kreisrat und Bürgermeister von Bonstetten Anton Gleich, 4. v.l. Carolina Trautner, MdL, 7. v.l. JU-Kreisvorsitzender Ludwig Lenzgeiger, 2. v.r. Juniorchef Christoph Reitmayer)
13/02/2017

Handwerk und Politik: „Zusammen an einem Strang ziehen“

Adelsried. Am Montag, dem 13. Februar, startete die neue Veranstaltungsreihe der Jungen Union Augsburg-Land mit dem Titel „Ausbildung schafft Zukunft. Trautner im Betrieb“. Hierbei besucht die JU gemeinsam mit der Landtagsabgeordneten Carolina Trautner (CSU) Betriebe aus Handwerk und Mittelstand, um unterschiedliche Problemfelder zu diskutieren. Beim ersten Termin bei der Firma Reitmayer GmbH in Adelsried stand das Thema „Handwerk ohne Nachwuchs?“ auf der Agenda.„Es ist aus unserer Sicht ungemein wichtig, dass die Politik erfährt und weiß, wo beim Handwerk der Schuh drückt und dass wir in direktem Kontakt mit dem Mittelstand stehen. Nur so können wir Politik mit Bezug zur Wirklichkeit machen und für die Menschen etwas erreichen.“, fasste JU Kreisvorsitzender Ludwig Lenzgeiger das Ziel der neuen JU-Veranstaltungsreihe zusammen.Er freue sich auch besonders, dass man für den ersten Termin einen echten Bilderbuchbetrieb gewinnen konnte. Die Firma Reitmayer GmbH ist ein Familienunternehmen in mittlerweile zweiter Generation mit acht Beschäftigten, vom Auszubildenden bis hin zum Seniorchef und im Ort tief verwurzelt.Christoph Reitmayer, Firmenchef, freute sich besonders, dass gerade die junge Politik das Handwerk nicht aus den Augen lasse und dass mit Carolina Trautner nicht nur die Direktabgeordnete im Landtag, sondern auch eine Bildungspolitikerin gekommen sei. Denn ein Problem liege dem Handwerk besonders am Herzen. „Unsere Auftragsbücher sind gut gefüllt und wir können mit immer besserer Technik und ausgezeichnetem Personal hervorragende Arbeit leisten, aber auf der Suche nach Auszubildenden, also den Handwerkern von Morgen, tun wir uns schwer“, so Reitmayer.Hieraus entwickelte sich ein eingehendes Gespräch zwischen allen Anwesenden, in dem danach gefragt wurde, weshalb eine handwerkliche Ausbildung heute nicht attraktiv zu sein scheint. Aus Sicht der Bildungspolitikerin diagnostizierte Trautner, dass häufig ein unpassendes Bild vom Handwerker in den Köpfen der Menschen vorhanden sei: „Im Gespräch wird oft deutlich, dass viele Menschen das Handwerk unterschätzen. Man verbindet hiermit einfache Arbeiten, die wenig herausfordernd sind und dazu noch schlechte Perspektiven und wenig soziale Anerkennung bieten. Das ist ganz grundsätzlich falsch.“Zustimmung bekam die Abgeordnete hierzu vom Juniorchef, denn das Vorurteil des „dummen Handwerkers“ habe noch nie gestimmt und nur, wer sich in den Berufen nicht auskenne, könne so etwas behaupten, so Christoph Reitmayer. Etwa im Sanitärbereich wäre heute der Beruf des Anlagemechanikers hoch komplex, man habe mit der Digitalisierung ebenso zu arbeiten wie die technischen Anlage immer anspruchsvoller würden, von den Herausforderungen durch die Nutzung erneuerbarer Energie und von Energieeffizienz ganz zu schweigen. Die Möglichkeiten zur ständigen Weiterbildung wären hierbei ebenso gegeben und böten beste Berufsaussichten, so der Firmenchef.Der Politik komme also hierbei eine zweifache Aufgabe zu, so Trautner abschließend. „Wir müssen zum einen klar und deutlich immer betonen, dass das Handwerk eine ausgezeichnete Zukunftsperspektive für Schüler, aber auch für Studienabbrecher, darstellt. Dass es eine tragende Stütze unserer Gesellschaft, sowohl wirtschaftlich wie auch sozial, ist und deshalb ein ehrbarer Beruf im wahrsten Sinne des Wortes.“ Ein zweiter Schritt hänge hiermit zusammen, denn „wir müssen in den Schulen dafür Raum bieten, dass sich das Handwerk als attraktiver Arbeitgeber präsentieren kann und hierbei ist vor allem auch das Handwerk selbst gefragt. Dieses solle nicht davor zurückschrecken sich selbstbewusst anzubieten und so junge Menschen für die Vielfalt an Berufen zu begeistern. Die Politik und das Handwerk, wir müssen zusammen an einem Strang ziehen.“Bei der anschließenden Betriebsführung bot sich den JUlern außerdem die Möglichkeit einen Blick in das Herz eines Handwerkbetriebes zu werfen, der verdeutlichte, wie facettenreich ein Sanitärunternehmen heutzutage sein kann und wie vielschichtig zugleich die Herausforderungen sind, vor denen das Handwerk heute steht.

