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Aktuell

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19/12/2020

Die Kreisverbände der Jungen Union Schwaben sehen Ansiedlung von Amazon kritisch!

Die Kreisverbände der Jungen Union in den Landkreisen Unterallgäu, Oberallgäu, Ostallgäu, Lindau und Neu-Ulm sowie in den kreisfreien Städten Memmingen und Kempten sehen die geplante Ansiedlung von Amazon auf kommunalen Grundstücken am Flughafen Memmingen als problematisch an. Es liege bisher kein stichhaltiges öffentliches Konzept vor, wie Amazon einen nachhaltigen Mehrwert für die Region schaffen soll. Die bisherige Informationspolitik sieht die Junge Union als unzureichend an.Die Diskussionen in der Region sind in den letzten Tagen von Sorgen über die möglichen Folgen der Ansiedlung geprägt. Sie zeigen auch, dass eine Entscheidung über das Projekt erst nach einer vollständigen Information der Bürger getroffen werden kann. Gleichzeitig müssen Planungen dieser Tragweite aus Sicht der Jungen Union auf einer möglichst breiten Basis in den gewählten Gremien und unter Einbindung der Öffentlichkeit gefällt werden. Eine Entscheidung in Hinterzimmern führt zu Unverständnis und Ärger in der Bevölkerung.Investitionen in unsere Region sind grundsätzlich zu begrüßen, aber die Flächen in unserer Region für die Ansiedlung von Gewerbe und Industrie sind begrenzt. Neue Unternehmen sollten ein Mehrwert hinsichtlich der Schaffung von sicheren Arbeitsplätzen, Erhöhung der lokalen Steuereinnahmen und ein Zugewinn für den (lokalen) Markt sein. Idealerweise sollte dadurch also nachhaltiges Wachstum und Beschäftigung in der Region angestoßen werden. Es ist bisher unklar, inwiefern Amazon diese Erwartungen erfüllen kann.Bisher machte Amazon eher Schlagzeilen von unsicheren Beschäftigungsverhältnissen oder durch ihre massive Gewinnverlagerung ins Ausland. Amazons aktive Vermeidung der Steuerlast in Deutschland generiert keine wesentlichen Steuermehreinnahmen für die Kommunen, sondern führt vielmehr zu einem unfairen Wettbewerbsvorteil gegenüber den Unternehmen vor Ort. Dieses Geschäftsverhalten sollte nicht auch noch durch den Verkauf von kommunalen Flächen unterstützt werden.Äußerst skeptisch zu sehen ist zudem die Ankündigung seitens Amazons, keine Frachtflüge am Flughafen Memmingen durchführen zu wollen. Warum dann der Standort Flughafen? Die Abwicklung des erhöhten Fracht- und Verkehrsaufkommens durch Flüge und LKWs ist den Menschen in unserer Region nicht vermittelbar und belastet unsere Infrastruktur und Umwelt noch zusätzlich. Ein Haltungswechsel durch die Hintertür ohne transparente Einbindung der Bürger ist daher brandgefährlich für den sozialen Frieden der Region.Als Vertreter der jungen Generation liegt uns die Zukunft und nachhaltige Entwicklung unserer Landkreise und Städte sehr am Herzen. Unser Ziel ist, unsere Innenstädte zu beleben und unseren lokalen und regionalen Handel zu stärken. Unsere heimische Umwelt soll geschützt und sozialer Zusammenhalt gestärkt werden. Eine Ansiedlung von Amazon am Flughafen Memmingen sendet injeder Hinsicht das falsche Signal und ist daher aus der Sicht der Jungen Union kritisch zu bewerten.

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15/03/2020

JU-Bericht zur Kommunalwahl 2020

Der monatelange Wahlkampf hat sich gelohnt! Bei den Kommunalwahlen am 15. März hat die JU Bayern einen absoluten Rekord gebrochen, denn noch nie zuvor gab es so viele junge Bürgermeister wie jetzt. Von den angetretenen Kandidaten haben 43 JU-Kandidaten die Wahl zum Bürgermeister im ersten Wahlgang für sich entscheiden können. In der Stichwahl konnte die JU trotz der besonderen Umstände aufgrund der Corona-Krise nochmal kräftig Stimmen mobilisieren. So stellt die JU nun schlussendlich mit 59 Bürgermeistern mehr Bürgermeister in Bayern als die Grünen!Bei diesen Kommunalwahlen gab es eine wesentliche Änderung: erstmals konnte die JU mit eigenen Listen und damit unabhängig von der CSU antreten. Diese Chance nutzten JUler in knapp 40 Kommunen in ganz Bayern. Insgesamt stellt die JU nun ca. 500 Gemeinde-, Stadt- und/ oder Kreisräte. Das Ergebnis zeigt, dass die JU weiß, wie man mit coolen Kampagnen einen modernen Wahlkampf führen kann!Unsere JU-Listen und die JU-Bürgermeisterkandidaten haben wir wie gewohnt kräftig im Wahlkampf unterstützt. Neben kostenlosen Werbemittelpaketen und Aktionstagen fand im November und im Januar ein JU-Bürgermeister Netzwerktreffen statt. Dabei konnten sich die JU-Kandidaten untereinander vernetzten und gleichzeitig ihre wichtigsten Fragen an die höchste politische Ebene herantragen. Dazu haben wir den ehemaligen JU-Minister Hans Reichhart und den Bayerischen Finanzminister Albert Füracker als Gäste zu den Netzwerktreffen eingeladen. Das Netzwerk der JU-Bürgermeister soll auch nach der Wahl bestehen bleiben und noch weiter verstärkt werden.Unserem Landesvorsitzender Christian Doleschal war es besonders wichtig, die Verbände im Wahlkampf zu unterstützen. Im Rahmen einer Kommunalwahl-Tour war er an vier Wahlkampftagen in ganz Bayern unterwegs und hat von Bad Aibling bis Hof und von Neu-Ulm bis Regen die JUler an Infoständen, beim Haustürwahlkampf und bei Wahlkampfveranstaltungen begleitet.So fällt auch das Fazit des Landesvorsitzenden zur Kommunalwahl durchweg positiv aus: „Die Junge Union Bayern hat bei dieser Kommunalwahl zweifelsohne bewiesen, dass wir nach wie vor die schlagende kommunale Kraft in Bayern sind. Die Zeit für junge Ideen ist gekommen!“.

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06/02/2020

JU-Kick-off des neuen „Digital Bavarian Camp

mit Bundeskanzler Sebastian Kurz und EVP-Fraktionschef Manfred WeberAm 6. Februar 2020 startete unser neues Online-Veranstaltungsformat mit einem absoluten Highlight. Für die Premiere unseres „Digital Bavarian Camp“ traf sich unser Landesvorsitzender Christian Doleschal zum Gespräch mit dem österreichischen Bundeskanzler Sebastian Kurz und dem Vorsitzenden der EVP-Fraktion im Europäischen Parlament, Manfred Weber. Das Thema hätte aktueller nicht sein können, denn es ging um die Zukunft der Volksparteien.Bundeskanzler Sebastian Kurz berichtete dazu von seinen Erfahrungen aus der Zeit, als die Österreichische Volkspartei (ÖVP) mit Umfragewerten von unter 20 Prozent weit abgeschlagen hinter den Sozialdemokraten und der FPÖ lag. Mit Kurz an der Spitze wurde die ÖVP bei den Nationalratswahlen 2017 dann erstmals seit 2002 wieder die stärkste Kraft. „Als ÖVP haben wir in dieser Zeit versucht, uns nicht mit uns selbst zu beschäftigen, sondern den Fokus auf die Republik Österreich zu lenken.“, so Kurz. Wichtig gewesen sei auch die Besinnung auf die Grundwerte der Partei und auf deren christlich-soziale und liberale Prägung.Geschlossenheit und klare Positionen sind aus der Sicht von Manfred Weber das Erfolgsrezept für Volksparteien. Der Chef der Europäischen Volkspartei im EU-Parlament hat die CSU bei den Europawahlen zu einem Erfolgsergebnis von über 40 Prozent geführt. Um das Vertrauen der Bürger in die Volksparteien zurückzugewinnen, sei es wichtig, selbstbewusst für seine Überzeugungen zu kämpfen und eine pragmatische Politik zu betreiben. Das sture Festhalten an Ideologien, wie es derzeit bei den Grünen zu beobachten ist, hält Weber für den falschen Ansatz.Die Zukunft der Volksparteien bleibt von der europäischen bis zur kommunalen Ebene eine spannende Frage. Mit Blick auf die Kommunalwahlen blickt unser Landesvorsitzender mit Stolz auf die JU Bayern. Erstmals tritt diese in knapp 40 Kommunen in ganz Bayern mit einer eigenen Liste an und ist damit mehr denn je stark vertreten. Auch der österreichische Bundeskanzler, der selbst mit gerade mal 33 Jahren auf eine beispiellose Karriere blicken kann, hält es für erfreulich, dass so viele junge Menschen für ein Amt kandidieren. Die Politik müsse die Breite der Gesellschaft abbilden und damit Frauen wie Männer genauso wie Junge und Alte. Die Junge Union leiste da einen ganz wesentlichen Beitrag.Auch zukünftig wollen wir zum „Digital Bavarian Camp“ interessante Persönlichkeiten einladen und mit ihnen über aktuelle Themen sprechen, die unsere Generation bewegen. Jede/r von Euch kann sich beteiligen und vorab und während dem Live-Stream Fragen stellen. Ihr dürft gespannt sein, wer demnächst vor unserer Kamera Platz nehmen wird.

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01/02/2020

JU-Landesausschussklausur in Mariakirchen 1. – 2. Februar 2020

Von 1. bis 2. Februar 2020 traf sich der Landesausschuss der JU Bayern zur alljährlichen Klausurtagung im niederbayerischen Mariakirchen. Neben den regulären Tagesordnungspunkten wie dem Haushaltsbericht 2019 und der Terminplanung 2020, war selbstverständlich die bevorstehende Kommunalwahl am 15. März das vorherrschende Thema an diesem Wochenende. Als Gäste durften wir den stellvertretenden Generalsekretär der CSU, Florian Hahn, MdB, den Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, Andreas Scheuer, MdB sowie den neuen Präsidenten der Hanns-Seidel-Stiftung und Europaabgeordneten Markus Ferber und den niederbayerischen Vertreter von Land.schafft Verbindung in unserer Runde begrüßen.Der stellvertretende Generalsekretär Florian Hahn stellte das Jugend-Konzept der CSU vor. Mit der Jugendkampagne „Deine Zukunft. Made in Bavaria“ möchte die CSU den jungen Menschen ihre Programmatik wieder näherbringen und den rückläufigen Zustimmungswerten bei Jung- und Erstwählern entgegenwirken. In der anschließenden Diskussion herrschte bei allen Beteiligten Einigkeit darüber, dass CSU und JU den Draht zur Jugend wiederherstellen müssen, indem wir unsere Inhalte mit modernen Kampagnen vermitteln und die Mitglieder wieder stärker einbinden.Im Gespräch mit Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer berichtete dieser über aktuelle und geplante Projekte in den Bereichen Mobilitätsmanagement. Gute Ideen und gelungene Projekte müssten aber noch besser vermarktet werden, damit Erfolge nicht von aktuellen politischen Debatten überschattet würden.Zuletzt gab Markus Ferber einen Einblick in die Pläne zur Neuausrichtung der Hanns-Seidel-Stiftung. Der Europaabgeordnete trat zum 1. Januar 2020 sein Amt als Präsident der HSS und folgte damit auf Prof. Ursula Männle. Wir sind überzeugt, dass Markus Ferber mit seinen Erfahrungen auf europäischer und internationaler Ebene die positive Entwicklung der Stiftung in den letzten Jahren fortführen und mit seinen Ideen frischen Wind in die Arbeit der HSS bringen wird.Als JU Bayern nehmen wir die anhaltenden Proteste und Sorgen der Bauernschaft in Bayern und darüber hinaus sehr ernst. Es war uns daher ein besonderes Anliegen, uns mit einem Vertreter der Vereinigung Land.schafft Verbindung über die aktuelle Situation auszutauschen und wir sind froh, dass der niederbayerische Vertreter Rainer Seidl unserer Einladung gefolgt ist.Besonders erfreulich war an diesem Wochenende die Nachricht, dass alle der knapp 40 JU-Listen das Quorum der Unterschriften in ihrer Kommune erreicht haben und zur Kommunalwahl zugelassen wurden. Die Landesausschussklausur stand daher auch klar unter dem Zeichen der Kommunalwahl und es wurde reichlich über Situation und den Wahlkampf vor Ort diskutiert. Das Fazit unseres Vorsitzenden Christian Doleschal, MdEP war rundum positiv: „Es war ein tolles Wochenende mit spannenden Diskussionen und viel Input für unsere weitere Arbeit!“

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31/12/2019

Unterstützungsunterschriften für die Kommunalwahlen 2020

Liebe Freundinnen und Freunde der Jungen Union im Landkreis Neu-Ulm,bei den anstehenden Kreistagswahlen im März möchte die Junge Union mit einer eigenen Liste antreten. Wir haben dies auf einer JU-Mitgliederversammlung einstimmig beschlossen. Damit die JU-Liste überhaupt zugelassen wird, müssen 430 Personen durch Unterschrift in den Rathäusern ihre Unterstützung bekunden. Ohne diese Unterschriften ist die JU-Liste nicht zugelassen und alle jungen Kandidaten stehen nicht zur Wahl.Wir bitten Dich deshalb, Dich vom Dienstag, den 14. Januar bis zum Montag, den 3. Februar um 12 Uhr in der Unterstützungsliste im Rathaus Deines Wohnortes einzutragen. Dazu benötigst Du Deinen Ausweis. Da es sich um eine sehr große Anzahl von Unterschriften handelt, bitte ich Dich, mit Deiner Partnerin / Deinem Partner und weiteren Verwandten den Weg ins Rathaus zu machen. Bitte sprich dieses Thema auch in Deinem Bekanntenkreis an und wirb für weitere Unterschriften. Beachte bitte, der Zeitraum ist sehr kurz.Zur Landratswahl: Die Junge Union hat auch unseren Landrat Thorsten Freudenberger einstimmig nominiert. Bitte unterstütze auch diesen Wahlvorschlag durch Deine Unterschrift.Für die Stadt Neu-Ulm gilt: Hier tritt die Junge Union auch für den Stadtrat mit einer eigenen Liste an. Hierfür ist ebenfalls eine zusätzliche Unterschrift erforderlich. Die Listen liegen im Bürgerbüro am Petrusplatz aus. Dieses hat auch samstags geöffnet.Wir sind auf Deine Unterstützung dringend angewiesen! Vielen Dank!Mit besten Grüßen Johann Deil JU-Kreisvorsitzender Neu-Ulm

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31/12/2019

Es gibt eine „Offene Liste“ in Osterberg

Was sich die CSU-Mitglieder in Osterberg von einer "Offenen Liste" versprechen und was Bürgermeisterkandidat Berrens plant. Dieser Artikel von Armin Schmid erschien in der Augsburger Allgemeine. Vielen herzlichen Dank, dass wir ihn hier veröffentlichen dürfen.Der CSU-Ortsverband Osterberg hat während einer gut besuchten Nominierungsversammlung in der Osterberger Turnhalle insgesamt acht Gemeinderatskandidaten nominiert. Wolfgang Berrens wurde vom CSU-Ortsverband bereits Ende des vergangenen Jahres als Bürgermeisterkandidat aufgestellt. Während der Nominierungsversammlung stellte sich Berrens auch für die Liste der Gemeinderatsbewerber zur Verfügung.Der CSU-Ortsvorsitzende Georg Deil machte zu Beginn deutlich, dass sich die Freie Wählergemeinschaft dieses Mal nicht engagieren werde und dass sich die CSU daher zur Nominierung einer „Offenen Liste“ entschlossen hat. Nach einstimmigem Votum der CSU-Mitglieder wurde beschlossen, dass auch Osterberger Bürger, die nicht Mitglied der CSU sind, auf der „Offenen Liste“ kandidieren können.Osterberg: Bürgermeisterkandidat Berrens auch auf Liste für GemeinderatBevor die eigentliche Nominierungswahl begann, wurde per Mitgliedervotum festgelegt, dass Wolfgang Berrens die CSU-Liste der Gemeinderatsbewerber anführen wird. Berrens machte deutlich, dass er im Gemeinderat in der Opposition weiterarbeiten möchte, falls er nur in das Gremium gewählt wird und es gleichzeitig mit der Wahl zum Bürgermeister nicht klappen sollte. Berrens folgen Alexander Hruschka, der dem Osterberger Ratsgremium seit 2008 angehört und seit 2014 als Zweiter Bürgermeister tätig ist, sowie Elias Bauer und Henning von Sethe. Lesen Sie jetzt: Die heutige Ausgabe Ihrer Tageszeitung als E-Paper.Der Wahlleiter, Nersingens Bürgermeister Erich Winkler, meinte nach der Kandidatensuche, dass die Frauenquote gering ausgefallen sei. Mit Lucie Weh hatte sich nur eine einzige Frau aufstellen lassen, die dafür bereits über ausreichend kommunale Gemeinderatserfahrung verfügt. Die Osterbergerin war bereits zweimal beziehungsweise insgesamt mehr als zehn Jahre im Gemeinderat aktiv.Berrens hat einen GegenkandidatenAls Gemeinderatsmitglied will sich auch Thomas Hutzelmann engagieren. Der Patentanwalt ist seit 1998 Besitzer des Osterberger Schlosses. Hutzelmann meinte, dass ihm bewusst sei, dass er dafür in der Kritik stehe, das Osterberger Schloss in der Vergangenheit nicht mehr öffentlich zugänglich gemacht zu haben. Sein Ziel sei es, Osterberg und den Ausbau der Oberrother Straße voranzubringen und den Ort lebenswert zu erhalten. Auf der Gemeinderatsliste folgt ihm Georg Weirather. Zur Wiederwahl stellt sich auch Gemeinderat Karl Kürner, der als Nachrücker erst vor kurzem ins Gremium eingezogen war.Berrens hat auch einen Gegenkandidaten. Der Bürgerblock Weiler nominierte Martin Werner als ihren Bewerber ums Bürgermeisteramt.Einen Bericht zur Nominierungsversammlung des Bürgerblocks Weiler finden Sie hier:Martin Werner will Bürgermeister in Osterberg werden

