1121471010719577961569512195067707940562024n.jpg Bild 2: „Europa ist es wert, dass wir darum kämpfen.“ Markus Ferber spricht zu den zahlreich erschienen JUlern aus dem Augsburger Land 1.jpg
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Aktuell

Bild 1: Markus Ferber (2.v.l.) mit JU-Kreisvorsitzendem Ludwig Lenzgeiger (2.v.r.) und den Gastgebern der JU Neusäß
07/01/2019

Europa weiß-blau: Mit Zuversicht in Europas bürgerliche Zukunft

Neusäß/Täfertingen. Die Junge Union Augsburg-Land startete am Dreikönigstag traditionell mit einem politischen Frühstück in das neue Jahr. Zu Gast waren diesmal die Landtagsabgeordnete und Staatssekretärin im Sozialministerium Carolina Trautner sowie als Gastredner der Europaabgeordnete Markus Ferber. Ferber referierte zum Thema „Europa weiß-blau: Darum geht es bei der Europawahl“. Die Begrüßung der beiden Gäste übernahm der stellvertretende Kreisvorsitzende, Claudio Ortolf, aus Diedorf, indem er einleitende Worte fand, mit welchen er nachdrücklich die Bedeutung der bevorstehenden Europawahl im Mai 2019 hervorhob. Diesen schloss sich in ihrem kurzen Grußwort die CSU-Kreisvorsitzende Staatssekretärin Carolina Trautner an und stimmte die JUler gleichsam auf einen engagierten Europawahlkampf ein, bei dem es gelte den erfahrenen und profilierten Schwaben in Europa, Markus Ferber, zu unterstützen.Europa als Garant für Frieden, Sicherheit und WohlstandDer Europaabgeordnete Markus Ferber machte daraufhin im Zuge seines Vortrages anschaulich deutlich, dass er ebenso mit allen Aspekten der EU bis ins kleinste Detail vertraut ist, wie er zeigte, dass auch nach über 20 Jahren Tätigkeit als Abgeordneter sein Herz noch immer durch und durch für Europa schlägt. Ferber zog kurz eine Bilanz der Arbeit auf europäischer Ebene und merkte kritisch an, dass manche Richtlinie, die aus Brüssel komme sicherlich verbesserungswürdig wäre. Alles in allem sei jedoch die Zusammenarbeit auf europäischer Ebene gerade für uns Deutsche, Bayern, Schwaben eine Erfolgsgeschichte. Man stelle sich nur einmal vor, so der erfahrene EU-Parlamentarier, Deutschland müsste in dieser unübersichtlichen Welt auf sich alleine gestellt agieren. „Die zunehmende Abschottung der USA, die weltweiten Handelskonflikte und chinesische Großmachtambitionen, die stetige Bedrohung durch den internationalen Terrorismus, aber auch der Kampf gegen den weltweiten Klimawandel sind beste Beispiele dafür, warum diese Europäische Union für uns alle der einzige Weg in die Zukunft ist, der uns weiter in Wohlstand, Frieden und Sicherheit leben lässt“, verdeutlichte Ferber. Ohne die gemeinsame Abstimmung der Europäer hätten die USA unter Präsident Trump ein leichtes Spiel gegen die jeweiligen Nationalstaaten. Als EU begegne man sich dagegen auf Augenhöhe und könne dadurch weitere Strafzölle auf europäische Produkte wie Automobile verhindern. Zudem sei die Europäische Union der Garant für weiteren wirtschaftlichen Erfolg auf unserem Kontinent, wie einerseits das vor Kurzem ausverhandelte Freihandelsabkommen mit Japan oder die Bemühungen um eine Freihandelszone mit südamerikanischen Staaten (Mercosur) beweise.Weiter für ein Europa der christlichen Demokratie„Die Wahl 2019 ist eine Richtungsentscheidung. Bleibt Europa weiterhin ein Verfechter sowohl einer offenen Handelspolitik als auch ein entschiedener Kämpfer im Einsatz für mehr Klimaschutz und stärken wir durch die europäische Zusammenarbeit die innere Sicherheit auf dem Kontinent oder wird Europa von den Populisten der Ränder rechts wie links noch stärker für deren Zwecke instrumentalisiert“, machte der EU-Parlamentarier deutlich. Gerade für die CSU selbst gehe mit der Wahl eine große Chance einher. Erstmals könnte mit dem Spitzenkandidaten der Europäischen Volkspartei Manfred Weber ein Bayer zum EUKommissionspräsidenten aufsteigen. Dies sei eine gewaltige Chance für die den ganzen Freistaat, die Politik in Europa an oberster Stelle mitzugestalten. „Lasst uns daher alle gemeinsam für eine starke Europäische Volkspartei bei dieser Wahl kämpfen, lasst uns Europa ein klein wenig bayerischer machen. Lasst uns Europa den Menschen zurückgeben. Ich baue auf eure tatkräftige Unterstützung im Wahlkampf“, schloss Markus Ferber, der schwäbische Spitzenkandidat für die bevorstehende Europawahl, seine engagierte Rede.Mit Zuversicht in Europas ZukunftDie motivierende Ansprache dankten Markus Ferber die JUler mit langem Beifall sowie einem kleinen Präsent in Form eines Wahlkampfkorbes, mit allen wichtigen Utensilien für einen ausdauernden und motivierten Wahlkampf. Ludwig Lenzgeiger, JU-Kreisvorsitzender, leitete mit einer abschließenden Einschätzung in den gemütlichen Teil über: „Die EU hat zwar durchaus einige Baustellen, aber grundsätzlich ist die europäische Zusammenarbeit ein Glücksfall für Deutschland, Bayern und gerade auch für unsere Region mit ihrem starken Mittelstand. Nur in einem vereinten Europa können wir als junge Generation angesichts einer unübersichtlichen und zunehmend unsicheren Welt unsere Zukunftschancen erhalten und ausbauen. Deshalb lohnt es sich leidenschaftlich für Europa zu kämpfen und Europa nicht den ewigen Pessimisten und Blendern des linken und rechten Randes zu überlassen. Setzen wir uns ein für ein Europa, dass schützt und nützt.“

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Bildunterschrift 1: Hauptmann Christoph Schwarz (Mitte) kam auf Einladung des JUKreisvorsitzen-den Ludwig Lenzgeiger (l.) und des ASP-Kreisvorsitzenden Thomas Tapp (r.) zum sicherheitspoliti-schen Gespräch nach Adelsried
15/12/2018

Die UN-Mission in Mali: Im Einsatz für die Sicherheit Deutschlands und Europas

Adelsried. Zahlreiche Interessierte fanden sich zum Vortrag von Hauptmann Christoph Schwarz mit dem Titel „Im Fadenkreuz von Al Qaida – Unsere Bundeswehr mit den Vereinten Nationen in Mali“ in Adelsried ein. Der Arbeitskreis Außen- und Sicherheitspolitik und die Junge Union Augsburg-Land hatten den Offizier zum sicherheitspolitischen Gespräch geladen. „Die Welt wird immer unsicherer, die Koordinaten verschieben sich in ungeahnter Schnelligkeit und allein das Beispiel USA verdeutlicht täglich: Die Verteidigungspolitik ist wieder auf der politischen Agenda“, eröffnete JU-Kreisvorsitzender Ludwig Lenzgeiger die Veranstaltung. „Gerade deshalb, weil uns heute wieder klarer wird, wie wichtig die Bundeswehr und auch die militärische Zusammenarbeit in Europa für unser Land ist, möchten wir zur Diskussion, zum Nachdenken und vor allem zur Information anregen. Die Bundeswehr darf nicht nur ein Expertenthema sein, sondern muss als Parlamentsarmee im Bewusstsein der Bevölkerung verankert sein und bleiben“, erläuterte Lenzgeiger die Motivation der Veranstaltung. Einen Blick auf die internationale Zusammenarbeit und die militärische Realität in Krisengebieten ermöglichte Hauptmann Christoph Schwarz durch seinen Vortrag zum UNEinsatz in Mali, als Stabilisierungsmission als „MINUSMA“ bezeichnet. Schwarz war selbst sieben Monate im UN-Stab dort im Einsatz und konnte somit authentisch und bestens informiert über die Situation in dem afrikanischen Land berichten.International im Einsatz für deutsche und europäische SicherheitAuf der Grundlage einer umfassenden Darstellung der staatlichen, geographischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen verdeutlichte der Offizier, dass der Einsatz der NATO unmittelbar wichtig für die Sicherheit des ganzen Westens, insbesondere Europas und Deutschlands ist: „Jedes dritte Gramm Heroin auf dem deutschen Markt und jeder zweite Flüchtling, der von Afrika nach Europa kommt, wird durch Mali geschleust. Dort verlaufen die Karawanenrouten für Schmuggel aller Art.“ Schwarz mahnte weiter an, dass die vermeintlich einfache Lösung, das Land sich selbst zu überlassen, keine Alternative sei. „Dass wir Mali nicht dem islamischen Terror überlassen, das ist nicht allein ein Gebot der Menschlichkeit, sondern das dient unmittelbar den deutschen Sicherheitsinteressen. Die unfassbaren Gräuel des islamischen Staats treiben die Menschen in die Flucht, in den Terror und den Drogenschmuggel“, stellte der Referent fest.Stabilität und Fortschritt als langfristige LösungIm Rahmen der anschließenden Diskussion kam auch die Frage nach der Lösbarkeit der Krise auf. Schwarz betonte dezidiert, dass Konflikte niemals militärisch gelöst werden könnten. „Letztlich muss eine Lösung immer durch die Politik erfolgen, das Militär verschafft nur die nötige Stabilität dafür, politisch handeln zu können. Wenn es den malischen Politikern gelingt, die wirtschaftlichen Verhältnisse zu verbessern, die Korruption zu beenden und der Bevölkerung Perspektiven zu geben, dann hat der Islamismus dort keine Chance mehr“, hielt der Hauptmann fest. Die Bevölkerung des Landes, die in für uns kaum vorstellbarem Maße wächst, benötige primär Sicherheit und hierzu leiste die Bundeswehr und die internationale Gemeinschaft einen Beitrag. „Was braucht es zum Sieg des Bösen?“, fragte Schwarz in Anlehnung an Edmund Burke zum Ende des Vortrages und gab selbst die Antwort: „Die Untätigkeit des Guten“Dank und Anerkennung für die Truppe statt GeneralkritikASP-Kreisvorsitzender Thomas Tapp schloss schließlich die rege Diskussion und den informativen Abend mit einem kurzen Überblick über die Situation der Bundeswehr und Anregungen für die Politik: „Wir haben gesehen, dass unsere Soldaten bereit sind für unser Land in den Einsatz zugehen und wir alle profitieren von denen, die den Kopf für unsere Gesellschaft hinhalten.“ Natürlich brauche man Ausrüstung auf höchstem technischen Niveau und gute Arbeitsbedingungen für die Truppe, so der Diedorfer. „Vor allem aber brauchen unsere Soldaten Rückhalt aus der Bevölkerung und der Politik, sie brauchen Zuspruch und die Gewissheit, dass ihr Einsatz wertgeschätzt wird. Unserer Bundeswehr ein Haltungsproblem zu diagnostizieren oder sie pauschal unter Nazi-Verdacht zu stellen, darauf lässt sich getrost verzichten.“