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(C) Dt. Bundestag, Achim Melde
20/01/2017

Nachgefragt - bei Dr. Volker Ullrich, MdB

NACHGEFRAGT – bei Dr. Volker Ullrich.Die JU Augsburg-Land im Gesprächzum Thema„Die Wahlen in den USA und der President-elect“Im Zuge der Reihe der Jungen Union Augsburg-Land "Nachgefragt – die JU im Gespräch" sprach der Pressebeauftragter der JU Jonas Deuringer mit dem Bundestagsabgeordneten Dr. Volker Ullrich über die vergangenen Wahlen in den USA, den President-elect Donald Trump und den Zusammenhang mit den Bundestagswahlen im September.Deuringer: Lieber Herr Dr. Ullrich, auf Ihrer Facebook-Seite war zu sehen, dass Sie vor der Wahl in Washington waren. Sie haben daher die Atmosphäre vor den Präsidentschaftswahlen hautnah miterlebt; deshalb meine Frage: Wie war vor der Wahl die Stimmung, haben Sie es für möglich gehalten, dass Trump Präsident wird?Dr. Ullrich, MdB: Ich war im November 2015 in Washington. Zu diesem Zeitpunkt gingen alle Beobachter davon aus, dass Donald Trump keine Chance haben werde, überhaupt Kandidat der Republikaner zu werden. Gar an einen Wahlsieg dachte niemand. Aufgefallen ist mir jedoch, wie gespalten das Land war. Die Wahl selbst habe ich dann bis tief in die Nacht in meinem Berliner Büro verfolgt.Deuringer: Das Ergebnis dieser Wahl war ein Schock für deutsche Spitzenpolitiker. Glauben Sie, dass sich das Entsetzen über die Rhetorik und die Inhalte des Wahlkampfs von Trump, in seinen konkreten politischen Handlungen fortsetzen wird? Oder sind sie eher der Meinung, dass Trump moderat sein wird?Dr. Ullrich, MdB: Ein Schock war es nicht, eher eine große politische Überraschung. In gewisser Weise war das Ergebnis der Präsidentschaftswahl in Amerika auch irritierend nach vielen Aussagen, die wir im amerikanischen Wahlkampf von Donald Trump gehört haben. Nach einer Umfrage im Auftrag des Magazins „Stern“ halten 84 Prozent der Befragten in Deutschland den Geschäftsmann Donald Trump für charakterlich nicht geeignet für das Amt des amerikanischen Präsidenten. Doch es hilft nichts: Wir müssen uns diesem Ergebnis stellen und mit Donald Trump sprechen. Die transatlantischen Beziehungen zwischen den USA und Deutschland müssen gut bleiben. Vom Nato-Bündnis bis hin zu wirtschaftlichen Beziehungen sind wir auf eine enge Zusammenarbeit angewiesen. Wie Donald Trump sein Amt führen wird, dazu kann ich im Moment keine Prognose abgeben.Deuringer: Donald Trump und ein internationales Freihandelskommen scheint ein unaufhebbarer Widerspruch zu sein. In Anbetracht seines Wahlkampfslogans "Make America great again!" und "America first" scheint es unmöglich auf das Zustandekommen neuer Freihandelsabkommen mit den vereinigten Staaten zu hoffen. Nun steht aus europäischer Sicht ein großes Freihandelsabkommen im Raum: TTIP. Sind Sie der Meinung, dass es mit Trump als US Präsident, unmöglich wird, TTIP doch noch zum Erfolg zu führen? Was bedeutet das für unsere deutsche Wirtschaft?Dr. Ullrich, MdB: An den Abschluss glaube ich nicht mehr. Das Handelsabkommen scheint nach vielem, was wir von ihm im Wahlkampf und nach der Wahl gehört haben, inzwischen ausgeschlossen geworden zu sein. Donald Trump hat den Ausstieg der USA aus dem Transpazifischen Freihandelsabkommen auch jetzt wieder angekündigt. Für die exportstarke Wirtschaft in Deutschland wäre das ein herber Schlag. Ohne die USA macht es wenig Sinn. Bundeskanzlerin Angela Merkel wird ihr Verhandlungsgeschick einsetzen und klären, welche transatlantischen Abkommen künftig möglich sind. Deuringer: Herr Dr. Ullrich, Sie haben auf Ihrer Facebook-Seite geschrieben: "Diese demokratische Wahl ist zu respektieren und zu akzeptieren.“ Müssen wir als überzeugte Demokraten nicht auch Trump erst eine Chance geben, vor allem, weil ungebrochen viel spekuliert wird, was er tatsächlich politisch umsetzen wird?Dr. Ullrich, MdB: Es bleibt uns nichts anderes übrig: Wir müssen darauf vertrauen, dass er ein guter Präsident werden möchte. Amerika wird für Donald Trump an erster Stelle stehen, davon ist auszugehen. Auf ein gutes Verhältnis zu Deutschland kann er trotzdem setzen. Für uns bedeutet das aber, Europa wird als Wertegemeinschaft noch näher zusammenrücken müssen. Je handlungsfähiger Europa ist, desto überzeugter wird der neue US-Präsident vom Wert der NATO beispielsweise sein. Dann kann eine Vertrauensbasis gefunden werden. Skeptisch bin ich bei Trumps Geschäfts-Imperium: Hier wird man sehen müssen, inwiefern sich Interessenskonflikte vermeiden lassen.Deuringer: In fast ganz Europa ist der Populismus, sowohl von rechten politischen Kräften als auch von linken, ein grassierendes Problem. Trump hat einen populistischen Wahlkampf mit oft sehr plakativen Aussagen geführt und letztlich gewonnen. Welche Lehren können wir aus der amerikanischen Präsidentschaftswahl für den Umgang mit Populisten in Deutschland ziehen?Dr. Ullrich, MdB: Wir müssen uns fragen, wie es zu diesem Ergebnis kommen konnte, und was wir daraus lernen können. Populisten mit ihren simplen Antworten und größtenteils menschenverachtenden Gesinnungen müssen wir die Stirn bieten. Es muss jedem klar sein, dass Diskriminierung bestimmter gesellschaftlicher Gruppen das Klima in einer Gesellschaft vergiftet. Die Auseinandersetzung mit Populisten muss sachlich und entschieden geführt werden. Es ist beschämend, dass in unserem freien, demokratischen Deutschland ein AFD-Politiker die Sprache der Nazis spricht und eine rechtsextreme Gesinnung zum Vorschein kommt. Wir dürfen es niemals akzeptieren, dass mit der Macht der Sprache die Würde von Menschen verletzt wird. Niemand darf sich wegducken, sondern muss aufstehen gegen Hetze und Gewalt. Es ist unsere Verantwortung, gegen eine Spaltung der Gesellschaft vorzugehen.Deuringer: Lieber Herr Dr. Ullrich, vielen Dank, dass Sie sich für uns Zeit genommen haben und die Fragen unserer JU beantwortet haben.

