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Aktuell

04/08/2012

Zusammen mit der JU Ulm auf Donau-Bootsfahrt

Am Samstag den 04.08.2012 luden die Stadtverbände der Jungen Union Ulm und Neu-Ulm knapp 40 Mitglieder und Freunde zu einer gemeinsamen Fahrt auf einer Ulmer Schachtel ein, Weißwurstbrunch und Getränke an Bord inklusive. Neben der Intensivierung der bereits bestehenden vitalen Partnerschaft der beiden Stadtverbände soll – aufbauend auf der Ulmer Initiative JU City – der Startschuss für die gemeinsame jugendpolitische Kampagne „JU City – Ulm/Neu-Ulm erleben und mitgestalten“ gegeben werden.

Jessica Kulitz, Stadträtin und Vorsitzende der JU Ulm, begrüßte die Schachtel-Passagiere im Haus der Donau in Ulm. „Der Veranstaltungsort ist bewusst gewählt, denn die Junge Union Ulm misst der EU-Donaustrategie und der damit verbunden Kooperation über Landesgrenzen hinweg einen sehr großen Stellenwert für eine gemeinsame Zukunft bei. An erster Stelle steht das gemeinsame Anliegen, die Heimatregion zu stärken, denn in den Köpfen der Bürger ist die Donau keine Grenze, sondern ein Fluss der uns verbindet.“

In dem darauf folgenden Referat bestätigte dies die Bayerische Staatsministerin der Justiz und für Verbraucherschutz, Dr. Beate Merk. Sie ging insbesondere auf die gemeinsame Geschichte der Region Ulm/Neu-Ulm ein. So erinnerte Merk daran, dass die Zusammenarbeit der beiden Städte nicht immer reibungslos verlief. Dies sei heute glücklicherweise anders.

Im Landtag stößt die frühere Neu-Ulmer Oberbürgermeisterin noch heute regelmäßig auf Unverständnis für ihre Heimatgefühle, insbesondere wenn es um den Ulmer Schwörmontag geht. Viele würden nicht verstehen, dass der Schwörmontag als typischer Ulmer Feiertag auch für die Bewohner Neu-Ulms ein Festtag ist, der die gemeinsame Geschichte und besondere Verbundenheit zum Ausdruck bringt.

Die Ministerin schlug deshalb vor, den Bayrischen Ministerpräsidenten 2013 zur Schwörfeier und zum Nabada einzuladen. Eine Idee, welche die beiden JU Verbände sehr begrüßen.

?Im Anschluss berichtete der Ulmer Finanzbürgermeister, Gunther Czisch, lobend von der guten Zusammenarbeit der beiden Städte. „Zwischen den Verantwortungsträgern herrscht ein überaus vertrauensvolles Verhältnis, man kann sich aufeinander verlassen.“ Wegen der Landesgrenze würden oftmals unterschiedliche Regelungen in den beiden Bundesländern eine praktische Zusammenarbeit erschweren, weswegen er mit Augenzwinkern eine „Sonderwirtschaftszone für Ulm und Neu-Ulm“ forderte, in der die Städte die Regelung anwenden könnten, die fu?r sie am günstigsten sei.

Nach der gut zweistündigen Bootsfahrt, die auf Ulmer Seite am Fischerplätzle begann und auf Neu-Ulmer Seite beim Barfüßer endete, begrüßte der Neu-Ulmer Oberbürgermeister Gerold Noerenberg die Teilnehmer auf bayerischem Boden. In seinen Begrüßungsworten betonte Noerenberg als ehemaliger JUler seine ungebrochene Loyalität und Unterstu?tzung für die Belange der Jungen Union. Gleichzeitig begrüßte er die Initiative der beiden Ortsverbände, den Dialog und die Kooperation bereits in jungen Jahren zu suchen.

In seiner Verabschiedungsansprache bedankte sich Marius Grathwohl, Ortsvorsitzender der JU Neu-Ulm, zum Schluss für das außerordentlich positive Feedback zur Veranstaltung. Er deutet dies als Anzeichen dafür, „dass Menschen eine Politik des Aufeinanderzugehens begrüßen und es daran immer häufiger in der großen Politik fehlt.“ Gerade zur jetzigen Zeit wären es derartige Impulse, die auch in der Europapolitik zu einem notwendig erscheinenden Wandel verhelfen könnten.

Weitere Veranstaltungen im Rahmen der Kampagne „JU City Ulm/Neu-Ulm erleben, mitgestalten“ sind bereits geplant. Darunter u.a. Besichtigungen gemeinsamer Großprojekte wie die Ratiopharm-Arena oder das Freizeitbad Wonnemar. Mehr zur Kampagne bald unter www.ju-city.de.