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10/07/2018

Jahreshauptversammlung der Jungen Union: „100 % für das Augsburger Land“

Stadtbergen. Zahlreich kamen die Delegierten der 17 Ortsverbände der JU im Augsburger Land zur Kreisversammlung in den Stadtberger Bürgersaal. Kreisvorsitzender Ludwig Lenzgeiger stellte die Bilanz des Vorstandes des vergangenen Jahres vor. Gleich zwei Mitglieder der Staatsregierung und der schwäbische Spitzenkandidat für die Bezirkstagswahl stimmten die jungen Christsozialen auf den Wahlkampf ein.Es sei ein ereignisreiches Jahr gewesen, so JU-Kreisvorsitzender Ludwig Lenzgeiger zur Begrüßung der JUler und Gäste im Bürgersaal im Stadtbergen. Dies konnte der JU-Chef im Landkreis Augsburg dann auch mit seinem Rechenschaftsbericht belegen.Inhaltliche Akzente gemeinsam mit der CSUZum einen habe man sich bei beinahe jeder CSU-Veranstaltung im Landkreis als Helfer und Gestalter eingebracht, ob dies nun Nominierungsversammlungen oder die regelmäßigen Vorstandschaftssitzungen gewesen seien. Gegolten habe, dass die JU immer da sei, wo sie gebraucht werde. Der CSU-Kreisvorsitzenden Staatssekretärin Carolina Trautner, dankte Lenzgeiger deshalb ausdrücklich dafür, dass man eben nicht als „Kofferträger“ angesehen werde, sondern „dass die CSU die JU im Landkreis absolut ernst nimmt.“ „Wir werden unterstützt, wo wir es brauchen und unsere politischen Initiativen werden rege aufgenommen. So funktioniert Zusammenarbeit und damit junge Politik“, führte Lenzgeiger weiter aus. Als Beispiele für die inhaltliche Arbeit führte Lenzgeiger die Einführung der Ehrenamtskarte im Landkreis Augsburg an, die die JU bereits 2016 bei der CSU-Kreistagsfraktion beantragt hatte. Diese schließlich nahm die Anregung auf und setzte die Ehrenamtsförderung um. „So kann Politik gelingen und so erreichen wir etwas für die Menschen im Augsburger Land“, resümierte Lenzgeiger. Eine weitere Initiative hob er besonders hervor: die Forderung nach Hinweisbannern für die Rettungsgasse entlang der Brücken der A8. Hierbei habe man ebenfalls viel Zuspruch und Unterstützung seitens der CSU erhalten und es sei ein echter Erfolg für die Sicherheit, dass diese Plakate nun gekommen seien. Der Brief an die Autobahndirektion, in dem dies gefordert wurde, habe sich offensichtlich ausgezahlt, so der Kreis-Chef weiter.Als weitere Beispiele für inhaltliche Akzentsetzungen zählte Lenzgeiger die sehr gut besuchte und rege diskutierte Veranstaltung zum Thema Christenverfolgung mit der JU Augsburg und die Informations- und Diskussionsreihen „DURZ DIGITAL“ mit dem Bundestagsabgeordneten Hansjörg Durz wie auch „Trautner im Betrieb“ mit der Kreisvorsitzenden auf.Motiviert in die WahlenZugleich habe aber für die JU immer das Motto gegolten, dass junge Politik Freude machen solle, so der Vorsitzende, weshalb man zahlreiche gemeinschaftliche Aktionen angegangenen und sich oft zum zwanglosen Austausch getroffen habe.„Die Stimmung im JU-Vorstand ist bestens. Wir arbeiten super zusammen und es macht richtig Spaß sich gemeinsam für unser Augsburger Land einzusetzen. Gerade im Hinblick auf die bevorstehenden Wahlen ist das wichtig. Wie unser Ministerpräsident Markus Söder einhundert Prozent für Bayern gibt, so sind wir als JU absolut bereit dazu einhundert Prozent für das Augsburger Land zu geben. Wir sind schon immer mit vollem Herzblut dabei, jetzt gilt es noch ein Schippchen drauf zu legen“, schloss der JU-Kreisvorsitzende seinen Bericht.Der bevorstehende Landtags- und Bezirkstagswahlkampf war denn auch Thema der Impulse der Gäste. Als Redner gekommen waren die CSU-Kreisvorsitzende und Staatssekretärin Carolina Trautner, MdL, der Landesvorsitzender der JU Bayern Staatssekretär Dr. Hans Reichhart, MdL, und der schwäbische Spitzenkandidat für die Bezirkstagswahl Landrat Martin Sailer.Gemeinsamer Einsatz für das Augsburger Land, Schwaben und BayernDie Gäste motivierten die JU, sich weiterhin politisch einzubringen und im Wahljahr keine Konflikte zu scheuen, wenn es um die Stärke der CSU in München geht. „Wir brauchen jetzt den Einsatz von uns allen. Fordert eure Abgeordneten, stützen wir uns gemeinsam, gehen wir gemeinsam in einen engagierten Wahlkampf und geben alles für Schwaben. So können wir das Beste für Bayern erreichen“, gab der JU-Bayern-Chef Reichhart aus dem Landkreis Günzburg den JUlern mit auf den Weg, der auf der schwäbischen Liste kandidiert.Auch Sailer und Trautner betonten die Bedeutung, sich jetzt zur Landtagswahl klar zu positionieren, die Arbeit der letzten Jahre hervorzuheben und klar und deutlich zu machen, dass es, so Trautner, „eben nicht egal ist, wer regiert.“ „Wir müssen klar und deutlich kommunizieren, dass unser Ministerpräsident mit seinem Team die Chance für die beste Zukunft Bayerns ist“; hob Trautner weiter hervor.Sailer schließlich warb insbesondere noch dafür, auch die Bezirkstagswahl nicht aus den Augen zu verlieren. Auch im Bezirk könne man gestalten und zwar dort, wo die Menschen so unmittelbar wie sonst kaum betroffen seien, so der Augsburger Landrat. „Zum einen geht es im Bezirk um das Soziale, womit jeder von uns früher oder später in Berührung kommt. Zum anderen geht es um die Herzensthemen, um Heimat, Kultur und Identität. Das ist beides von unschätzbarer Bedeutung“, so der Spitzenkandidat, der sich auch um das Amt des Bezirkstagspräsidenten bewirbt.Bildunterschrift 1: Hoher Besuch bei der Jungen Union: v.l. Kreisvorsitzender Ludwig Lenzgeiger, StS Dr. Hans Reichhart, StS Carolina Trautner, Bezirkstagskandidat Klaus Förster und Landrat Martin SailerBildunterschrift 2: Trotz Badewetters waren zahlreiche Delegierte und Gäste am Sonntag in den Stadtberger Bürgersaal gekommen.

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23/04/2018

„Aufwachen und Stärken“: Dem Christentum im Nahen Osten Hoffnung geben

Augsburg-Land/Augsburg. Über 200 Millionen Christen werden laut Schätzung internationaler Hilfsorganisationen weltweit verfolgt. Damit stellt das Christentum die weltweit am stärksten systematisch unterdrückte Religion dar. Die besonders prekäre Situation der Christen im Nahen Osten thematisierte die Junge Union aus Stadt und Land gemeinsam mit dem EAK Augsburg, der Pan-Europa-Jugend und dem Suryoye Kultur- und Sportverein im Rahmen einer Podiumsdiskussion mit zahlreichen Fachleuten. Der Appell der Veranstaltung: Das Leiden darf nicht auf Schulterzucken stoßen. „Das Thema der Christenverfolgung ist für die Junge Union angesichts des schier unvorstellbaren Ausmaßes und der Gräuel, die damit zusammenhängen, viel zu wenig im öffentlichen Bewusstsein verankert. Dafür, dass sich dies ändert, möchten wir etwas tun und wir freuen uns, dass wir dabei die Unterstützung so qualifizierter Referenten aber auch von so vielen Bürgern haben, die heute zur Information und Diskussion gekommen sind.“, führte die Bezirksvorsitzende der Jungen Union Augsburg Ruth Hintersberger die Veranstaltung vor einem voll besetzten Saal ein.Johannes Hintersberger, Vorsitzender der Augsburger CSU und Landtagsabgeordneter, unterstrich in seinem Eingangsbeitrag wie wichtig es sei, das Thema Christenverfolgung nicht aus den Augen zu verlieren. „Wir erleben eine geradezu unheimliche Stille angesichts der Verbrechen gegen Christen weltweit und ich sehe es als Aufgabe aller Parteien, ja aller politischen Kräfte gleich welcher Couleur an, hierauf ohne Unterlass hinzuweisen“, so der Abgeordnete für den Augsburger Westen. Dabei lobte Hintersberger die Initiative der ungarischen Regierung, die bislang als einziges Land Europas einen eigenen Staatssekretär habe, der sich ausschließlich der Thematik der Christenverfolgung widmet. Hintersberger freue sich deshalb, dass die Bundesregierung mit Markus Grübel einen Beauftragten für weltweite Religionsfreiheit berufe.Ado Grewe, Referent des überkonfessionellen Hilfswerks Open Doors, konnte die Verfolgungssituation des Christentums im Nahen Osten anhand von Zahlenmaterial und den Untersuchungen des Hilfswerkes verdeutlichen. Er stellte die derzeit angestoßenen und in der Umsetzung begriffenen Hilfsprogramme dar, wie etwa die jüngst an die Vereinten Nationen übergebene Petition mit über 800.000 Unterschriften, die den Schutz der Christen im Nahen Osten einfordert. Grewe formulierte deutlich: „Wir müssen aufwachen und das Christentum stärken. Aufwachen muss dabei heißen, die schreckliche Situation auch als solche zu erkennen. Stärken muss heißen, dass wir die Religionsfreiheit in der internationalen Politik als Kategorie ernst nehmen müssen. Wir müssen den Christen im Nahen Osten Hoffnung geben. Das funktioniert nicht militärisch und nicht finanziell, sondern zu allererst einmal dadurch, dass wir ihre missliche Lage benennen und uns zur Verpflichtung machen.“Für das Anliegen, die Religionsfreiheit als Menschenrecht zu stärken, sprach sich auch der Augsburger Bundestagsabgeordnete Dr. Volker Ullrich aus. So forderte dieser, in Zukunft ganz gezielt auch Entwicklungspolitik im Hinblick darauf zu machen, ob Religionsfreiheit in einem Land herrsche oder nicht. Darunter sei zu verstehen, dass ein Mensch sich seine Religion frei aussuchen könne und gegebenenfalls auch wechseln könne, ohne benachteiligt, bedroht, gedemütigt, misshandelt oder gar getötet zu werden. „Der Nahe Osten ist das Kernland des Christentums. Damit das so bleibt, dürfen wir weder die Augen vor den Verfolgungen der Vergangenheit wie etwa dem Genozid an den Assyrern noch vor der Verfolgung der Gegenwart verschließen. Es gilt Probleme wie den radikalen und politisierten Islam deutlich zu benennen und im Gegenzug einen toleranten Islam zu unterstützen“, so der Augsburger Abgeordnete.Simon Jacob, Journalist und Vorsitzender des Zentralrates der Orientalischen Christen in Deutschland, berichtete von seinen zahlreichen Reisen im Nahen Osten, wo dieser sich gezielt in Brennpunktregionen begab und mit Christen ebenso wie mit Muslimen sprach. Die dortigen Probleme seien äußerst vielschichtig und gerade ökonomische Nöte, Globalisierungsdruck und kulturelle Prägungen wie etwas durch Stammeskulturen trieben viele Menschen in die Arme des radikalen Islamismus, so Jacob. „Wenn ich mit muslimischen Jugendlichen im Nahen Osten ins Gespräch komme und sie offen sprechen können, dann wird oft sehr schnell klar, dass dort für sie fehlende Religionsfreiheit ebenfalls ein Problem ist. Viele sehen sich selbst als Atheisten, sind aber selbst dem der Druck von Extremisten ausgeliefert“, so der Autor. Eine Verbesserung der Situation im Nahen Osten verspricht sich Jacob von der Befreiung der Frau und der Stärkung ihrer Rolle, ihr spricht er eine Schlüsselrolle für die Veränderung der Gesellschaft zu. Außerdem gelte es gerade im Hinblick auf die Entwicklungshilfe, intensiv die Korruption zu bekämpfen.Den Referaten der Podiumsteilnehmer folgte eine Diskussion mit wie auch zwischen den Gästen, die Ludwig Lenzgeiger, Kreisvorsitzender der JU Augsburg-Land, moderierte. Dabei drehten sich die Nachfragen vor allem um die Rolle des Islams bei der Christenverfolgung im Nahen Osten und um die Zukunftsperspektiven des Christentums im Zusammenhang mit unterschiedlichen politischen Konstellationen in der Region.„Wir haben heute gesehen, dass die Verfolgung der Christen im Nahen Osten aber auch weltweit ein Thema ist, das unbedingt auf die politische Agenda gehört. Nicht nur die Politik darf sich hier nicht aus der Verantwortung stehlen, sondern auch jeder Einzelne. Alles andere würden wird zweifellos bitterböse bereuen. Die Öffentlichkeit kann und darf nicht länger dabei zusehen, dass über 200 Millionen Menschen tagtäglicher Verfolgung ausgesetzt sind. Gerade Deutschland und Europa haben aufgrund ihrer christlichen Prägung eine ganz besondere Verpflichtung dazu, die verfolgten Christen zu unterstützen und ihnen Hoffnung zu geben“, resümierte Lenzgeiger die Veranstaltung.Bildunterschrift: Die Gäste der Podiumsdiskussion mit den Veranstaltern: v.l. Ludwig Lenzgeiger, JU KV Augsburg-Land, Simon Jacob, Zentralrat Orientalischer Christen in Deutschland, Dr. Volker Ullrich, MdB, Ado Grewe, Open Doors, Hans-Thomas von Albert, EAK Augsburgv.r. Benedikt Lika, Stadtrat, Andreas Jäckel, Stadtrat, Ruth Hintersberger, Bezirksvorsitzender JU Augsburg, Alexander Saller, PAN-Europa-Jugend, 6. v.r. David Demir, Vorsitzender von Suryoye Augsburg