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19/12/2019

Die CSU setzt in Altenstadt an der Iller auf eine „bunte Truppe“ bei der Kommunalwahl 2020

15 Kandidaten der CSU-Partei bewerben sich um einen Sitz im Marktgemeinderat. Das sind die Bewerber: Dieser Artikel von Zita Schmid erschien in der Augsburger Allgemeine. Vielen herzlichen Dank, dass wir ihn hier veröffentlichen dürfen.Altenstadt Es sei eine „bunte Truppe“ und „alles dabei“, sagte Bürgermeister Wolfgang Höß (zweiter von rechts).bei der Nominierungsversammlung der CSU Altenstadt für den Marktgemeinderat. Denn Neueinsteiger sowie erfahrene, amtierende Marktgemeinderäte, Frauen und Männer aus den Ortsteilen hätten sich aufstellen lassen. Die Liste umfasst insgesamt 15 Bewerber für einen Sitz am Ratstisch.Die drei Frauen und 12 Männer sind zwischen 21 und 61 Jahre alt. Aus der Reihe der amtierenden Marktgemeinderäte treten Hubert Berger, Helga Hecker, Wolfgang Rommel und Richard Möst erneut zur Wahl an. Erwin Lang stellte sich nach 24 Jahren für das Amt nicht mehr zu Verfügung. Auch der Name von Marktrat Alfred Walker erscheint nicht mehr auf der Liste. Jüngster Bewerber ist der 21-jährige Maximilian Rommel. Zur Aufteilung und vorgeschlagenen Rangfolge erklärte der Ortsvorsitzende Hubert Berger, dass man hier möglichst den Ortsteilen sowie der Frauenquote gerecht werden wolle. Unter der Wahlleitung von Johann Deil, Kreisvorsitzender der Jungen Union, ging die Blockabstimmung dann zügig voran und der Wahlvorschlag wurde mit großer Mehrheit angenommen. Um die Liste mit ihren 20 möglichen Plätzen zu vervollständigen, sind bei den ersten fünf Kandidaten Doppelnennungen vorgesehen. Folgende Personen gehen bei der Kommunalwahl im März 2020 für die CSU Altenstadt ins Rennen: Hubert Berger (Herrenstetten) führt die Liste an. Gefolgt von Helga Hecker (Illereichen), Stefan Briglmeir (Altenstadt), Juliane Euchner (Dattenhausen), Alexander Riederer (Untereichen), Angelika Metzinger (Altenstadt), Wolfgang Rommel (Altenstadt), Wolfgang Stöhr (Filzingen), Wolfram Klettner (Untereichen), Richard Möst (Altenstadt), Martin Egg (Herrenstetten), Bektas Celik (Untereichen), Andreas Maidel (Illereichen), Patrick Ruf (Altenstadt) und Maximilian Rommel (Altenstadt). Mit Wolfgang Höß, der bereits Ende November nominiert wurde, stellt die CSU Altenstadt auch wieder ihren Bürgermeisterkandidaten.Dieser sieht den Markt aufgrund des starken Bevölkerungswachstums vor einem „elementaren Wandel“ und den nächsten Rat vor großen Aufgaben. Denn das Bevölkerungswachstum von rund zehn Prozent in den vergangenen sechs Jahren auf deutlich mehr als 5000 Einwohner stelle neue Anforderungen an die Infrastruktur, so Höß. Aufgrund des Überschreitens der 5000-Einwohner-Grenze wird sich das Gremium in Altenstadt von 16 auf 20 Sitze erweitern. Zukünftig müsse hier deshalb vermehrt in Ausschüssen gearbeitet werden, sagte Höß voraus.

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25/11/2019

Kommunalwahl 2020 - Markt Kellmünz an der Iller: Diese WGK-Kandidaten wollen in den Marktgemeinderat

Die Wählergemeinschaft Kellmünz hat ihre Kandidaten für die Kommunalwahl 2020 nominiert. In der Bildmitte ist 1. Bürgermeister Michael Obst zu sehen. Wer bleibt und wer neu dazukommt. Dieser Artikel von Armin Schmid erschien in der Augsburger Allgemeine. Vielen herzlichen Dank, dass wir ihn hier veröffentlichen dürfen.Die Mitglieder der Wählergemeinschaft Kellmünz haben 1. Bürgermeister Michael Obst mit großer Mehrheit zum Bürgermeisterkandidaten für die Kommunalwahl im März 2020 gewählt.Auch die Bewerber um einen der 12 Sitze im Gemeinderat stehen. Insgesamt 14 Mitglieder der Wählergemeinschaft gehen ins Rennen. Die amtierenden Marktgemeinderatsmitglieder Andreas Sauter, Christian Kuhn, Manfred Funke, Thomas Obermüller, Christian Saueressig, Norbert Zucktriegel, Christian Anders und Helmut Rieder werden für eine weitere Amtszeit kandidieren. Nicht mehr zur Wahl stellen werden sich die Markträte Georg Funke, Gerhard Steur, Mathias Gestle und Gunter Leichtle.Zwei Brüder von der Jungen Union und eine Frau lassen sich nominierenBei der Frauenquote ist die Wählergemeinschaft nicht recht vorangekommen. Derzeit befindet sich gar kein weibliches Mitglied im Ratsgremium. Künftig hat Teresa Bürzle als einzige Bewerberin die Chance, den Frauenanteil etwas zu verbessern. Sicher nicht alltäglich ist auch, dass sich mit Valentin und Maximilian Funke ein Brüderpaar zur Wahl stellt.Bürgermeister Obst sagte, dass man die Wahlziele, mit denen man vor sechs Jahren angetreten sei, verwirklicht habe. Der Bau der Sporthalle könne im nächsten Jahr beginnen. Dann gebe es auch wieder eine Bühne, auf der der Theaterverein spielen kann. Der Schwerpunkt lag nach Angaben von Obst auf der Ausweisung von Gewerbeflächen und der Wohnbauentwicklung.Man habe 65000 Quadratmeter Gewerbefläche entwickelt und mittlerweile alles verkauft. Der 49-Jährige erklärte auch, dass Kellmünz wachsen müsse. 1450 Einwohner seien es aktuell. Im Jahr 2020 sollen es 1700 Mitbürger sein. Das langfristige Ziel liege bei 2000 Einwohnern. Dann seien alle gemeindlichen Einrichtungen ausgelastet.Der Bürgermeister hält am Kreisverkehr festObst erklärte außerdem, sich weiter für einen Kreisel im Bereich von Marktstraße und Kohlstatt bzw. an der Querung der Staatsstraße 2031 am Ortseingang einsetzten will.sich „Der Kreisverkehr ist für mich noch nicht auf dem Abstellgleis“. Obst meinte damit, dass er sich weiter Entsprechende Gespräche will er wieder aufnehmen. In der Ortsmitte neben der Pfarrkirche habe man drei Grundstücke gekauft, um seniorengerechtes Wohnen möglich zu machen. Hier gelte es, das Vorhaben voranzutreiben.Folgende Kandidaten stehen für einen Platz im Gemeinderat zur Wahl: Andreas Sauter, Christian Kuhn, Manfred Funke, Teresa Bürzle, Thomas Obermüller, Christian Saueressig, Norbert Zucktriegel, Christian Anders, Valentin Funke, Maximilian Funke, Helmut Rieder, Markus Jessulat, Dominik Papst und Timo Salzbrunn.

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24/11/2019

Die CSU Altenstadt an der Iller setzt auf Bürgermeister Wolfgang Höß

Geht es nach dem CSU-Ortsverband, soll Bürgermeister Wolfgang Höß in eine dritte Amtszeit gehen. Was er erreicht hat – und noch schaffen will. Dieser Artikel von Zita Schmid erschien in der Augsburger Allgemeine. Vielen herzlichen Dank, dass wir ihn hier veröffentlichen dürfen.Es soll seine dritte Amtszeit werden: Bürgermeister Wolfgang Höß wird von der CSU Altenstadt erneut ins Rennen geschickt. Mit großer Mehrheit wurde er als Kandidat für die Kommunalwahl im März 2020 nominiert. „Ich trete gerne wieder an“, sagte Höß und bedanke sich für das Vertrauen.Seit dem Jahr 2009 lenkt Höß als Bürgermeister die Geschicke des Marktes Altenstadt. Damals trat er die Nachfolge des verstorbenen Gustav Schlögel an. In diesen zehn Jahren habe sich „viel bewegt“ und es sei „ein guter Weg“, sagte Höß bei der Nominierungsversammlung. Das zeige sich an den Finanzen: Die Schulden seien konsequent abgebaut worden, die Rücklagen hätten auf rund zwei Million erhöht werden können. „Der Markt stand noch nie so solide da“, so Höß. Dabei sei das Großprojekt „Neue Mitte Altenstadt“ gestemmt worden. Hier habe man zu seiner Anfangszeit noch von einem „unlösbarem Baugebiet“ gesprochen. Es sei jedoch gelungen, das Zentrum des Orts mit dem neuen Marktplatz, den Einkaufsmöglichkeiten und dem Seniorendomizil „mit Stil aufzuwerten“. Daneben sei viel Geld in die Feuerwehren investiert worden.Die neu gegründete Generationenstiftung würde Altenstadt auszeichnen: Sie schaffe unter anderem bezahlbaren Wohnraum für ältere Mitbürger. Höß nannte weitere Punkte, an denen abzulesen sei, dass sich im Markt vieles bewegt habe. Dazu gehörte das Marktplatzfest, das 2020 zum dritten Mal stattfinden soll und durch das „ein neues Zusammengehörigkeitsgefühl“entstanden sei. Zudem verfüge man über einen funktionierenden Jugendtreff. Höß bezeichnete die Bürgerbeteiligung zum Thema Windkraft als „korrekten Weg“ und lobte das ehrenamtliche Engagement vieler Bürger.Doch es gebe auch Herausforderungen: So müsse eine Entwicklungsstrategie zur Verdichtung des Innenraums und für den Verkehr gefunden werden. Auch mit dem Hallenbauprojekt müsse es „jetzt los gehen“.Im Marktrat sei es gelungen, trotz unterschiedlicher Meinungen „große Entscheidungen mit schließlich großer Mehrheit“ zu fällen und diese dann gemeinsam umzusetzen.„Die Gemeinde hat sich hervorragend entwickelt“, attestierte denn auch der CSU-Kreisvorsitzende Thorsten Freudenberger. Mit Blick auf den demografischen Wandel handele Altenstadt vorausschauend. Der Bedarf an Pflegeeinrichtungen werde steigen. In den nächsten fünf Jahren werde im Landkreis die Anzahl der über 60-Jährigen um 4500 steigen. Der Verkehr sei auch für den Landkreis ein „Kernthema der Zukunft“. Hier kündigte Freudenberger an: „Der Ausbau der Illertalbahn wird kommen.“ Wenn auch nicht in den kommenden Jahren. Um die Mobilität zu ändern, müssten zudem neue Buskonzepte erstellt, die Angebote verbessert und technische Innovationen genutzt werden.Die Aufstellungsversammlung der CSU für die Kandidaten zur Marktratswahl soll noch vor Weihnachten stattfinden, war am Rande der Nominierung zu erfahren. 20 Bürger müssen für die Liste gefunden werden: Da der Markt Altenstadt die 5000-Einwohner-Marke überschritten hat, wird sich die Anzahl der Sitze im Ratsgremium erhöhen.

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10/11/2019

Landkreis Neu-Ulm: Die Junge Union will die Kreispolitik mitgestalten

Sie wollen den Kreistag verjüngen: Kandidatinnen und Kandidaten der Jungen Union für die Kommunalwahl 2020, dazwischen steht der Kreisvorsitzenden Johann Deil (helles Sakko) mit Landrat Thorsten Freudenberger. Wie die CSU hat auch die JU ihn als Landratskandidaten nominiert. Erstmals stellt der Kreisverband eine eigene Liste für die Kreistagswahl auf. Und er setzt auf die Zusammenarbeit mit Landrat Thorsten Freudenberger. Herzlichen Dank an die Berichterstattung von Jens Noll,Neu-Ulmer Zeitung!Die Nachwuchsorganisation der CSU will den Einfluss der jungen Generation im Neu-Ulmer Kreistag ausweiten. Erstmals in seiner Geschichte stellt der Kreisverband der Jungen Union eine eigene Kreistagsliste für die Kommunalwahlen auf. Möglich gemacht hat das eine Novellierung des bayerischen Kommunalwahlgesetzes. „Im neuen Gesetz gilt die Junge Union nicht mehr als Untergliederung der CSU“, sagte der JU-Kreisvorsitzende Johann Deil am Freitagabend bei der Nominierungsversammlung in Neumaiers Hirsch in Attenhofen.Die eigenständige Kandidatur bedeute zwar einen großen Kraftakt, biete der JU aber die Chance, als eigene politische Kraft in den Kreistag einzuziehen und dort eigenständig zu agieren, sagte Deil. Die junge Generation werde wieder politischer, bekräftigte der Weißenhorner. Sie bestehe aber nicht nur aus Demonstranten und Nörglern, sondern auch aus Machern. „Die Junge Union steht nicht für ‘wünsch dir was’, sondern für realistische, zukunftsorientierte Politik“, betonte Deil.39 Kandidaten aus dem Landkreis Neu-UlmFür die Liste, die die 28 anwesenden Mitglieder bei der Versammlung einstimming annahmen, wurden 39 Kandidaten im Landkreis gefunden. Alle sind Mitglied der JU und damit höchstens 35 Jahre alt. Einige sind ganz frisch in der Nachwuchsorganisation, andere haben bereits kommunalpolitische Erfahrung wie zum Beispiel die Weißenhorner CSU-Stadträte Elmar Weber und Kerstin Lutz. Johann Deil, 29, führt die Liste an, gefolgt vom stellvertretenden Kreisvorsitzenden Thomas Stölzle aus Vöhringen. Auf den weiteren Plätzen der ersten zehn stehen Eva Treu (Neu-Ulm), Marvin Schmalle (Osterberg), Sarah Pressl (Vöhringen), Fabian Sniatecki (Weißenhorn), Robin Miller (Illertissen), Markus Stötter (Pfaffenhofen), Katja Ölberger (Senden) und Carina Winkler (Nersingen).Um tatsächlich am 15. März 2020 auf dem Wahlzettel zu stehen, muss die JU allerdings noch Unterschriften sammeln. Das ist für neue Wählervereinigungen erforderlich. Entsprechende Listen, in die sich Bürger eintragen können, werden dem Kreisvorsitzenden Deil zufolge in den Rathäusern ausgelegt. Zwischen 400 und 500 Unterschriften – wie viele genau es sind, konnte er bei der Versammlung noch nicht sagen – würden benötigt. „Wir sind guter Dinge, dass wir das hinbekommen.“Thorsten Freudenberger will einen Zukunftsrat einrichtenZuversichtlich, dass bald Mitglieder der JU im Kreistag sitzen, zeigte sich auch Landrat Thorsten Freudenberger. Wie bereits vom Kreisverband wurde der CSU-Kreisvorsitzende auch von der JU zum Landratskandidaten gewählt. Diese Nominierung ist ebenfalls ein Novum bei der Nachwuchsorganisation. „Ich habe weitaus mehr als die Hälfte meines bisherigen politischen Lebens in der JU verbracht“, sagte Freudenberger. 18 Jahre lange war er dort engagiert – zunächst als Vöhringer Ortsvorsitzender, später als Kreis- und Bezirksvorsitzender.Gemeinsam mit den jungen Menschen wolle er unter dem Motto „global denke, lokal handeln“ Politik machen, sagte Freudenberger. In seiner mehr als 45 Minuten dauernden Rede sprach er zahlreiche Zukunftsthemen an, darunter die Digitalisierung, die aus seiner Sicht den Menschen nicht nur treiben, sondern ihm auch dienen sollte. Zudem habe er vor, am Landratsamt einen Fachbereich für Zukunft und Innovation einzurichten. Darüber hinaus sollten die Bürger in einem Zukunftsrat teilhaben können und in einem Jugendrat für den gesamten Landkreis, den der Landrat für notwendig hält.Hier die weiteren Namen der JU-Liste für die Kreistagswahl 2020:11 Darian Williams (Neu-Ulm)12 Elmar Weber (Weißenhorn)13 Jürgen Rapp (Bellenberg)14 Kerstin Lutz (Weißenhorn)15 Antonia Walder (Senden)16 Maximilian Löwlein (Neu-Ulm)17 Johannes Friedel (Senden)18 Michael Acker (Weißenhorn)19 Luca Stempfle (Senden)20 Fabian Landthaler (Kellmünz)21 Benedict Röcken (Nersingen)22 Markus Brust (Neu-Ulm)23 Marcus Jung (Pfaffenhofen)24 Jonas Bathray (Vöhringen)25 Daniela Müller (Bellenberg)26 Daniel Ritter (Pfaffenhofen)27 Marc Reichardt (Senden)28 Michael Loose (Neu-Ulm)29 Lucas Sabisch (Vöhringen)30 Dr. Julius Röth (Neu-Ulm)31 Dominik Groß (Weißenhorn)32 Patrick Bais (Neu-Ulm)33 Benjamin Rudolf (Senden)34 Armin Schlecker (Neu-Ulm)35 Stefanie Schuler (Weißenhorn)36 Florian Mayerhofer (Senden)37 Alexander Welte (Neu-Ulm)38 Dagmar Hofmann (Weißenhorn)39 Christoph Brachert (Vöhringen)