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(C) LEW, Hochgemuth
19/01/2017

Nachgefragt - bei Hansjörg Durz, MdB: Die Wahlen in den USA und der President-elect

Nachgefragt:Hansjörg Durz, MdB, im Gespräch mit Jonas Deuringer, Pressebeauftragter der JU Augsburg-Land,zum ThemaDie Wahlen in den USA und der President-electDeuringer: Das Ergebnis dieser Wahl war ein Schock für deutsche Spitzenpolitiker. Glauben Sie, dass sich das Entsetzen über die Rhetorik und die Inhalte des Wahlkampfs von Trump, in seinen konkreten politischen Handlungen fortsetzen wird? Oder sind sie eher der Meinung, dass Trump im Grunde moderat sein wird?Durz, MdB: Der Wahlausgang kam für uns alle überraschend – mich eingeschlossen. Grundsätzlich bin ich aber der Meinung, dass wir das Wahlergebnis akzeptieren müssen – bei aller Irritation über die vorangegangene Wahlauseinandersetzung. Donald Trump hat in seiner Dankesrede erklärt, dass er die Spaltung des Landes durch die Zusammenführung aller Amerikaner überwinden möchte. An diesen Worten wird er sich messen lassen müssen. Prognosen über sein künftiges Handeln sind dennoch schwierig. Deutschland und die Vereinigten Staaten verbinden grundlegende Werte wie Freiheit, Demokratie, Rechtstaatlichkeit und die Würde des Menschen. Auf dieser Basis wird Deutschland, das hat Kanzlerin Merkel unmissverständlich klargemacht, auch mit einer Trump-Administration versuchen, möglichst gut zusammenzuarbeiten.Deuringer: Trump und ein internationales Freihandelsabkommen scheint ein unaufhebbarer Widerspruch zu sein. In Anbetracht seines Wahlkampfslogans "Make America great again!" und "America first" scheint es unmöglich auf das Entstehen von neuen Freihandelsabkommen mit den vereinigten Staaten zu hoffen. Nun steht aus europäischer Sicht ein großes Freihandelsabkommen immernoch im Raum: TTIP. Sind Sie der Meinung, dass es mit Trump als US Präsident, unmöglich geworden ist, TTIP doch noch zum Erfolg zu führen?Durz, MdB: Schon vor der US-Wahl war klar, dass es mindestens bis zur Sommerpause 2017 keine neue Verhandlungsrunde zu TTIP geben werde, weil sich die neue US-Administration nach der Amtseinführung des neuen Präsidenten am 20. Januar 2017 zunächst konstituieren muss. Das hätte für eine US-Präsidentin Clinton in gleicher Weise gegolten. EU-Kommissarin Malmström hat für den derzeitigen Verhandlungsstand den sehr passenden Ausdruck des Gefrierschranks gewählt. Derzeit ist schlicht nicht absehbar, ob das Abkommen nochmal aufgetaut wird. Spätestens nach Trumps Amtsantritt müssen wir jedoch prüfen, ob und wie wir mit TTIP weitermachen können. Ich persönlich würde ein Zustandekommen weiterhin sehr begrüßen, gerade mit Blick auf die exportorientierte deutsche Wirtschaft! Gleichwohl wird es bei den von uns formulierten roten Linien bleiben: Die hohen deutschen und europäischen Standards – im Arbeitsleben, beim Daten-, Umwelt- und Verbraucherschutz, bei Daseinsvorsorge und Gentechnik – sind auch zukünftig nicht verhandelbar.Deuringer: Herr Durz, müssen wir Trump erst einmal eine Chance geben zu handeln, vor allem, weil momentan viel spekuliert wird, was er tatsächlich politisch umsetzen wird?Durz, MdB: Auf jeden Fall sollten wir unvoreingenommen an die Sache herangehen. Das heißt aber nicht, dass wir auf klare Haltungen und Werte verzichten und bisherige Grundsätzen unserer Politik über Bord werfen.Deuringer: Eines interessiert uns im Hinblick auf die in diesem Jahr bevorstehende Bundestagswahl besonders. Sie haben auf ein "verstörendes Element des Wahlkampfs" aufmerksam gemacht: Der Einsatz von „Social Bots“, sprich Propaganda-Roboter, die unbeschränkt Positionen und Meinungen an einen nach bestimmten Kriterien ausgewählten Kreis von Wählern kommunizieren. Wie schätzen Sie den Einfluss dieser neuen Form von „Wahlkampf" ein? Sind Sie der Meinung, dass wir im kommenden Bundestagswahlkampf auch mit derlei neuen Phänomenen konfrontiert werden?Durz, MdB: Ich setze mich mit Nachdruck dafür ein, dass das nicht passiert. Ganz aktuell wird sehr intensiv über solche Phänomene und deren Einfluss auf die Meinungsbildung diskutiert. Insbesondere den sozialen Medien und Plattformen kommt dabei eine elementare Funktion zu. Nur durch Wettbewerb und Neutralität auf diesen Plattformen können Angebots- und Meinungsvielfalt gewährleistet werden. Speziell in Bezug auf Social Bots ist es wichtig, dass für den Nutzer erkenntlich ist, dass bestimmte Kommentierungen und Antworten von einem Computer und nicht von einem menschlichen Individuum getätigt werden. Im Zweifel muss man hier auch über eine Kennzeichnungspflicht nachdenken. Facebook hat ja erste Maßnahmen bei so genannten „fake news“ angekündigt und will mit externen Spezialisten zusammenarbeiten und u.a. verdächtige Nachrichten künftig mit einem Warnhinweis versehen. Wir sehen, dass die angestoßene Diskussion Wirkung zeigt. In jedem Falle müssen wir die vorhandenen rechtlichen Mittel bei Verstößen gegen die Meinungsfreiheit, Volksverhetzung usw. anwenden und den Rechtsrahmen konsequent ausschöpfen. Sonst laufen wir Gefahr, dass die Demokratie tatsächlich in ihren Grundfesten angegriffen und ausgehöhlt wird. Wir werden uns mit Blick auf die kommende Bundestagswahl noch sehr viel intensiver mit diesen Entwicklungen auseinandersetzen müssen.Deuringer: In fast ganz Europa ist der Populismus, sowohl von rechten politischen Kräften als auch von Linken, ein grassierendes Problem. Trump hat einen populistischen Wahlkampf mit oft sehr plakativen Aussagen geführt und letztlich gewonnen. Welche Lehren können wir aus der amerikanischen Präsidentschaftswahl für den Umgang mit Populisten in Deutschland ziehen?Durz, MdB: Transparenz, Wettbewerb und Neutralität sind, wie bereits erwähnt, die Grundvoraussetzung zur Angebots- und Meinungsvielfalt. Wir leben in schwierigen Zeiten mit hochkomplexen Konflikten und Sachverhalten, für deren Lösung es keine einfachen Antworten gibt. Mir scheint es wichtig, dass die Politik den Menschen besser erklärt, was sie tut und warum sie es tut. Gleichsam muss Sie auch Lösungen suchen und anbieten.Viele Menschen fühlen sich von der Politik und ihren Vertretern abgehängt und nicht verstanden. Populisten geben vermeintlich einfache Antworten und Lösungsvorschläge. Ich glaube, dass wir dem Populismus mit Transparenz begegnen müssen. Es ist einerseits Aufgabe der Politik, ihr Handeln deutlicher zu erklären und die Ängste in der Bevölkerung wahrzunehmen. Gleichsam ist es aber auch eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, die Dinge intensiv zu hinterfragen und sich vor allem auch mit unterschiedlichen Meinungen auseinanderzusetzen.Deuringer: Lieber Herr Durz, vielen Dank, dass Sie sich für uns Zeit genommen haben und uns Rede und Antwort standen.