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05/03/2018

Zu Besuch in „Silicon Schwabmünchen“

Schwabmünchen. In ihrer Veranstaltungsreihe „DURZ DIGITAL“ beschäftigt sich die JU Augsburg-Land gemeinsam mit dem Bundestagsabgeordneten Hansjörg Durz (CSU) mit dem Großthema Digitalisierung, besucht Firmen und spricht über die digitale Zukunft im Augsburger Land. Der letzte Termin führte die JU zur Stadt Schwabmünchen und zu den Gründern des Start-Ups „EineStadt“, um über die Digitalisierung der öffentlichen Verwaltung zu diskutieren.Lorenz Müller, erster Bürgermeister der Stadt Schwabmünchen, hieß die Gruppe der Jungen Union und den Bundestagsabgeordneten Hansjörg Durz, im Rathaus der Stadt willkommen: „Die Stadt Schwabmünchen hat es sich bereits seit längerer Zeit auf die Fahnen geschrieben, die Digitalisierung als Chance zu sehen. Wir achten deshalb gezielt darauf, wo sich in der alltäglichen Verwaltungsarbeit Probleme auftun und überlegen dann, wie wir durch die Nutzung technischer Möglichkeiten darauf reagieren können. Maßstab ist dabei für uns zuerst natürlich Bürgerfreundlichkeit und in diesem Zusammenhang auch Effizienz.“Es sei deshalb ganz in seinem Sinne gewesen, dass sich die Möglichkeit zur Zusammenarbeit mit dem Start-Up „EineStadt“ ergeben habe.Das junge Unternehmen wurde im September 2015 vom Geoinformatiker Michael Lodes und dem Betriebswirt Sebastian Seitz gegründet und setzt sich seitdem zum Ziel, den Kommunen durch innovative Konzepte die Arbeit zu erleichtern.Konkret möchte „EineStadt“ die Verwaltung des gemeindlichen Sachvermögens, etwa der Bäume, erleichtern. Mittels eines witterungsfesten Chips, der nicht mehr als einen Euro kostet, ermöglicht das Unternehmen jeden einzelnen Baum beziehungsweise sogar unzählige weitere Gegenstände und Bauten; von der Hundetoilette bis zur Straßenlaterne, zu erfassen.Berührt man mit einem handelsüblichen Smartphone den Chip, kann mit all diesen Gegenständen kommuniziert werden – und das ohne App. Das bedeutet konkret, dass etwa die gemeindliche Pflicht der Baumkontrolle durch den Einsatz einer Geoinformationskarte enorm erleichtert und beschleunigt werden kann. Doch nicht allein Angestellte der Kommune haben durch solche Vernetzung Arbeitsvorteile, sondern auch die Bürger können profitieren.Jeder Einwohner der Stadt Schwabmünchen kann beispielsweise mittels seines Mobiltelefons etwa mit einer Hundestation kommunizieren und an die Stadt melden, ob diese beschädigt, die Tüten leer, oder der Abfall voll ist. So kann schnellstmöglich vom Bauhof Abhilfe geschaffen werden.Der derzeitige gemeinsame Testlauf ihres Konzeptes mit der Stadt Schwabmünchen, so die beiden Gründer, verlaufe rundweg erfolgreich. „Nachdem anfängliche Bedenken dank transparenter Information der Bürger ausgeräumt werden konnten, erfreut sich unsere Ideen ebenso bei der Verwaltung wie bei den Bürgern mittlerweile großer Beliebtheit“, so Sebastian Seitz.Dass das Start-Up den Nerv der Zeit getroffen hat und großes Potenzial hat, das bescheinigt auch die LEW-Gruppe. Diese bedachte das junge Unternehmen nämlich erst kürzlich mit ihrem Innovationspreis in der Kategorie #smartregion.Hansjörg Durz, der auch im neuen Bundestag wieder dem Ausschuss „Digitale Agenda“, vertreten ist, beglückwünschte die Gründer zu ihrer innovativen Idee: „Ich muss wirklich sagen, ich bin beeindruckt. Zum einen vom Gründergeist, der hier in unserer Region ganz offensichtlich vorherrscht und den es deshalb gezielt zu fördern gilt. Zum anderen kann ich als ehemaliger Bürgermeister wirklich sagen, dass die Idee einen Nerv trifft. Gerade die oft aufwendigen Dokumentationsaufgaben, die unsere Kommunen haben, sind Musterbeispiele dafür, wo die Digitalisierung zum Nutzen aller Beteiligten umgesetzt werden kann.“Ludwig Lenzgeiger, Organisator der Reihe und JU Kreisvorsitzender, stimmte zu und dankte für die spannenden Einblicke. Es freue ihn zu sehen, dass solche technischen Impulse aus der Region kommen, und genau deshalb gelte es, solchen Unternehmen auch eine Bühne zu bieten, damit ebenso die Kommunen von den Möglichkeiten erfahren wie auch ein Bewusstsein dafür entstehe, dass sich auch in Schwaben bei der Digitalisierung sehr viel tut. „Wir müssen uns im Augsburger Land nicht verstecken, wie wir hier am Beispiel der Stadt Schwabmünchen und der „EineStadt“ sehen. Silicon Valley liegt nicht nur in Amerika, sondern auch an der Singold. Natürlich aber dürfen wir hiermit nicht zufrieden sein, sondern müssen auf allen Ebenen, von Europa bis zum Dorf, weiter intensiv das Thema Digitalisierung in den Blick nehmen.“Bildunterschrift 1: Die beiden Firmengründer Michael Lodes (l.) und Sebastian Seitz (r.) mit Hansjörg Durz, MdB, (2.v.l.) und JU-Kreisvorsitzendem Ludwig Lenzgeiger (2.v.r.)Bildunterschrift 2: Die Kommunikation funktioniert. JU-Kreisvorsitzender Ludwig Lenzgeiger scannt den Teil einer Straßenlaterne.

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15/02/2018

Sachbezug und Zusammenarbeit für die Jugend statt Krawall

Graben. Auf dem Lechfeld gibt es einen neuen JU Ortsverband. Die JU Graben-Lagerlechfeld startet mit 15 Mitgliedern unter dem Vorsitz von Marco Rolke in die Jugendpolitik und hat sich sachorientierte Arbeit für alle Bürger zum Ziel gesetzt. Von der Ebene des Landkreises wie auch aus der Gemeinde bekommt sie viel Rückenwind.„Wenn junge Menschen sich für ihre Heimat engagieren möchten und dabei den Weg der Politik vor Ort einschlagen, dann rennen sie bei der Jungen Union offene Türen ein“, so der JU-Kreisvorsitzende Ludwig Lenzgeiger zur Begrüßung im Kulturzentrum in Graben. So sei es auch im Falle der motivierten Jugendlichen aus Graben und Lagelechfeld gewesen, die auf ihn zugekommen seien, um die Gründung eines Ortsverbandes der Jungen Union vorzuschlagen. „Da stand ich natürlich sofort Gewehr bei Fuß und habe alle Unterstützung seitens der Landkreis-JU angeboten. Schließlich schlägt genau in den Ortsverbänden das Herz der CSU wie der JU. Unsere Hauptaufgabe sehen wir in dem Einsatz für die Menschen konkret und direkt in den Kommunen, darauf baut die ganze ,große Politik‘ erst auf, da ist unser Wurzelgeflecht.“, so Lenzgeiger weiter.Rolke an der Spitze des neuen VerbandesGenau hieran fand Marco Rolke aus Graben Gefallen, der die Gründung des neuen JU Ortsverbandes im Landkreis Süden maßgeblich vorantrieb. „Ich fand das Programm der CSU gut und wollte mich dort politisch engagieren. Da stand ich vor der Frage, ob ich in Schwabmünchen eintreten möchte, oder ob ich nicht gleich zusehe, dass wir hier etwas Neues aufbauen. Ich habe mich dafür entschieden gleich selbst anzupacken und so auch der Jugend in Graben und Lagerlechfeld die Möglichkeit zu geben, sich politisch einzubringen.“, so Rolke zur Begrüßung bei der Gründungsversammlung im Kulturzentrum in Graben.Wenig verwunderlich war es deshalb, dass der junge Grabener bei der Wahl zum Ortsvorsitzenden der neuen Jugendvereinigung auf hundertprozentigen Rückhalt der zahlreich erschienen Neu-JUler bauen konnte.Neben dem Ortsvorsitzenden komplettieren zwei Stellvertreter (Michael Hartl und Nicolas Gsöll), ein Schatzmeister (Felix Hubert), ein Schriftführer (Daniel Wiedemann) sowie zehn weitere Mitglieder den jungen Verband.Rückenwind aus der Gemeinde und der CSUDass die neue Ortsgruppe sich jeder Unterstützung sicher sein kann, betonte nicht nur der JU-Kreisvorsitzende. Auch die Landtagsabgeordnete und CSU-Kreisvorsitzende Carolina Trautner war extra zur Gründungsversammlung gekommen, um den Nachwuchspolitikern Mut zuzusprechen. „Ich finde es wirklich klasse, dass ihr euch zusammengetan habt und euch jetzt für Graben und Lagerlechfeld als Jugendverband engagiert. Die Politik ist zu 99% ein Ehrenamt und ungemein wichtig für unsere Gesellschaft, das vergessen wir heute ab und an. Vielen Dank für euren ehrenamtlichen Einsatz und wir sind immer da, wenn ihr Unterstützung braucht.“, so die Direktabgeordnete für den Landkreis. Zwar sei, so Trautner mit einem Augenzwinkern, die Frauenquote durchaus noch ausbaufähig, aber da sei sie zuversichtlich, dass die jungen Herren dieses Problem bald anpackten.Auch seitens der CSU vor Ort konnte Ortsvorsitzender Heiko Schäfer breite Unterstützung zusagen. Man habe sich im Ortsverband wirklich sehr gefreut, als die Pläne konkret wurden, denn gerade „ein Ohr an der Jugend zu haben und diese einzubinden“ sei ihm und der Vorstandschaft ein besonderes Anliegen. Man freue sich schon auf zahlreiche gemeinsame Veranstaltungen.Vier Gemeinderäte, darunter auch der zweite Bürgermeister Gerald Lauterer, waren zudem gekommen, um den Jugendlichen Mut zum Einsatz für die Gemeinde zu machen.Zukunftspläne bei Grillen und SchafkopfDie erste Veranstaltung des neuen Ortsverbandes ließen die Gäste und zahlreich erschienen Mitglieder schließlich bei bester Versorgung durch die Familie Rolke mit schmackhaftem Grillgut, Salaten und einigen Runden Schafkopf ausklingen, wo bereits erste Pläne für die kommenden Monate geschmiedet wurden. „Unser Ziel ist es jetzt zunächst, noch weitere Jugendliche und junge Erwachsene für den Einsatz in unserer JU zu gewinnen, durch Präsenz und Mitarbeit im Dorfleben, durch gemeinsame Diskussion und auch der einen oder anderen unpolitischen Veranstaltung. Grundsätzlich möchten wir mit der JU nicht als Krawallmacher auffallen, sondern durch sachorientierte Zusammenarbeit, wir möchten Themen identifizieren, die für die Jugend von Bedeutung sind und gemeinsam Lösungen erarbeiten. So tragen wir auch tatsächlich etwas für die Gesellschaft bei.“, skizziert Marco Rolke die Leitlinien für die JU Graben-Lagerlechfeld.Kreisvorsitzender Lenzgeiger lobte Rolke für so viel Bodenhaftung und gab ihm mit auf den Weg, „wo es die Sache verlangt und es dem Gemeinwohl dient, mit Mut, Leidenschaft und Hartnäckigkeit“ seine Aufgabe anzupacken.Bildunterschrift 1: Die motivierte Truppe der JU mit Rückenwind von Kreis und Gemeinde (Marco Rolke, Ortsvorsitzender, Mitte, Carolina Trautner, MdL, 4. v.r., Heiko Schäfer, CSU-Ortsvorsitzender, rechts, Ludwig Lenzgeiger, JU-Kreisvorsitzender, 3. v.r.)Bildunterschrift 2: Die Vorstandschaft der JU Graben-Lagerlechfeld blickt optimistisch in die Zukunft (v.l. Felix Huber (Schatzmeister), Michael Hartl (stv. Vorsitzender), Marco Rolke (Vorsitzender), Nicolas Gsöll (stv. Vorsitzender) und Daniel Wiedemann (Schriftführer).Bildunterschrift 3: Die Ebene der Kommunen ist der Ausgangspunkt der Politik der CSU und JU. JU-Kreisvorsitzender Ludwig Lenzgeiger (l.) begrüßt Marko Rolke (r.) im Kreise der JU-Kreis-Familie