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22/10/2019

Kommunalwahl 2020 - Kreis Neu-Ulm: Diese CSU-Kandidaten wollen in den Kreistag Neu-Ulm

Im Kellmünzer Schützenheim hat die CSU ihre 70 Kandidaten für den Neu-Ulmer Kreistag nominiert. Thorsten Freudenberger lobt in Kellmünz die Vielfalt der Themen.Dieser Artikel von Patrick Fauß erschien in der SÜDWEST PRESSE. Vielen herzlichen Dank, dass wir ihn hier veröffentlichen dürfen.Sie führen die Liste an: Erich Winkler, Thorsten Freudenberger, Katrin Albsteiger, Christiane Ade, Herbert Pressl, Beate Altmann und Franz Clemens Brechtel (von links). © Foto: Patrick FaußWir stehen heute vor einer Weichenstellung für die Zukunft.“ Das sagte der CSU-Kreisvorsitzende Thorsten Freudenberger am Montag bei der Kreisvertreterversammlung im Kellmünzer Schützenheim. 83?Parteimitglieder hatten in der ganz im Süden des Landkreises gelegenen Kommune eine Liste mit 70 Kreistagskandidaten für die Kommunalwahlen am 15. März 2020 nominiert.Freudenberger betonte, dass die CSU keine Ein-Thema-Partei sei. Sondern sie decke als Volkspartei verschiedene Felder ab. Das werde auch an den Personen deutlich, die auf der Liste stehen. Im Landkreis werde etwa aktiv auf den Klimaschutz eingegangen. Zum Beispiel mit dem Aufbau des Wärmenetzes vom Müllheizkraftwerk in Weißenhorn. Mit der Abwärme sollen künftig Haushalte beheizt und auf diese Weise hunderttausende Tonnen an Kohlendioxid eingespart werden. „Handeln und nicht nur reden für einen ökologischen Landkreis“, sei dies, sagte Freudenberger. Als weitere wichtige Themen sprach der Landrat zudem die Gesundheitsregion oder die Bildungsregion an, zu der Neu-Ulm geworden ist.Kommunalwahl: Liste soll ausgewogen und fair seinDer Nersinger Bürgermeister und Kreisfraktionsvorsitzende Erich Winkler hatte die Liste zusammengestellt. „Keine leichte Aufgabe“, wie Freudenberger konstatierte. Man könne es mit der Platzierung nicht allen Kandidaten recht machen. Jedoch sei die Liste ausgewogen und fair geworden. Sowohl was die Gewichtung der Regionen im Landkreis angeht, als auch in Sachen Alter: Sowohl erfahrene als auch junge Kandidaten seien dabei. Außerdem sei darauf geachtet worden, verschiedene Berufsgruppen zu berücksichtigen und auch mehr Frauen zu gewinnen. Bei der vergangenen Wahl vor fünfeinhalb Jahren waren nur ein Fünftel der Personen auf der Liste weiblich, heute ist es ein Drittel. Auf den vorderen Plätzen sogar 40 Prozent. Auch ohne bindende Quote sei der Kreisverband auf einem guten Weg, weiblicher zu werden.Großer Wert wird bei der CSU auf Tradition gelegt. So bot Freudenberger an, auch Stammtische auf Einladung besuchen zu wollen. Zugleich müsse die CSU aber auch die modernste Partei werden. Im Wahlkampf will man neue Wege gehen und zum Beispiel soziale Medien stärker nutzen.Thorsten Freudenberger kandidiert wieder als LandratErich Winkler berichtete, dass er in den vergangenen Wochen fast nichts anderes gemacht habe, als sich mit der Liste zu beschäftigen. Er habe zahlreiche Gespräche mit den Betroffenen geführt, die zumeist konstruktiv verlaufen seien. Auch wenn mache Unmut über ihren Platz auf der Liste geäußert hätten.Von den Kreisvertretern stimmten der in Blöcken zur Wahl gestellten Liste schließlich zwischen 81 und 83 der Wahlberechtigten zu. Gemeinsam mit der Jungen Union bestimmten die Partei-Mitglieder außerdem noch Thorsten Freudenberger als Landratskandidaten.Das sind die Kandidaten für den KreistagIm Einzelnen kandidieren: Freudenberger Thorsten, Albsteiger Katrin, Dr. Merk Beate, Winkler Erich, Eisen Jürgen, Brechtel Franz Clemens, Pressl Herbert, Altmann Beate, Niebling Franz-Josef, Ade Christiane, Mack Hildegard, Salzmann Susanne, Schäfer-Rudolf Claudia, Hunger Roland, Mayer Thomas, Neher Michael, Vogt-Keller Simone, Ambs Richard, Hofmann Philipp, Lohner Rainer, Janischowski Kerstin, Oßwald Armin, Obst Michael, Niebling Christian, Ölberger Josef, Walk Herbert, Schewetzky Susanne, Wöhrle Marcus, Lidl-Böck Julia, Stölzle Mathias, Salzmann Jürgen, Unglert Gerhard, Gutter Hans, Götz Julia, Rupp Anton, Walder Theo, Neumaier Robert, Engelhard Alexander, Frank Juliane, Dr. Maier Bernhard, Graf Willibold, Neulist Annette, Rau Helena, Ott Ewald, Simon Eva, Niebling Erich, Brenner Franz, Biberacher Marcus, Dehm Konrad, Stingl Johannes, Berrens Wolfgang, Möst Richard, Junginger Reinhard, Mayer-Ley Anja, Thalhofer Bernhard, Gabriel-Brauchle Sabine, Dr. Ott Thomas, Adä-Treu Beate, Böckeler Gunter, Yildirim Serkan, Strobel Martin, Moritz Martha, Salzmann Martin, Schüßler Marc, Chytil Björn, Klein Jan Silvio, Schiele Christian, Gödrich Barbara, Brandstätter-Krix Beate und Hörmann Dieter.

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11/09/2019

JU-Landesversammlung 2019 in Freystadt

Zukunft gestalten - Schöpfung erhalten„Zukunft gestalten - Schöpfung erhalten“ war das Motto der diesjährigen Landesversammlung der Jungen Union Bayern in Freystadt. Wichtigster Programmpunkt: Die Wahl eines Nachfolgers für den scheidenden JU-Landesvorsitzenden und bayerischen Bauminister Hans Reichhart, der nach sechs Jahren als Landesvorsitzender aus Altergründen nicht mehr kandidieren konnte.Mit stolzen 98% wurde der Abgeordnete des Europaparlamentes Christian Doleschal aus dem Landkreis Tirschenreuth zum Nachfolger Reichharts gewählt. „Rocken wir zusammen die CSU“ rief Doleschal in seiner Antrittsrede den knapp 300 Delegierten zu. Die JU soll laut Doleschal weiterhin „Stachel im Fleisch und Motor der Erneuerung“ der CSU sein. Demnach muss eine „enkelfähige Politik“ das Ziel der kommenden Jahre sein, sei es in der Industrie, in der Landwirtschaft oder in der Sozialpolitik.„Ich wünsche mir, dass du ein starker, ein guter, ein erfolgreicher Landesvorsitzender wirst.“ So gratulierte der bayerische Ministerpräsident Markus Söder dem neuen Vorsitzenden und dankte den Delegierten für ihr besonderes Engagement in den vergangenen Wahlkämpfen. Dem scheidenden Landesvorsitzenden Reichhart dankte Söder mit den Worten „Du gehörst zu den großen Landesvorsitzenden, die wir in der Geschichte der Jungen Union hatten.“ Inhaltlich sprach der CSU-Parteichef darüber hinaus über die Maßnahmen zum Klima- und Umweltschutz und dem vereinbarten Schuldenabbau bis 2030.Mit dem Schlusssatz „Es war mir eine Ehre.“ schied Doleschals Vorgänger Hans Reichhart aus dem Amt. Unter minutenlangem Applaus der Delegierten und mit einer Video-Grußbotschaft von Edmund Stoiber wurde er von der Jungen Union Bayern verabschiedet.Neben der Neuwahl des Landesvorstands wurde außerdem der Leitantrag der Jungen Union mit dem Titel „Zukunft gestalten – Schöpfung erhalten!“ verabschiedet. Konkret beinhaltet dieser diverse Maßnahmenpakete, die zum Erhalt der Umwelt beitragen und sowohl den globalen als auch den regionalen, sozialen und ökonomischen Auswirkungen des Klimawandels entgegentreten sollen.Begleitet wurde die dreitägige Landesversammlung von diversen Spitzenpolitikern. So sprachen der Landtagsabgeordnete Bernd Sibler, der Vorsitzende der CSU-Landesgruppe im Deutschen Bundestag Alexander Dobrindt sowie der Europaabgeordnete und Parteivize Manfred Weber am Samstag vor den jungen Delegierten. Weber appellierte an die Junge Union, das Gaspedal, das die Jugendorganisation für die CSU sei, ordentlich durchzutreten, kreativ und kritisch zu sein.Der neue Bundesvorsitzende der Jungen Union Deutschland, Tilman Kuban und der bayerische Finanzminister Albert Füracker waren am Sonntag als Redner zu Gast. Der Oberpfälzer CSU-Bezirksvorsitzende Füracker plädierte in seiner Rede für eine weltoffene, tolerante Gesellschaft. Man müsse aufpassen, dass die Gesellschaft nicht so tolerant werde, dass die Intoleranten über die Toleranten verfügen. „Dieses leben und leben lassen dürfen wir uns niemals von niemandem verbieten lassen!“ Dies sei mitunter Aufgabe der Jungen Union, denn „Ihr seid die Zukunft in diesem Land!“, so Füracker zu den Delegierten.

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30/06/2019

Junge Gruppe der CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag: Denkfabrik im Herzen Europas

Als Vorsitzender der Jungen Gruppe der CSU-Landtagsfraktion hat sich Dr. Gerhard Hopp vorgenommen, als Brückenbauer die gute Zusammenarbeit zwischen Bayern und Tschechien auf allen Ebenen weiter voranzubringen.Interview mit Gerhard Hopp (Vorsitzender der Jungen Gruppe der CSU-Landtagsfraktion)HERZKAMMER - Das Magazin der CSU-Fraktion im Bayerischen LandtagSie sind neuer Vorsitzender der Jungen Gruppe der CSU-Landtagsfraktion. Ein Herzensanliegen ist Ihnen auch die deutsch-tschechische Zusammenarbeit. Welche Bedeutung hat diese Partnerschaft für Europa?GERHARD HOPP Europa hat uns in über 70 Jahren Frieden, Wohlstand und Stabilität gebracht – ein Gut, das gar nicht hoch genug eingeschätzt werden kann. Hier ist meiner Überzeugung vor allem die jüngere Generation gefragt, deren Leben maßgeblich und nachhaltig von europäischen Umbrüchen beeinflusst wird. Krisen von außen, zunehmender Populismus und Nationalismus bis hin zum Austritt aus der Europäischen Union – all das sind zentrale, konkrete Herausforderungen für Europa, die uns direkt betreffen. Die bayerisch-tschechische Geschichte mitten im Herzen Europas ist das beste Beispiel, wie wertvoll die Entwicklung der letzten Jahrzehnte ist. Nur in und mit Europa konnten wir unsere wechselvolle, schwierige Vergangenheit grenzüberschreitend angehen, aufarbeiten und zum Positiven wenden. Wer hätte vor einigen Jahrzehnten gedacht, dass wir nach deutscher Besatzung, dem Zweiten Weltkrieg, den Schrecken der Vertreibung und der Auseinandersetzung im Kalten Krieg uns jetzt als echte Freunde sehen und grenzüberschreitend in Wirtschaft und Kultur eng zusammenarbeiten? Dieses „gelebte Europa“ muss aber immer wieder aufs Neue erarbeitet werden. Gerade wir jüngeren Abgeordneten können sowohl beim Kontakt mit tschechischen Kolleginnen und Kollegen, bei Initiativen für Jugend- und Schüleraustausch und im politischen Kontakt einen Beitrag dazu leisten, dass unsere Beziehungen auch in Zukunft so gut sind, wie wir sie in den letzten Jahren erleben dürfen.HERZKAMMER Ihre neue Aufgabe bezeichnen Sie selbst als „Denkfabrik“. Welche Projekte haben Sie sich vorgenommen?GERHARD HOPP Die Junge Gruppe muss naturgemäß über das heute und morgen hinaus- und beim einen oder anderen Thema auch querdenken. Wie schaffen wir es, dass Bayern in den Städten, aber eben auch in allen Landesteilen lebenswert und stark bleibt? Welche Aufgaben kann und soll der Staat übernehmen? Hier gilt es stets zu hinterfragen und sich nicht auf dem Erreichten auszuruhen. Dies gilt auch für die bayerisch-tschechische Zusammenarbeit, insbesondere für die Grenzregionen. Ansätze wie die Europaregion Donau-Moldau oder die vielen bereits bestehenden Verflechtungen und Initiativen in den Bereichen Sicherheit, Bildung, Hochschulen bis hin zum Verkehr. Sie alle könnten noch stärker ausgebaut werden. Eine zentrale Rolle in der Beziehung unserer Länder nimmt die Sprachförderung ein. Hier könnten wir gute Akzente setzen. Was uns zum Beispiel derzeit noch fehlt, ist eine gemeinsame Öffentlichkeit und Medienberichterstattung. Es gibt dankenswerter Weise engagierte Berichterstatter, die über die Entwicklung im Nachbarland informieren. Einen regelmäßigen Austausch darüber, was zum Beispiel einige Kilometer weiter nach der Grenze politisch, gesellschaftlich, kulturell passiert, gibt es aber noch nicht. Eine zweisprachige, grenzüberschreitende Medienplattform könnte hier helfen.HERZKAMMER Welches Vorbild haben Sie für diese Projekte?GERHARD HOPP Der Elysee-Vertrag zwischen Frankreich und Deutschland ist in der Wertigkeit für die Beziehungen ein gutes Vorbild, an dem wir uns orientieren könnten. Begeistert bin ich von der Arbeit des Deutsch-Tschechischen Zukunftsfonds, der gerade für die so wichtige Jugendarbeit viele grenzüberschreitende Projekte anstoßen und fördern kann. Menschen zusammenbringen und Austausch fördern – das ist nach wie vor die wichtigste Aufgabe. Dr. Gerhard Hopp beim deutsch-tschechischen Austausch in Brüssel. (Foto: Hanns-Seidel-Stiftung)HERZKAMMER Welche Projekte in grenzübergreifenden Regionen liegen Ihnen besonders am Herzen?GERHARD HOPP Die Akzeptanz von Europa steht und fällt auch damit, dass es das Leben der Menschen besser macht. Ein ganz wichtiger Schritt war beispielsweise das neue grenzüberschreitende Rettungszentrum in Furth im Wald. Damit darf beiderseits der Grenze geholfen werden, wenn Unfälle passieren. Früher mussten die Rettungskräfte quasi am Grenzübergang ihre Patienten übergeben. Gerade bei der Sicherheit hilft Europa spürbar, zum Beispiel mit der gemeinsamen Arbeit von bayerischer und tschechischer Polizei. Besonders beeindruckt hat mich in den letzten Jahren aber das ehrenamtliche Engagement bei der Geschichtsarbeit. Dass bayerische und tschechische Ehrenamtliche das „Verschwundene Dorf Untergrafenried“ gemeinsam zugänglich machen und über alle Generationen hinweg gemeinsam unsere wechselhafte Geschichte aufarbeiten, bewegt immer wieder. Unser gemeinsames Ziel muss sein, dass sich dieser Teil unserer Geschichte nie wiederholt.HERZKAMMER Welche Altersgruppen machen bei den Projekten mit?GERHARD HOPP Erfreulicherweise gibt es bei der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit und bei den Projekten eben keine Altersbeschränkung oder nur eine bestimmte Gruppe, die sich einbringt. Alle – von den Schülern bis zu den Senioren – profitieren von Europa und können es selbst gestalten.HERZKAMMER Wie profitieren die bayerischen Regionen ganz konkret?GERHARD HOPP Ich bin davon überzeugt: Die Grenzöffnung 1989 und die EU-Osterweiterung 2004 waren Glücksfälle für die Grenzregionen. Warum? Wir sind vom Rand mitten ins Herz Europas gerückt. Diese Chance als Drehscheiben müssen wir gemeinsam nutzen. Nur ein Beispiel: Während Teile meines Heimatlandkreises Cham noch in den 1980er Jahren als „Kältepol der Arbeitslosigkeit“ bezeichnet wurden, weisen wir jetzt nicht nur Vollbeschäftigung auf, sondern bieten etwa 4.000 tschechischen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern, die jeden Tag einpendeln, einen Arbeitsplatz. Mit einem Eisernen Vorhang wäre dies wohl kaum möglich gewesen.HERZKAMMER Welche Vorbildfunktion haben die Grenzregionen für Europas Zukunft?GERHARD HOPP Leider geht die Tendenz in ganz Europa derzeit zu mehr Populismus und Nationalismus. Dieses „alleine könnten wir es besser“ ist aber nicht nur ein Trugschluss, sondern sehr gefährlich. Die Grenzregionen können hier eine wichtige Rolle übernehmen, indem gerade sie dagegenhalten und klar machen, welchen Mehrwert grenzüberschreitende Kooperation und das Zusammenwachsen Europas hat. Hier ist dann aber auch die europäische Ebene gefragt, die auf eine ausgewogene Strukturförderung setzt, die keine Ungleichgewichte in den Förderkulissen dies- und jenseits der Grenzen aufweist.Fotos: Pixabay (Slider) / Hanns-Seidel-Stiftung