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JU-Kreisvorsitzender Ludwig Lenzgeiger (3.v.l.) mit den Mandatsträgern der CSU, dem Neusäßer Bürgermeister Richard Greiner (1.v.l.), der CSU-Kreisvorsitzenden und Landtagsabgeordneten Carolina Trautner und dem Landrat Martin Sailer
06/01/2017

JU startet in das Jahr der Richtungswahl

Neusäß/Täfertingen. Traditionell am Dreikönigstag startete die Junge Union Augsburg-Land mit einem politischen Frühstück in das neue Jahr. Zu Gast waren gleich drei Mandatsträger: Die CSU-Kreisvorsitzende und Landtagsabgeordnete Carolina Trautner, der Neusäßer Bürgermeister Richard Greiner und Landrat Martin Sailer.Volles Haus war beim traditionellen Neujahrsfrühstück der Jungen Union Augsburg-Land. Denn der JU-Kreisvorsitzende Ludwig Lenzgeiger konnte zum Start in das politische Jahr mit der CSU-Kreisvorsitzenden und Landtagsabgeordneten Carolina Trautner eine prominente Hauptrednerin begrüßen.Zu Veranstaltungsbeginn ließ es sich der Neusäßer Bürgermeister Richard Greiner nicht nehmen, der JU in einem Grußwort einen guten und kraftvollen Start in das neue Jahr zu wünschen und die bayerische Politik kurz aus der Sicht der Kommunen zu beleuchten. Der Freistaat stehe exzellent da und mit einem starken Bayern im Rücken mache das Amt des Bürgermeisters ganz besondere Freude, da sich hieraus Gestaltungsspielräume ergeben würden. Bayern sei ein verlässlicher Partner der Städte und Gemeinden.Gute Wünsche, aber auch eine Bitte, hatte der Landrat des Landkreises Augsburg Martin Sailer mitgebracht. „Wir müssen in diesem Jahr ganz klar zeigen, dass die CSU eine konservative Partei ist und immer war. Unsere konservativen Überzeugungen und die Politik, die wir auf deren Basis machen, sind Markenzeichen der CSU.“, so Sailer im Hinblick auf die im Jahr 2017 und in den folgenden Jahren anstehenden Wahlkämpfe.Carolina Trautner griff die Themen, die ihre Vorredner kurz angeschnitten hatten, in ihrem Bericht zur politischen Großwetterlage in Bayern und Deutschland auf. „Die CSU nimmt die Ängste und Sorgen der Menschen sehr ernst. Wir haben in der Vergangenheit auch schon viel erreicht, was etwa die Flüchtlingsproblematik und die innere Sicherheit betrifft. Hier dürfen wir aber nicht nachlassen und unsere Forderungen weiterhin klar und deutlich formulieren.“Die CSU habe in der Vergangenheit Wort gehalten und die Menschen könnten sich auch zukünftig darauf verlassen. Als Stichworte nannte sie hierzu Betreuungsgeld, Maut und Mütterrente. Ein löwenstarkes Bayern sei das Fundament für Deutschland. Hieran gelte es anzuknüpfen.Die wirtschaftliche Stärke spiegle sich auch im Augsburger Land wieder, wo Vollbeschäftigung herrscht. Hand in Hand damit gingen solide Finanzen auf allen politischen Ebenen: „Nur wenn wir weiter solide wirtschaften, erhalten und schaffen wir Handlungsspielräume für die junge und nachkommende Generation“, führte die Landtagsabgeordnete weiter aus.Zum Abschluss ihrer Ausführungen appellierte sie daran, Erreichtes nicht leichtfertig aufs Spiel zu setzen. Gerade im neuen Jahr sei es wichtig, die Werte und Grundüberzeugungen der CSU deutlich herauszustellen und im Dialog mit den Bürgern Bayern und Deutschland weiter zu gestalten. Wenn dies gelingt, könne man voller Zuversicht in die Bundestagswahl gehen.Den Beifall der JU-Mitglieder schloss JU-Kreisvorsitzender Ludwig Lenzgeiger mit einigen abschließenden Worten: „Wir haben es heute noch einmal deutlich gehört: Unsere Aufgabe in diesem Jahr wird es zum Ersten sein, immer wieder zu verdeutlichen, was die JU und die CSU durch unablässige harte Arbeit und dadurch, dass sie entgegen zahllosen Anfeindungen Rückgrat bewies, erreicht hat. Die CSU hält Wort und das gilt es in Worte zu fassen.“Zum Zweiten allerdings sei es entscheidend, eben das klare Profil, das die CSU gezeigt hat, nicht aufzugeben. „Wir müssen in 2017 noch stärker als ohnehin klar machen, dass die CSU ihre Grundsätze nicht aufgibt, dass sie kein Akrobat im politischen Zirkus ist, sondern eine Partei der Werte und Überzeugungen. Die Senatswahl in Berlin hat mit Blick auf mögliche Konstellationen auf Bundesebene etwas ganz deutlich gemacht: 2017 wird eine Richtungswahl für die Bundesrepublik.“