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09/01/2018

Mut und Zusammenhalt im Jahr der Landtagswahl

Neusäß/Täfertingen. Die Junge Union Augsburg-Land startete am Dreikönigstag traditionell mit einem politischen Frühstück in das neue Jahr. Zu Gast waren diesmal zwei Mandatsträger: Der Augsburger Landrat Martin Sailer sowie der Staatssekretär und Landtagsabgeordnete Johannes Hintersberger, mit einem Impuls zum Thema „Werte, Traditionen, Gemeinschaft: Was hält unsere Gesellschaft zusammen?“.Die rund 60 JUlerinnen und JUler, die zum Jahresbeginn zum traditionellen Neujahrsbrunch der Jungen Union Augsburg-Land gekommen waren, wurden mit kämpferischen und zuversichtlichen Worten belohnt.Nachdem der Landrat des Landkreises Augsburg-Land und Bezirksrat, Martin Sailer, knapp eine Bilanz des vergangenen Jahres in seinem Grußwort zog, kam er zu dem Schluss: „Wir haben uns jetzt neu aufgestellt, wir haben einen neuen Weg eingeschlagen und den gilt es jetzt konsequent und zielstrebig zu gehen. Ich bin davon überzeugt, dass wir auf diese Weise Erfolg haben werden und in alter Stärke das Beste für die Menschen erreichen können.“ Er wolle der JU Mut machen, ihre deutlichen Positionen auch in die Landtagswahl zu tragen. Man müsse sich im Augsburger Land wahrlich nicht verstecken. Allein mit der Universitätsklinik habe man ein Jahrhundertprojekt vorangebracht, so der Kommunalpolitiker.Für den Hauptimpuls am Dreikönigstag war der Landtagsabgeordnete und Direktkandidat, Sozialstaatssekretär Johannes Hintersberger, MdL gekommen. Zum Thema seines Vortrages hatte er sich die Frage nach dem Zusammenhalt der Gesellschaft gestellt. „Was hält unser Gemeinwesen zusammen? Diese Frage ist heute wichtiger denn je, jetzt wo viele Selbstverständlichkeiten infrage gestellt werden“, so Hintersberger. Der Staatssekretär skizzierte in seinem Impulsvortrag die „Säulen unserer Gesellschaft“. „Das Ehrenamt, gerade auch das politische Ehrenamt, ist ein – wenn nicht das – Fundament Bayerns und der CSU. Wir müssen alles dagegensetzen, eine Funktionärspartei zu werden. Die fleißigen, arbeitenden Bürger, sie müssen immer Richtschnur und Grundlage unserer Politik sein“, so der Abgeordnete, in dessen Zuständigkeitsbereich auch die Ehrenamtsförderung im Ministerium fällt. Zudem sei das Thema Leitkultur zu nennen, wo durch das Grundsatzprogramm der CSU wie auch die Initiative der Staatsregierung eine breite Debatte angestoßen worden sei und konkrete Angebote gemacht wurden. „Die christlichen Werte, das sind die Richtwerte für heute und morgen. Da darf sich nicht geschämt und nicht gedruckst werden, sondern da muss sich bekannt werden. Gemeinsinn, Solidarität, Subsidarität, die Würde des Menschen, Freiheit und Verantwortung, das sind keine abstrakten Formeln, sondern politische Prinzipien“, soHintersberger weiter. Dabei sei es ihm wichtig, dass das keine Frömmelei oder kirchliche Mission sei, sondern ein konkretes Angebot an die Menschen, ob nun christlich, muslimisch oder jeglicher anderer Couleur. „Politik mit Grundsätzen und einer Leitlinie, das muss unser Angebot an die Menschen sein. Das ist wirklich modern im politischen Allerlei. Unsere Losung heißt dabei: Zuversicht, Zusammenhalt und Mut für die Zukunft.“Die motivierende Rede dankten Johannes Hintersberger die JUler mit langem Beifall. Ludwig Lenzgeiger, JU-Kreisvorsitzender, leitete mit einer abschließenden Einschätzung in den gemütlichen Teil über: „Die Zahlen stimmen im Augsburger Land und in Bayern. Nirgends in Europa sind für so viele Menschen die Chancen so gut wie in Bayern, ob es hier um Arbeit, Bildung oder allgemeine Lebensqualität geht. Für die Jugend steht dank der Politik der vergangenen Jahrzehnte im Augsburger Land die Welt offen. Jetzt müssen wir uns aber den neuen Problemen und Unsicherheiten der Menschen annehmen: Heimat, Kultur, Identität, Zusammenhalt in Gegenwart und Zukunft. Diese vermeintlich weichen Themen haben wir vielleicht nicht immer so beachtet, wie es nötig gewesen wäre. Jetzt gilt es zu liefern, wir sind dazu im Jahr der Landtagswahl motiviert, bereit und voller Zuversicht.“Bildunterschrift:Bild 1: Staatssekretär Johannes Hintersberger, MdL im Großen Saal der Täfertinger Gaststätte Schmid vor den JUlern.Bild 2: Staatssekretär Johannes Hintersberger, MdL (2. v.r.) mit dem Kreisvorsitzenden der JU Augsburg-Land Ludwig Lenzgeiger (l.), dem schwäbischen JU-Bezirksvorsitzenden Tobias Paintner (r.), sowie den stellvertretenden JU-Kreisvorsitzenden, (v.l.) Miriam Streit (Bobingen), Jonas Deuringer (Königsbrunn) und Claudio Ortolf (Diedorf).

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20/12/2017

Inhaltliche Akzente setzen – „Kein türkischer Nationalismus in Bayern“

Erlangen/Nürnberg. Auf dem zurückliegenden CSU-Parteitag konnten nicht nur personell die Weichen der Partei neu gestellt werden, sondern auch wichtige inhaltliche Akzente wurden gesetzt. Die Junge Union Augsburg-Land konnte mit ihrem Antrag zum Verbot der Vereinigung der „Grauen Wölfe“ einen Schritt gegen türkischen Nationalismus in Bayern erreichen.„Für uns ist es ein echter politischer Erfolg, dass nun unsere Forderung des Verbotes der sogenannten Grauen Wölfe nicht nur von der Landesversammlung der Jungen Union Bayern positiv angenommen wurde, sondern dass unsere Forderung es auch auf den CSU-Parteitag geschafft hat. Auch dort haben die Delegierten unseren Antrag angenommen und nun wird sich die Bayerische Staatsregierung damit befassen. Die JU gibt Impulse und setzt die Agenda.“, fasst Ludwig Lenzgeiger, JU-Kreisvorsitzender, zusammen.Philipp Schmid, Mitglied im JU-Kreisausschuss und thematischer Ideengeber des Antrages, begründet diesen inhaltlich: „Die Anhängerschaft der Ülkücü-Bewegung („Graue Wölfe“) in Deutschland ist überwiegend in sogenannten Kultur- und Idealisten-Vereinen organisiert. Diese Vereine verbreiten aktiv ein rechtsextremes, türkisch-nationalistisches Gedankengut, das auch die Nähe zum Antisemitismus und Rassismus nicht scheut. Das ist absolut konträr zu einem friedlichen gesellschaftlichen Zusammenleben nach unseren geltenden Werten und Gesetzen, sprich zu unserer Leitkultur.“Es bestehe daher aus Sicht der Jungen Union Augsburg-Land die Notwendigkeit des Verbots solcher Organisationen, um die Verbreitung eines von solchen Vereinigungen gepflegten Gedankengutes und deren politischer Tendenzen zu verhindern, so Lenzgeiger zum Antrag. „Jetzt heißt es für unseren Staat: Stärke zeigen. Wer türkisch-muslimische Parallelgesellschaften unter dem Deckmantel von Kulturvereinen schaffen möchte, der muss von uns klar und deutlich kommuniziert bekommen: So nicht und hier nicht! Innenpolitische Konflikte der Türkei, Antisemitismus und muslimischer Radikalismus werden in Bayern absolut nicht toleriert.“, hält der JU-Kreisvorsitzende für den Jugendverband fest.Schmid ergänzt abschließend: „Gerade in Augsburg und Umgebung sind die „Grauen Wölfe“ hinreichend negativ in Erscheinung getreten, das nationalistische Theaterstück im ReeseTheater ist nur ein unrühmliches Beispiel. Wir sind der Überzeugung, dass hier Handlungsbedarf besteht, auch im Sinne unserer türkischstämmigen Mitbürger, die sich zu unserer Leitkultur und unserer Gesellschaft bekennen. Eben diese stellen solche Gruppierung schnell in ein falsches Licht. Es ist wirklich ein großer Erfolg, dass wir etwas in die Richtung bewegt haben.“Bildunterschrift 1: Philipp Schmid, Mitglied des Kreisausschusses und Initiator des AntragesBildunterschrift 2: Die JU Augsburg-Land auf dem CSU-Parteitag (v.l. JU-Kreisvorsitzender Ludwig Lenzgeiger, stelvertretender Kreisvorsitzender Jonas Deuringer, ganz rechts: Matthias Neff, Ehrenkreisvorsitzender und JU-Kreisrat)

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28/11/2017

JU im Pflegeheim am Lohwald: „Altenpflege, das ist ein wunderschöner Beruf“

Augsburg/Neusäß. Gemeinsam möchten die Junge Union Augsburg und die Junge Union Augsburg-Land das soziale Profil der CSU schärfen. Hierzu riefen Ruth Hintersberger, Augsburger Bezirksvorsitzende, und Ludwig Lenzgeiger, Kreisvorsitzender im Landkreis, den Sozialtag ins Leben. Zusammen mit dem Staatssekretär Johannes Hintersberger, dem lokalen Landtagsabgeordneten, besucht die JU soziale Einrichtungen und kommt mit Verantwortlichen über Probleme und Realitäten ins Gespräch.Die Baugerüste am Pflegeheim am Lohwald in Neusäß sind noch nicht ganz abgebaut und doch ist die Pflegeeinrichtung für Demenzkranke, die insgesamt 90 Plätze beherbergt, bereits ausg bucht. Es stehen sogar rund 30 Namen auf der Warteliste für einen Betreuungsplatz, wie die Leiterin der Einrichtung der Diakonie, Justine Bohn, dem CSU-Nachwuchs und Staatssekretär Johannes Hintersberger mitteilen kann.„Unsere Einrichtung stößt auf eine enorme Nachfrage. Das führen wir zum einen auf die intelligente Bauplanung der Stadt zurück, denn wir sind in direkter Nachbarschaft zum betreuten Wohnen. Dort entscheiden sich viele, wenn es nicht mehr geht, zu uns in die Plfege zu kommen, wo sie bereits Bekanntschaften aus gemeinsamen Veranstaltungen haben.“, so Bohn, die bevor sie in die Leitung ging, lange Jahre als Altenpflegerin tätig war. Zum anderen, erläutert Bohn weiter, sei aber sicherlich auch ein genereller Trends in der Gesellschaft von Bedeutung, denn dadurch, dass die Bevölkerung zunehmend älter werde, steige natürlich auch der Bedarf an Pflegeplätzen.Diesen Trends kann Johannes Hintersberger, Staatssekretär im Staatsministerium für Arbeit und Soziales, Familie und Integration, aus seiner täglichen Arbeit heraus bestätigen. Es gebe eindeutig die Entwicklung hin zum gestiegenen Pflegebedarf, weil auch zahlreiche Menschen ihre Vorbehalte gegen Pflegeheime abbauten, so der Fachpolitiker. „Angesichts einer solchen gesamtgesellschaftlichen Verschiebung, ist das in der vergangenen Legislaturperiode verabschiedete Pflegesträkungsgesetz ein Meilenstein gewesen. Denn gerade an Demenz Erkrankten wird so der Zugang zu einer Vielzahl neuer Leistungen ermöglicht und das Verständnis dieser Krankheit sei dadurch auf einem neuen Niveau angekommen.“, betont Hintersberger im Hinblick auf die Situation in Neusäß.Dass eine gute Pflege nicht allein von der Gesetzgebung, sondern auch vom öffentlichen Ansehen und von den Pflegekräften selbst abhängt, ist Justine Bohn eine Herzensangelegenheit. „Wir müssen uns abgewöhnen, mit dem Beruf und der Tätigkeit des Altenpflegers automatisch negative Assoziationen zu verbinden. Im Gegenteil, die Altenpflege, das ist ein wunderschöner Beruf. Er bietet ebenso solide, gut bezahlte und langfristige Beschäftigungschancen wie er innerlich erfüllend ist.“, stellt die passionierte Pflegerin dar. „Sie glauben gar nicht, wie viel man von den alten Menschen mitnimmt, wie weise sie sind, was man lernen kann. Ich würde nirgendwo anders arbeiten wollen.“, plädiert Bohn für den Berufsstand. Ausdrücklich heiße sie jeden für ein Praktikum willkommen, der sich einmal diese Profession ansehen wolle und das Pflegeheim stehe für jeden und jede Interessierte offen. „Wir müssen uns abgewöhnen beim Gedanken an die Pflege stets die Bilder aus dem Fernsehen von schlimmen Zuständen in Heimen im Kopf zu haben.Natürlich gibt es in diesemBereich schwarze Schafe, aber dagegen muss immer auch das Bewusstsein bestehen, dass es nicht nur Problemfälle, sondern eine Vielzahl an herausragend guten Einrichtungen gibt, wie etwa die in Neusäß. Hier wird den Menschen mit Respekt und Liebe begegnet.“, fasst Ludwig Lenzgeiger, JU-Vorsitzender im Landkreis, die Eindrücke der Besichtigung zusammen. Es muss das Ziel der Jungen Union sein, den Pflegeberuf mehr Ansehen zuteil werden zu lassen, damit er wieder eine Option für einen größeren Teil der Bevölkerung werden kann. Hier könne der Gesetzgeber nur steuernd eingreifen, nicht aber gestaltend, das sei die Aufgabe der Allgemeinheit, die durch den Abbau von Berührungsängsten und die Wertschätzung der Arbeit am Menschen, eine positives Bild erzeugen könne, regt Ruth Hintersberger, JU-Berzirksvorsitzende, an.Bildunterschrift: Eine passionierte Anwältin der Pflege. Justine Bohn im Gespräch mit der Staatssekretär Johannes Hintersberger im Pflegeheim am Lohwald.