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03/06/2019

Die Kommunalpolitik im Landkreis Neu-Ulm braucht Nachwuchs

Um die Zukunft der jungen Menschen in Sachen Kommunalpolitik und um deren Ansichten ist es bei der Jungen Union in Unterroth gegangen.Bild: Alexander KayaUnterroth: Der Landrat wirbt bei der Jungen Union im Kreisverband für mehr Mut. Was er damit erreichen will. Dieser Artikel von Regina Langhans erschien in der Augsburger Allgemeine. Vielen herzlichen Dank, dass wir ihn hier veröffentlichen dürfen.Unter dem Eindruck der jüngsten Europawahlen, aber auch schon die näherrückenden Kommunalwahlen fest im Blick – in dieser Gemengelage an Stimmungen ist ein neues Vorstandsteam der Jungen Union (JU) im Kreisverband Neu-Ulm gewählt worden. 24 Mitglieder hatten sich zur Jahresversammlung im Gasthof Linde in Unterroth getroffen. Einstimmig sprachen sie ihrem bisherigen Vorsitzenden Johann Deil erneut das Vertrauen aus.Der wiedergewählte Vorsitzende war aus Krankheitsgründen an dem Abend nicht anwesend, hatte aber bekannt gegeben, die Wahl gegebenenfalls anzunehmen. Seine Vertretung übernahm Philipp Hofmann. Auch er wurde in dieser Funktion bestätigt. Die weiteren Stellvertreter sind Katharina Ehmig, Thomas Stölzle und Leonhard Friedel. Christoph Prim übernimmt das Amt des Schatzmeisters und die Schriftführer heißen Daniela Müller und Fabian Landthaler. Die Kasse prüfen Christian Renz und Benjamin Rudolph. Als Beisitzer gewählt wurden Armin Schlecker, Kilian Rudolph, Sarah Pressl, Carolin Oberlander, Fabian Sniatecki, Bernhard Bailer, Luca Stempfle sowie Darian Williams. Delegierte sind Armin Schlecker, Kilian Rudolph, Sarah Pressl, Carolin Oberlander, Fabian Sniatecki, Bernhard Bailer, Luca Stempfle und Darian Williams.Junge Union: 142 Mitglieder im Kreisverband Neu-UlmDer Kreisverband der Jungen Union zählt 142 Mitglieder, darunter sind 32 Frauen. Im Jahr 2018 gab es 21 Austritte, wobei 14 altersbedingt erfolgten. Denn die Obergrenze liegt bei 35 Jahren. Den 21 Ausgeschiedenen stehen nun neun neue Mitglieder gegenüber. Somit ist die Junge Union geschrumpft und Nachwuchs sehr willkommen. Philipp Hofmann sagte: „Der Kreis setzt auf die Jugend“. Mit dem Besuch der jetzt vielerorts stattfindenden Dorffeste beginne der Wahlkampf. Ein Ziel sei, wieder einen eigenen Listenkandidaten in den Landtag schicken zu können. Auch interessant: Europawahl: Ein Sieg für die Demokratie Landrat Freudenberger: Politik sei nicht so kompliziert, wie es immer heißtZu Gast war auch Landrat Thorsten Freudenberger, der in seiner Funktion als CSU-Kreisvorsitzender die JU-Mitglieder ermunterte, sich ihren Kommunalpolitikern bekannt zu machen und für Gemeinderat oder den Kreistag aufstellen zu lassen. Freudenberger erzählte von seinem eigenen politischen Werdegang, der in der Jungen Union begonnen habe. Er erinnere sich gut, wie damals ältere Politiker um die Jüngeren geworben hätten, dann aber nicht bereit gewesen wären, ihnen Platz zu machen. So mahnte er: „Stellen Sie sich zur Verfügung, damit nicht die Alten darüber bestimmen, wie die Zukunft der Jungen aussehen wird.“Das Abschneiden der Christdemokraten bei den Europawahlen sehe er weniger negativ, als es mitunter dargestellt werde, dennoch sagte der Landrat: „Natürlich streben wir weiter nach vorne und möchten besser werden.“Außerdem warb er für sein Verständnis von Politik, alle Bereiche der Gesellschaft abdecken zu wollen, statt einseitig die Emotionen der Wähler zu bedienen. Gleichwohl habe jede Zeit ihre besonderen Erscheinungen, aktuell etwa die Aktion „Fridays for Future“, die alle ernstgenommen werden müssten. Lesen Sie auch: Was die Christsozialen in Vöhringen bewegtAuch Ansichten, dass Politik eine komplizierte Angelegenheit sei, lässt er nicht gelten. „Das wurde schon zu meiner Zeit gesagt und hat mich nicht davon abgebracht, was mich an der Politik fasziniert: In unserer Gesellschaft etwas mitgestalten zu können.“

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27/03/2019

Tilman Kuban ist neuer JU-Bundesvorsitzender

Liebe Freunde, was für ein unglaubliches Wochenende! Nachdem Ihr mich am Samstag so unfassbar getragen habt, bin ich immer noch überwältigt und kann es auch Tage danach noch nicht ganz begreifen. Ich freue mich sehr, nun mit Euch gemeinsam unsere Junge Union führen zu dürfen. Ohne Eure Unterstützung in den zahlreichen Veranstaltungen vor Ort und den Support in den sozialen Netzwerken wäre dies nicht möglich gewesen. Daher sage ich von ganzem Herzen: Dankeschön! Die Junge Union gewinnt Mein ganz persönlicher Dank gilt Stefan Gruhner für den fairen und transparenten Wettstreit in den letzten Wochen. Dabei haben wir beide immer einen respektvollen Umgang gewahrt und damit gezeigt, dass es uns um unsere JU geht. Und so haben wir am Ende vor allem einen Sieger: Unsere Junge Union! Insbesondere die vielen Regionalkonferenzen haben viele von Euch angetrieben inhaltlich mit uns um den besten Weg zu streiten und neue Ideen zu entwickeln. Eure Rückmeldungen haben mir gezeigt, dass wir mehr solcher Formate vor Ort brauchen. Deshalb werde ich meine #mitmachTour auf jeden Fall fortsetzen. Neues Kapitel schreiben Nun gilt es, zusammen ein neues Kapitel zu schreiben. Nachdem Philipp Mißfelder unseren Verband professionalisiert und Paul Ziemiak ihn in den letzten Jahren digitalisiert hat, möchte ich mit Euch die neue #mitmachJU gestalten. Es warten viele Herausforderungen auf unsere Generation, die es zu diskutieren gilt. Und neben der Europawahl stehen auch vier Landtagswahlen und Kommunalwahlen in zehn Bundesländern in diesem Jahr an. Die Junge Union muss daher Motor, Maschinenraum und Denkfabrik sein. Gemeinsam an einem Strang ziehen Wir sind die beste und größte politische Jungendorganisation Europas. Denn wir wissen, dass es jetzt darum geht, gemeinsam in einem Team zu spielen. Wir haben eine starke Mannschaft, die zusammenhält und gemeinsam unsere Heimat, unser Deutschland und unser Europa gestalten will. Ich freue mich daher auf die nächsten Wochen und möchte jetzt all diejenigen besonders mitnehmen, die in den letzten Wochen vielleicht noch nicht von mir und meinen Ideen überzeugt waren. Lasst es uns gemeinsam anpacken! Ihr habt noch Anregungen, Ideen oder Wünsche für unsere Junge Union? Dann schreibt mir antilman@junge-union.de! Beste Grüße Euer Tilman

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05/02/2019

Europa groß denken

Klausurtagung des Landesausschusses in Mariakirchen Am letzten Januarwochenende traf sich der Landesausschuss der JU Bayern zur Klausurtagung im niederbayerischen Schloss Mariakirchen. Dabei wurde über die Strategie der JU Bayern im anstehenden Europawahlkampf beraten und eine gemeinsame Leitlinie mit dem Wahlkampf von Manfred Weber definiert. Der JU-Spitzenkandidat Christian Doleschal betont: „Unsere Botschaft ist klar: Ein Bayer kann Boss in Brüssel werden. Das ist eine einmalige Chance!“. Beim Kamingespräch mit dem CSU-Generalsekretär Markus Blume, MdL wurden Ideen und Verbesserungsvorschläge zur Erneuerung der Partei diskutiert, welche auf den Basiskonferenzen im vergangenen Oktober gesammelt wurden. Dabei wurden gemeinsam vielversprechende Ansätze formuliert und die JU Bayern hält Wort, eine tragende Rolle im Erneuerungsprozess der CSU einnehmen zu wollen. Des Weiteren verabschiedete der Landesausschuss das Positionspapier „Update für die Demokratie“. Die JU Bayern fordert darin eine Reform des Bundeswahlsystems, in der die Erststimme mehr Gewicht bekommt, ohne dass die Anzahl an Direktmandaten reduziert wird. Weiterhin wird die Einführung von Quoten im Wahlrecht abgelehnt.Die Legislaturperioden sollen auf fünf Jahre verlängert werden, gleichzeitig die Amtszeiten der Bundeskanzlerschaft begrenzt werden. Auch das europäische Wahlsystem soll reformiert werden, um ein bürgernahes Europa zu schaffen, beispielsweise durch die Einführung von regionalen, europäischen Wahlkreisen mit Direktmandaten.

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31/01/2019

In Osterberg geht es ums bayerische Schulsystem

Der Kreis-Vorsitzende der Jungen Union sieht in der Hauptschule kein Abstellgleis. Dass viele Schüler auf das Gymnasium gehen, kann zur Herausforderung werden. Dieser Artikel von Armin Schmid erschien in der Augsburger Allgemeine.Vielen herzlichen Dank, dass wir ihn hier veröffentlichen dürfen.Mit dem bayerischen Schulsystem stand während des Neujahrsempfangs der CSU-Ortsgruppe Osterberg ein aktuelles Thema im Mittelpunkt. Zwischen Mittelschule, Realschule, Wirtschaftsschule, Gymnasium, berufsbildenden Schulen und Förderschulen gibt es viele individuelle Wege zur Erreichung des jeweiligen Bildungsziels.Johann Deil, Kreisvorsitzender der Jungen Union, sagt in seinem Vortrag, dass sich die Schülerzahlen an allen 13 Schularten verschieben. Rund 40 Prozent der Schüler gingen derzeit nach der Grundschule auf das Gymnasium. Jeweils rund 30 Prozent gingen auf die Mittelschule und auf die Realschule. Laut Deils Bericht wechseln nur rund vier Prozent der bayerischen Schüler die Schulart: „Wenn ein Kind den Weg von Gymnasium in die Realschule und dann in die Mittelschule geht, haben die Eltern etwas falsch gemacht“. Die Hauptschule sieht er nicht als Abstellgleis. Denn auch hier sei über den M-Zug ein mittlerer Bildungsabschluss möglich. Dass eine Vielzahl der Schüler ans Gymnasium wechseln, schaffe Herausforderungen. Man müsse darauf achten, dass die hohe Auslastung auch bewältigt werden kann, sagt Deil.Vierte Klasse löst bei Kindern Stress ausDer Unternehmer Hans-Joachim Böck weist darauf hin, dass die vierte Grundschulklasse bei den Schülern unheimlichen Stress auslöse. Der Druck sei da groß. „Und das bei kleinen Kindern“. Als Leiter eines Handwerksbetriebs sei er ständig auf der Suche nach Auszubildenden. Bei Hauptschülern gebe es da mittlerweile die Befürchtung, dass sie die Facharbeiterprüfung nicht bestünden. Man konzentriere sich im Handwerk mittlerweile auf Realschüler und Gymnasiasten, die aber nicht unbedingt einen Handwerksberuf erlernen wollten. Lesen Sie jetzt: Die heutige Ausgabe Ihrer Tageszeitung als E-Paper.1. Bürgermeister Rainer Schmalle lenkt den Blick auf die Kommunalwahlen im nächsten Jahr. Er geht davon aus, dass die CSU-Ortsgruppe voraussichtlich die einzige Gruppierung in Osterberg sein wird, die eine entsprechende Kandidatenliste aufstellen könne. Mit Blick auf die Kandidatensuche stellt sich die Frage, wie man die Bürger wieder zu mehr kommunalpolitischem Mitwirken anregen könne. (sar)

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20/01/2019

Zeit für neue Stärke

Sonderparteitag der CSU am 19.Januar 2019Die CSU ist bei ihrem Sonderparteitag am 19. Januar 2019 in der kleinen Olympiahalle in München in das Jahr der Europawahl und der Parteierneuerung gestartet. Den Auftakt dazu bildete die Wahl von Dr. Markus Söder zum neuen Parteivorsitzenden. Er erhielt dabei 87,4 Prozent der Delegiertenstimmen. In seiner Bewerbungsrede machte der Bayerische Ministerpräsident sogleich seinen Anspruch klar: "Die CSU muss immer die entscheidende Partei in Bayern sein." Dabei müsse das Wohl der Menschen, das Wohl des Landes und das Wohl der CSU gemehrt werden. Die Identität der CSU beschrieb der JU-Landesvorsitzende von 1995 bis 2003 in fünf Punkten: 1. Die Basis unseres Handelns ist das christliche Menschenbild. 2. Als Partei der sozialen Verantwortung sind uns die Anliegen und Sorgen der kleinen Leute ein besonderes Anliegen. 3. Die CSU ist die Partei der sozialen Marktwirtschaft. 4. Wir stehen für die maximale Sicherheit in unserem Land. 5. Wir erhalten mit der Förderung des Ehrenamts und dem Schutz unserer Umwelt das bayerische Erbe. Die Ergebnisse der Landtagswahl und Bundestagswahl seien sowohl als Auftrag als auch als Weckruf der Bürger zu verstehen. Deshalb hinterfrage sich die Partei in einer Kommission zur Parteireform, um den Charakter als Volkspartei neu zu definieren und sich moderner, jünger, weiblicher und dynamischer aufzustellen. "37 Prozent sind nicht unser Maßstab", begründete der neue Parteivorsitzende diesen Schritt. Besonders in der Zusammenarbeit der beiden Schwesterparteien zwischen CDU und CSU müsse eine neues Kapitel begonnen werden. Es gelte, wieder das Gemeinsame in den Vordergrund zu rücken und zu betonen. Ebenso gab der Bayerische Ministerpräsident "Effizienz statt Effekt" als neue Leitlinie für die Arbeit der Regierungskoalition in Berlin vor. Als Spitzenkandidat der EVP habe man mit Manfred Weber die einmalige Chance, dass ein CSU'ler Präsident der Europäischen Kommission werde. Es gelte daher, bis zum 26.05.2019 für dieses Ziel zu kämpfen, aber auch dafür zu sorgen, dass Europa regierungsfähig bleibe. Die Bestrebungen von Nationalisten und Populisten, Europa zu spalten, dürften nicht von Erfolg gekrönt sein. Auf Vorschlag des neuen Parteivorsitzenden Dr. Markus Söder wurde der ehemalige Vorsitzende und Bundesinnenminister Horst Seehofer von den Parteitagsdelegierten zum Ehrenvorsitzenden ernannt. Dieser richtet in seinem Dank einen Appell an die Partei, immer auf die kleinen Leute zu schauen. Die Delegierten begrüßten die neue Vorsitzende der CDU Deutschlands Annegret Kramp-Karrenbauer mit stehendem Applaus bei ihrem Einzug. Auch in ihrer Rede betonte sie die Rückbesinnung auf das Gemeinsame: "Wir sind, wir waren und wir bleiben eine politische Familie." Mit dem Appell zur Geschlossenheit verband sie die Verantwortung über die Parteien hinausgehend für Bayern, Deutschland und Europa. Als "letzte verbliebene Volkspartei in Europa" müsse man durch die gemeinsame Arbeit sicherstellen, in Deutschland und Europa für stabile politische Verhältnisse zu sorgen. Dieses Erbe von Konrad Adenauer und Franz-Josef Strauß gelte es sorgsam zu erhalten.Der EVP-Spitzenkandidat Manfred Weber warb bei den Delegierten für eine entschlossenes Eintreten für Europa und seine Errungenschaften: "Ich gehöre zu der ersten Generation, die von sich sagen kann, ich darf auf diesem Kontinent in Frieden und Freiheit leben.“ Der Parteitag unterstützte die Anliegen ihres Spitzenkandidaten mit dem Leitantrag "Unser Europa: Ein Europa der Bürger". Darin wird Europa als "unser Garant für Frieden und Freiheit, für Wohlstand, für Achtung der Menschenrechte, für Sicherheit und Stabilität“ beschrieben.