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11/09/2016

Berlinfahrt der Jungen Union Augsburg Land und Jungen Union Aichach-Friedberg

Berlin. Ganze fünf Tage nahm sich die Gruppe aus Mitgliedern der Jungen Union Augsburg-Land und Aichach-Friedberg für ihre Berlinfahrt, um gemeinsam die Hauptstadt zu entdecken und sich auf diese Weise direkt am Herzen der Bundesrepublik fortzubilden.Besuche beim Bundesnachrichtendienst und beim Bundeministerium für Wirtschaft und Energie standen ebenso auf dem Plan der Gruppe aus Bayerisch-Schwaben wie natürlich das Gespräch mit dem Heimatabgeordneten und ehemaligen JUler, Hansjörg Durz, der die Landkreise in Berlin vertritt. Hierbei kam man auf Themen wie Asyl, die Flüchtlingskrise, aber auch auf die Digitalisierung zu sprechen. Die JUler nutzten diese besondere Gelegenheit sich umfangreich bei ihrem Abgeordneten zu informieren und ausführlich über aktuelle Trends in der Bundespolitik zu diskutieren.Auch internationale Thematiken kamen im Zuge der Fahrt nicht zu kurz, denn die JUler wurden in der Botschaft der Republik Korea empfangen und trafen sich in Berlin mit einer Gruppe mongolischer Jungparlamentarier, mit denen ausgiebig über die unterschiedlichen politischen Begebenheiten der beiden Länder diskutiert wurde. Der anschließende Empfang durch den Botschafter der Mongolei stellt einen ganz besonderen Programmpunkt dar.„Die Fahrten nach Berlin stellen eine wirklich außergewöhnliche Möglichkeit dar, politische Bildung zu vermitteln und zu erleben. Unser Dank gilt unserem Abgeordneten, Hansjörg Durz, dass er uns diese Einblickeermöglicht hat.“, so Ludwig Lenzgeiger, Kreisvorsitzender der JU Augsburg-Land, im Rückblick.

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30/07/2016

Freihandel als Chance - Dr. Hans Reichhart beim Sommerfest der JU

Adelsried. Zum Sommerfest der Kreis-JU in Adelsried konnte der Kreisvorsitzende Ludwig Lenzgeiger nicht nur eine Vielzahl von Mitgliedern begrüßen, sondern auch den JU-Landesvorsitzenden Dr. Hans Reichhart, MdL, der dort zu den JUlern zum Thema Freihandel sprach.Zusätzlich zum traditionellen Fußballturnier um den Sebastian-Kuchenbaur-Pokal, der an den ehemaligen Landtagsabgeordneten aus Achsheim erinnert, sowie dem gemütlichen Beisammensein bei Spanferkel und kühlen Getränken, wurde es beim Sommerfest der JU Augsburg-Land natürlich auch politisch.Der Günzburger Landtagsabgeordnete und JU-Landesvorsitzende Dr. Hans Reichhart war gekommen und sprach er zur aktuellen Diskussion um das Freihandelsabkommen CETA: „Alle drei Parteien in der Bundesregierung müssen sich klar zu CETA bekennen. Freihandel ist eines der zentralen wirtschaftspolitischen Ziele, um die deutsche und europäische Wirtschaft langfristig international konkurrenzfähig zu erhalten. Durch den Abbau von Zöllen und Handelshemmnissen werden insbesondere für den Mittelstand neue Chancen und neue Absatzmärkte eröffnet, was wiederum zur Schaffung neuer Arbeitsmärkte in Deutschland führt.“Im Hinblick auf die CETA-Gegner betonte er, dass diese sich in ihren Kampagnen zuvorderst Ressentiments bedienten und Ängste schürten, denn „der ausgehandelte Vertrag zeigt, dass sich all diese Schauermärchen nicht bewahrheiten: Gentechnik bleibt ausgeschlossen, private Schiedsgerichte gibt es nicht, die Daseinsvorsorge bleibt geschützt.“Es sei jetzt auch unbedingt an der Zeit, dass sich die CSU klar für CETA ausspreche. Denn anders als bei TTIP lägen hier alle Fakten bereits in deutscher Sprache auf dem Tisch, so der Abgeordnete. Im Hinblick auf die Bedenken der Bevölkerung ergänzte er:„Wir müssen die Sorgen der Menschen aufnehmen. 50.000 Unterschriften gegen ein Abkommen, das die wenigsten kennen, sind ein Alarmsignal. Daher braucht es eine Öffentlichkeitskampagne der Bayerischen Staatregierung, um das Feld nicht den Populisten von links und rechts zu überlassen.“Abschließend bekräftigte Ludwig Lenzgeiger die Position von Reichhart: „Als Partei des Mittelstandes muss die CSU auf allen Ebenen Farbe bekennen und offen und engagiert für CETA eintreten. Als Jugendorganisation ist es gerade aus unserer Sicht enorm wichtig, dass wir unsere Wirtschaft unterstützen, ihr die Möglichkeit eröffnen mit deutschen Produkten ausländische Märkte zu erreichen und so die Zukunft der Jugend sichern. Wir müssen den freien Handel als Chance für kommende Generationen begreifen.“

