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Aktuell

25/06/2016

„Auf dem Weg in die Gigabit-Gesellschaft“ - DurzDigital Teil II

Der Bundestagsabgeordnete Hansjörg Durz (CSU), der Neusäßer Bürgermeister Richard Greiner (CSU) und die Junge Union Augsburg-Land besuchten im Rahmen ihrer Veranstaltungsreihe „Mit DURZ DIGITAL DENKEN“ die LEW TelNet GmbH und sprachen über den Stand und die Perspektive des Digitalnetzausbaus.

„Noch vor 20 Jahren hätten wir uns die Geschwindigkeiten, die wir bereits heute mit unserem Glasfasernetzen zur Verfügung stellen, nicht träumen lassen. Und wir wissen schon jetzt, dass der Bedarf an Bandbreite weiter erheblich zunehmen wird“, verdeutlichte LEWTelNet Geschäftsführer Johannes Stepperger die aktuelle Situation des Datennetzausbaus im Gespräch mit dem Bundestagsabgeordneten Hansjörg Durz und der Jungen Union Augsburg-Land.

Prognosen gehen davon aus, dass bis zum Jahr 2030 der Bandbreitenbedarf von Privathaushalten auf bis zu 1 Gigabit steige, so Dr. Markus Litpher, LEW-Vorstandsmitglied, weiter. Diese Anforderungen werden langfristig nur der Ausbau des Glasfasernetzes erfüllen können, Technologien wie Vectoring seien hier nur Zwischenlösungen.

Eben dieses Thema, die Schaffung der digitalen Infrastruktur, bildete den Kern der gemeinsamen Veranstaltung am vergangenen Wochenende und die Relevanz des Themas machte Hansjörg Durz, Mitglied des Deutschen Bundestages und dort tätig im Ausschuss Digitale Agenda, klar: „Wir befinden uns geradewegs auf dem Weg in die Gigabit-Gesellschaft. Durch die Digitalisierung von Medizin und Industrie, aber natürlich auch durch immer stärkere Einbindung der digitalen Welt in das Privatleben, stehen wir hier vor einer immensen Herausforderung. Wir müssen in unserem eigenen Interesse die bestmögliche Infrastruktur für diese Entwicklungen schaffen, dies als Wirtschaftsfaktor begreifen und aktiv bei der Umsetzung tätig werden; die Politik in enger Zusammenarbeit mit der Privatwirtschaft.“

Welche große Aufgabe hier tatsächlich besteht, wurde vor allem bei der Besichtigung des Netzwerk Management Centers von LEW TelNet deutlich. Hier wird das rund 3.500 Kilometer lange Breitbandnetz von LEW TelNet überwacht und gesteuert. LEW TelNet ist mit seinem eigenen Glasfasernetz in Bayerisch-Schwaben und Teilen Oberbayerns und rund 150 Breitbandprojekten der größte regionale Netzbetreiber zwischen Donauwörth und Schongau. Neben zukunftssicheren Breitbandkonzepten bietet LEW TelNet für Unternehmen auch ein breites Dienstleistungsportfolio in den Bereichen IT-Sicherheit, Rechenzentrum, Standortvernetzung, Netzwerk, Telefonie und mobiles Arbeiten

„Der Freistaat Bayern hat mit seinen umfangreichen Förderprogrammen bereits einen hervorragenden Rahmen zum Infrastrukturausbau geschaffen. Wir dürfen aber weiterhin nicht müde werden, deutlich zu machen, dass es noch großer Schritte bedarf, um den Megatrend ‚Digitalisierung‘ zu meistern. Hier müssen die Kommunen und auch die Wirtschaft sensibilisiert und motiviert werden.“, fasste JU-Kreisvorsitzender Ludwig Lenzgeiger die Gespräche zusammen. Hierbei gelte es, den Wettbewerb zwischen den Netzbetreibern zu fördern, um Innovationen zu garantieren und besonders gemeinsam mit Firmen aus der Region Konzepte zu erarbeiten.