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25/11/2018

Verleihung des Anton-Jaumann-Preises 2018

Mit dem Anton-Jaumann-Preis der Jungen Union Schwaben werden im zweijährigen Rhythmus Unternehmen aus Schwaben für ihre hervorragenden innovativen Leistungen prämiert. Nachdem die Firma Baufritz im Jahre 2016 den Wettbewerb für sich entscheiden konnte, fand in deren Hausschneiderei eine gebührende Feier anlässlich der Verleihung des diesjährigen Innovationspreises statt. Die Kriterien sind hart und die Konkurrenz ist groß. Anhand 15 verschiedener Kriterien wird durch eine auserwählte Jury eine Entscheidung getroffen.Dabei geht die Geschichte des Preises über 20 Jahre zurück. Nämlich ins Jahr 1994 als Dr. Klemens Joos und der heutige Landtagsabgeordnete Klaus Holetschek den Preis ins Leben riefen. Damals konnten sich wahrscheinlich nur wenige vorstellen, dass dieses Projekt noch viele Jahre später von großer Bedeutung sein sollte. Benannt wurde der Preis nach Anton Jaumann, einem der wohl bedeutendsten bayerischen Politiker. Prägte dieser durch sein fortschrittliches wirtschaftspolitisches Handeln doch wesentlich das Land Bayern, dessen Fortschritt und Unternehmertum. So war es Anton Jaumann, der in Deutschland das erste Gesetz zur Förderung des Mittelstandes auf den Weg gebracht hatte und damit einen wichtigen Grundstein für die Transformation Bayerns vom Agrarland hin zum Industriestaat legte. Die Laudatio zur Preisverleihung wurde durch den Ministerialdirigenten a.D. Klaus Jasper gehalten. Jasper wies in seiner Rede auch auf die Bedeutung des Mittelstandes in heutigen Zeiten hin und forderte, dass „die neue bayerische Staatsregierung hier Zeichen setzen sollte.“Mit Franz Josef Pschierer (MdL) konnte ein Festredner gefunden werden, der passender nicht sein konnte. Als Mindelheimer ist Pschierer Schwabe und bekleidete zudem das Amt des bayerischen Wirtschaftsministers. In seiner Rede betonte er stets die Bedeutung des Mittelstandes und dessen Bedeutung für die bayerische Gesellschaft. So sagte Pschierer: „Der Mittelstand ist die tragende Säule unserer Wirtschaft und unseres Wohlstands.“ Allerdings wies Pschierer auch darauf hin, dass permanent an der Wettbewerbsfähigkeit gearbeitet werden muss. Erfolg ist also kein Selbstläufer. Vor allem die Konkurrenz aus dem Ausland nimmt zu, neue Global-Player drängen auf sich immer schneller verändernde Märkte und Deutschland hat mit Herausforderungen wie dem Fachkräftemangel zu kämpfen. Selbstverständlich kommt in diesem Zusammenhang auch der Politik eine bedeutende Rolle zu. Tourismusoffensive. Handwerk. Gründerförderung. Außenwirtschaftsförderung. Diese vier bedeutenden Schwerpunkte zur Sicherung der bayerischen Zukunftsfähigkeit stieß Pschierer in seiner Zeit als Wirtschaftsminister an.Im Rahmen des Anton-Jaumann-Preises werden Unternehmen geehrt, die genau diese Herausforderungen mit Bravour meistern. Klaus Jasper machte es zuerst ein wenig spannend, bevor er den Namen des diesjährigen Preisträgers verriet. Freuen durfte sich dann die Firma ETL Elektrotechnik Lauter GmbH aus Mauerstetten. Jasper betonte vor allem die führende Rolle des Familienunternehmens im äußert wichtigen Bereich der Industrie 4.0. Auch das stetige Wachstum wurde von der Jury gewürdigt, da die Unternehmensgewinne stetig investiert wurden. Eine Vorbildrolle nimmt das Unternehmen zudem im Bereich der Mitarbeiterführung ein. Durch attraktive und innovative Konzepte geht das Unternehmen in Zeiten des Fachkräftemangels neue Wege. Zusammenfassend erläuterte Jaspers, dass „unter dem Strich diese intelligente, komplexe und strategisch kluge Kombination von modernster technologischer Entwicklung, nachhaltigen Investitionen, konsequenter Kundenorientierung, ökologischem Wirtschaften sowie sozialem Engagement in der Region“ den Ausschlag für die Entscheidung des Gremiums gegeben hat.In zwei Jahren wird die nächste Verleihung des Anton-Jaumann-Preises stattfinden. Unter den zahlreichen innovativen Unternehmen Schwabens wird es dann sicher einen würdigen Nachfolger für den diesjährigen Sieger geben.von Dominik König, Apfeltrach

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02/08/2018

Landesversammlung 2018: Bayern.Digital-Die Zukunft ist jetzt!

Nachbericht: Bayern zu Gast in Schwaben!Gefühlte über 40 Grad im Schatten und in einer noch viel heißeren Halle sitzen über 350 junge Menschen und debattieren über die Zukunft Bayerns. Kaum zu glauben, aber wahr. Es war ein unfassbar gut gelungenes Wochenende. Die Junge Union hat einmal mehr gezeigt, warum es so viel Spaß macht, sich für unser schönes Bayern zu engagieren. Mit dem Leitantrag „Bayern.Digital – Die Zukunft ist jetzt“ hat sich die Junge Union Bayern einen Fahrplan für die nächsten Jahre aufgesetzt. Wir wollen Bayern zum digitalen Spitzenreiter machen und auch alle Bürger daran teilhaben lassen. Dazu wurden über 120 Anträge aus Euren Verbänden beraten. Wir haben hier wieder inhaltliche Maßstäbe gesetzt. Das komplette Beschlussbuch der Landesversammlung findet ihr hier! Am Delegiertenabend haben wir aber auch bewiesen, dass wir neben den Inhalten einfach auch eine super Gemeinschaft sind, bei der der Spaß nicht zu kurz kommt. Vielen Dank an den Kreisverband Aichach-Friedberg und den Bezirksverband Schwaben und ihre Teams! Danke, dass wir bei Euch zu Gast sein durften. Die Landesversammlung 2018 hat mal wieder bewiesen, wir sind der Motor der CSU. Das wollen wir auch in den kommenden Wochen im Wahlkampf wieder eindrucksvoll zeigen: Für ein starkes Ergebnis für unseren Ministerpräsidenten Dr. Markus Söder und ein starkes Ergebnis für uns zahlreichen JU-Kandidaten!

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20/07/2018

#LV18: Bayern.Digital - Die Zukunft ist Jetzt!

Landesversammlung der Jungen Union in Friedberg 28./29. JuliDie größte politische Jugendbewegung Bayerns trifft sich in Friedberg in Schwaben. Die Landesversammlung soll der Auftakt in den Landtagswahlkampf 2018 sein. Es geht am 14. Oktober 2018 um die Verteidigung der Gestaltungshoheit unserer Mutterpartei und somit die weitere positive Entwicklung unseres Freistaats. Gemeinsam mit unserem Spitzenkandidaten, dem Bayerischen Ministerpräsident Dr. Markus Söder und dem Generalsekretär der CSU, Markus Blume MdL wollen wir den Wahlkampf und seine inhaltliche Ausrichtung besprechen. Unser Motto dabei ist klar: Wir reden nicht nur - wir handeln! Dazu wollen wir auch heute schon einen Blick auf die übernächste Wahl werfen und mit der Ernennung einesJU-Spitzenkandidaten zur Europawahl und einer Diskussion mit dem EVP Fraktionsvorsitzenden Manfred Weber die Weichen stellen.Im Leitantrag „Bayern.digital - Die Zukunft ist jetzt!“ werden wir uns mit der Digitalisierung beschäftigen, zumal kein anderer Megatrend unser Denken und Handeln so sehr beeinflusst und verändert. Wie bauen wir die Digitalisierungs-Skepsis in Deutschland bei den Bürgern ab? Wie bekommen wir es hin,dass Bayern eine Spitzenposition in Deutschland und Europa einnimmt?Links:Das Programm der Veranstaltung findet ihr hier!Die Antragsmappe, die vorgezogenen Anträge, den Leitantrag und die Satzungsänderungsanträge findet ihr hier!Den Pressespiegel findet ihr hier!

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15/02/2018

Sachbezug und Zusammenarbeit für die Jugend statt Krawall

Graben. Auf dem Lechfeld gibt es einen neuen JU Ortsverband. Die JU Graben-Lagerlechfeld startet mit 15 Mitgliedern unter dem Vorsitz von Marco Rolke in die Jugendpolitik und hat sich sachorientierte Arbeit für alle Bürger zum Ziel gesetzt. Von der Ebene des Landkreises wie auch aus der Gemeinde bekommt sie viel Rückenwind.„Wenn junge Menschen sich für ihre Heimat engagieren möchten und dabei den Weg der Politik vor Ort einschlagen, dann rennen sie bei der Jungen Union offene Türen ein“, so der JU-Kreisvorsitzende Ludwig Lenzgeiger zur Begrüßung im Kulturzentrum in Graben. So sei es auch im Falle der motivierten Jugendlichen aus Graben und Lagelechfeld gewesen, die auf ihn zugekommen seien, um die Gründung eines Ortsverbandes der Jungen Union vorzuschlagen. „Da stand ich natürlich sofort Gewehr bei Fuß und habe alle Unterstützung seitens der Landkreis-JU angeboten. Schließlich schlägt genau in den Ortsverbänden das Herz der CSU wie der JU. Unsere Hauptaufgabe sehen wir in dem Einsatz für die Menschen konkret und direkt in den Kommunen, darauf baut die ganze ,große Politik‘ erst auf, da ist unser Wurzelgeflecht.“, so Lenzgeiger weiter.Rolke an der Spitze des neuen VerbandesGenau hieran fand Marco Rolke aus Graben Gefallen, der die Gründung des neuen JU Ortsverbandes im Landkreis Süden maßgeblich vorantrieb. „Ich fand das Programm der CSU gut und wollte mich dort politisch engagieren. Da stand ich vor der Frage, ob ich in Schwabmünchen eintreten möchte, oder ob ich nicht gleich zusehe, dass wir hier etwas Neues aufbauen. Ich habe mich dafür entschieden gleich selbst anzupacken und so auch der Jugend in Graben und Lagerlechfeld die Möglichkeit zu geben, sich politisch einzubringen.“, so Rolke zur Begrüßung bei der Gründungsversammlung im Kulturzentrum in Graben.Wenig verwunderlich war es deshalb, dass der junge Grabener bei der Wahl zum Ortsvorsitzenden der neuen Jugendvereinigung auf hundertprozentigen Rückhalt der zahlreich erschienen Neu-JUler bauen konnte.Neben dem Ortsvorsitzenden komplettieren zwei Stellvertreter (Michael Hartl und Nicolas Gsöll), ein Schatzmeister (Felix Hubert), ein Schriftführer (Daniel Wiedemann) sowie zehn weitere Mitglieder den jungen Verband.Rückenwind aus der Gemeinde und der CSUDass die neue Ortsgruppe sich jeder Unterstützung sicher sein kann, betonte nicht nur der JU-Kreisvorsitzende. Auch die Landtagsabgeordnete und CSU-Kreisvorsitzende Carolina Trautner war extra zur Gründungsversammlung gekommen, um den Nachwuchspolitikern Mut zuzusprechen. „Ich finde es wirklich klasse, dass ihr euch zusammengetan habt und euch jetzt für Graben und Lagerlechfeld als Jugendverband engagiert. Die Politik ist zu 99% ein Ehrenamt und ungemein wichtig für unsere Gesellschaft, das vergessen wir heute ab und an. Vielen Dank für euren ehrenamtlichen Einsatz und wir sind immer da, wenn ihr Unterstützung braucht.“, so die Direktabgeordnete für den Landkreis. Zwar sei, so Trautner mit einem Augenzwinkern, die Frauenquote durchaus noch ausbaufähig, aber da sei sie zuversichtlich, dass die jungen Herren dieses Problem bald anpackten.Auch seitens der CSU vor Ort konnte Ortsvorsitzender Heiko Schäfer breite Unterstützung zusagen. Man habe sich im Ortsverband wirklich sehr gefreut, als die Pläne konkret wurden, denn gerade „ein Ohr an der Jugend zu haben und diese einzubinden“ sei ihm und der Vorstandschaft ein besonderes Anliegen. Man freue sich schon auf zahlreiche gemeinsame Veranstaltungen.Vier Gemeinderäte, darunter auch der zweite Bürgermeister Gerald Lauterer, waren zudem gekommen, um den Jugendlichen Mut zum Einsatz für die Gemeinde zu machen.Zukunftspläne bei Grillen und SchafkopfDie erste Veranstaltung des neuen Ortsverbandes ließen die Gäste und zahlreich erschienen Mitglieder schließlich bei bester Versorgung durch die Familie Rolke mit schmackhaftem Grillgut, Salaten und einigen Runden Schafkopf ausklingen, wo bereits erste Pläne für die kommenden Monate geschmiedet wurden. „Unser Ziel ist es jetzt zunächst, noch weitere Jugendliche und junge Erwachsene für den Einsatz in unserer JU zu gewinnen, durch Präsenz und Mitarbeit im Dorfleben, durch gemeinsame Diskussion und auch der einen oder anderen unpolitischen Veranstaltung. Grundsätzlich möchten wir mit der JU nicht als Krawallmacher auffallen, sondern durch sachorientierte Zusammenarbeit, wir möchten Themen identifizieren, die für die Jugend von Bedeutung sind und gemeinsam Lösungen erarbeiten. So tragen wir auch tatsächlich etwas für die Gesellschaft bei.“, skizziert Marco Rolke die Leitlinien für die JU Graben-Lagerlechfeld.Kreisvorsitzender Lenzgeiger lobte Rolke für so viel Bodenhaftung und gab ihm mit auf den Weg, „wo es die Sache verlangt und es dem Gemeinwohl dient, mit Mut, Leidenschaft und Hartnäckigkeit“ seine Aufgabe anzupacken.Bildunterschrift 1: Die motivierte Truppe der JU mit Rückenwind von Kreis und Gemeinde (Marco Rolke, Ortsvorsitzender, Mitte, Carolina Trautner, MdL, 4. v.r., Heiko Schäfer, CSU-Ortsvorsitzender, rechts, Ludwig Lenzgeiger, JU-Kreisvorsitzender, 3. v.r.)Bildunterschrift 2: Die Vorstandschaft der JU Graben-Lagerlechfeld blickt optimistisch in die Zukunft (v.l. Felix Huber (Schatzmeister), Michael Hartl (stv. Vorsitzender), Marco Rolke (Vorsitzender), Nicolas Gsöll (stv. Vorsitzender) und Daniel Wiedemann (Schriftführer).Bildunterschrift 3: Die Ebene der Kommunen ist der Ausgangspunkt der Politik der CSU und JU. JU-Kreisvorsitzender Ludwig Lenzgeiger (l.) begrüßt Marko Rolke (r.) im Kreise der JU-Kreis-Familie

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12/01/2018

ÜBER UNS

Wir, die Junge Union in der Verwaltungsgemeinschaft Altenstadt an der Iller, sind die Nachwuchsorganisation der Christlich-Sozialen Union (CSU) Ortsgruppen Altenstadt-Kellmünz und Osterberg und gehören mit unseren Ortsverband zu einer der größten politischen Jugendbewegungen in Bayern. Wir sind das Sprachrohr der jungen Generation. Wir halten unsere Volkspartei in Bewegung, indem wir junge Menschen an die Politik heranführen, politische Meinungsbildung fördern und damit Generationenumbrüche vermeiden. Wir sind die Führungskräfte von heute und morgen. Wir machen unsere Generation stark und sorgen für Dynamik in der CSU. Mit der Jungen Union Altenstadt-Kellmünz-Osterberg bist DU im Mittelpunkt der Politik.Unser Werteverständnis ist christlich-sozial, konservativ und liberal. Ausgangspunkt unserer Politik ist dabei das christliche Menschenbild und die Generationengerechtigkeit. Die Familie ist für uns das Fundament unserer Gesellschaft. Unsere Zukunft gestalten wir durch Innovationen und Investitionen in Forschung. Daher unser Motto: Zukunft durch Fortschritt bei Bewahrung der Schöpfung. Heimatgefühl und Identitätsbildung wollen wir dabei weiterhin fördern. Bildung ist für uns der Schlüssel zur Zukunft. Wir stehen für die Soziale Marktwirtschaft im Sinne Ludwig Erhards, die unseren Wohlstand sichert. Die Europäische Union ist für uns eine Friedens-, Wirtschafts- und Wertegemeinschaft. Daher bekennen wir uns klar zu Europa. Wir wollen die Chancen nutzen, die sich unserer Generation bieten – bei der Digitalisierung im Landkreis Neu-Ulm, in Bayern, Deutschland und der ganzen Welt. Sei dabei und werde ein Teil der JU:Kontakt zum JU-Ortsvorsitzenden:Daniel Hammer,Hans-Jehle-Weg5, 89281Altenstadt(Iller),Telefonnummer:+49(0)8337900382,mailto:daniel.hammer@ymail.comInternet:https://www.ju-schwaben.de/ov-altenstadt-kellmuenz-osterberg/ju-vor-ort/https://www.facebook.com/JU-Ortsverband-Altenstadt-Kellm%C3%BCnz-Osterberg-1938721849673477/ V.i.S.d.P.: Fabian Landthaler

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10/11/2017

Weichen stellen für die Zukunft!