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20/11/2017

JU im Klinikum: An der Universitätsklinik hat die Pflege Zukunft

Augsburg/Neusäß. Gemeinsam möchten die Junge Union Augsburg und die Junge Union Augsburg-Land das soziale Profil der CSU schärfen. Hierzu riefen Ruth Hintersberger, Augsburger Bezirksvorsitzende, und Ludwig Lenzgeiger, Kreisvorsitzender im Landkreis, den Sozialtag ins Leben. Zusammen mit dem Staatssekretär Johannes Hintersberger, dem lokalen Landtagsabgeordneten, besucht die JU soziale Einrichtungen und kommt mit Verantwortlichen über Probleme und Realitäten ins Gespräch.Die Entwicklung zur Universitätsklinik sei natürlich ein enormes Thema für das Klinikum in Augsburg und selbstverständlich bleibe davon auch der Bereich der Pflege nicht unberührt, so Susanne Arnold Pflegevorständin am Klinikum. „Meine Prioritäten sind hier klar und deutlich. Ich setze mich dafür ein, dass die Pflege nicht nur auf dem hohen Niveau bleibt, auf dem sie derzeit angelangt ist, sondern für mich muss die Wissenschaft sich jetzt auch auf diesen Medizinbereich konzentrieren.“, hält Arnold fest, die zusammen mit Alexander Schmidte (Vorstand Finanzen und Strategie) sowie mit Prof. Dr. Michael Beyer (Ärztlicher Vorstand) und Prof. Dr. Martina Kadmon (Gründungsdekanin) die Leitung der Einrichtung innehat. Es gelte jetzt verstärkt in Forschung und Entwicklung zu investieren und sich auch auf diesem Gebiet als Wissenschaftsstandort zu profilieren, skizziert Arnold, die selbst über 15 Jahre Erfahrung am Patienten hat, ihre Vision für die Pflege in Augsburg.„Wir können auf dem Gebiet der Arbeit am Patienten riesige Potentiale erschließen, was etwa die Qualifizierung unseres Personals betrifft. Wenn wir unseren Pflegern ermöglichen, sich ständig weiterzubilden, dann können wir ebenso die Ärzte entlasten wie den Beruf des Pflegers aufwerten.“, so Arnold in ihrer Präsentation vor den jungen Christsozialen. Dabei bekam die Vorständin Rückhalt von Staatssekretär Hintersberger. Man könne sich als Stadt und Landkreis Augsburg auf diesem Gebiet ein echtes Profil erarbeiten, so der Landtagsabgeordnete. „Wenn wir uns trauen, hier in Augsburg in der Ausbildung von Ärzten und Pflegern neue Wege zu gehen, dann können wir Maßstäbe setzen. Das kann ein Modell für die ganze Republik sein.“, betont Hintersberger.Gleichwohl sei die Herausforderung keine geringe, gab Arnold zu bedenken, denn die Pflegeausbildung sehe sich mit rasant gestiegenen Anforderungen an den Beruf konfrontiert, was einschneidende Reformen nötig mache. Zugleich käme derzeit die Lage am Arbeitsmarkt hinzu, die einen echten Mangel an geeigneten Bewerbern mit sich bringe, da nicht nur viele sich gegen eine klassische Ausbildung entscheiden würden, sondern auch im Anschluss an ihre Ausbildung in andere Branchen wechselten, stellte die Vorständin dar.Die informative Veranstaltung und den intensiven Austausch fasst JU-Kreisvorsitzender Ludwig Lenzgeiger zusammen: „Es ist zunächst einmal eindrucksvoll, wie stark die Umstrukturierung des Klinikums nicht allein die ganze Region positiv beeinflusst, sondern wie stark auch die Entwicklung der gesamten bayerischen Medizinlandschaft davon profitiert. Dadurch, dass hier frischer Wind in die Universitätslandschaft kommt, entwickelt sich die ganze Branche weiter.“ Im Bezug auf die Pflege kam die JU mit Arnold darin überein, dass es gelte eine Verbesserung der Arbeitsbedingungen, hier vor allem der personellen Ausstattung, mit einer Professionalisierung des Pflegeberufes sowie einer verstärken Forschungstätigkeit in diesem Bereich zu verbinden. Denn wie Arnold abschließend festhielt: „Ich bin überzeugt, dass sich viele Menschen für diesen Beruf begeistern lassen, er ist wunderschön. Das zu vermitteln und zu garantieren, das ist unsere Aufgabe; ebenso der Verwaltung wie die der Politik.“Bildunterschrift: Rückenwind für die Pflege im Klinikum. Susanne Arnold (2. v.l.), Staatssekretär Johannes Hintersberger (l.) und die Junge Union um die Bezirksvorsitzende Ruth Hintersberger (4. v.l.) und den Kreisvorsitzenden Ludwig Lenzgeiger (4. V.r.) diskutieren über die Zukunft der Pflege.

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13/11/2017

JU bei der Caritas: Gute Sozialpolitik hört nicht beim Geld auf

Augsburg-Göggingen. Gemeinsam möchten die Junge Union Augsburg und die Junge Union Augsburg-Land das soziale Profil der CSU schärfen. Hierzu riefen Ruth Hintersberger, Augsburger Bezirksvorsitzende, und Ludwig Lenzgeiger, Kreisvorsitzender im Landkreis, den Sozialtag ins Leben. Zusammen mit dem Staatssekretär Johannes Hintersberger, dem lokalen Landtagsabgeordneten, besucht die JU soziale Einrichtungen und kommt mit Verantwortlichen über Probleme und Realitäten ins Gespräch.Dr. Walter Semsch, Geschäftsführer des Caritas Verbandes für die Stadt und den Landkreis Augsburg, empfing die Delegation der Jungen Union, die ebenso von Staatsekretär Johannes Hintersberger wie vom Bundestagabgeordneten für die Landkreise Augsburg-Land und Aichach-Friedberg, Hansjörg Durz, begleitet wurde.Für Hintersberger als Staatssekretär im Staatsministerium für Arbeit und Soziales, Familie und Integration ist der Caritas-Verband ein zentraler Partner in der kommunalen Wohlfahrtspflege und das neue Caritas-Haus ein Leuchtturm in der städtischen Sozialpolitik. Durz wiederum ist seit 2013 Caritasrat und damit in Verwaltungsverantwortung für den Verband, den er nach Kräften fördert.In der Depotstraße habe der Verband sich seine Augsburger Herzkammer geschaffen, so Dr. Semsch, der den interessierten Nachwuchspolitikern seine Arbeitsstelle zeigte. „Dort werden die Projekte koordiniert und die zahlreichen Helfer der Caritas haben dort ihre Anlaufstelle, wo etwa auch Sachspenden abgegeben werden können. Selbstverständlich bildet das Zentrumauch für die Bedürftigen einen Orientierungspunkt.“, erläutert Dr. Semsch. Integriert sei zudem ein Generationentreff, das „Cafe Werthmanns“. Er biete Jugendlichen, die auf dem ersten Bildungsmarkt gescheitert sind, eine Chance, wieder in das Berufsleben einzusteigen, so der Geschäftsführer. „Ein weiterer wichtiger Teil des Zentrums ist auch unser Sozialmarkt. Hier verkaufen wir die Kleider, Bücher und Einrichtungsgegenstände, die wir aus der Bevölkerung bekommen. Dabei steht natürlich nicht der Profit im Vordergrund, sondern Bedürftige sollen die Möglichkeit bekommen, mittels der Spenden ihren Alltag leichter meistern zu können. Dabei haben wir aber gelernt, dass es durchaus sinnvoll ist, kleine Beträge zu verlangen, denn so werden die Dinge, die meist absolut hochwertig sind, auch entsprechend wertgeschätzt.“, legt Dr. Semsch dar.An die Führung schloss sich eine intensive Diskussion mit den Vertretern der Jungen Union an, bei der Dr. Semsch den Abgeordneten ausdrücklich dankte. Diese seien stets da, wenn Not am Mann sei und unterstützen die Einrichtung intensiv. In der Debatte um die Grundsätze der Sozialpolitik kamen die Teilnehmer schließlich einhellig zu der Überzeugung, dass gerade Subsidiarität der Schlüssel zum Erfolg sei. „Wir können mit Geld natürlich etwas bewegen, aber auch das stößt an Grenzen. Oft kann mit klaren Worte oder auch einfachem Zuhören mehr erreicht werden als mit Unsummen.“, bestätigte Dr. Semsch die Runde.„Was uns heute deutlich geworden ist, ist nicht nur, dass der Caritasverband eine großartige Arbeit auf vielen, unterschiedlichen Gebieten leistet. Wir konnten nicht allein sehen, dass die öffentlichen Gelder hier gut aufgehoben sind, sondern nachhaltig eindrucksvoll war die Feststellung, dass gute Sozialpolitik lange nicht beim Geld aufhört. Hier sind wir in unserer Überzeugung gestärkt worden, dass unsere christliche Sozialethik ein zukunftsfähiges Modell für die Fürsorge ist.“, resümierte Ruth Hintersberger, Augsburger Bezirksvorsitzende, den Besuch. Bildunterschrift: Die JU mit Unterstützung aus München und Berlin beim Caritasverband (1. Reihe v.r. Hansjörg Durz, MdB, Dr. Walter Semsch, Geschäftsführer, Ruth Hintersberger, JU- Bezirksvorsitzende, Ludwig Lenzgeiger, JU-Kreisvorsitzener sowie Staatssekretär Johannes Hintersberger, 4. von oben)

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07/11/2017

Landesversammlung der JU: Glaubwürdigkeit durch Inhalte und Personen

Erlangen. Die Landesversammlung der Jungen Union Bayern in Erlangen sorgte für große mediale Aufmerksamkeit. Auch mehrere Delegierte aus dem Augsburger Land waren zum Treffen der Parteijugend nach Franken gefahren und wirkten aktiv bei der inhaltlichen Debatte mit.„Ein kleiner Passus hat alles überschattet“, fasst JU-Kreisvorsitzender Ludwig Lenzgeiger die Reaktionen auf das vergangene Wochenende zusammen. „Das herausragende Ergebnis unseres Landesvorsitzenden Dr. Reichhart mit rund 97% kam ebenso kaum zur Sprache wie die vielen inhaltlichen Positionierungen, die wir beschlossen haben.“, so der Adelsrieder weiter. Es müsse aber dennoch festgestellt werden, dass die Landesversammlung ein Erfolg gewesen sei, denn nachdem der Ministerpräsident die Debatte über die Bundestagswahl am vergangenen Samstag verweigerte, sei es nur konsequent gewesen, ihm die Interpretation der Jungen Union mit klaren Worten mitzuteilen, resümiert Lenzgeiger.Die Junge Union hatte am Samstagmorgen bei der Verabschiedung der „Erlanger Erklärung“ auf Basis eines Initiativantrages einen Absatz hinzugefügt, der die ursprüngliche Forderung nach einer Verjüngung des Spitzenpersonals für die Landtagswahl verschärfte. Der Passus lautete: „Für einen Erfolg bei der LTW (Landtagswahl) im kommenden Jahr braucht es einen glaubwürdigen personellen Neuanfang. Bei allen Verdiensten, die sich Horst Seehofer zweifellos in vielen Jahrzehnten für die CSU, Bayern und Deutschland erworben hat, muss er jetzt den Weg bahnen für einen gesonderten Übergang an der Spitze der Staatsregierung.“ Die Hinzufügung des Absatzes sei ohne Wortmeldung von Delegierten und mit großer Mehrheit von sich gegangen, obwohl durchaus Raum zur Aussprache gewesen wäre, erläutert Lenzgeiger. Dass diese Situation überhaupt zustande kam, müsse eindeutig auf die mangelnde Aussprachebereitschaft und die kurzfristige Absage des Ministerpräsidenten zurückgeführt werden, ohne die eine so deutliche Positionierung nicht notwendig gewesen wäre, so der Kreisvorsitzende weiter. „Wir haben hier gesehen, wie demokratische Prozesse ablaufen. Ein Saal voller Delegierten, die nur zu einem verschwindend geringen Teil durch Mandate oder Parteibürokratie gebunden sind, trifft auch einmal sehr deutliche und nicht planbare Entscheidungen. Das ist das Ergebnis von parteiinterner Demokratie.“, hält der Kreisvorsitzende fest.„Uns als JU Augsburg-Land ist es wichtig, dass wir klar machen, dass wir großen Respekt vor Horst Seehofers Leistung für unser Land, für Schwaben sowie besonders für das Augsburger Land und die CSU haben. Wir sind aber gleichzeitig der Überzeugung, dass es für die Landtagswahl neues Personal braucht. Das ist für uns ausdrücklich kein Kleinkrieg auf persönlicher Eben, sondern wir möchten das Beste für die Zukunft der Partei.“, ergänzt Claudio Ortolf, stellvertretender JU-Kreisvorsitzender.Es müsse im Übrigen auch hervorgehoben werden, dass am vergangenen Wochenende in keinster Weise bereits Personalentscheidungen von der JU getroffen worden seien. Man habe sich für keinen Nachfolgekandidaten ausgesprochen, sondern die Tatsache eines Personalwechsels stand im Mittelpunkt, verdeutlicht Ortolf den Versammlungsverlauf. „Wir durften Manfred Weber, Joachim Hermann und Markus Söder sowie Markus Blume hören. Alle waren sich in einem Punkt einig. In Bayern können wir nur gemeinsam Erfolg haben, der Übergang muss geordnet verlaufen und ohne böses Blut, nur wenn die CSU in 2018 absolut geschlossen auftritt und glaubwürdig zusammen für ihre Inhalte kämpft, dann gewinnen wir diese Wahl.“, gibt Jonas Deuringer, ebenfalls stellvertretender Kreisvorsitzender, die Meinung des Kreisverbandes wider.„Wir haben als Ursache für die schlechten Ergebnisse bei der Bundestagswahl die mangelnde Glaubwürdigkeit ausgemacht; für die Zukunft muss gelten, dass gesagt wird, was getan wird und getan wird, was gesagt wird. Nur so können wir wieder auf Erfolgskurs kommen und das Beste für Bayern im kommenden Jahr erreichen. Dazu müssen wir unsere Inhalte klar definieren und wir brauchen Personen, die diese überzeugend Vertreten.“, schließt Lenzgeiger die Meinung der Kreis-JU ab.Bildunterschrift: Die Delegation der JU Augsburg-Land mit dem JU-Kreisvorsitzenden Ludwig Lenzgeiger (1. v.l.), seinen Stellvertretern Kathrin Salzmann (3. v.r.), Jonas Deuringer (2. v.r.) und Claudio Ortolf (Mitte) sowie der Schatzmeisterin Lisa Lamprecht (r.) und CSUBezirksschriftführerin Ines Dollinger (3. v.l.) mit dem Landesvorsitzenden Dr. Hans Reichhart (2. v.l.). (Es fehlt JU-Kreisrat Matthias Neff.)

