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Liebe Freundinnen und Freunde der

Junge Union Ortsverband Altenstadt-Kellmünz-Osterberg

wir dürfen Euch ganz herzlich auf unserer Webseite begrüßen!
Diese Seite soll Euch Informationen zu den Tätigkeiten, Veranstaltungen und Terminen der jungen CSU geben und Euch über aktuelle Themen auf dem Laufenden halten! Außerdem erhaltet Ihr Informationen rund um unsere Verbandsstruktur, Arbeitskreise und den Köpfen vor Ort. Solltet Ihr Fragen oder Anregungen haben sind diese herzlich willkommen!

Vielleicht habt Ihr auch Lust politisch aktiv zu werden oder die Junge Union vor Ort zu unterstützen. Wir freuen uns auf Jeden der Interesse hat und sich unsere Gruppe mal näher anschauen möchte. Traut Euch einfach und schreibt uns an, wir helfen Euch dann gerne weiter.
Wir wünschen Euch viel Spaß beim Stöbern und Schmökern!

Herzliche Grüße
Eure

politische Jugendbewegung

JU OV Altenstadt-Kellmünz-Osterberg
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Aktuell

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30/06/2019

Junge Gruppe der CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag: Denkfabrik im Herzen Europas

Als Vorsitzender der Jungen Gruppe der CSU-Landtagsfraktion hat sich Dr. Gerhard Hopp vorgenommen, als Brückenbauer die gute Zusammenarbeit zwischen Bayern und Tschechien auf allen Ebenen weiter voranzubringen.Interview mit Gerhard Hopp (Vorsitzender der Jungen Gruppe der CSU-Landtagsfraktion)HERZKAMMER - Das Magazin der CSU-Fraktion im Bayerischen LandtagSie sind neuer Vorsitzender der Jungen Gruppe der CSU-Landtagsfraktion. Ein Herzensanliegen ist Ihnen auch die deutsch-tschechische Zusammenarbeit. Welche Bedeutung hat diese Partnerschaft für Europa?GERHARD HOPP Europa hat uns in über 70 Jahren Frieden, Wohlstand und Stabilität gebracht – ein Gut, das gar nicht hoch genug eingeschätzt werden kann. Hier ist meiner Überzeugung vor allem die jüngere Generation gefragt, deren Leben maßgeblich und nachhaltig von europäischen Umbrüchen beeinflusst wird. Krisen von außen, zunehmender Populismus und Nationalismus bis hin zum Austritt aus der Europäischen Union – all das sind zentrale, konkrete Herausforderungen für Europa, die uns direkt betreffen. Die bayerisch-tschechische Geschichte mitten im Herzen Europas ist das beste Beispiel, wie wertvoll die Entwicklung der letzten Jahrzehnte ist. Nur in und mit Europa konnten wir unsere wechselvolle, schwierige Vergangenheit grenzüberschreitend angehen, aufarbeiten und zum Positiven wenden. Wer hätte vor einigen Jahrzehnten gedacht, dass wir nach deutscher Besatzung, dem Zweiten Weltkrieg, den Schrecken der Vertreibung und der Auseinandersetzung im Kalten Krieg uns jetzt als echte Freunde sehen und grenzüberschreitend in Wirtschaft und Kultur eng zusammenarbeiten? Dieses „gelebte Europa“ muss aber immer wieder aufs Neue erarbeitet werden. Gerade wir jüngeren Abgeordneten können sowohl beim Kontakt mit tschechischen Kolleginnen und Kollegen, bei Initiativen für Jugend- und Schüleraustausch und im politischen Kontakt einen Beitrag dazu leisten, dass unsere Beziehungen auch in Zukunft so gut sind, wie wir sie in den letzten Jahren erleben dürfen.HERZKAMMER Ihre neue Aufgabe bezeichnen Sie selbst als „Denkfabrik“. Welche Projekte haben Sie sich vorgenommen?GERHARD HOPP Die Junge Gruppe muss naturgemäß über das heute und morgen hinaus- und beim einen oder anderen Thema auch querdenken. Wie schaffen wir es, dass Bayern in den Städten, aber eben auch in allen Landesteilen lebenswert und stark bleibt? Welche Aufgaben kann und soll der Staat übernehmen? Hier gilt es stets zu hinterfragen und sich nicht auf dem Erreichten auszuruhen. Dies gilt auch für die bayerisch-tschechische Zusammenarbeit, insbesondere für die Grenzregionen. Ansätze wie die Europaregion Donau-Moldau oder die vielen bereits bestehenden Verflechtungen und Initiativen in den Bereichen Sicherheit, Bildung, Hochschulen bis hin zum Verkehr. Sie alle könnten noch stärker ausgebaut