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18/04/2017

Junge Union will Banner an A8-Brücken

In einem Brief an die Autobahndirektion Südbayern regt die Junge Union Günzburg die Anbringung von Bannern an den Brücken der Autobahn A8 an, um darauf hinzuweisen, wie bei Stau eine Rettungsgasse gebildet wird. „Wir wollen als politische Jugendorganisation dazu beitragen, dass der Weg unserer Rettungskräfte, der freiwilligen und professionellen Wehren, der medizinischen und polizeilichen Einsatzkräfte zum Unfallort nicht durch mangelnde Aufmerksamkeit oder Unwissenheit einiger Autofahrer behindert wird“, erklärt Kreisvorsitzende Barbara Reichhart.„Verkehrsunfälle sind zweifellos immer tragisch, aber in nicht wenigen Fällen kann ein schnelles Erreichen der Unglücksstelle und damit verbundene schnelle Hilfeleistung das Schlimmste verhindern und so größeres Unheil abwenden“, betont auch Stefanie Wagner, stellvertretende Kreisvorsitzende, in der Mitteilung. Der schwere Unfall mit zwei Toten auf der A8 in Höhe der Ausfahrt Leipheim Anfang März sei nur ein Beispiel dafür, dass das schnelle Erreichen des Unfallortes oftmals nicht möglich sei.Es sei deshalb sinnvoll, dass an den Brücken der A8 im Kreis Günzburg Hinweisbanner angebracht werden. Vielen Autofahrern sei nicht klar, wie eine Rettungsgasse zu bilden ist, was ebenfalls durch solche Plakate, wie sie in anderen Bundesländern bereits üblich seien, dargestellt werden könnte. „Es ist die Pflicht eines Autofahrers, bei Stau eine Rettungsgasse zu bilden. Wir möchten durch die Banner verstärkte Aufmerksamkeit schaffen und den Rettungskräften bei ihrer Arbeit ein oft wichtiges Mehr an Zeit beschaffen. Wir hoffen, in der Autobahndirektion einen Verbündeten zu finden“, so Wagner.

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