Landesversammlung der JU Bayern in Erlangen„Bayern 2030 – Weichen stellen für die Zukunft“ unter diesem Motto stand unsere diesjährige Landesversammlung. Rund 450 Delegierte und Gäste trafen sich vom 03. bis 05. November im mittelfränkischen Erlangen, um über die Zukunft Bayerns zu diskutieren. Am Freitag wurde der Landesvorstand neugewählt. Dabei wurde Dr. Hans Reichhart, MdL mit 96,8 Prozent als Landesvorsitzender im Amt bestätigt. In seiner Rede betonte Reichhart, dass die JU Bayern auch in den nächsten Jahren der „Stachel im Fleisch“ sein wird und „als politischer Motor und Antrieb christsozialer Politik fungieren wird“. Auch der restliche Vorstand wurde mit hervorragenden Ergebnissen in den Ämtern bestätigt. Das Beschlussbuch findet ihr hier.Hier sind die Ergebnisse im Überblick (Vorstand und Deutschlandräte).Der Samstag begann mit der Debatte zur Erlanger Erklärung. Diese beinhaltet zentrale inhaltliche Forderung der Jungen Union für die laufen Verhandlungen in Berlin zwischen den Unionsparteien, der FDP und den Grünen. Zudem wurde beschlossen, dass sich die Junge Union bei allen großen Verdiensten Horst Seehofers sich ein neues Gesicht als Spitzenkandidat für die Landtagswahl 2018 wünscht. Im Anschluss war der Vorsitzende der EVP-Fraktion Manfred Weber, MdEP zu Gast. In seiner rund einstündigen Rede warb er für ein starkes Bayern Europa und umzeichnete die aktuellen Herausforderungen für die CSU. Am Nachmittag sprach der bayerische Innenminister, Joachim Herrmann, MdL zu den Delegierten und Gästen. Insgesamt wurde die Rede positiv aufgenommen. Im Anschluss seine Rede dankten ihm einzelne Mitglieder für seinen unermüdlichen Einsatz im Wahlkampf und seiner Bereitschaft sich in den Dienst der Partei zu stellen und nach Berlin zu gehen. Am Abend bewies die JU Bayern, dass neben der Politik auch das Feiern nicht zu kurz kommen darf. Auf dem perfekt ausgerichteten Delegiertenabend verköstigte der gastgebende Bezirksverband der Jungen Union Mittelfranken mit tatkräftiger Unterstützung des JU Kreisverbandes Erlangen und Erlangen-Höchstadt die Delegierten und Gäste.Trotz der großartigen Feier war der Sonntag geprägt von einer intensiven und disziplinierten Antragsdebatte. Im Leitantrag „Bayern 2030 – Weichen stellen für die Zukunft“ formuliert die JU Antworten auf die vier globalen Megatrends Urbanisierung, demographischer Wandel, Globalisierung sowie technologischer Fortschritt. Anschließend war der bayerische Finanz- und Heimatminister, Dr. Markus Söder, MdL zu Gast. Die ausführliche Diskussion im Anschluss an die Rede von Markus Söder befasste sich insbesondere mit der aktuellen politischen Lage und der Zukunft der CSU.

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01/09/2017

70 Jahre JU Schwaben - Im Gespräch mit Dr. Hans Reichhart, MdL und Landesvorsitzender der JU Bayern

Jettingen-Scheppach. Im Jahr 2017 kann die Junge Union Schwaben ihren 70. Geburtstag begehen. Anlässlich dieses Jubiläums blickt die JU auf ihre bewegte Geschichte zurück. Hierzu führt sie Interviews mit ihren ehemaligen Bezirksvorsitzenden. Diesmal wurde Dr. Hans Reichhart, Landtagsabgeordneter und Landesvorsitzender der Jungen Union Bayern, zum Gespräch gebeten. Dr. Reichhart war von 2011 bis 2014 Bezirksvorsitzender.Lieber Hans, wann und wie kamst Du damals zur Jungen Union?Mit 14. Auf der ersten JU Versammlung waren wir dann irgendwie zu dritt und ich bin als Schatzmeister nach Hause gegangen. Unseren Ortsverband haben wir dann aber Stück für Stück wieder aufgebaut und sind inzwischen der größte im Landkreis Günzburg.Wieso hast du dich bei der JU engagiert?Weil ich aus einer eingefleischten CSU Familie komme und mit der Politik aufgewachsen bin. Außerdem, wo sonst wird zukunftsgerichtete Politik für junge Leute gemacht, die dabei auch noch Spaß haben? Da gab es dann für mich nie eine Diskussion. Es hat einfach gepasst.Was hat die JU Schwaben zu deiner Zeit als Vorsitzender bewegt?Wir mussten den Bezirksverband nach dem Austritt meines Vorgängers erst einmal wieder in geordnete Bahnen bringen. Dann haben wir uns thematisch vielen Punkten, zum Beispiel der Kinderbetreuung oder Gewalt gegen Polizeibeamten, angenommen und diese Themen sowohl mit Veranstaltungen aber auch einigen Positionspapieren im CSU Bezirksverband angestoßen.Jetzt bist du Landesvorsitzender der JU Bayern. Was bewegt die JU aktuell?Wie machen wir Bayern fit für die Zukunft? Diese Frage stellt sich glaube ich heute in Zeiten der Digitalisierung noch stärker als jemals zuvor. Und da wir inzwischen leider die einzige politische Stimme für junge Leute in Bayern sind, müssen wir die Interessen unserer Generation offensiv vertreten.Wie können wir junge Menschen für Politik begeistern?Jeder jugendliche kann sehen, dass er bei uns wirklich etwas bewegen kann. Er kann Dinge im Kleinen und oft auch im Großen verändern. Das ganze wird bei uns gemixt mit Spaß und der Freude am Feiern.Wie muss Politik sein, wenn sie sich für die Jugend einsetzen möchte?Laut, schrill und frech – das ist überhaupt keine Frage. Entscheidend ist aber vor allem, dass wir dabei immer verlässlich sind.Wieso sollten junge Menschen heute zur JU?Wer die Gestaltung seiner Zukunft anderen überlässt, braucht sich später nicht zu beklagen. Und das klappt nur mit der JU.Was bedeutet die JU im Blick auf dein politisches und persönliches Leben?Ich habe in der JU unglaublich viele persönliche Freundschaften geschlossen. Das hat mein Leben bereichert. Die JU ist die beste Schule für das Leben, die es sonst so nirgendwo gibt.Was möchtest du der JU mit auf den Weg geben?Ihr seid die Besten. Macht weiter so!Lieber Hans, vielen Dank.(Ludwig Lenzgeiger)

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31/08/2017

70 Jahre JU Schwaben - Im Gespräch mit Neu-Ulms Landrat Thorsten Freudenberger

Vöhringen. Im Jahr 2017 kann die Junge Union Schwaben ihren 70. Geburtstag begehen. Anlässlich dieses Jubiläums blickt die JU auf ihre bewegte Geschichte zurück. Hierzu führt sie Interviews mit ihren ehemaligen Bezirksvorsitzenden. Diesmal wurde Thorsten Freudenberger, Landrat des Landkreises Neu-Ulm, zum Gespräch gebeten. Thorsten Freudenberger war von 2005 bis 2009 Bezirksvorsitzender.Lieber Herr Landrat Freudenberger, wann und wie kamen Sie damals zur Jungen Union?Im Gymnasium war ich Klassensprecher und später auch Schülersprecher. Irgendwann damals kam dann das politische Interesse. Ich habe einen JUler angesprochen, der mich zu einer Ortsvorstandssitzung in Vöhringen mitgenommen hat. Im Oktober 1991 wurde ich Ortsvorsitzender.Wieso haben Sie sich bei der JU engagiert?Es gab ja noch kein Internet, so habe ich mir tatsächlich sehr altmodisch von allen politischen Jugendorganisationen Infos per Post schicken lassen. Die JU hat mich gleich angesprochen und stand meinen Grundüberzeugungen am nächsten. Außerdem hatte sie – wie heute auch – den coolsten Auftritt.Was war damals gesellschaftlich und politisch anders als heute?Einiges! Rückblickend ist im nichtdigitalen Zeitalter vieles beschwerlicher und langsamer abgelaufen – alleine wenn man an die Kommunikation denkt. Der Schriftverkehr und der direkte Austausch gehen jetzt natürlich viel leichter. Andererseits erleben wir heute eine Beschleunigung aller Lebensbereiche, die ich sehr kritisch hinterfrage. Wir müssen aufpassen, dass wir neben all den hektischen und nervösen Kurznachrichten und Kurzstatements noch genügend Zeit zum Nachdenken und zur politischen Diskussion finden.Um in die 90er-Jahre zurückzukehren: Selbstverständlich war damals nicht alles besser! Die lang ersehnte Deutsche Einheit wurde nach der Euphorie der Anfangszeit zu einer Jahrhundertaufgabe. Für die Anfänge des digitalen Zeitalters setzte die JU wichtige Impulse. Klar wurde auch, dass wir in einem globalen Wettbewerb stehen, der uns fordert, und dass Generationengerechtigkeit sowie Umweltthemen immer wichtiger werden.Was hat die JU Schwaben und die JU Bayern zu Ihrer Zeit als Vorsitzender bewegt?Wir sind – wie sich das für die JU gehört – für eine Verjüngung der CSU eingetreten. Während wir im Bereich von Bundestag und Landtag damals keinen Erfolg hatten, haben wir bei den Kommunalwahlen 2008 überdurchschnittlich viele Mandate geholt, darunter auch mehrere Bürgermeisterposten. Thematisch ging es beispielsweise um die faire und generationengerechte Gestaltung der Sozialsysteme oder um Bildungsthemen. Anträge haben wir auch gestellt, zum Beispiel für ausgeglichene Haushalte auf allen politischen Ebenen oder für eine Begrenzung der Amtszeit des Ministerpräsidenten auf 15 Jahre. Ein 2008 verabschiedetes Schwabenprogramm der CSU trug erkennbar die Handschrift der Jungen Union. Es machte Schluss mit der schwäbischen „Jammerei“ und beinhaltete konkrete Forderungen und Perspektiven für die schwäbische Zukunft. Viele von denen sind heute Realität!Was hat die JU Bayern in Ihrer Zeit als Schwaben-Chef bewegt?Wie in Schwaben auch Bildung, Haushaltsdisziplin und Generationengerechtigkeit. Ich erinnere mich an die spannende und intensive Mitarbeit in der Grundsatzkommission. Die CSU war zeitweise keine moderne und innovative Volkspartei mehr und wollte sich auf ihren Erfolgen ausruhen, was im Jahr 2008 besonders schmerzlich deutlich wurde. Nach der Wahlniederlage damals bei der Landtagswahl war es die JU, die auf eine personelle und inhaltliche Neuorientierung der CSU gedrängt hat. Die CSU war zu träge und erfolgsverwöhnt geworden und hatte auch verlernt, die Menschen mit ihren Themen und Anliegen ernst zu nehmen. Die JU hat dafür gesorgt, dass die CSU heute wieder „näher am Menschen“ ist!An Sie als erfahrenen JUlern, eine Frage, die die JU in Zeiten vermeintlicher Politikverdrossenheit besonders bewegt. Wie konnten Sie damals junge Menschen für Politik begeistern?Es sind die persönlichen Kontakte, die zählen. Wir waren eine tolle Gemeinschaft. Moderne Veranstaltungen zu Themen, die junge Menschen bewegen, kamen hinzu. Dies kann aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass leider auch die JU damit zu kämpfen hatte und zu kämpfen hat, dass sich weniger junge Leute für Politik begeistern lassen. Umso mehr müssen wir uns anstrengen!Was ist Ihre Meinung, wie muss Politik sein, wenn sie sich für die Jugend einsetzen möchte?Ich denke nicht, dass gute Politik für junge Menschen sich unbedingt nur auf „junge“ Themen fokussieren muss. Das auch, viel wichtiger ist, dass gute Inhalte und Ideen von überzeugenden, authentischen Persönlichkeiten vermittelt werden. Die Vermittlung sollte dabei ebenso traditionell wie modern sein: Bierzeltveranstaltungen und Facebook-Partys schließen sich nicht aus!Was waren Ihre prägendsten Erlebnisse bei der JU?Die Kontakte und Freundschaften, die in vielen Fällen bis heute bestehen. Die sind persönlich bereichernd und für meine Arbeit als Landrat sehr hilfreich! Unvergessen sind natürlich auch die Landesversammlungen – Arbeit und Spaß in sehr ausgewogener Mischung.Was können wir heute von damals lernen?Nichts. Es ist die Aufgabe jeder Generation, ihre eigenen Wege zu suchen und zu gehen!Wieso sollten junge Menschen heute zur JU?Weil unsere Demokratie vom Engagement der Menschen lebt. Und weil die JU selbstverständlich auch heute die beste und attraktivste politische Jugendorganisation ist.Was bedeutet Ihnen die JU im Blick auf Ihr politisches und persönliches Leben?Informieren, Verhandeln, Motivieren, Reden, Organisieren, Moderieren – das sind Dinge, die viele Menschen in Seminaren lernen müssen. JUler können all das von frühster Jugend an praktizieren und üben. Ich bin außerdem dankbar für unzählige Begegnungen und glücklich über Freundschaften, die heute unter uns Ex-JUlern weiterleben. Daher stimmt der Spruch: Einmal JUler, immer JUler – auch wenn es altersmäßig natürlich nicht mehr passt.Was möchten Sie Ihrer JU mit auf den Weg geben?Sucht eure eigenen Wege und geht diese mutig und entschlossen!Herr Landrat, vielen lieben Dank.(Ludwig Lenzgeiger)

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30/08/2017

70 Jahre JU Schwaben - Im Gespräch mit Landrat Martin Sailer

Augsburger Land. Im Jahr 2017 kann die Junge Union Schwaben ihren 70. Geburtstag begehen. Anlässlich dieses Jubiläums blickt die JU auf ihre bewegte Geschichte zurück. Hierzu führt sie Interviews mit ihren ehemaligen Bezirksvorsitzenden. Diesmal wurde Martin Sailer, Landrat des Landkreises Augsburg, zum Gespräch gebeten. Martin Sailer war von 2001 bis 2005 Bezirksvorsitzender.Lieber Herr Landrat Sailer, wann und wie kamen Sie damals zur Jungen Union?Ich bin 1993 in die JU eingetreten, obwohl ich schon 1987 in die CSU eingetreten war. Hintergrund war, dass die JU-Diedorf keinen Ortsvorsitzenden mehr hatte und die JU wieder aktiviert werden sollte.Wieso haben Sie sich bei der JU engagiert?Mir stand die CSU und damit auch die JU als politische Organisation am nächsten. Daher war ein Engagement in der JU naheliegend.Was war damals gesellschaftlich und politisch anders als heute?Die Erwartung der Menschen an die Politik und deren Fähigkeiten zur Problemlösung ist enorm gestiegen. Dazu kommt eine unglaubliche mediale Begleitung, in der Sachverhalte und Entwicklungstendenzen kaum mehr gewürdigt werden können.Was hat die JU Schwaben zu Ihrer Zeit als Vorsitzender bewegt?Wir haben eine ganze Reihe an Anträgen an die CSU formuliert, haben junge Themen in die Bezirksparteitage gebracht und uns im Bundestagswahlkampf 2002 (mit Edmund Stoiber als Kanzlerkandidat) sowie Landtagswahlkampf 2003 herausragend engagiert. Aber auch der schrittweise Ausbau der Internetpräsenz hat uns sehr beschäftigt.Und was hat die JU Bayern zu Ihrer Zeit als schwäbischer JU-Chef bewegt?Von der JU Bayern gingen zahlreiche Initiativen aus. Beispielsweise zur künftigen Rolle des Privatfernsehens, der neuen Medien oder aber auch zu Themen wie der Gentechnik. Heute so aktuell wie damals.An Sie als erfahrenen JUlern, eine Frage, die die JU in Zeiten vermeintlicher Politikverdrossenheit besonders bewegt. Wie konnten Sie damals junge Menschen für Politik begeistern?Wir haben auf vielen Feldern versucht, junge Menschen für die JU zu begeistern. Das war nicht immer einfach, aber wir konnten die Mitgliederzahlen halten und sogar leicht ausbauen. Als JU-Schwaben haben wir dafür vor allem die Arbeit in den JU-Kreisverbänden unterstützt, also den direkten Kontakt zu den Menschen.Was ist Ihre Meinung, wie muss Politik sein, wenn sie sich für die Jugend einsetzen möchte?Sie muss nachvollziehbar und transparent sein. Und sie muss die Sprache der jungen Menschen sprechen.Was waren Ihre prägendsten Erlebnisse bei der JU?Natürlich die ersten Begegnungen mit dem damaligen Finanzminister Dr. Theo Waigel. Er hat uns von Anfang an mit seinen Visionen für unsere Heimat aber auch Europa begeistert. Aber auch der Zusammenhalt innerhalb der JU-Schwaben. Wir hatten ein menschliches Miteinander und aus dieser Zeit sind viele Freundschaften entstanden, die bis heute anhalten.Was können wir heute von damals lernen?Dass es sich lohnt, sich in und für die Politik und damit für die Menschen und unsere Region zu engagieren.Wieso sollten junge Menschen heute zur JU?Nur wer mitmacht, kann gestalten. Das gilt bis heute. Wir brauchen mehr Mitspieler und weniger Zuschauer in der Politik!Was bedeutet Ihnen die JU im Blick auf Ihr politisches und persönliches Leben?Ich habe in meiner Zeit als JUler viele Weggefährten kennengelernt, die – wie ich – den Weg in die Politik gegangen sind. Auf dieses Netzwerk und auf die Kontakte von damals bis hinein in die Landes- und Bundes- und Europapolitik kann ich noch heute zurückgreifen.Was möchten Sie Ihrer JU mit auf den Weg geben?Ich gratuliere ihr zum 70. Geburtstag und wünsche ihr für die Zukunft viele engagierte Mitglieder, die mutig zupacken, Themen aufgreifen und Sprachrohr der jungen Generation sind.Herr Landrat, vielen lieben Dank.(Ludwig Lenzgeiger)