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02/11/2017

Shabatt Shalom: JU Augsburg-Land besucht Israelitische Kultusgemeinde

Im Oktober besuchte eine Gruppe der Jungen Union Augsburg-Land den Gottesdienst der Israelitischen Kultusgemeinde Schwaben-Augsburg. Die Gruppe konnte interessanteEinblicke in die jüdische Kultur gewinnen und sich über die Lebenssituation von Juden in Schwaben informieren. „Shabbat Shalom“, das war das bestimmende Thema des Gottesdienstes der jüdischen Kultusgemeinde, den die Mitglieder der JU Augsburg-Land besuchten. Das bedeutet in etwa, den siebten Wochentag willkommen zu heißen. Der Shabbat als Ruhetag im jüdischen Kalender beginnt am Freitagabend und endet am Samstag mit Einbruch der Dunkelheit, begangen wird er durch ein vielfältiges religiöses Zeremoniell.Ermöglicht wurde dieser Besuch durch Herrn Josef Strzegowski, dem Referenten für Öffentlichkeitsarbeit und Kultur der jüdischen Glaubensgemeinde, sowie durch Philipp Schmid, Mitglied im JU-Kreisausschuss, der sich für die christlich-jüdischen Dialog engagiert. Herr Strzegowski hieß die Gruppe im Innenhof der Synagoge in der Halderstraße ein, wo die JU die Möglichkeit hatte den bekannten Gemeinderabbiner Henry G. Brandt kennenzulernen. Der mittlerweile 90-jährige Rabbiner zelebrierte auch den anschließenden Gottesdienst, dem die jungen Christsozialen beiwohnen konnten. Im Anschluss an denselben war die Gruppe sogar zum sogenannten Kiddusch eingeladen, mit dem im Judentum im Rahmen einer Mahlzeit traditionell der Schabbat eingeläutet wird.Ludwig Lenzgeiger, Kreisvorsitzender der JU, fasste den Besuch zusammen: „Wir als politische Jugendorganisation danken der Israelitischen Kultusgemeinde wirklich ganz herzlich. Wir haben viele neue Eindrücke gewinnen können und unser Wissen über die jüdische Religion sowie Lebensweise erweitern können. Es war wirklich fabelhaft auf so viel Gastfreundschaft und Offenheit zu treffen.“ Der interreligiöse Dialog liege der Jungen Union am Herzen, weil nur so ein friedfertiges Zusammenleben in der Gesellschaft ermöglicht würde, hält Lenzgeiger weiter fest. Politische hätte der Besuch die JU in ihrem Engagement gegen Antisemitismus jedweder Couleur gestärkt, ob dieser von linker oder rechter politischer Gesinnung oder auch vom Islam komme, zieht Lenzgeiger das Fazit. Bildunterschrift: Die Besuchergruppe der Jungen Union mit Kippas vor dem Eingang de Synagoge in der Halderstraße

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12/10/2017

Ein Ohr für das Handwerk: Betriebsbesuch und Gespräch bei der Metzgerei Rittel

Auf Einladung der Jungen Union Holzwinkel kam der neue und alte Bundestagsabgeordenete der Region Hansjörg Durz nach Adelsried. Dort stand ein Betriebsbesuch bei der Metzgerei Rittel auf dem Plan, um vor Ort mit Vertretern des Handwerks, mit Auszubildenden, Gesellen und der Geschäftsführung ins Gespräch zu kommen.Die Metzgerei ist ein klassischer mittelständischer Handwerksbetrieb, der mittlerweile in zweiter Generation von Juniorchef Gerold Rittel geführt wird. Dabei sind dort dauerhaft 25 Personen in den unterschiedlichen Berufsgruppen beschäftigt, vom Metzger über die Metzgereifachverkäuferin bis hin zum Hilfsarbeiter und natürlich Auszubildende. Nicht allein versorgt die Metzgerei die Adelsrieder Bevökerung mit frischen Fleischerwaren, sondern auch in Gersthofen ist der Qualitätsbetrieb mit einer Filiale vertreten. Zum klassischen Metzgereigewerbe kommt zudem ein Partyservice wie auch der Festzeltbetrieb hinzu.Wo das Handwerk der Schuh drücktIm Gespräch mit dem Abgeordneten stand natürlich das Handwerk im Mittelpunkt und dabei die Frage, wo Berlin diese wichtige Säule der deutschen Wirtschaft unterstützen kann. Ein großes Problem stellt der Mangel an Auszubildenden aber auch Hilfsarbeitern dar, unter dem das Metzgerhandwerk besonders zu leiden hat. Das sei mit Sicherheit kein Luxusproblem, da man mittlerweile ernsthaft damit zu kämpfen habe, dass nur noch wenige Schüler sich für die Ausbildung zum Metzger interessierten und deutsche Schulabgänger sich kaum noch für eine Tätigkeit in diesem Handwerk begeistern ließen, so Seniorchefin Brigitte Rittel. Dabei sei Metzger durchaus ein attraktiver Beruf, fügt sie hinzu. Deshalb müssten vor allem bürokratische Hürden abgebaut werden, die interessierten und qualifizierten ausländischen Arbeitnehmern die Arbeit in deutschen Betrieben bislang erschweren, so die Bitte an den Abgeordneten. Hansjörg Durz sagte seine Unterstützung zu und konnte sich im Anschluss an die Betriebsbesichtigung und die Gespräche auch selbst bei einem Mittagessen von der Qualität der Adelsrieder Metzgerei überzeugen. Das Ziel solcher Treffen sei es, besonders auf das Handwerk aufmerksam zu machen, so JU-Kreisvorsitzender Ludwig Lenzgeiger, der den Besuch organisiert hatte. "Das Handwerk ist eine tragende Säule der deutschen Wirtschaft, dass leider oft angesichts der großen Präsenz der Industrie in der Öffentlichkeit vergessen wird, besonders als potenzieller Arbeitgeber und Ausbilder." Dass so außerdem die Chance entstehe, sich im persönlichen Gespräch auszutauschen und so von der Politik direkt gehört zu werden, sei ein weiterer positiver Effekt.

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12/10/2017

Schreinerqualität aus Adelsried für die JU Bayern

Als die Junge Union Bayern auf der Suche nach einem Handwerksbetrieb war, der für sie Torwände zur Verleihung an die Ortsverbände baut, wusste die Junge Union im Holzwinkel schnell Abhilfe.Klar war für die JU, dass die neue Attraktion etwas aushalten muss sowie, dass regionale Produzenten unterstützt werden sollen. Deshalb war Handwerkskunst gefragt und die fand der Jugendverband im Holzwinkel, genauer in Adelsried bei der Schreinerei Furnier. Das Familienunternehmen nahm den Auftrag gerne entgegen und produzierte für die jungen Christsozialen die ersten Torwände in der Firmengeschichte. Ursprünglich ist die Schreinerei auf Möbelbau spezialisiert und fertigt bereits in dritter Generation maßgenaue Qualitätseinrichtungen an.Die Kicker vor der neuen Torwand bei der Schreinerei Furnier. In der Mitte Juniorchef Günther Furnier mit Sohn Luitpold, links daneben Dr. Hans Reichhart, MdL, und rechts daneben Hansjörg Durz, MdB.Einweihung der Torwände mit Politprominenz Hansjörg Durz, Bundestagsabgeordenter für das Augsburger Land und ehemaliger Kicker beim TSV Täfertingen, und JU-Landesvorsitzender Dr. Hans Reichhart, Landtagsabgeordneter aus Jettingen-Scheppach und ehemals beim SV Scheppach aktiv, traten gemeinsam mit dem JU-Kreisvorsitzenden Ludwig Lenzgeiger aus Adelsried und seinem Stellvertreter Claudio Ortolf aus Diedorf gegen eine Mannschaft der Schreiner Furnier im Torwandschießen an. Das Schreiner-Team führte Juniorchef Günther Furnier an, dank dessen Treffer die Handwerker in Führung gingen. Für die JU traf Reichhart und nachdem die Wand durch die Schüsse der weniger begabten Fußballer ihre Qualität unter Beweis stellen konnte, trennten sich die beiden Teams mit einem Unentschieden. Im Anschluss war ausgiebig Zeit bei Bewirtung der Familie Furnier und bei isotonischen Hopfengetränken die spielerische Leistung zu besprechen und Trainingsanregungen auszutauschen. Mit einem kleinen Präsent für die Belegschaft bedankte sich die JU beim Betrieb.

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10/08/2017

Junge Union besucht Firma Interquell mit Staatssekretär Pschierer in Wehringen

Die schwäbischen, familiengeführten Mittelständler rückte die Junge Union um Kreisvorsitzenden Ludwig Lenzgeiger und den stellvertretenden Bezirksvorsitzenden Matthias Neff bei ihrem Besuch der Interquell GmbH in den Fokus. Gemeinsam mit Franz Josef Pschierer, Staatssekräter aus dem Bayerischen Wirtschaftsministerium, besichtigten die jungen CSU Politiker den Tiernahrungshersteller in Wehringen.Geschäftsführer Georg Müller gewährte Einblicke in sein Unternehmen, das durch die Hundefuttermarke „Happy Dog“ große Bekanntheit erlangte. Mittlerweile habe sich die Firma zu einem beinahe weltweit aktiven Betrieb entwickelt. Neue Herausforderungen brächte die Digitalisierung des Handels.Die Konkurrenz von Ladengeschäften und E-Commerce bewertete Pschierer so: „Wer in Zukunft erfolgreich sein will, muss den Kunden das Beste aus beiden Welten bieten. Deswegen braucht jedes bayerische Unternehmen eine digitale Strategie. Mit unserem Förderprogramm Digitalbonus unterstützt das Bayerische Wirtschaftsministerium unsere mittelständischen Betriebe bei der digitalen Aufholjagd und verbessert so ihre Wettbewerbsfähigkeit.“Staatssekretär Franz Josef Pschierer unterstrich die Bedeutung des Mittelstandes, insbesondere der inhabergeführten Betriebe bzw. Familienbetriebe, für die bayerische Wirtschaft. Der Mittelstand habe maßgeblich zu den hohen Wachstumsraten und niedrigen Arbeitslosenzahlen im Freistaat, und hier insbesondere im ländlichen Raum, beigetragen und zeige besonderen Einsatz bei der Ausbildung junger Menschen.Matthias Neff, der den Arbeitskreis Wirtschaft der JU Schwaben leitet und selbst Mitglied des Wehringen Gemeinderat ist, zeigte sich erfreut welche Potentiale und Dynamik in der heimischen Wirtschaft stecken. “Der schwäbische Unternehmergeist und eine engagierte Belegschaft sind die besten Voraussetzungen dafür, dass der Wirtschaftsstandort Schwaben auch in Zukunft konkurrenzfähig bleibt.“Bild v.l.n.r.: CSU Ortsvorsitzender Max Schuler, Jonas Deuringer, Claudio Ortolf, JU Kreisvorsitzender Ludwig Lenzgeiger, Bürgermeister Manfred Nerlinger, Staatssekretär Franz Josef Pschierer, Geschäftsführer Georg Müller, Fabian Suchomel, stv. JU Bezirksvorsitzender Matthias Neff

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07/08/2017

Ausbildung schafft Zukunft – Junge Union und Carolina Trautner besuchen Gesundheitshaus Reichart

Schwabmünchen. Im Zuge der Veranstaltungsreihe „Ausbildung schafft Zukunft“ besuchte die Junge Union Augsburg-Land gemeinsam mit der Landtagsabgeordneten Carolina Trautner das Gesundheitshaus Reichart. Der Termin beim Schwabmünchner Familienunternehmen stand unter dem Thema „Menschen für Gesundheit begeistern – Ausbildung und Zukunft im Gesundheitswesen?“.Über 66.000 Behandlungen im Gesundheitshaus allein im Jahr 2016. Das ist die Bilanz auf die Jürgen Reichart, Geschäftsführer des Gesundheitshauses in Schwabmünchen, blicken kann. Nimmt man das Kinderhaus noch hinzu, so erhöht sich die Zahl um rund 20.000 Behandlungen. Physiotherapie, Ergotherapie und Logopädie werden angeboten und der Mensch muss dabei stets im Mittelpunkt stehen, wie Jürgen Reichart betont.Bei der Betriebsführung konnten sich die Besucher davon überzeugen, dass die modernen Räume höchsten Ansprüchen – für Patienten und Beschäftigte – gerecht werden. „Hier wurde wirklich an alles gedacht. Es herrscht eine regelrechte Wohlfühlatmosphäre“, so Ludwig Lenzgeiger, Vorsitzender der Jungen Union im Landkreis.Bei der anschließenden Diskussion erläuterte Eva Reichart, aus deren Praxis für Physiotherapie das Gesundheitshaus entstanden ist, die aktuellen Herausforderungen der Branche: „Wir haben einen stetig ansteigenden Bedarf an Physio- und Ergotherapie. Auch steigen Anforderungen an die Therapeuten und die Therapie selbst stetig. Gleichzeitig stehen wir im Wettbewerb mit anderen Arbeitgebern und es ist nicht immer leicht, genügend Fachkräfte zu gewinnen.“Die Landtagsabgeordnete Carolina Trautner versicherte, das Problem zu kennen: „Ein Baustein kann sicherlich sein, das Schulgeld für die Ausbildung der Physiotherapeuten, Ergotherapeuten und Logopäden und den weiteren Heilberufen abzuschaffen, wie auch im gemeinsamen Wahlprogramm von CDU und CSU vorgesehen ist.“ Die Junge Union um ihren Kreisvorsitzenden Ludwig Lenzgeiger war sich einig, dass Deutschland über eine leistungsfähige Gesundheitswirtschaft verfügt, die der Versorgung der Menschen in unserem Land zugutekommt und hochwertige Arbeitsplätze garantiert. Dies gelte es auch im Sinne der Generationengerechtigkeit nachhaltig zu sichern.Bildunterschrift: Einen Einblick in die Trainingslandschaft bekam der AK Gesundheit der JU Augsburg-Land mit der Landtagsabgeordneten Carolina Trautner (3. v.r.) von Evi Reichart (4. v.r.) und Jürgen Reichart (2. v.r.) in dem Gesundheitshaus Reichart in Schwabmünchen.