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25/06/2016

„Auf dem Weg in die Gigabit-Gesellschaft“ - DurzDigital Teil II

Der Bundestagsabgeordnete Hansjörg Durz (CSU), der Neusäßer Bürgermeister Richard Greiner (CSU) und die Junge Union Augsburg-Land besuchten im Rahmen ihrer Veranstaltungsreihe „Mit DURZ DIGITAL DENKEN“ die LEW TelNet GmbH und sprachen über den Stand und die Perspektive des Digitalnetzausbaus.„Noch vor 20 Jahren hätten wir uns die Geschwindigkeiten, die wir bereits heute mit unserem Glasfasernetzen zur Verfügung stellen, nicht träumen lassen. Und wir wissen schon jetzt, dass der Bedarf an Bandbreite weiter erheblich zunehmen wird“, verdeutlichte LEWTelNet Geschäftsführer Johannes Stepperger die aktuelle Situation des Datennetzausbaus im Gespräch mit dem Bundestagsabgeordneten Hansjörg Durz und der Jungen Union Augsburg-Land.Prognosen gehen davon aus, dass bis zum Jahr 2030 der Bandbreitenbedarf von Privathaushalten auf bis zu 1 Gigabit steige, so Dr. Markus Litpher, LEW-Vorstandsmitglied, weiter. Diese Anforderungen werden langfristig nur der Ausbau des Glasfasernetzes erfüllen können, Technologien wie Vectoring seien hier nur Zwischenlösungen.Eben dieses Thema, die Schaffung der digitalen Infrastruktur, bildete den Kern der gemeinsamen Veranstaltung am vergangenen Wochenende und die Relevanz des Themas machte Hansjörg Durz, Mitglied des Deutschen Bundestages und dort tätig im Ausschuss Digitale Agenda, klar: „Wir befinden uns geradewegs auf dem Weg in die Gigabit-Gesellschaft. Durch die Digitalisierung von Medizin und Industrie, aber natürlich auch durch immer stärkere Einbindung der digitalen Welt in das Privatleben, stehen wir hier vor einer immensen Herausforderung. Wir müssen in unserem eigenen Interesse die bestmögliche Infrastruktur für diese Entwicklungen schaffen, dies als Wirtschaftsfaktor begreifen und aktiv bei der Umsetzung tätig werden; die Politik in enger Zusammenarbeit mit der Privatwirtschaft.“Welche große Aufgabe hier tatsächlich besteht, wurde vor allem bei der Besichtigung des Netzwerk Management Centers von LEW TelNet deutlich. Hier wird das rund 3.500 Kilometer lange Breitbandnetz von LEW TelNet überwacht und gesteuert. LEW TelNet ist mit seinem eigenen Glasfasernetz in Bayerisch-Schwaben und Teilen Oberbayerns und rund 150 Breitbandprojekten der größte regionale Netzbetreiber zwischen Donauwörth und Schongau. Neben zukunftssicheren Breitbandkonzepten bietet LEW TelNet für Unternehmen auch ein breites Dienstleistungsportfolio in den Bereichen IT-Sicherheit, Rechenzentrum, Standortvernetzung, Netzwerk, Telefonie und mobiles Arbeiten „Der Freistaat Bayern hat mit seinen umfangreichen Förderprogrammen bereits einen hervorragenden Rahmen zum Infrastrukturausbau geschaffen. Wir dürfen aber weiterhin nicht müde werden, deutlich zu machen, dass es noch großer Schritte bedarf, um den Megatrend ‚Digitalisierung‘ zu meistern. Hier müssen die Kommunen und auch die Wirtschaft sensibilisiert und motiviert werden.“, fasste JU-Kreisvorsitzender Ludwig Lenzgeiger die Gespräche zusammen. Hierbei gelte es, den Wettbewerb zwischen den Netzbetreibern zu fördern, um Innovationen zu garantieren und besonders gemeinsam mit Firmen aus der Region Konzepte zu erarbeiten.

