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Aktuell

15/02/2018

Sachbezug und Zusammenarbeit für die Jugend statt Krawall

Graben. Auf dem Lechfeld gibt es einen neuen JU Ortsverband. Die JU Graben-Lagerlechfeld startet mit 15 Mitgliedern unter dem Vorsitz von Marco Rolke in die Jugendpolitik und hat sich sachorientierte Arbeit für alle Bürger zum Ziel gesetzt. Von der Ebene des Landkreises wie auch aus der Gemeinde bekommt sie viel Rückenwind.

„Wenn junge Menschen sich für ihre Heimat engagieren möchten und dabei den Weg der Politik vor Ort einschlagen, dann rennen sie bei der Jungen Union offene Türen ein“, so der JU-Kreisvorsitzende Ludwig Lenzgeiger zur Begrüßung im Kulturzentrum in Graben. So sei es auch im Falle der motivierten Jugendlichen aus Graben und Lagelechfeld gewesen, die auf ihn zugekommen seien, um die Gründung eines Ortsverbandes der Jungen Union vorzuschlagen. „Da stand ich natürlich sofort Gewehr bei Fuß und habe alle Unterstützung seitens der Landkreis-JU angeboten. Schließlich schlägt genau in den Ortsverbänden das Herz der CSU wie der JU. Unsere Hauptaufgabe sehen wir in dem Einsatz für die Menschen konkret und direkt in den Kommunen, darauf baut die ganze ,große Politik‘ erst auf, da ist unser Wurzelgeflecht.“, so Lenzgeiger weiter.

Rolke an der Spitze des neuen Verbandes

Genau hieran fand Marco Rolke aus Graben Gefallen, der die Gründung des neuen JU Ortsverbandes im Landkreis Süden maßgeblich vorantrieb. „Ich fand das Programm der CSU gut und wollte mich dort politisch engagieren. Da stand ich vor der Frage, ob ich in Schwabmünchen eintreten möchte, oder ob ich nicht gleich zusehe, dass wir hier etwas Neues aufbauen. Ich habe mich dafür entschieden gleich selbst anzupacken und so auch der Jugend in Graben und Lagerlechfeld die Möglichkeit zu geben, sich politisch einzubringen.“, so Rolke zur Begrüßung bei der Gründungsversammlung im Kulturzentrum in Graben.

Wenig verwunderlich war es deshalb, dass der junge Grabener bei der Wahl zum Ortsvorsitzenden der neuen Jugendvereinigung auf hundertprozentigen Rückhalt der zahlreich erschienen Neu-JUler bauen konnte.

Neben dem Ortsvorsitzenden komplettieren zwei Stellvertreter (Michael Hartl und Nicolas Gsöll), ein Schatzmeister (Felix Hubert), ein Schriftführer (Daniel Wiedemann) sowie zehn weitere Mitglieder den jungen Verband.

Rückenwind aus der Gemeinde und der CSU

Dass die neue Ortsgruppe sich jeder Unterstützung sicher sein kann, betonte nicht nur der JU-Kreisvorsitzende. Auch die Landtagsabgeordnete und CSU-Kreisvorsitzende Carolina Trautner war extra zur Gründungsversammlung gekommen, um den Nachwuchspolitikern Mut zuzusprechen. „Ich finde es wirklich klasse, dass ihr euch zusammengetan habt und euch jetzt für Graben und Lagerlechfeld als Jugendverband engagiert. Die Politik ist zu 99% ein Ehrenamt und ungemein wichtig für unsere Gesellschaft, das vergessen wir heute ab und an. Vielen Dank für euren ehrenamtlichen Einsatz und wir sind immer da, wenn ihr Unterstützung braucht.“, so die Direktabgeordnete für den Landkreis. Zwar sei, so Trautner mit einem Augenzwinkern, die Frauenquote durchaus noch ausbaufähig, aber da sei sie zuversichtlich, dass die jungen Herren dieses Problem bald anpackten.

Auch seitens der CSU vor Ort konnte Ortsvorsitzender Heiko Schäfer breite Unterstützung zusagen. Man habe sich im Ortsverband wirklich sehr gefreut, als die Pläne konkret wurden, denn gerade „ein Ohr an der Jugend zu haben und diese einzubinden“ sei ihm und der Vorstandschaft ein besonderes Anliegen. Man freue sich schon auf zahlreiche gemeinsame Veranstaltungen.

Vier Gemeinderäte, darunter auch der zweite Bürgermeister Gerald Lauterer, waren zudem gekommen, um den Jugendlichen Mut zum Einsatz für die Gemeinde zu machen.

Zukunftspläne bei Grillen und Schafkopf

Die erste Veranstaltung des neuen Ortsverbandes ließen die Gäste und zahlreich erschienen Mitglieder schließlich bei bester Versorgung durch die Familie Rolke mit schmackhaftem Grillgut, Salaten und einigen Runden Schafkopf ausklingen, wo bereits erste Pläne für die kommenden Monate geschmiedet wurden. „Unser Ziel ist es jetzt zunächst, noch weitere Jugendliche und junge Erwachsene für den Einsatz in unserer JU zu gewinnen, durch Präsenz und Mitarbeit im Dorfleben, durch gemeinsame Diskussion und auch der einen oder anderen unpolitischen Veranstaltung. Grundsätzlich möchten wir mit der JU nicht als Krawallmacher auffallen, sondern durch sachorientierte Zusammenarbeit, wir möchten Themen identifizieren, die für die Jugend von Bedeutung sind und gemeinsam Lösungen erarbeiten. So tragen wir auch tatsächlich etwas für die Gesellschaft bei.“, skizziert Marco Rolke die Leitlinien für die JU Graben-Lagerlechfeld.

Kreisvorsitzender Lenzgeiger lobte Rolke für so viel Bodenhaftung und gab ihm mit auf den Weg, „wo es die Sache verlangt und es dem Gemeinwohl dient, mit Mut, Leidenschaft und Hartnäckigkeit“ seine Aufgabe anzupacken.

Bildunterschrift 1: Die motivierte Truppe der JU mit Rückenwind von Kreis und Gemeinde (Marco Rolke, Ortsvorsitzender, Mitte, Carolina Trautner, MdL, 4. v.r., Heiko Schäfer, CSU-Ortsvorsitzender, rechts, Ludwig Lenzgeiger, JU-Kreisvorsitzender, 3. v.r.)

Bildunterschrift 2: Die Vorstandschaft der JU Graben-Lagerlechfeld blickt optimistisch in die Zukunft (v.l. Felix Huber (Schatzmeister), Michael Hartl (stv. Vorsitzender), Marco Rolke (Vorsitzender), Nicolas Gsöll (stv. Vorsitzender) und Daniel Wiedemann (Schriftführer).

Bildunterschrift 3: Die Ebene der Kommunen ist der Ausgangspunkt der Politik der CSU und JU. JU-Kreisvorsitzender Ludwig Lenzgeiger (l.) begrüßt Marko Rolke (r.) im Kreise der JU-Kreis-Familie