werden. Eine zentrale Rolle in der Beziehung unserer Länder nimmt die Sprachförderung ein. Hier könnten wir gute Akzente setzen. Was uns zum Beispiel derzeit noch fehlt, ist eine gemeinsame Öffentlichkeit und Medienberichterstattung. Es gibt dankenswerter Weise engagierte Berichterstatter, die über die Entwicklung im Nachbarland informieren. Einen regelmäßigen Austausch darüber, was zum Beispiel einige Kilometer weiter nach der Grenze politisch, gesellschaftlich, kulturell passiert, gibt es aber noch nicht. Eine zweisprachige, grenzüberschreitende Medienplattform könnte hier helfen.HERZKAMMER Welches Vorbild haben Sie für diese Projekte?GERHARD HOPP Der Elysee-Vertrag zwischen Frankreich und Deutschland ist in der Wertigkeit für die Beziehungen ein gutes Vorbild, an dem wir uns orientieren könnten. Begeistert bin ich von der Arbeit des Deutsch-Tschechischen Zukunftsfonds, der gerade für die so wichtige Jugendarbeit viele grenzüberschreitende Projekte anstoßen und fördern kann. Menschen zusammenbringen und Austausch fördern – das ist nach wie vor die wichtigste Aufgabe. Dr. Gerhard Hopp beim deutsch-tschechischen Austausch in Brüssel. (Foto: Hanns-Seidel-Stiftung)HERZKAMMER Welche Projekte in grenzübergreifenden Regionen liegen Ihnen besonders am Herzen?GERHARD HOPP Die Akzeptanz von Europa steht und fällt auch damit, dass es das Leben der Menschen besser macht. Ein ganz wichtiger Schritt war beispielsweise das neue grenzüberschreitende Rettungszentrum in Furth im Wald. Damit darf beiderseits der Grenze geholfen werden, wenn Unfälle passieren. Früher mussten die Rettungskräfte quasi am Grenzübergang ihre Patienten übergeben. Gerade bei der Sicherheit hilft Europa spürbar, zum Beispiel mit der gemeinsamen Arbeit von bayerischer und tschechischer Polizei. Besonders beeindruckt hat mich in den letzten Jahren aber das ehrenamtliche Engagement bei der Geschichtsarbeit. Dass bayerische und tschechische Ehrenamtliche das „Verschwundene Dorf Untergrafenried“ gemeinsam zugänglich machen und über alle Generationen hinweg gemeinsam unsere wechselhafte Geschichte aufarbeiten, bewegt immer wieder. Unser gemeinsames Ziel muss sein, dass sich dieser Teil unserer Geschichte nie wiederholt.HERZKAMMER Welche Altersgruppen machen bei den Projekten mit?GERHARD HOPP Erfreulicherweise gibt es bei der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit und bei den Projekten eben keine Altersbeschränkung oder nur eine bestimmte Gruppe, die sich einbringt. Alle – von den Schülern bis zu den Senioren – profitieren von Europa und können es selbst gestalten.HERZKAMMER Wie profitieren die bayerischen Regionen ganz konkret?GERHARD HOPP Ich bin davon überzeugt: Die Grenzöffnung 1989 und die EU-Osterweiterung 2004 waren Glücksfälle für die Grenzregionen. Warum? Wir sind vom Rand mitten ins Herz Europas gerückt. Diese Chance als Drehscheiben müssen wir gemeinsam nutzen. Nur ein Beispiel: Während Teile meines Heimatlandkreises Cham noch in den 1980er Jahren als „Kältepol der Arbeitslosigkeit“ bezeichnet wurden, weisen wir jetzt nicht nur Vollbeschäftigung auf, sondern bieten etwa 4.000 tschechischen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern, die jeden Tag einpendeln, einen Arbeitsplatz. Mit einem Eisernen Vorhang wäre dies wohl kaum möglich gewesen.HERZKAMMER Welche Vorbildfunktion haben die Grenzregionen für Europas Zukunft?GERHARD HOPP Leider geht die Tendenz in ganz Europa derzeit zu mehr Populismus und Nationalismus. Dieses „alleine könnten wir es besser“ ist aber nicht nur ein Trugschluss, sondern sehr gefährlich. Die Grenzregionen können hier eine wichtige Rolle übernehmen, indem gerade sie dagegenhalten und klar machen, welchen Mehrwert grenzüberschreitende Kooperation und das Zusammenwachsen Europas hat. Hier ist dann aber auch die europäische Ebene gefragt, die auf eine ausgewogene Strukturförderung setzt, die keine Ungleichgewichte in den Förderkulissen dies- und jenseits der Grenzen aufweist.Fotos: Pixabay (Slider) / Hanns-Seidel-Stiftung