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17/06/2016

Ein Meilenstein für die Jugend in Schwaben - JU unterstützt Universitätsklinik

Junge Union begrüßt die Fortschritte bei der Schaffung der Universitätsklinik.Die Unterzeichnung des Eckpunktepapiers in dieser Woche sei ein wichtiger Schritt auf dem Weg des Augsburger Klinikums zur Universitätsklinik und zeige deutlich die Überzeugung aller beteiligten Politiker, diesen Weg gemeinsam zu Ende zu gehen, so JU Kreisvorsitzender Ludwig Lenzgeiger. „Dieses Projekt ist ein Meilenstein für unsere ganze Region, sowohl aus Sicht der medizinischen Versorgung als auch im Bezug auf die Forschungslandschaft sowie das Profil der Universität Augsburg“, fügt Matthias Neff, Kreisrat und Mitglied im JU Kreisausschuss, hinzu. Jetzt gebe es bald die Möglichkeit für die jungen Menschen in Schwaben ein Medizinstudium in Heimatnähe aufzunehmen, was gerade für die Situation der ländlichen Gemeinden in Bezug auf die Versorgung mit Hausärzten große Vorteile mit sich bringe und das Augsburger Land noch attraktiver zum Leben und Arbeiten mache, so Neff weiter.„Die großen Schritte, die wir in der letzten Zeit im Bezug auf die Universitätsklinik gemacht haben, zeigen deutlich, wie gut die Zusammenarbeit der schwäbischen CSU-Politiker auf allen Ebenen funktioniert und wie wertvoll dieser Einsatz für unsere Heimat ist. Von Landrat Sailer und Oberbürgermeister Dr. Gribl über die Landtagsabgeordneten bis hinauf zum Ministerpräsidenten habe man sich zusammen für diese Jahrhundertentscheidung eingesetzt. Die Bedeutung für das Augsburger Land kann gar nicht hoch genug eingeschätzt werden. Die CSU erreicht viel für Schwaben.“, so abschließend Lenzgeiger zum Projekt.

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24/05/2016

„Wohnraum für die Jugend heißt Zukunft für die Gemeinde“ - Kreisversammlung der JU

Meitingen. Auf ihrer jährlichen Kreisdelegiertenversammlung erstattete die Vorstandschaft der Jungen Union Augsburg-Land den Mitglieder über das vergangene Jahr Bericht und nahm sich außerdem der Wohnraumproblematik auf dem Lande an.Zahlreich kamen die Delegierten der 17 Ortsverbände der Jungen Union im Augsburger Land nach Meitingen, um die jährlichen Berichte des Kreisvorsitzenden, Ludwig Lenzgeiger, und der Schatzmeisterin, Lisa Lamprecht, zu hören. Lenzgeiger hatte außerdem den Meitinger Bürgermeister Dr. Michael Higl zur Information und Diskussion zum Thema „Die Wohnsituation der Jugend – Zwischen Preisexplosion und Wohnraummangel“ eingeladen.Der Kreisvorsitzende konnte über zahlreiche Veranstaltungen berichten, die ein breites Spektrum an Interessen sowohl politisch als auch gesellschaftlich abdeckten. Wehr- und außenpolitisch standen beispielsweise ein Kasernenbesuch in Dillingen und eine Diskussionsrunde mit dem Europaabgeordneten Markus Ferber zur Flüchtlingskrise auf dem Plan. Besonders gut kam bei den Mitgliedern zudem das Fußballturnier der Landkreis JU in Adelsried an, bei dem über 60 Spielerinnen und Spieler um den Pokal kämpften.An die Berichte schloss sich der Vortrag von Dr. Michael Higl an. Am Beispiel des Marktes Meitingen zeigte Higl auf, wie eine Kommune auf die Wohnraumproblematik, die steigenden Preise und den massiven Wohnungsbedarf reagieren könne. Dort hat die gemeindliche Wohnungsbaugesellschaft sowie die Verwaltung unter Führung Higls das Problem bereits seit Langem im Blick: „Wir haben hier in Meitingen aufgrund unserer guten Lage eine enorme und weiterhin steigende Nachfrage an Wohnungen und Bauplätzen. Als Bürgermeister ist es aber natürlich wichtig, auch bezahlbaren Wohnraum zu schaffen, damit Menschen mit niedrigerem Einkommen und besonders die Familien und junge Erwachsene nicht abgehängt werden.“ Anhand von aktuellen Bauvorhaben und bereits erfolgreich fertiggestellten Bauten erörterte der Bürgermeister Chancen und Probleme des kommunalen Wohnungsbaus. Er verdeutlichte besonders, dass häufig entgegengesetzte, berechtigte Interessen abzuwägen seien und dass nur in den glücklichsten Fällen einfache Lösungen ganz ohne Widerstand gefunden werden könnten. Er sei aber stets bemüht, alle Beteiligten anzuhören und im Gespräch Probleme rechtzeitig auszuräumen.Die anschließende Debatte verdeutlichte nachhaltig die Relevanz und die Brisanz des Themas, da in dieser besonders kontrovers über die Aufgaben und Herausforderungen für den Wohnungsbau angesichts der Asylproblematik diskutiert wurde.Abschließend sprach sich der Kreisvorsitzende Ludwig Lenzgeiger in Übereinstimmung mit Dr. Higl dafür aus, bei allen Aspekten dieser Thematik, besonders die Jugend nicht aus dem Auge zu verlieren: „Keine Kommune kann es riskieren, dass der Nachwuchs, der eigentlich im Heimatort bleiben möchte, diesen verlassen muss, nur weil es dort keine erschwinglichen Wohnungen gibt. Wohnraum für die Jugend heißt Zukunft für die Gemeinde.“

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