Bild 1: Markus Ferber (2.v.l.) mit JU-Kreisvorsitzendem Ludwig Lenzgeiger (2.v.r.) und den Gastgebern der JU Neusäß Bild 2: „Europa ist es wert, dass wir darum kämpfen.“ Markus Ferber spricht zu den zahlreich erschienen JUlern aus dem Augsburger Land Bild 3: Der stellvertretende JU-Kreisvorsitzende Claudio Ortolf überreicht Ferber das Präsent der Kreis-JU als Dank für die motivierenden Worte

Aktuell

07/01/2019

Europa weiß-blau: Mit Zuversicht in Europas bürgerliche Zukunft

Neusäß/Täfertingen. Die Junge Union Augsburg-Land startete am Dreikönigstag traditionell mit einem politischen Frühstück in das neue Jahr. Zu Gast waren diesmal die Landtagsabgeordnete und Staatssekretärin im Sozialministerium Carolina Trautner sowie als Gastredner der Europaabgeordnete Markus Ferber. Ferber referierte zum Thema „Europa weiß-blau: Darum geht es bei der Europawahl“. Die Begrüßung der beiden Gäste übernahm der stellvertretende Kreisvorsitzende, Claudio Ortolf, aus Diedorf, indem er einleitende Worte fand, mit welchen er nachdrücklich die Bedeutung der bevorstehenden Europawahl im Mai 2019 hervorhob. Diesen schloss sich in ihrem kurzen Grußwort die CSU-Kreisvorsitzende Staatssekretärin Carolina Trautner an und stimmte die JUler gleichsam auf einen engagierten Europawahlkampf ein, bei dem es gelte den erfahrenen und profilierten Schwaben in Europa, Markus Ferber, zu unterstützen.

Europa als Garant für Frieden, Sicherheit und Wohlstand

Der Europaabgeordnete Markus Ferber machte daraufhin im Zuge seines Vortrages anschaulich deutlich, dass er ebenso mit allen Aspekten der EU bis ins kleinste Detail vertraut ist, wie er zeigte, dass auch nach über 20 Jahren Tätigkeit als Abgeordneter sein Herz noch immer durch und durch für Europa schlägt. Ferber zog kurz eine Bilanz der Arbeit auf europäischer Ebene und merkte kritisch an, dass manche Richtlinie, die aus Brüssel komme sicherlich verbesserungswürdig wäre. Alles in allem sei jedoch die Zusammenarbeit auf europäischer Ebene gerade für uns Deutsche, Bayern, Schwaben eine Erfolgsgeschichte. Man stelle sich nur einmal vor, so der erfahrene EU-Parlamentarier, Deutschland müsste in dieser unübersichtlichen Welt auf sich alleine gestellt agieren. „Die zunehmende Abschottung der USA, die weltweiten Handelskonflikte und chinesische Großmachtambitionen, die stetige Bedrohung durch den internationalen Terrorismus, aber auch der Kampf gegen den weltweiten Klimawandel sind beste Beispiele dafür, warum diese Europäische Union für uns alle der einzige Weg in die Zukunft ist, der uns weiter in Wohlstand, Frieden und Sicherheit leben lässt“, verdeutlichte Ferber. Ohne die gemeinsame Abstimmung der Europäer hätten die USA unter Präsident Trump ein leichtes Spiel gegen die jeweiligen Nationalstaaten. Als EU begegne man sich dagegen auf Augenhöhe und könne dadurch weitere Strafzölle auf europäische Produkte wie Automobile verhindern. Zudem sei die Europäische Union der Garant für weiteren wirtschaftlichen Erfolg auf unserem Kontinent, wie einerseits das vor Kurzem ausverhandelte Freihandelsabkommen mit Japan oder die Bemühungen um eine Freihandelszone mit südamerikanischen Staaten (Mercosur) beweise.

Weiter für ein Europa der christlichen Demokratie

„Die Wahl 2019 ist eine Richtungsentscheidung. Bleibt Europa weiterhin ein Verfechter sowohl einer offenen Handelspolitik als auch ein entschiedener Kämpfer im Einsatz für mehr Klimaschutz und stärken wir durch die europäische Zusammenarbeit die innere Sicherheit auf dem Kontinent oder wird Europa von den Populisten der Ränder rechts wie links noch stärker für deren Zwecke instrumentalisiert“, machte der EU-Parlamentarier deutlich. Gerade für die CSU selbst gehe mit der Wahl eine große Chance einher. Erstmals könnte mit dem Spitzenkandidaten der Europäischen Volkspartei Manfred Weber ein Bayer zum EUKommissionspräsidenten aufsteigen. Dies sei eine gewaltige Chance für die den ganzen Freistaat, die Politik in Europa an oberster Stelle mitzugestalten. „Lasst uns daher alle gemeinsam für eine starke Europäische Volkspartei bei dieser Wahl kämpfen, lasst uns Europa ein klein wenig bayerischer machen. Lasst uns Europa den Menschen zurückgeben. Ich baue auf eure tatkräftige Unterstützung im Wahlkampf“, schloss Markus Ferber, der schwäbische Spitzenkandidat für die bevorstehende Europawahl, seine engagierte Rede.

Mit Zuversicht in Europas Zukunft

Die motivierende Ansprache dankten Markus Ferber die JUler mit langem Beifall sowie einem kleinen Präsent in Form eines Wahlkampfkorbes, mit allen wichtigen Utensilien für einen ausdauernden und motivierten Wahlkampf. Ludwig Lenzgeiger, JU-Kreisvorsitzender, leitete mit einer abschließenden Einschätzung in den gemütlichen Teil über: „Die EU hat zwar durchaus einige Baustellen, aber grundsätzlich ist die europäische Zusammenarbeit ein Glücksfall für Deutschland, Bayern und gerade auch für unsere Region mit ihrem starken Mittelstand. Nur in einem vereinten Europa können wir als junge Generation angesichts einer unübersichtlichen und zunehmend unsicheren Welt unsere Zukunftschancen erhalten und ausbauen. Deshalb lohnt es sich leidenschaftlich für Europa zu kämpfen und Europa nicht den ewigen Pessimisten und Blendern des linken und rechten Randes zu überlassen. Setzen wir uns ein für ein Europa, dass schützt und nützt.“