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24/07/2017

„Die anderen dürfen billiger sein, aber nicht besser“

Zusmarshausen. In ihrer Veranstaltungsreihe „DURZ DIGITAL“ beschäftigt sich die JU Augsburg-Land gemeinsam mit dem Bundestagsabgeordneten Hansjörg Durz (CSU) mit dem Großthema Digitalisierung, besucht Firmen und spricht über die digitale Zukunft im Augsburger Land. Der letzte Termin führte die Veranstaltung zur Sortimo International GmbH nach Zusmarshausen.Klaus Emler, Geschäftsführer von Sortimo, brachte die Firmenphilosophie auf den Punkt: „Die anderen dürfen billiger sein, aber nicht besser.“ Das sei für das Zusmarshauser Unternehmen, das mittlerweile über 1.300 Menschen weltweit beschäftigt natürlich zum einen eine Frage des Wettbewerbs. Man könne sich im Preiskampf nicht gegen billige Produzenten durchsetzen und das wolle man ohnehin nicht, weil die Qualität der Produkte im Mittelpunkt stehen müsse, das honoriere der Kunde schließlich auch, so der Unternehmer. Zum anderen sei dieser Fokus auf eine hochqualitative Herstellung und damit eine ordentliche Bezahlung der Mitarbeiter Tradition bei Sortimo. In den 1970er Jahren von Herbert Dischinger als kleiner Ein-MannBetrieb gegründet habe man sich die soziale Verantwortung und die hohen Ansprüche an die eigenen Produkte aus dieser Zeit erhalten, so Emler. „Wir stehen noch heute klar in der Tradition dieses Familienunternehmens, wir wissen, woher unser Erfolg rührt und bleiben uns deshalb treu.“Die Firma, die vor allem durch die Produktion metallener Werkzeugkoffer und die Ausstattung von Handwerkerfahrzeugen bekannt wurde, wird aber auch nicht müde, selbst neue Geschäftsfelder zu erschließen. So erläuterte Emler der Gruppe im Anschluss an eine Betriebsführung ein Zukunftsprojekt von Sortimo, den Innovationspark.Die Firma plant hierbei die größte und effizienteste E-Tankstelle Europas aufzubauen und diese als Modellprojekt zur Förderung von Elektromobilität zu positionieren. „Wir möchten mit dem Innovationszentrum die Möglichkeit schaffen, Elektromobilität neu und frei zu denken. Wie kann der Verkehr der Zukunft organisiert werden? Welche Tankstellenbetreibermodelle brauchen wir? Wie können wir den Kunden abholen und den Individualverkehr für die Zukunft entwickeln? Das sind Fragen, die uns umtreiben.“, erläutert Emler das Projekt.Mit Ladezeiten von rund zehn Minuten, ließe sich auf dieser Tankstelle E-Mobilität massentauglich machen und zugleich durch die Angliederung von weiteren Unternehmen neue Perspektiven auftun, so der Geschäftsführer. In wenigen Wochen wird bereits der Spatenstich stattfinden.„Es ist wirklich toll, dass wir im Augsburger Land durch das Innovationszentrum Ideen einen Raum geben können und dass wir das in enger Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft und Politik tun. Das ist das Erfolgsrezept Bayerns und besonders unserer Region, die enge Kooperation. So entstehen durch die vielseitigen Anregungen nicht nur wegweisende neue Konzepte, sondern diese werden auch aus den Denkstuben hinaus auf die Straße gebracht, konkret umgesetzt.“, resümiert der Abgeordnete im Deutschen Bundestag Hansjörg Durz das Projekt. Und, so erläutert Durz weiter, es sei ihm deshalb auch ein ganz besonderes Anliegen gewesen, dieses Projekt mit Unterstützung des Bundes zu realisieren, mittels entsprechender Förderungen und fachlicher Beratung.Großes Lob erhielt der Abgeordnete, der das Augsburger Land und Aichach-Friedberg in Berlin vertritt, denn auch seitens der Sortimo International GmbH. „Wir haben keine Wünsche an die Politik in Bayern, denn hier läuft die Zusammenarbeit wirklich hervorragend. Gerade Herr Durz hat uns unterstützt und tut dies weiter, wo es nur geht. Vielen Dank an dieser Stelle und wir freuen uns auch ganz besonders, dass die Junge Union durch ihr Interesse unser Projekt in die Öffentlichkeit bringt, auch das ist eine Unterstützung, die wir zu schätzen wissen.“, so Emler. Im Anschluss an das Gespräch konnten die Christsozialen noch das neue Lastenfahrrad ProCargo CT1 mit Elektromotor der Firma testen, mit deren Entwicklung Sortimo den Verkehr der Zukunft in den Städten neu aufstellen möchte. Durch Verkehrs- und Schadstoffreduktion wäre es mittels der Fahrräder möglich, drängende Probleme der Gegenwart zu lösen.„Es ist wirklich immer wieder großartig zu sehen, was das Augsburger Land an klugen Firmen, an leistungsstarker Wirtschaft und fleißigen Menschen zu bieten hat. Die Digitalisierung ist bei Sortimo kein Thema, über das nur gesprochen wird, sondern sie wird Wirklichkeit und wird gestaltet. Es freut uns ganz besonders, dass hier deutlich wird, wie wichtig zum einen die Zusammenarbeit von Wirtschaft und Politik ist und wie sie zum anderen erfolgreich realisiert werden kann. Unser Rezept ist ebenso einfach wie effizient: Miteinander reden, einander helfen, füreinander interessieren. Was für Sortimo gilt, gilt auch für das Augsburger Land. Die anderen dürfen billiger sein, aber nicht besser.“, so JU-Kreisvorsitzender Ludwig Lenzgeiger zum Abschluss.Bildunterschrift: DURZ DIGITAL bei der Sortimo GmbH in Zusmarshausen mit Geschäftsführer Klaus Emler (5. v.l.), dem Bundestagsabgeordneten Hansjörg Durz (5. v.r.) und dem JUKreisvorsitzenden Ludwig Lenzgeiger (6. v.r.)

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18/07/2017

Wahlerfolge der JU: Augsburg Ländler punkten bei parteiinternen Wahlen

Augsburger-Land. Bei den zurückliegenden parteiinternen Wahlen der Jungen Union Schwaben und der CSU Schwaben konnten die JUler aus dem Augsburger Land zahlreiche Erfolge erreichen. Unter anderem wurde der Kreisvorsitzende Ludwig Lenzgeiger zum stellvertretende Bezirksvorsitzenden der JU gewählt.„Es ist wirklich ein Erfolg für unsere Junge Union im Augsburger Land, dass wir nun sowohl im Bezirksvorstand der JU Schwaben gut vertreten sind als auch, dass wir es zahlreich in die Bezirksvorstandschaft der schwäbischen CSU geschafft haben. Durch das Engagement auf den schwäbischen Ebenen der Politik haben wir die Möglichkeit uns gemeinsam mit der ganzen Region für unser Augsburger Land einzusetzen. Außerdem bekommen wir die Chance, unsere Ideen und Erfahrung aus dem Landkreis für ganz Schwaben einzusetzen und so die Region zusammen mit Vertretern vom Allgäu bis zum Ries voran zu bringen“, resümierte der JUKreisvorsitzende Ludwig Lenzgeiger die Wahlerfolge der Kandidaten der JU Augsburg-Land des vergangenen Wochenendes.In Wemding im Landkreis Donau-Ries hatte sich am zurückliegenden Freitag die Junge Union Schwaben zur Neuwahl getroffen. Hierbei wählten die über 70 Delegierten die Wahlvorschläge des Augsburger Landes mit herausragenden Ergebnissen in die Vorstandschaft. So steht dem neuen und alten Bezirksvorsitzenden Tobias Paintner aus Immenstadt nun der Adelsrieder Ludwig Lenzgeiger als stellvertretender Bezirksvorsitzender für die kommenden beiden Jahre zur Seite. Er folgt damit auf Matthias Neff aus Wehringen, der sich auf seine Funktion als stellvertretender CSU-Kreisvorsitzender konzentrieren möchte. Als Bezirksgeschäftsführerin fungiert weiterhin die Langweiderin Ines Dollinger. Im erweiterten Bezirksvorstand sind nun sogar ganze vier Augsburg Ländler vertreten. Mit Lisa Lamprecht (Biburg), Lisa Wolf (Königsbrunn), Kathrin Salzmann (Neusäß) und Jonas Deuringer (Königsbrunn) schickt das Augsburger Land aktive JUler auf die schwäbische Ebene.Nur einen Tag nach der Versammlung der JU schritt auch die Mutterpartei an die Wahlurnen und wählte die Bezirksvorstandschaft der CSU Schwaben in Nördingen. Hier konnten die jungen Christsozialen ebenfalls punkten. Sie entsenden nun mit Ines Dollinger (Schriftführerin), mit Lisa Wolf (Beisitzerin) und Ludwig Lenzgeiger (Beisitzer) drei Mitglieder in das Gremium.„Dass wir auch von Seiten der CSU einen so großen Rückhalt erfahren, freut uns ganz besonders und das sehen wir als Wertschätzung für unsere aktive politische Arbeit an. Dadurch, dass wir bei der CSU Schwaben mitarbeiten dürfen, können wir in Zukunft den Einsatz der JU und der CSU für unsere Heimat noch besser verzahnen. Dass CSU und JU eng zusammenarbeiten ist gut für Schwaben und das Augsburger Land.“, so Lenzgeiger abschließend.Bildunterschrift Bild 1: Die JU Augsburg-Land bei der Bezirksversammlung der JU Schwaben (1. v.l. Matthias Neff, 3. v.l. Lisa Wolf, 8. v.l. Jonas Deuringer, 10. v.l. Kathrin Salzmann, 11. v.l. Lisa Lamprecht, 12. v.l. Ines Dollinger, 3. v.r. Ludwig Lenzgeiger, 1. v.r. JULandesvorsitzender Dr. Hans Reichhart, MdL),Einzelbilder zur CSU SchwabenBild 2: Ludwig Lenzgeiger, Bild 3: Lisa Wolf, Bild 4: ines DollingerFotos: Lisa Wolf

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Neuwahl Untermeitingen
13/07/2017