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30/08/2017

Unsere Ziele für Deutschland

Deutschlands Verantwortung in einer globalisierten WeltWir stehen zu unseren Verträgen. Die Ausgaben für Verteidigung müssen bis zum Jahre 2024 in Richtung des zwei-Prozent-NATO-Ziels erhöht werden. Wir bekennen uns klar zu unseren Soldaten der Bundeswehr! Damit diese auch zukünftig ihren Aufgaben gerecht werden, müssen wir jetzt die Voraussetzungen schaffen und die Ausrüstung und Arbeitsbedingungen weiter verbessern.International verlässlich bleiben und Einhaltung des NATO-ZielsKlares Bekenntnis zu unseren SoldatenBeste Ausrüstung für unsere TruppeFamilien entlastenDie Familie ist die Keimzelle unserer Gesellschaft. Sie muss unterstützt und entlastet werden. Das Bilden von Eigentum möchten wir noch mehr jungen Familien ermöglichen. Es gilt die Familien in Ihrer Verantwortung im Alltag gerecht zu werden und zu fördern.Erhöhung des KindergeldsEinführung eines BaukindergeldesErhöhung des KinderfreibetragsStarke Regionen!Deutschland lebt von der Vielfalt seiner Regionen. Diese wollen wir erhalten. Gemeinsam mit Stadt und Land schaffen wir es, unser Land weiter stark zu halten. Dafür brauchen wir Investitionen für die Zukunft:Flächendeckendes Angebot an medizinischer Versorgung auf höchstem NiveauBezahlbarer Wohnraum für alle Generationen, Lebensphasen und RegionenErhalt und Ausbau bedarfsgerechter InfrastrukturEin starkes Europa - ein besseres EuropaIn einer zunehmend globalisierten Welt kann kein Land in Europa seine Interessen alleine und ohne Unterstützung durch andere wahren. Die europäische Zusammenarbeit in der inneren und äußeren Sicherheit muss gestärkt werden. Eine Vollmitgliedschaft der Türkei lehnen wir ab! Dies ist nicht mit unserem Wertesystem vereinbar.Keine EU-Mitgliedschaft der TürkeiBesserer Schutz der europäischen AußengrenzenVerbesserte Zusammenarbeit der SicherheitsdiensteIn die Zukunft Deutschlands investieren!Wir wollen Deutschland fit für die Zukunft machen! Die Digitalisierung ist DIE Herausforderung der kommenden Jahre und wird alle Lebensbereiche berühren. Wir fordern den flächendeckenden Ausbau von Glasfaser und 5G. Nur so können wir auch im Zeitalter der Digitalisierung erfolgreich sein. Durch E-Government muss der Staat als digitaler Dienstleister für den Bürger weiter ausgebaut werden. Die Abläufe müssen für den Bürger deutlich vereinfacht und beschleunigt werden. Um die Kompetenzen auf Bundesebene optimal zu bündeln fordern wir ein eigenes Ministerium für Digitalisierung. Die Kompetenzstreitigkeiten müssen beendet werden:Ausbau von Glasfaser und 5GAusbau von E-GovernmentMinisterium für DigitalisierungZukunftsfähige ArbeitsweltDieDigitalisierung verändert die Arbeitswelt. Sie bietet hervorragende Chancen für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Die Arbeitszeitregelung muss flexibilisiert werden. Der Arbeitnehmerschutz muss dabei garantiert werden. Die Wochenarbeitszeit darf nicht steigen.Flexibilisierung des ArbeitszeitgesetzGleichzeitiger Arbeitnehmerschutz: Wochenarbeitszeit darf nicht steigenVerlässliche Migration- und IntegrationspolitikWir sprechen uns klar und vorbehaltlos für das im Grundgesetz verankerte Asylrecht und den Schutz von Kriegsflüchtlingen aus. Humanität und Hilfe für schutzbedürftige Menschen stehen für uns an erster Stelle. Allerdings: Das Asylrecht darf nicht zur Arbeitsmigration missbraucht werden. Das Jahr 2015 hat die Grenzen der Integrationsmöglichkeiten klar aufgezeigt. Daher brauchen wir eine Obergrenze. Die Flüchtlinge müssen innerhalb Europas gerechter verteilt werden. Auch andere Länder in Europa müssen Ihren Teil der Verantwortung übernehmen.Begrenzung der Zuwanderungeuropaweite Verteilung von FlüchtlingenFluchtursachen vor Ort bekämpfenUnterstützung des EhrenamtsDas Ehrenamt ist die tragende Säule des Zusammenlebens. Die SPD will mit noch mehr Bürokratie und Verrechtlichung Hürden aufbauen.Wir wollen diese Gemeinschaft stärken. Es braucht Anreize durch die flächendecke Einführung der Ehrenamtskarte. Das Ehrenamt muss durch die Verbesserung der rechtlichen Rahmenbedingungen erleichtert werden. Wir wollen Ehrenamt mit Freude und keinen Frust durch Formulare.Generationengerechte Steuer-und FinanzpolitikIn Zeiten der höchsten Steuereinnahmen der Geschichte Deutschlands gilt es die Bürger zu entlasten. Steuererhöhungen wie sie die SPD plant, lehnen wir klar ab. Wir wollen keine Umverteilung, sondern eine leistungsgerechte Förderung aller Bürger.Wir wollen nicht nur weiterhin keine neuen Schulden aufnehmen, sondern den Schuldenberg abschmelzen. Linke Parteien machen nicht finanzierbare Versprechen. Wir stehen für eine generationengerechte Haushaltspolitik.SteuersenkungenKeine SteuererhöhungenSchuldenabbau

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29/08/2017

70 Jahre JU Schwaben - Im Gespräch mit Klaus Holetschek, MdL

Memmingen. Im Jahr 2017 kann die Junge Union Schwaben ihren 70. Geburtstag begehen. Anlässlich dieses Jubiläums blickt die JU auf ihre bewegte Geschichte zurück. Hierzu führt sie Interviews mit ihren ehemaligen Bezirksvorsitzenden. Diesmal wurde Klaus Holetschek, ehemaliger Bürgermeister von Bad Wörishofen und Landtagsabgeordneter, zum Gespräch gebeten. Klaus Holetschek war von 1994 bis 2001 Bezirksvorsitzender.Lieber Herr Holetschek, wann und wie kamen Sie damals zur Jungen Union?Im Ortsverband Bad Wörishofen. Gleich bei der ersten Versammlung waren Neuwahlen, und ich wurde Schriftführer.Wieso haben Sie sich bei der JU engagiert?Das Programm der JU und auch die Personen hatten mich überzeugt.Was war damals gesellschaftlich und politisch anders als heute?Wir hatten in der Kommunikation noch nicht diese Beschleunigung. Gefühlt drehte sich die Welt noch etwas langsamer.Was hat die JU Schwaben zu Ihrer Zeit als Vorsitzender bewegt?Jungen Menschen in der Politik, also bei uns in der CSU, Gestaltungsmöglichkeiten zu geben. Auch die Umbrüche in Deutschland – die Einheit – waren gewaltige Herausforderungen.Was hat die JU Bayern zu Ihrer Zeit als Bezirksvorsitzender bewegt?In meiner Zeit als Bezirksvorsitzender wurde Markus Söder Landesvorsitzender. Er hat der JU Profil gegeben und die „Schlagkraft“ erhöht.An Sie als erfahrenen JUlern, eine Frage, die die JU in Zeiten vermeintlicher Politikverdrossenheit besonders bewegt. Wie konnten Sie damals junge Menschen für Politik begeistern?Viele lokale Aktionen in den Verbänden, die gezeigt haben, dass man etwas bewegen kann.Was ist Ihre Meinung, wie muss Politik sein, wenn sie sich für die Jugend einsetzen möchte?Glaubwürdig und authentisch!Was waren Ihre prägendsten Erlebnisse bei der JU?Die Freundschaften auf der Grundlage gemeinsamer Werte, welche heute noch bestehen.Was können wir heute von damals lernen?Jede Generation muss ihren Weg gehen und man trifft sich mindestens zwei Mal im Leben.Wieso sollten junge Menschen heute zur JU?Weil sie die Chance zur Gestaltung bietet, weil sie nicht „Mainstream“ ist, sondern auch „aufmüpfig“.Was bedeutet Ihnen die JU im Blick auf Ihr politisches und persönliches Leben?Sehr viel. Sie war die prägendste Zeit meines bisherigen Lebens.Meine Frau, mit der ich seit 28 Jahren verheiratet bin, habe ich in der JU kennengelernt.Was möchten Sie Ihrer JU mit auf den Weg geben?„Mutig vorwärts, Gläubig aufwärts, Dankbar rückwärts“, wie FJS es einmal gesagt hat.Herr Holetschek, vielen lieben Dank.(Ludwig Lenzgeiger)

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27/08/2017

70 Jahre JU Schwaben - Im Gespräch mit Markus Ferber, MdEP und Bezirksvorsitzender der CSU Schwaben

Augsburg. Im Jahr 2017 kann die Junge Union Schwaben ihren 70. Geburtstag begehen. Anlässlich dieses Jubiläums blickt die JU auf ihre bewegte Geschichte zurück. Hierzu führt sie Interviews mit ihren ehemaligen Bezirksvorsitzenden. Diesmal wurde Markus Ferber, Abgeordneter im Europäischen Parlament und Bezirksvorsitzender der schwäbischen CSU, zum Gespräch gebeten. Markus Ferber war von 1990 bis 1994 Bezirksvorsitzender.Lieber Herr Ferber, wann und wie kamen Sie damals zur Jungen Union?Während meiner Schulzeit war ich Chefredakteur der Schülerzeitung an meiner Schule. Im Jahr 1982 hatte die Schüler Union alle Schülerzeitungen angeschrieben und zu einem Gespräch eingeladen. Ich war der Einzige, der diese Einladung angenommen hat. So stellte sich ein erster Kontakt zur Schüler Union her. Dort lernte ich lauter junge Menschen kennen, die sich politisch engagierten, auch in der Jungen Union. Und ich wurde dann auch Mitglied der Jungen Union.Wieso haben Sie sich dann entschieden zur JU zu gehen und sich zu engagieren?Für mich war es immer schon spannend mich mit politischen Fragen auseinanderzusetzen. Schon in der 10. Klasse im Sozialkundeunterricht war ich der, der seine Klassenkameraden mit politischen Informationen versorgte. Meine Oberstufenzeit war eine sehr politische Zeit, in der auch in der Schule viel über Politik diskutiert wurde. Sowohl als Opposition zu meinen Lehrern, als auch ein Freundeskreis, der eher der CSU nahe stand, waren Gründe mich in der Jungen Union zu engagieren.Was war damals gesellschaftlich und politisch anders als heute?Die frühen 80er Jahre waren sehr politisiert. Auf der einen Seite war es die Zeit in der viele Friedensdemonstrationen stattgefunden haben, um gegen den Nato-Doppelbeschluss zu demonstrieren. Es war die Zeit in der die Grünen den Einzug in die Parlamente schafften und es war die Zeit der Wende von Helmut Schmid zu Helmut Kohl. Diese Zeit hat mich sehr geprägt.Was hat die JU Schwaben zu Ihrer Zeit als Vorsitzender bewegt?Ich war Bezirksvorsitzender der Jungen Union Schwaben von 1990-1994. Selbstverständlich war die Wiedervereinigung Deutschlands ein ganz zentrales Thema für unsere Arbeit in der Jungen Union. Konkrete Hilfe leisteten wir Richtung der neuen Länder indem wir Büromaterialen und Büromaschinen sammelten und nach Ostdeutschland transportierten. Wir führten viele Gespräche mit Politikern in den neuen Bundesländern und versuchten so einen Beitrag für die Wiedervereinigung zu leisten. Innenpolitisch waren natürlich auch die bewegten Jahre auf europäischer Ebene zu sehen. Gerade das Thema Europa hat in dieser Zeit eine große Rolle gespielt.An Sie als erfahrenen JUlern, eine Frage, die die JU in Zeiten vermeintlicher Politikverdrossenheit besonders bewegt. Wie konnten Sie damals junge Menschen für Politik begeistern?Wir versuchten globale Themen herunter zu brechen für die Diskussion vor Ort. Mir war es immer wichtig, dass wir den politischen Diskurs in der Jungen Union führen und uns mit politischen Themen beschäftigen. Davon gab es und gibt es heute genügend. Darüber hinaus war es mir ein Anliegen mit einem umfangreichen Schulungsprogramm die Schlagkraft der Jungen Union in Schwaben deutlich zu verbessern. Junge Menschen für Politik zu begeistern gelang am besten in der Vorbereitung von Wahlkämpfen. Und gerade das Wahljahr 1994, wo in kurzer Zeit Europawahl, Landtagswahl und Bundestagswahl waren, konnte intensiv für die Gewinnung neuer Mitglieder genutzt werden.Was ist Ihre Meinung, wie muss Politik sein, wenn sie sich für die Jugend einsetzen möchte?Ich denke die Jugend will keine eigene Jugendpolitik, sondern Partizipation im politischen Entscheidungsprozess. Deswegen sollten immer bei allen Themen darüber nachgedacht werden, welche Auswirkungen ein bestimmtes Politikfeld für die junge Generation hat. Ich glaube das ist der beste Einsatz für die Jugend.Was waren Ihre prägendsten Erlebnisse bei der JU?Für mich war die Freundschaft und Kameradschaft prägend. Ich habe allerdings auch sehr starke Auseinandersetzungen erleben müssen. Dabei aber feststellen zu können, dass man Unterstützer und Unterstützung hat, hat mir immer wieder sehr geholfen. Dass zum Teil diese Freundschaften bis heute noch tragen, spricht für die Arbeit in der Jungen Union.Was können wir heute von damals lernen?Ich glaube nicht, dass aus der Vergangenheit für die politische Arbeit zu viel gelernt werden kann. Jede Zeit hat ihre Themen, jede Zeit hat ihre Methoden, sich mit diesen Themen auseinanderzusetzen und jede Zeit hat ihre Kommunikationswege. Hier hat sich in den letzten 20 Jahren sehr viel verändert, weswegen ein Vergleich sehr schwierig ist.Wieso sollten junge Menschen heute zur JU?Junge Menschen sollten sich grundsätzlich mit politischen Fragen auseinandersetzen. Gerade das Wahlverhalten der jungen Generation im Vereinigten Königreich, sowohl beim Referendum, als auch bei den Unterhauswahlen hat gezeigt, was es bedeutet, sich nicht zu engagieren oder sich zu engagieren. Ansonsten wären diese Wahlergebnisse nicht zu erklären. Wenn es darum geht, Zukunft zu gestalten, sollte sich die junge Generation immer mit einbringen und nicht darauf vertrauen, dass die Älteren im Interesse der Jungen entscheiden.Was bedeutet Ihnen die JU im Blick auf Ihr politisches und persönliches Leben?Selbstverständlich habe ich meine ersten politischen Gehversuche in der Jungen Union gemacht. Dabei konnte ich vieles lernen, auch viele Fehler zu vermeiden. Deshalb möchte ich die Zeit bei der Jungen Union nicht missen. Dass ich am Ende hauptamtlicher Politiker geworden bin, hat sicherlich auch seine Wurzeln in meiner Tätigkeit bei der Jungen Union. Und was mich besonders freut ist, dass viele Netzwerke die damals gelegt wurden, heute noch selbstverständlich tragen.Was möchten Sie Ihrer JU mit auf den Weg geben?Ich kann die Junge Union nur ermuntern immer wieder dann lästig zu sein, wenn es notwendig ist die Interessen der jungen Generation zu vertreten. Wir haben uns damals als Stachel im Fleisch der CSU verstanden, was bei den Altvorderen nicht besonders gut ankam. Dennoch konnten wir an vielen Stellen inhaltliche Positionierungen erreichen, die von der Jungen Union geprägt waren. Das sollte auch in Zukunft so sein.Herr Ferber, vielen lieben Dank.(Ludwig Lenzgeiger)