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03/06/2019

Die Kommunalpolitik im Landkreis Neu-Ulm braucht Nachwuchs

Um die Zukunft der jungen Menschen in Sachen Kommunalpolitik und um deren Ansichten ist es bei der Jungen Union in Unterroth gegangen.Bild: Alexander KayaUnterroth: Der Landrat wirbt bei der Jungen Union im Kreisverband für mehr Mut. Was er damit erreichen will. Dieser Artikel von Regina Langhans erschien in der Augsburger Allgemeine. Vielen herzlichen Dank, dass wir ihn hier veröffentlichen dürfen.Unter dem Eindruck der jüngsten Europawahlen, aber auch schon die näherrückenden Kommunalwahlen fest im Blick – in dieser Gemengelage an Stimmungen ist ein neues Vorstandsteam der Jungen Union (JU) im Kreisverband Neu-Ulm gewählt worden. 24 Mitglieder hatten sich zur Jahresversammlung im Gasthof Linde in Unterroth getroffen. Einstimmig sprachen sie ihrem bisherigen Vorsitzenden Johann Deil erneut das Vertrauen aus.Der wiedergewählte Vorsitzende war aus Krankheitsgründen an dem Abend nicht anwesend, hatte aber bekannt gegeben, die Wahl gegebenenfalls anzunehmen. Seine Vertretung übernahm Philipp Hofmann. Auch er wurde in dieser Funktion bestätigt. Die weiteren Stellvertreter sind Katharina Ehmig, Thomas Stölzle und Leonhard Friedel. Christoph Prim übernimmt das Amt des Schatzmeisters und die Schriftführer heißen Daniela Müller und Fabian Landthaler. Die Kasse prüfen Christian Renz und Benjamin Rudolph. Als Beisitzer gewählt wurden Armin Schlecker, Kilian Rudolph, Sarah Pressl, Carolin Oberlander, Fabian Sniatecki, Bernhard Bailer, Luca Stempfle sowie Darian Williams. Delegierte sind Armin Schlecker, Kilian Rudolph, Sarah Pressl, Carolin Oberlander, Fabian Sniatecki, Bernhard Bailer, Luca Stempfle und Darian Williams.Junge Union: 142 Mitglieder im Kreisverband Neu-UlmDer Kreisverband der Jungen Union zählt 142 Mitglieder, darunter sind 32 Frauen. Im Jahr 2018 gab es 21 Austritte, wobei 14 altersbedingt erfolgten. Denn die Obergrenze liegt bei 35 Jahren. Den 21 Ausgeschiedenen stehen nun neun neue Mitglieder gegenüber. Somit ist die Junge Union geschrumpft und Nachwuchs sehr willkommen. Philipp Hofmann sagte: „Der Kreis setzt auf die Jugend“. Mit dem Besuch der jetzt vielerorts stattfindenden Dorffeste beginne der Wahlkampf. Ein Ziel sei, wieder einen eigenen Listenkandidaten in den Landtag schicken zu können. Auch interessant: Europawahl: Ein Sieg für die Demokratie Landrat Freudenberger: Politik sei nicht so kompliziert, wie es immer heißtZu Gast war auch Landrat Thorsten Freudenberger, der in seiner Funktion als CSU-Kreisvorsitzender die JU-Mitglieder ermunterte, sich ihren Kommunalpolitikern bekannt zu machen und für Gemeinderat oder den Kreistag aufstellen zu lassen. Freudenberger erzählte von seinem eigenen politischen Werdegang, der in der Jungen Union begonnen habe. Er erinnere sich gut, wie damals ältere Politiker um die Jüngeren geworben hätten, dann aber nicht bereit gewesen wären, ihnen Platz zu machen. So mahnte er: „Stellen Sie sich zur Verfügung, damit nicht die Alten darüber bestimmen, wie die Zukunft der Jungen aussehen wird.“Das Abschneiden der Christdemokraten bei den Europawahlen sehe er weniger negativ, als es mitunter dargestellt werde, dennoch sagte der Landrat: „Natürlich streben wir weiter nach vorne und möchten besser werden.“Außerdem warb er für sein Verständnis von Politik, alle Bereiche der Gesellschaft abdecken zu wollen, statt einseitig die Emotionen der Wähler zu bedienen. Gleichwohl habe jede Zeit ihre besonderen Erscheinungen, aktuell etwa die Aktion „Fridays for Future“, die alle ernstgenommen werden müssten. Lesen Sie auch: Was die Christsozialen in Vöhringen bewegtAuch Ansichten, dass Politik eine komplizierte Angelegenheit sei, lässt er nicht gelten. „Das wurde schon zu meiner Zeit gesagt und hat mich nicht davon abgebracht, was mich an der Politik fasziniert: In unserer Gesellschaft etwas mitgestalten zu können.“

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