Die JU Untermeitingen hat eine neue Spitze: Rupprecht ist neuer Ortsvorsitzender

Als letzter JU-Ortsverband im Landkreis Augsburg hat die Junge Union Untermeitingen gewählt. Martin Rupprecht ist neuer Vorsitzender der JU auf dem Lechfeld. Neben viel Lob von CSU und Kreisverband gab es neue Pläne und Vorfreude auf die Arbeit.Die Junge Union Untermeitingen ist eine feste Größe auf dem Lechfeld. Mit der landkreisbekannten italienischen Nacht etwa lockten die Jungpolitiker einmal im Jahr mehrere tausend Leute nach Untermeitingen. Auch biete man mit der jährlichen Christbaumsammelaktion einen beliebten Service für die Bürger der ganzen Verwaltungsgemeinschaft an, der rege angenommen würde. Das sei zwar nicht immer leicht und ohne Stress zu machen, aber es lohne sich auf alle Fälle, resümierte der ehemalige Vorsitzende Martin März seine vergangene Amtszeit. Es sei toll, wenn man gemeinsam solche großen Aktionen auf die Beine stelle, an einem Strang ziehe und das dann wirklich auch ein großer Erfolg würde, so März weiter. „Ich muss jetzt aber die Chance beim Schopf packen. Ein junger Nachfolger hat sich hervorgetan und da muss ich auch den Stab weitergeben, denn die JU geht nun mal nur bis zum 35. Lebensjahr. Die Arbeit hat mir immer große Freude bereitet und ich stehe natürlich weiterhin der JU zur Seite und helfe wo es geht.“, schloss März seinen Bericht.Die zahlreich erschienen JU-Mitglieder nahmen denn auch im Anschluss die Wahlempfehlung von März an und machten den 23-jährigen Martin Rupprecht einstimmig zum Nachfolger, der sich in seiner Antrittsrede motiviert gab. Er wolle die großen Fußstapfen, die ihm März hinterlassen habe natürlich ausfüllen, aber auch eigene Akzente setzen. Er sei bereits jetzt voll in den Planungen für die bevorstehende italienische Nacht am 6. August 2017 eingebunden und habe auch bereits Ideen für neue Aktionen, etwa einem Mitgliederausflug in Form einer Klausurtagung, bei der man die politischen Leitlinien der kommenden Jahre festzurren könne.Rupprecht zur Seite stehen neue Gesichter und bereits erfahren Mitglieder in der engeren Vorstandschaft. Als Stellvertreter fungieren Kathrin Weber, Armin Aurbacher und Jürgen Pech, die Kasse übernimmt Maximilian Haslinger und das Protokoll führen Ramone Haslinger und Julia Röder.Gewissermaßen als Ehrengast war Bürgermeister Simon Schropp gekommen, der selbst über zehn Jahre Vorsitzender der jungen Untermeitinger Christsozialen war. Er sprach seiner JU ein großes Lob für den herausragenden Einsatz für die Gemeinde aus, motivierte sie, sich weiterhin offen, kritisch und mutig einzubringen. Er lobte ganz besonders die JUler, die sich auch als Gemeinderäte in der Kommune für die junge Generation einbringen.Auch der JU-Kreisvorsitzende Ludwig Lenzgeiger war voll des Lobes und hatte eine Überraschung mitgebracht. Zum einen dankte er allen JUlern für ihren unablässigen ehrenamtlichen Einsatz für die junge Politik, ob auf gesellschaftlicher oder politischer Ebene. „Auch die Politik ist ein Ehrenamt, das wird leider allzu oft vergessen. Es freut mich gerade deshalb, dass das in Untermeitingen nicht der Fall ist. Hier lassen sich die jungen Menschen für den Einsatz für die Gesellschaft begeistern und zeigen eindrucksvoll, was so erreicht werden kann.“, so Lenzgeiger. Für den Bürgermeister und ehemaligen JU-Vorsitzenden Schropp hatte Lenzgeiger ein Geschenk des Kreisverbandes dabei, ein graviertes Brotzeitbrett zur Erinnerung und Dank an die vielen Jahre des Einsatzes. „Simon war über 10 Jahre Ortsvorsitzender. Wer dieses Amt kennt, der weiß, dass das mehr als nur ein Hobby ist, das ist eine echte Verpflichtung mit großer Verantwortung und herausragendem Anspruch. Seitens des ganzen Kreisverbandes möchten wir solch verdienten Ortsvorsitzenden Danke sagen, denn das Herz der JU, das schlägt letztlich in den Dörfern und Städten.“, so der Kreisvorsitzende. Bildunterschrift: JU-Kreisvorsitzender Ludwig Lenzgeiger (v.l.) gratuliert dem neuen Ortsvorsitzenden Martin Rupprecht (2.v.l.) und seiner Mannschaft und dankt dem scheidenden Vorsitzenden Martin März (3.v.l.)Bild: Manfred Salz

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26/06/2017

Pressemitteilung: Junge Union Augsburg-Land fordert Senkung der Grunderwerbsteuer

Adelsried/Wehringen. Die JU Augsburg-Land spricht sich für die Senkung der Grunderwerbssteuer aus, um den Erwerb von Wohneigentum zu erleichtern. Nach Überzeugung des CSU-Nachwuchses darf die Senkung allerdings nicht auf Kosten der Kommunen und Landkreise vonstattengehen.Die Junge Union Augsburg-Land spricht sich für eine Entlastung junger Familien beim Erwerb von Grundeigentum aus. „In den letzten Jahren erleben wir auch im Landkreis Augsburg-Land eine erhebliche Steigerung der Preise von Grundstücken, Wohnungen oder Häusern“, so Ludwig Lenzgeiger, Kreisvorsitzender der Landkreis-JU. Daher fordert die Junge Union, dass auf allen politischen Ebenen Maßnahmen ergriffen werden müssen, um den Erwerb von Wohneigentum gerade auch für junge Familien zu ermöglichen. Angesichts einer Eigentumsquote von 50 % im Freistaat Bayern bestehe auch hier noch deutliches Potential.„Wir brauchen in Berlin die Einführung eines Baukindergeldes für junge Familien, aber auch der Freistaat Bayern muss im Rahmen seiner Möglichkeiten alles unternehmen, um den Erwerb von Wohneigentum zu fördern“, so Ludwig Lenzgeiger. Daher spricht sich der Kreisverband der Jungen Union Augsburg-Land dafür aus, im Freistaat Bayern die Grunderwerbsteuer von 3,5 auf 2,5 Prozent zu senken. „Wir erleben derzeit Rekordeinnahmen des Freistaats Bayern. Gerade deshalb besteht nunmehr die Möglichkeit, hier den Bürgern etwas zurückzugeben“, so Lenzgeiger.Matthias Neff, JU-Kreisrat und Finanzfachmann, fügt hinzu: „Die Senkung der Grunderwerbssteuer ist zweifellos ein geeignetes Instrument, mit dem wir den Erwerb von Wohneigentum ermöglichen können. Uns ist aber durchaus bewusst, dass von den Einnahmen der Steuer auch die Kommunen und der Landkreis profitieren. Wir fordern daher außerdem, dass die Senkung der Grunderwerbssteuer nicht zulasten des kommunalen Finanzausgleichs geht, sondern der Freistaat diese Ebenen auf bestehendem Niveau weiterfördert. Dort ist das Geld gut angelegt.“Die JU Augsburg-Land hofft daher auf den Einsatz der örtlichen Vertreter im Landtag, die durch die Unterstützung der Initiative der JU Bayern einen großen Schritt in der Familienförderung in Bayern tun können und so Bayern noch attraktiver für die Jugend machen würden.

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08/06/2017

Tierschutz in der Praxis –JU Augsburg-Land besucht den Tierschutzverein Augsburg und Umgebung

Beim Besuch im Tierheim des Tierschutzvereins Augsburg und Umgebung bekam die Gruppe Jungen Union Augsburg-Land nicht nur viele Einblicke in die Arbeit des Vereins, sondern auch politische Aufgaben mit auf den Weg.Sehr gerne habe er angeboten, die JU durch das Tierheim zu führen, begrüßte Heinz Paula, MdB a.D. die Gruppe der Jungen Union Augsburg-Land als Vorsitzender des Tierschutzvereins Augsburg und Umgebung. Zwar wäre er nicht für die CSU im Bundestag gewesen, aber das Tierwohl sei ganz ohne Zweifel ein Thema, bei dem die Parteigrenzen nicht im Wege stehen dürften, sondern einzig das Tier in Mittelpunkt gerückt werden müsse, so Paula weiter.Führung durch die Räumlichkeiten des VereinsDie JUler des Arbeistkreises Umwelt erhielten eine engagierte und informative Führung durch die Räumlichkeiten des Tierheimes Augsburg und Umgebung, geprägt von viel Sachverstand und bemüht um das Bewusstsein für die Bedeutung eines funktionierenden Tierschutzes. Von Katzen und Hunden bis hin zu „Exoten“ wie Schlangen ist fast alles im Augsburger Tierheim vertreten. Für die artgerechte Unterbringung, zugeschnitten auf die jeweiligen Bedürfnisse der Tiere, sorgt geschultes Fachpersonal, aber auch viele Ehrenamtliche. Zunächst aggressive Hunde werden beispielsweise von speziell ausgebildeten Trainern auf der angrenzenden Hundewiese erzogen und somit für die Vermittlung fit gemacht. Auch wurde deutlich, welche großen Aufgaben der Tierschutzverein zu bewältigen habe: von der Aufnahme, über die Unterbringen sowie die ärztliche Versorgung, bis hin zu Weitervermittlung ist viel Engagement gefragt.Bedarf an Spenden und privatem Engagemt für die TiereDoch trotz der ebenso von Leidenschaft für die Tiere wie auch fachlicher Qualität geprägten Arbeit hat das Tierheim wiederkehrende Sorgen. So scheitern einige bauliche Vorhaben momentan noch an der Finanzierung, da man hierfür als Verein massiv auf Spenden angewiesen sei. Es gelte deshalb eine solide und langfristige Agenda aufzustellen, vor allem zur Zusammenarbeit mit Städten und Gemeinden des Landkreises, um die Arbeit des Tierheims langfristig zu ermöglichen, betonte Paula.Diskussion über einen ausgewogenen TierschutzAn die Führung schloss sich eine lebhafte und durchaus kontroverse Diskussion über die Umsetzung des Tierschutzes in Deutschland an. Gerade über die Frage nach der Tierhaltung wurde angeregt debattiert. Die JU untersicht in der Debatte, dass es hierbei wichtig sei, die Landwirtschaft nicht aus den Augen zu verlieren und einen Ausgleich zwischen Möglichem und Wünschenswerten zu finden, der die Landwirte nicht in einem Auflagenmeer ertränke.Die Anregungen aus solchen Diskussionen sollen natürlich weiterverfolgt werden. So möchte der Arbeitskreis „Umwelt“ unter Leitung von Jonas Deuringer und Claudio Ortolf sich konkret mit dem Exotenhandel befassen. „Dieser gefährdet sowohl in den Ursprungsländern der Tiere als auch hierzulande eklatant die vorherrschende Biodiversität und bringt ganze Ökosysteme ins Ungleichgewicht“, so Claudio Ortolf. Ebenso zu bedenken sei es, eine Kastrationspflicht für Hunde und Katzen ins Auge zu fassen, da andernfalls die unkontrollierte Fortpflanzung nicht verhindert werden könne und immense Folgekosten entstünden, hebt Jonas Deuringer hervor. Es lasse sich durch lediglich kleine politische Weichenstellungen viel für die Tiere erreichen, ohne dabei die Menschen stark einzuschränken, so Deuringer und Ortolf übereinstimmend.Ludwig Lenzgeiger, Kreisvorsitzender der JU Augsburg-Land, zog ein Fazit: „Die Führung und auch das informative Gespräche war für unsere politische Arbeit wirklich eine Bereicherung. Gerade in einem häufig vernachlässigten Bereich wie dem Tierschutz ist es wichtig, sich auszutauschen und fortzubilden. Zweifellos nehmen wir viele Anregungen mit, die wir in Form von Anträgen bei der Jungen Union einbringen und weiterbringen werden.“

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24/10/2015

JU Landesversammlung in Veitshöchheim

Die Jungen Union Schwaben war auch in diesem Jahr mit einer Delegation auf der diesjährigen Landesversammlung der Jungen Union Bayern. Unter dem Motto „Main.Land.Bayern.“ diskutierten rund 450 junge Menschen über die Zukunft Bayerns. So wurden mit dem Leitantrag „Gründer.Land.Bayern“ wichtige wirtschaftspolitische Forderungen beschlossen, mit denen die Rahmenbedingungen für Unternehmensneugründungen optimiert und zusätzliche Verbesserungen des Wirtschaftsstandortes Bayern erzielt werden sollen. „Bei den aktuell dominierenden Diskussionen über Flüchtlingsströme, dürfen wir als größte jugendpolitische Organisation Bayerns nicht die Zukunftsfähigkeit unseres Landes außer Acht lassen. Mit dem beschlossenen Leitantrag, haben wir wichtige Erleichterungen für Firmenneugründungen gesetzt und somit die Zukunftsfähigkeit der bayerischen Wirtschaft einen Schritt vorwärts gebracht“, so der Vorsitzende der JU Schwaben, Tobias Paintner.Die besondere Rolle der JU innerhalb der CSU belegte auch das prominentePersonal, das zu den Delegierten und Gästen sprach. Der bayerische Ministerpräsident und Parteivorsitzende der CSU Horst Seehofer, MdL, stimmte ebenso wie die Staatsminister Prof. Dr. Winfried Bausback, MdL, Ilse Aigner, MdL und Markus Söder, MdL sowie CSU-Generalsekretär Andreas Scheuer, MdB die Anwesenden auf die künftigen Herausforderungen für Bayern, Deutschland und Europa ein. Das dominierende Thema war bei allen die Bewältigung der enormen Anzahl an Flüchtlingen, die derzeit in und auf dem Weg nach Deutschland sind. In einer starken Rede hob der Bayerische Ministerpräsident und Parteivorsitzende der CSU Horst Seehofer, MdL, hervor, dass Bayern ein weltoffenes Land ist. „Kein anderes Land hat so viele Menschen aufgenommen“, so Seehofer. Darüber hinaus schwor er die Junge Union Bayern darauf ein, dass insbesondere in der Flüchtlingskrise die Handschrift der Union in Berlin wieder deutlich erkennbarer sein müsse. Für seine Worte „Wir sind keine Filiale der SPD oder eine Alternative der Grünen“, erhielt Seehofer viel Beifall.

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