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24/08/2017

70 Jahre JU Schwaben - Im Gespräch mit Prof. Hans-Peter Niedermeier

München. Im Jahr 2017 kann die Junge Union Schwaben ihren 70. Geburtstag begehen. Anlässlich dieses Jubiläums blickt die JU auf ihre bewegte Geschichte zurück. Hierzu führt sie Interviews mit ihren ehemaligen Bezirksvorsitzenden. Diesmal wurde Prof. Hans-Peter Niedermeier, Leiter der Begabtenförderung der Hanns-Seidel-Stiftung, zum Gespräch gebeten. Prof. Niedermeier war von 1987 bis 1990 Bezirksvorsitzender.Lieber Prof. Niedermeier, wann, warum und wie kamen Sie damals zur Jungen Union?Mein Beitritt zur JU war im Jahre 1972. Meines Erachtens war es damals wie heute wichtig, die Politikentwürfe der jungen Generation verstärkt in die CSU einzubringen und damit für einen gut laufenden Motor im Fahrzeug der Mutterpartei zu sorgen.Besonders in der Ostpolitik war es aus meiner Sicht nötig, nicht nur rückwärts zu blicken, sondern die Politik zukunftsorientiert zu gestalten.Was war damals gesellschaftlich und politisch anders als heute?In den 70er-Jahren war die Gesellschaft viel stärker politisiert. Dies ging in der Schule los und endete in den Betrieben. An meiner Schule in Lindau gab es beispielsweise nicht nur die (40-köpfige!) Schüler-Union, sondern auch die Juso-AG und die DKP-nahe Liga gegen Imperialismus.Derzeit ist es schwierig, junge Leute zu einem dauerhaften Engagement zu bewegen, das über die Teilnahme an einer Protestaktion hinausgeht. Ich verstehe, dass dadurch die Arbeit der JU nicht einfacher geworden ist.Was hat die JU Schwaben und die JU Bayern zu Ihrer Zeit als Vorsitzender bewegt?Die JU-Schwaben und die JU-Bayern waren in der Zeit, in der ich stellvertretender JU-Landesvorsitzender und später JU-Bezirksvorsitzender war, stets darum bemüht, die Konflikte, die es innerhalb der Union gab, nicht auch noch zum Spaltpilz in der JU-Deutschland werden zu lassen.Dem Vernehmen nach war dies auch ein wesentlicher Grund, weshalb mich der JU-Landesvorsitzende Alfred Sauter und der JU-Bundesvorsitzende Christoph Böhr gebeten haben, Chefredakteur der „Entscheidung“ zu werden.In diesem Zusammenhang möchte ich aber auf Dr. Theo Waigel hinweisen, der nicht nur mein politisches Vorbild war und ist, sondern in dieser Zeit die wichtigste Person im politischen Kräftemessen zwischen Helmut Kohl und Franz-Josef Strauß war. Ihm ist es gelungen, die beiden aufeinander zufahrenden politischen Lokomotiven so abzubremsen, dass es zu keinem dramatischen Aufprall gekommen ist. Ein solcher Aufprall hätte vielleicht das Ende der Union bedeutet. Diese Leistung von Theo Waigel war beeindruckend und ist immer noch bewundernswert.An Sie als erfahrenen JUlern, eine Frage, die die JU in Zeiten vermeintlicher Politikverdrossenheit besonders bewegt. Wie konnten Sie damals junge Menschen für Politik begeistern?Die jungen Menschen waren damals noch aufnahmebereiter, wenn man mit ihnen über politische Ereignisse oder gesellschaftliche Entwicklungen diskutieren wollte, obwohl auch bereits zum Ende meiner JU-Zeit in der bundesdeutschen Jugend der „Rückzug ins Private“ festzustellen war.Was ist Ihre Meinung, wie muss Politik sein, wenn sie sich für die Jugend einsetzen möchte?Politik muss glaubwürdig sein und den Jugendlichen muss das Gefühl vermittelt werden, dass sie direkt etwas bewegen können, wenn sie sich in der JU und der CSU engagieren.Was waren Ihre prägendsten Erlebnisse bei der JU?Prägend waren für mich am Ende meiner JU-Zeit der Fall der Mauer und das Kennenlernen von vielen jungen Menschen aus der ehemaligen DDR.Was können wir heute von damals lernen?Es war damals wichtig und ist heute gleichermaßen bedeutend, dass die JU-Schwaben stets geschlossen und einig nach außen auftritt; nur geschlossen sind wir stark!Wieso sollten junge Menschen heute zur JU?Junge Leute sollten heute zur JU kommen, weil sie dort die Möglichkeit zum politischen Mitwirken bekommen; vor allem in der Kommunalpolitik, der Politik vor der Haustür.Was bedeutet Ihnen die JU im Blick auf Ihr politisches und persönliches Leben?Die Junge Union bedeutet mir immer noch sehr viel. Ich bezeichne mich als „lebenslangen JUler“ und kann mit denen nicht viel anfangen, die zu den eigenen JU-Zeiten immer die Solidarität der JUler eingefordert haben, später aber, aus der Jungen Union bereits altersbedingt ausgeschieden, die nachkommenden JUler nur noch als Konkurrenten ansehen.Was möchten Sie Ihrer JU mit auf den Weg geben?Die JU soll weiterhin mutig ihren Weg gehen und ihre Rolle als Antreiber und verlässlicher Motor beibehalten. Ihre Vertreter sollen auf allen Politikebenen Zivilcourage zeigen und Rückgrat beweisen; denn Menschen ohne Rückgrat haben wir schon zu viel in unserer Gesellschaft.Getreu nach dem französischen Sprichwort: „Wenn das Böse die Dreistigkeit hat, dann muss das Gute den Mut und die Zivilcourage besitzen.“Herr Prof. Niedermeier, vielen lieben Dank.(Ludwig Lenzgeiger)

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23/08/2017

70 Jahre JU Schwaben - Im Gespräch mit Bundesminister Dr. Gerd Müller

Kempten. Im Jahr 2017 kann die Junge Union Schwaben ihren 70. Geburtstag begehen. Anlässlich dieses Jubiläums blickt die JU auf ihre bewegte Geschichte zurück. Hierzu führt sie Interviews mit ihren ehemaligen Bezirksvorsitzenden. Diesmal wurde Dr. Gerd Müller, Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung zum Gespräch gebeten. Dr. Müller war von 1983 bis 1987 Bezirksvorsitzender und von 1987 bis 1991 sogar Landesvorsitzender der Jungen Union Bayern. Nach fünf Jahren im Europaparlament gehört er seit 1994 dem Deutschen Bundestag für den Wahlkreis Oberallgäu an. Lieber Herr Dr. Müller, wann und wie kamen Sie damals zur Jungen Union?Mit 21 habe ich damals als JU Ortsvorsitzender für den Gemeinderat kandidiert. Ein direkter Einstieg in die Kommunalpolitiker. Aber wieso haben Sie sich bei der JU engagiert?Der Fußballverein brauchte ein Vereinsheim und ein Sportgelände. Nachdem wir bei der Gemeinderatswahl 40 % mit unserer Liste erzielt hatten, konnten wir den Bürgermeister stellen und unsere Pläne umsetzen. Also ein Start mit Erfolg. Was war damals gesellschaftlich und politisch anders als heute?Viele unserer Mitglieder kamen aus der katholischen Landjugend und gerade in den ländlichen Regionen war das Angebot nicht so vielfältig wie heute Sie haben sich schließlich auch über ihre Heimat Krumbach hinaus bei der JU Schwaben engagiert. Was hat die JU Schwaben zu Ihrer Zeit als Vorsitzender bewegt?Wir haben in vielen Landkreisen, Städten und Gemeinden mit eigenen JU-Listen erfolgreich bei der Kommunalwahl kandidiert und mit Alfred Sauter einen erfolgreichen Landesvorsitzenden gestellt. Alfred Sauter ist ein gutes Stichwort. Schließlich sind Sie ihm als Landesvorsitzender der JU Bayern nachgefolgt. Was hat die JU Bayern zu Ihrer Zeit als Vorsitzender bewegt?Wir haben uns viel um die Schulpolitik gekümmert und besonders interessant war die Einführung der Privatradios in Bayern. Einige JU-Verbände haben eigene Radios gegründet. Immer wieder war aber auch unser Engagement in der Entwicklungs- und Europapolitik ein Schwerpunkt. An Sie als erfahrenen JUlern, eine Frage, die die JU in Zeiten vermeintlicher Politikverdrossenheit besonders bewegt. Wie konnten Sie damals junge Menschen für Politik begeistern?Neben einem starken kommunalpolitischen Engagement haben wir auf Gemeinschaft und Freundschaft gesetzt. So entstanden damals die JU Schwabentreffen, schwäbische Skimeisterschaften, Bodensee-Tanzschifffahrt und unsere besondere Freundschaft zur Jungen Union Oberpfalz mit jährlichen Treffen.Sie sind ja bereits seit langem als Mandatsträger aktiv. Was ist Ihre Meinung, wie muss Politik sein, wenn sie sich für die Jugend einsetzen möchte?Politik heute, auch von uns, den Älteren, gestaltet, muss generationengerecht sein. Wir tragen besondere Verantwortung, die Politik heute zukunftsfähig in Verantwortung für die Jugend und kommende Generationen zu gestalten. Was waren Ihre prägendsten Erlebnisse bei der JU?Eine Großdemonstration der Jungen Union Schwaben mit 5000 Teilnehmern in Memmingen unter dem Motto „Ja zum Leben“, mein erstes Zusammentreffen mit Helmut Kohl 1982 bei der Schülerunion Landesversammlung in München sowie die spannenden Landesvorstandssitzungen mit Franz-Josef Strauß und Theo Waigel.Was können wir heute von damals lernen?Politik schließt Freundschaft nicht aus.Wieso sollten junge Menschen heute zur JU?Man gewinnt Freunde in ganz Bayern, blickt hinter die Kulissen und kann mitgestalten. Was bedeutet Ihnen die JU im Blick auf Ihr politisches und persönliches Leben?Unvergessliche Erlebnisse, ein großartiges Erfahrungs- und Lernfeld, Freundschaften für das ganze LebenWas möchten Sie Ihrer JU mit auf den Weg geben?Seid mutiger, handelt aktiv lokal und denkt zukunftsweisend global.Herr Dr. Müller, vielen lieben Dank.(Ludwig Lenzgeiger)

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21/08/2017

70 Jahre JU Schwaben - Im Gespräch mit Dr. Alfred Böswald

Donauwörth. Anlässlich ihres 70. Jubiläums in diesem Jahr blickt die Junge Union (JU) Schwaben auf ihre bewegte Geschichte zurück. Hierbei führt sie Zeitzeugengespräche mit ihren ehemaligen Bezirksvorsitzenden. Den Beginn machten die stellvertretenden Bezirksvorsitzenden Joachim Fackler (Donau-Ries) und Ludwig Lenzgeiger (Augsburg-Land) mit dem Altoberbürgermeister der Stadt Donauwörth, Dr. Alfred Böswald (Bezirksvorsitzender von 1963-1967). Dieser ist zugleich der älteste ehemalige Landesvorsitzende der JU Bayern (1967-1971). Mit ihm haben die JUler darüber gesprochen, was Themen zu seiner Zeit waren und was er „seiner JU“ für die Zukunft mit auf den Weg geben möchte.„Wer seinen Geburtstag feiert, der schaut nicht nur auf das, was noch bevorsteht, sondern er auch blickt auf das zurück, was er erreicht hat“, so Joachim Fackler, stellvertretender Vorsitzender der Jungen Union Schwaben. In diesem Sinne handelt die JU Schwaben, die am 1. September in Lindau ihren 70. Geburtstag mit Ministerpräsidenten a.D. Dr. Edmund Stoiber begeht und sich dabei auch auf eine Zeitreise in die eigene Geschichte begibt. Und wer kann besser über die Vergangenheit berichten als die Personen, die damals die verantwortlichen Gesichter der JU Schwaben waren.Einer davon ist Dr. Alfred Böswald, der Bezirksvorsitzender der Jungen Union Schwaben von 1963 bis 1967 war, ehe er Landesvorsitzender der Jungen Union Bayern wurde und bis 1971 geblieben ist. Später war er als einziger Landesvorsitzender der JU Bayern nach seiner Entscheidung entgegen dem Willen des CSU-Landesvorsitzenden Franz-Josef Strauß auf kommunaler Ebene hauptamtlicher Oberbürgermeister der Großen Kreisstadt Donauwörth bis 2002. Böswald ist damit nicht nur Teil der Geschichte, sondern auch aktiver Gestalter seiner Heimat.Der Donauwörther Joachim Fackler hat den Kontakt zu Dr. Alfred Böswald hergestellt, um sich zusammen mit dem stellvertretenden JU-Bezirksvorsitzenden und Kreisvorsitzenden der JU Augsburg-Land, Ludwig Lenzgeiger, zu diesem besonderen Zeitzeugeninterview zu treffen. „Die historische Aufarbeitung soll der Nachwelt erhalten bleiben und uns unserer bewegten Geschichte bewusst werden, um daraus Ideen und Energien für die Zukunft gewinnen zu können“, konstatierte Fackler. Ludwig Lenzgeiger ergänzt hierzu: „Nur wer weiß, wo man herkommt, weiß auch, wohin man will.“Böswald zitierte anfangs den aus Donauwörth kommenden Zeitgenossen Martin Luthers, den tiefsinnigen Denker Sebastian Franck (1499-1543), der als historische Maxime herausgestellt hatte, „dass das einzig Bleibende der Wandel ist“. Und Franck habe zeitlos Recht: Nicht zuletzt in der Politik und ihren Herausforderungen. Was gestern die Schlagzeilen beherrschte, ist heute oft uninteressant; was gestern noch unvorstellbar war, ist heute Realität.Geschichte, so Böswald weiter, „darf deshalb nicht heißen, dass der Unverstand unsterblich wiederkehrt und triumphiert“. Da sei und bleibe die Junge Union gefragt: „Ihren Grundsätzen verpflichtet, alles zu prüfen und was gut ist, mit Kraft durchzusetzen, das demütige Dienen und Selbstvertrauen am Menschenbild fundierter Weltanschauung zu praktizieren und engagierte Mitverantwortung zu beweisen“, mahnte Böswald für die Zukunft an.Nur ein Beispiel für viele mögliche: „In meiner Zeit als Landesvorsitzender stemmte sich eine Art außerparlamentarischer Opposition gegen demokratische Spielregeln und das ihrer Meinung nach „verfilzte Establishment“. Wir haben uns mit Erfolg für Fortschritt durch Ordnung dagegen gestemmt“, hielt Böswald im Hinblick auf die 68er Generation selbstbewusst fest.„Heute sehen viele Europa am Scheideweg, von Migranten überflutet, bewährte Leitkultur zerbrechen, egozentrischen Abschied von Gemeinschaft, von Wertedenken und religiöser Weltanschauung, in der Suche nach Macht, Geld und Spaß. Kein Zweifel: Wieder einmal ist der Wandel das Bleibende“, resümierte Böswald.Aus Erfahrung wünscht sich Dr. Alfred Böswald, dass es der Jungen Union erneut gelingt, die Vergangenheit nicht zu vergessen, sich der Gegenwart bewusst zu stellen und so recht verstandene Zukunft zu gewinnen: „Treu und beharrlich!“, diese Maxime gibt der Donauwörther „seiner JU“ mit auf den Weg.Daneben schilderte Böswald auch interessante Begegnungen wie beispielweise mit CSU-Übervater und ehemaligem Ministerpräsidenten Franz-Josef Strauß oder den früheren Bundesfinanzminister und CSU-Ehrenvorsitzenden Theo Waigel. Den Ministerpräsidenten Dr. Alfons Goppel feiert er ala väterlichen Freund, dem heutigen Ministerpräsidenten Horst Seehofer unterschrieb er den JU-Mitgliedsausweis.Dass sich Böswald heute noch immer für Politik und „seine Stadt“ interessiert, zeigt die aktuelle Diskussion rund um die Strahlkraft des Donauwörther Tanzhauses mit dem integrierten Stadtsaal. Im Bombenhagel 1945 zerstört und mühsam bis 1975 wiederaufgebaut und mit Leben gefüllt, steht das Tanzhaus mit seiner bewegten Geschichte in einer der schönsten Straßen Süddeutschlands.Alfred Böswald war immer ein politischer Mensch und trotz seines mittlerweile hohen Alters ist er das geblieben. Er könne nun mal nicht aus seiner Haut heraus, so der ehemalige Oberbürgermeister. Vielleicht könne man durchaus sagen, in diesem Sinne sei er trotz des altersbedingten Abschieds vor rund 50 Jahren bis heute ein aktiver JU-ler geblieben.

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